© ZDF und Martin Rottenkolber
© ZDF und Martin Rottenkolber

Merz gegen Merz

Die neue Comedyserie im ZDF

Was tun, wenn die Liebe geht, aber der Partner nicht? Im besten Fall lachen. Zumindest, wenn man dabei zuschauen darf. Die neue achtteilige Comedyserie mit Annette Frier und Christoph Maria Herbst.

  • ZDF, ab Donnerstag, 18. April 2019, 22.15 Uhr
  • ZDF Mediathek,

Texte

Merz gegen Merz

Was tun, wenn die Liebe geht, aber der Partner nicht? Im besten Fall lachen. Zumindest, wenn man dabei zuschauen darf. Anne und Erik Merz sind schon lange verheiratet, als ihnen auffällt, dass sie eigentlich keine Liebe, sondern nur noch Alltag leben. Die beschlossene Trennung umzusetzen, ist gar nicht so leicht, denn die beiden haben nicht nur ein großes Haus und einen pubertierenden Sohn, sondern sie arbeiten auch in der Firma von Annes Vater Ludwig, bei dem ausgerechnet jetzt Demenz festgestellt wird. Und unter diesen Umständen will Ludwig nicht auf seinen Schwiegersohn in der Firma verzichten. Wird das gut gehen: sich privat zu trennen und beruflich weiter zusammenzuarbeiten? Natürlich nicht. Aber es wird lustig.

Anne und Erik müssen also weiter miteinander auskommen, was ihrer Paartherapeutin Frau Dr. Heller viel Arbeit und viel Honorar einbringt. Da werden Schrankwände quer durch das Wohnzimmer gestellt, Freundinnen ausgespannt, Businesspläne torpediert. Und gleichzeitig wird eine gescheiterte Ehe in wortgewaltigen Therapiesitzungen aufgearbeitet – Merz gegen Merz.

Die getroffenen guten Vorsätze sind im Alltag nicht immer zu halten. Zumal Annes und Eriks Beziehungsprobleme eben nicht nur Privatsache sind, sondern auf den Fluren der Firma und in den jeweiligen Elternhäusern besprochen werden. Anne möchte sich beruflich emanzipieren und nicht nur "Frau oder Tochter von" sein. Klar, dass Erik zurück beißt, als seine Frau mehr Platz und Mitspracherecht einfordert. Ludwig bringt mit guten Vorsätzen noch mehr Durcheinander in die Situation.

Und so schlagen sich die Noch-Eheleute Merz durch die vielen nachehelichen Probleme des Alltags und bemühen sich um eine Neuorientierung im Single-Leben. Wie ging das noch mal? Ausgehen, Flirten, Spaß haben? Kann man Freunde bleiben? Oder werden? Und wie geht man bloß damit um, wenn einem die Schwiegermutter Grünkohl als Geburtstagsgeschenk präsentiert? Oder Oma dem Enkel in einer Schlägerei zur Seite springt? Anne und Erik bewegen sich zwischen Trennungsschmerz, der Freude über die neugewonnene Freiheit, Streit, echter Verbundenheit und versuchen in all dem Chaos, einen Weg zu finden – mit- oder ohne einander.

"Meine Lieblingsmischung" - Autor Ralf Husmann zur Serie

Lachen über Liebe und das, was von ihr übrig bleibt, das hat mich interessiert. Wenn die Romantik ihr Verfallsdatum überschritten hat, man aber noch zusammenbleiben muss, wegen des gemeinsamen Kindes, der gemeinsamen Firma und anderer Gründe. Eine ganz andere Art von Zwangsehe. Es geht mir nicht um die Eskalation, sondern um das Auf und Ab in einer Beziehung. Jeder kennt das, der schon mal in einer längeren Beziehung war: Einerseits macht einen wahnsinnig, wie der andere isst, sitzt oder atmet, andererseits ist er einem so vertraut, dass man sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen kann.

Ich bin in einem Alter, in dem ich nicht nur schon selbst eine Scheidung hinter mir habe, sondern auch im Umfeld jede Menge Trennungen live miterleben konnte. Alle mit Tragik, aber eben auch mit viel komischem Potential. Meine Lieblingsmischung.

Dieses Gemisch mit so einem Premium-Cast umsetzen zu können, war mir eine große Freude. Die gesamte Mannschaft spielt so, dass man als Autor nie Angst haben muss. Denn die Darsteller können natürlich alle lustig, aber auch herzerwärmend, rührend, traurig und sämtliche Nuancen dazwischen spielen. Außerdem hatten wir ein Team, das diese Reise auf Schönste begleitet hat. Ich glaube, man sieht, dass wir alle Spaß hatten. Das hilft, wenn's lustig werden soll. Jetzt müssen nur noch die Zuschauer Spaß haben.

Stab

Headautor/Creative Producer     Ralf Husmann
Autoren Sonja Schönemann, Christian Martin,
Ralf Husmann
Regie Jan Markus Linhof, Felix Stienz
KameraEddie Schneidermeier, Brendan Uffelmann
SchnittKatja Beck, Rainer Nigrelli
SzenenbildGötz Harmel
KostümeStephanie Fürst
TonOlav Gross
ProduktionsleitungTarik Erpinar
ProducerHanna V. Kienbaum
ProduzentenWolfgang Cimera, Silke Pützer
HerstellungsleitungAndreas Breyer
ZDF-ProduktionAlexandra Kammler-Stromsky
ZDF-RedaktionStephan Denzer, Sarah Flasch

 

Eine ZDF-Auftragsproduktion der Network Movie Filmproduktion

Darsteller

ROLLE    DARSTELLER
Erik MerzChristoph Maria Herbst
Anne MerzAnnette Frier
Leon MerzPhilip Noah Schwarz
Ludwig Reichert Michael Wittenborn
Maria Reichert Claudia Rieschel
Günter Merz Bernd Stegemann
Renate MerzCarmen-Maja Antoni
Dr. Heller    Lena Dörrie
Amina Tabea Willemsen

Sendetermine

Donnerstag, 18. April 2019, 22.15 Uhr:
1. Hoch soll'n sie leben

Donnerstag, 18. April 2019, 22.35 Uhr:
2. Alles neu – alles anders

Samstag, 20. April 2019, 21.45 Uhr:
3. Jeder ist ersetzbar

Samstag, 20. April 2019, 22.10 Uhr:
4. Der Pärchenabend

Ostersonntag, 21. April 2019, 22.05 Uhr:
5. Unsterblich wie wir

Ostersonntag, 21. April 2019, 22.30 Uhr:
6. Date mit der Vergangenheit

Ostermontag, 22. April 2019, 22.00 Uhr:
7. Rein körperlich

Ostermontag, 22. April 2019, 22.25 Uhr:
8. Alles auf Anfang

1. Merz gegen Merz: Hoch soll'n sie leben

Anne und Erik sind ein im Grunde durchschnittliches Ehepaar im zweiten Jahrzehnt ihrer Ehe. Der gemeinsame Sohn ist in der Pubertät, das erotisches Knistern nur noch eine vage Erinnerung, und der Alltag wird beherrscht durch organisatorische Fragen.

An Annes Geburtstag eskaliert die Situation. Am Ende finden sich Anne und Erik in der Paartherapie bei Frau Dr. Heller wieder und stellen fest, dass ihre Ehe auf der Kippe steht. Just jetzt wird bei Annes Vater Ludwig Demenz festgestellt. Ein ungünstiger Moment, schließlich arbeiten sowohl Anne als auch Erik in Ludwigs Firma. Ob eine Ehekrise und der gleiche Arbeitsplatz wohl zusammenpassen?


2. Merz gegen Merz: Alles neu - alles anders

Die zweite Therapiesitzung bei Frau Heller führt zu einer vorübergehenden räumlichen Trennung von Anne und Erik, der übergangsweise zurück zu seinen Eltern zieht.

Während er wieder in seinem ehemaligen Kinderzimmer sitzt, genießt Anne die neue Freiheit in einem Haus ohne Mann. Unterdessen kommen sich auch der pubertierende Leon und seine Freundin Amina näher, und auf Wunsch von Papa Ludwig besucht die Familie ein Pflegeheim für Demenzkranke. Beides hat ungeahnte Folgen.

3. Merz gegen Merz: Jeder ist ersetzbar

Während Papa Ludwig in seiner Firma voll auf seinen Schwiegersohn setzt, versucht Anne ihren Mann beruflich wie privat loszuwerden.

Mithilfe eines Headhunters sucht sie einen Ersatz für Erik und findet die junge, engagierte Belinay Lobenstein, die sie sofort ermuntert, selbstbewusster zu agieren. Ein völlig sinnloses Unterfangen, findet Erik, zumal gerade ein Meeting mit wichtigen Kunden ansteht, in dem Anne seiner Meinung nach wirklich nichts verloren hat. Als sie trotzdem dabei sein will, kommt es zum Eklat.

4. Merz gegen Merz: Der Pärchenabend

Um den von Erik und Anne verprellten Stammkunden zurückzugewinnen, schlägt Ludwig ein gemeinsames Essen aller Beteiligten vor, was nichts anderes bedeutet als einen Pärchenabend.

Zum Wohl der Firma lässt Anne sich darauf ein, obwohl sie nicht nur beruflich mit Erik über Kreuz liegt, sondern auch was die Erziehung von Leon angeht. Dieser hat sich in den Kopf gesetzt, ein Tattoo haben zu wollen. Der gemeinsame Abend mit den Stammkunden verläuft entsprechend anders als erwartet.

5. Merz gegen Merz: Unsterblich wie wir

Ludwig bekommt die Diagnose Demenz, und Anne und Erik gehen sehr unterschiedlich damit um.

Gemeinsam versuchen sie, ihrem Sohn die Konsequenzen dieser Diagnose zu vermitteln, aber Leon zeigt sich erstaunlich gleichgültig, während Anne Trost und Hilfe sucht. Beides findet sie überraschenderweise bei Erik. Ist die Ehe der beiden womöglich doch noch zu retten? Die Entwicklung in der Firma spricht allerdings dagegen.

6. Merz gegen Merz: Date mit der Vergangenheit

Nach einem Streit in der Firma zieht Anne einen vorläufigen Schlussstrich unter ihre Ehe mit Erik.

Als sie den attraktiven Elternsprecher von Leons Klasse kennenlernt, scheint sogar schon ein möglicher Ersatz in Sicht. Daraufhin versucht auch Erik sein Glück auf dem Dating-Markt und landet ausgerechnet bei Annes Kollegin Vera. Parallel entwickeln Annes Eltern eigene Strategien, wie sie mit Ludwigs Demenz-Diagnose umgehen.

7. Merz gegen Merz: Rein körperlich

Zwischen Erik und Vera fliegen die Funken, was auch bei Anne ein entsprechendes Feuer entfacht. Für die Paartherapeutin ist klar: Die Ehe der beiden ist am Ende.

Anne flirtet daraufhin noch heftiger mit Leons Elternsprecher, Sascha, und Erik versucht, seiner Kollegin Vera näher zu kommen. Leon plant bei seiner Amina den nächsten Schritt, was allerdings ungeahnte Nebenwirkungen hat.

8. Merz gegen Merz: Alles auf Anfang

Anne und Erik sind sich wieder nähergekommen, zumal Annes Begeisterung für den Elternsprecher-Kollegen nach einem Zwischenfall mit Leon schlagartig wieder abgekühlt ist.

Genau wie Ludwigs Begeisterung für Belinay Lobenstein, die in seiner Firma ja eigentlich Erik ersetzen sollte. Entsprechend beschließen Anne und Erik, doch noch mal ein Comeback ihrer Ehe zu versuchen. Und das ausgerechnet am Hochzeitstag von Eriks Eltern. Kann das gut gehen?

Fotos

Fotos sind erhältlich über die ZDF Presse und Information
Telefon: 06131 - 70-16100
und unter  https://presseportal.zdf.de/presse/merzgegenmerz

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