Mülheim – Texas. Helge Schneider hier und dort

Dokumentarfilm - Das kleine Fernsehspiel

Helge Schneider gehört zweifelsohne zu einem der außergewöhnlichsten Künstlern Deutschlands. Doch wie reagiert er, wenn man sich ihm nähert, um ihn filmisch zu porträtieren? Filmemacherin Andrea Roggon begleitete den vielseitig talentierten Mann und präsentiert das Ergebnis in ihrem Dokumentarfilm "Mülheim – Texas. Helge Schneider hier und dort".

  • ZDF, Montag, 24. Oktober 2016, 00:30 Uhr

    Texte

    Stab

    Buch und Regie    Andrea Roggon
    Kamera  Petra Lisson
    Schnitt  Bernd Euscher, Natali Barrey, Julia Karg
    Musik   Helge Schneider, Butterscotch u.v.m.
    Ton       Andrea Roggon, Julian Peuker, Maik Lange, Robin Hörrmann, Oliver Stahn, Patrick Veigel
    Sounddesign   Tilo Busch, Andreas Hildebrandt, Henning Hein
    Produzenten  Ulla Lehmann, Andrea Roggon
    Produktion  Eine Produktion der AMA Film in Koproduktion mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Film- und Medienstiftung NRW, Deutscher Filmförderfonds
    Redaktion Burkhard Althoff
    Länge      85'36'

    Mitwirkende

    Helge Schneider, Andrea Schumacher, Erwin Klemke, Rudi Olbrich, Sandro Giampietro, Willy Ketzer, Horst Allert, Henry Wulf, Peter Thoms, Butterscotch, Alexander Kluge, Bodo Oesterling sowie das gesamte Helge Schneider-Team.

    Inhalt

    "Den grauen Alltag mache ich mir selber bunt", schreibt Helge Schneider über sich. Musik, Filme, Konzerte, Bücher sind das in seiner Vielfalt kaum zu fassende kreative Ergebnis dieser selbst gestellten Aufgabe. In seiner Welt existiert das Fantastische neben dem Alltäglichen und es ist nur schwer auszumachen, wo die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion verläuft. Aber wie reagiert Helge Schneider, wenn man versucht, ihn filmisch zu porträtieren? Schnell wird deutlich, dass er seine Geheimnisse nicht auf dem Silbertablett darreichen wird. Er hat es nicht gerne, wenn einer zu viel über ihn weiß. Eine hochspannende Ausgangslage für Filmemacherin Andrea Roggon, die sich auf die Spur des Ausnahmekünstlers begeben hat, der als Jazzmusiker, Improvisationsgenie, Regisseur, Schauspieler und Entertainer viele Talente in sich birgt.

    Während Helge Schneider in seiner Anfangszeit noch als Insidertipp galt, reisen heute Tausende - egal ob jung oder alt - zu seinen Konzerten. Andrea Roggon begibt sich mit ihrem Debütfilm in den Alltag Helges. Sie begleitet ihn zuhause in Mülheim, bei Konzertproben, zu seinen Auftritten und in seinen Rückzugsort in Spanien. Mit ihrem dokumentarischen Roadmovie taucht sie ein in das Berufliche und das Persönliche, das Große und das Kleine, in Geniales, Geplantes und Unvorhergesehenes und beleuchtet nach und nach die verschiedenen Stationen seines Lebens. Alle Lebensphasen Helge Schneiders verbindet eine absolut herausragende Begabung: seine Improvisationsfähigkeit. Hier zeigt sich seine sprudelnde Kreativität. Diese Kreativität macht Andrea Roggon erlebbar.

    Kurzstatement von Andrea Roggon zu ihrem Film

    "Von dem, was die anderen nicht von mir wissen, lebe ich." Dieser Satz stammt nicht von Helge Schneider, sondern von Peter Handke. Als ich auf diesen Satz gestoßen bin, habe ich etwas verstanden über die Magie des Geheimnisses. Und gleichzeitig wurde mir bewusst, dass die Aufgabe, einen Film über Helge Schneider zu machen, eine noch viel größere Herausforderung werden würde als ohnehin erwartet: Wie kann man einem Menschen filmisch nahe kommen und ihm dabei sein Geheimnis lassen?

    Kurzbiografie von Andrea Roggon

    Andrea Roggon wurde 1981 in Überlingen geboren, studierte von 2003-2010 Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. 2006-2007 Stipendium an der Escuela International de Cine y TV auf Kuba. Neben Kurzfilmen und mittellangen Filmen entstanden während des Studiums zwei abendfüllende Dokumentarfilme "Enrique y Judita" und "Soy libre – Ich bin frei", die weltweit auf renommierte Festivals eingeladen wurden. Seit ihrem Studium arbeitet sie als freie Regisseurin. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der künstlerische Dokumentarfilm. 2011 gründete sie die Archipelago Filmproduktion GmbH, die Ende 2014 in AMA FILM GmbH umbenannt wurde.

    Preise

    Förderpreis der DEFA-Stiftung auf dem Max-Ophüls-Preis Festival 2015

    Bildhinweis

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 7016100, oder über

    https://presseportal.zdf.de/presse/muelheimtexas

    Weitere Informationen

    Impressum