"Nerd-Night" in ZDFinfo

Zehn Jahre "World of Warcraft"

"World of Warcraft" ist schon lange nicht mehr nur ein Computerspiel. In den vergangenen zehn Jahren hat das Online-Multiplayer-Rollenspiel einen Wandel in der Gaming-Kultur weltweit verursacht. Den zehnten Jahrestag des "WoW"-Release in Europa begeht ZDFinfo am 11./12. Februar mit einer "Nerd-Night" mit sechs Filmen zur Netzwelt. Los geht es mit der neuen Dokumentation "World of Warcraft - Geschichte eines Kult-Spiels" von Tim Klimes. Der Film taucht ein in die "WoW"-Parallelwelt, setzt sich aber auch mit Themen wie Spielsucht auseinander.

  • ZDF info, ab Mittwoch, 11. Februar 2015 1.15 Uhr

    Texte

    World of Warcraft
    Geschichte eines Kultspiels

    Mittwoch, 11. Februar 2015, 1.05 Uhr

    Film von Tim Klimes

    Länge ca. 44 Minuten

    "World of Warcraft" – kurz "WoW" ist schon lange nicht mehr nur ein Computerspiel. Über die vergangenen zehn Jahre hat das Online-Multiplayer-Rollenspiel einen Wandel in der Gaming-Kultur weltweit verursacht. Es revolutionierte die Gaming-Landschaft vor allem deswegen, weil erstmals ein Spiel eine Art soziales Netz für seine Nutzer schuf. Der Film von Tim Klimes taucht ein in die "WoW"-Parallelwelt, setzt sich aber auch mit Themen wie Spielsucht auseinander.

    Am 11. Februar 2005 wurde in Deutschlands Kinderzimmern eine Revolution losgetreten. An diesem Tag veröffentlichte der US-Spielehersteller „Blizzard Entertainment“ in Europa die deutsche Version seines Multiplayer-Online-Rollenspiels „World of Warcraft“. Was damals wie eine übliche Produkteinführung aussah, sollte die deutsche Gaming-Landschaft für immer verändern – und mit ihr die Jugendkultur dieses Landes. In „World of Warcraft: Geschichte eines Kult-Spiels“ geht Autor Tim Klimes dem Erfolg des Massenphänomens auf den Grund: Was war das Neue, das Aufregende am Spiel? Wie hat es sich in den vergangenen zehn Jahren entwickelt? Und wieso erhitzte es immer wieder die Gemüter in diesem Land? Antworten auf diese Fragen geben unter anderen Christian Schiffer, Gaming-Journalist und Herausgeber der Gaming-Magazins WASD, die ehemaligen GIGA-Moderatoren Philipp Senkbeil und Florian Kamolz, die durch Deutschlands einzige „World-of-Warcraft“-Sendung im TV führten, Christian Stachelhaus, Let’s-Player beim YouTube-Kollektiv PietSmit und Kai Müller, Diplom-Psychologe in der Ambulanz für Spielsucht der Uni Mainz.

    Der Film wird am 12. Februar 2015, 6.30 Uhr wiederholt.

    Rebellen im Internet
    Die Anonymous-Story

    Mittwoch, 11. Februar 2015, 1.50 Uhr

    Film von Brian Knappenberger

    Länge ca. 60 Minuten

    Der Film von Brian Knappenberger führt in die Welt der sogenannten „Hacktivisten“, die kollektiven zivilen Ungehorsam für das digitale Zeitalter neu definiert haben. Anfangs als Spaßbewegung aus der Website „4chan“ hervorgegangen, tritt „Anonymous“ inzwischen politisch mit Protestaktionen für Redefreiheit, die Unabhängigkeit des Internets und gegen das Urheberrecht in Erscheinung. Neben verschiedensten Behörden und Konzernen wendet sich „Anonymous“ auch gegen Organisationen wie „Scientology“.

    Tod eines Internet-Aktivisten
    Die Aaron Swartz-Story

    Mittwoch, 11. Februar 2015, 2.50 Uhr

    Film von Brian Knappenberger

    ca. 105 Minuten

    In „Tod eines Internet-Aktivisten“ („The Internet’s Own Boy“) erzählt Autor Brian Knappenberger die Geschichte des Internetaktivisten und Wunderkindes der Programmierkunst Aaron Swartz. Von seiner Mitarbeit bei der Entwicklung des Web-Feed Formates RSS bis zu seiner Beteiligung bei der Gründung von Reddit, hat Aaron Swartz seine Fingerabdrücke überall im Internet hinterlassen. Sein Eintreten für soziale Gerechtigkeit und freien Zugang zu Informationen im Netz, verstrickte ihn in einen juristischen Albtraum, der mit seinem Suizid endete. Knappenbergers international beachteter Film, der 2014 beim Sundance Festival Premiere feierte, war auf der Shortlist für den OSCAR 2015 in der Kategorie „Best Documentary".

    Die Nintendo-Story

    Mittwoch, 11. Februar 2015, 4.35 Uhr

    Film von Andreas Garbe

    Länge ca. 28 Minuten

    Nintendo begeistert Kinder, Jugendliche und Erwachsene seit 30 Jahren und gehört mit „Mario“, “Donkey Kong“ oder „Zelda“ längst zum kulturellen Allgemeingut. Wie hat es das japanische Unternehmen geschafft, vom Hersteller von Spielkarten und Spielzeug zum größten Anbieter von Videospielen zu werden? „Die Nintendo-Story“ erzählt die Geschichte dieser Firma und beleuchtet ihre Zukunft – durch die Augen von Mitarbeitern, Fans und Feinden.

    Silicon Valley
    1. Die Geschichte der "Fairchild Eight"

    Donnerstag, 12. Februar 2015, 5.05 Uhr

    Film von Randall MacLowry und Tracy Heather Strain

    ca. 44 Minuten

    Bereits 1957, Jahrzehnte bevor Steve Jobs Apple gründete oder Mark Zuckerberg Facebook erdachte, wurde der Grundstein für das heutige Silicon Valley gelegt. Acht brillante junge Männer gaben ihre Jobs bei dem Halbleiter-Hersteller Shockley auf, um ihre eigene Firma zu gründen und in das vielversprechende Geschäft mit Transistoren einzusteigen. Sie, die "Fairchild Eight", waren wesentlich an der Erfindung des Mikrochips beteiligt. Der Film erzählt ihre Geschichte.

    Die Microsoft-Story
    Computerpionier Bill Gates

    Donnerstag, 12. Februar 2015, 5.50 Uhr

    Film von Stéphane Malterre

    ca. 42 Minuten

    Rechnen, schreiben, spielen: Ganz gleich, wozu wir den Computer einschalten, hinter allem, was wir auf dem Bildschirm sehen, steckt Bill Gates. Knapp neun von zehn Computern arbeiten mit dessen Software. Mit revolutionären Ideen legte er einst das Fundament für eines der bedeutendsten Unternehmen der Welt: Microsoft. „Die Microsoft-Story“ erzählt die Geschichte von Bill Gates, der für die einen ein visionäres Genie, für die anderen ein durchtriebener Geschäftsmann ist.

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