"Biografie des Bösen". Fotocredit: ZDF/Sergiy Tryapitsyn
"Biografie des Bösen". Fotocredit: ZDF/Sergiy Tryapitsyn

Neue Crime-Dokus in ZDFinfo

u.a. mit "Die Schwarze Axt - Nigerias Mafia in Deutschland"

Sie schleusen junge Frauen in Flüchtlingsbooten nach Europa und zwingen sie, dort als Prostituierte ihre Schulden abzuarbeiten. Die nigerianische Mafia hat sich mittlerweile auch in Deutschland festgesetzt. Die größte und gefährlichste unter den geheimen Bruderschaften ist "Die Schwarze Axt".

  • ZDF info, Donnerstag, 28. Janauar 2021, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Donnerstag, 28. Janauar 2021, 10.00 Uhr

Texte

Die Sendetermine im Überblick

Mittwoch, 20. Januar 2021, 19.30 Uhr: "Achtung Geldfallen! - Die Tricks der Finanzabzocker"

Mittwoch, 20. Januar 2021, 20.15 Uhr: "Justiz am Limit - Der Kampf gegen Wirtschaftskriminelle"

Donnerstag, 28. Janauar 2021, 20.15 Uhr: "Die Schwarze Axt - Nigerias Mafia in Deutschland"

Freitag, 12. Februar 2021, 11.30 Uhr: "Europas Drogentor - Spanien im Kampf gegen Schmuggler"   

Freitag, 12. Februar 2021, 12.15 Uhr: "Party, Strand und Mord - Drogenkrieg im Urlaubsparadies"

Samstag, 20. Februar 2021, ab 20.15 Uhr: "Spektakuläre Kriminalfälle der Nachkriegszeit"
20.15 Uhr: "Der Osten"   
21.00 Uhr: "Der Westen"

Samstag, 20. Februar 2021, 21.45 Uhr: "Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle. Fatale Liebe - Der Fall Birtta B."   

"Achtung Geldfallen! - Die Tricks der Finanzabzocker"

Film von Fabian Sabo und Niels Folta
Produktion: Filmfee
Redaktion: Kerstin Ripper, Michael Scheuch

Das Sparbuch lohnt sich nicht mehr. Neue Anlagekonzepte und Kryptowährungen versprechen hohe Renditen. Doch wie verlässlich sind die Versprechen der Berater? Und wo lauern Fallen bei Geldgeschäften? Auf dem Finanzmarkt tummeln sich Betrüger. Es gibt Abzockereien, die für Laien nur schwer zu durchschauen sind. Nicht jedes Angebot hält, was es verspricht. Und manche sind sogar nur darauf angelegt, Verbraucher und Verbraucherinnen um ihr hart Erspartes zu bringen. Ist man erst mal in der Falle, bauen angebliche Broker telefonisch und per E-Mail ein Vertrauensverhältnis auf, preisen Investitionsmöglichkeiten an – und am Ende ist das Ersparte weg. Doch auch bei Banken und Sparkassen kann es zu Unregelmäßigkeiten kommen. Von Sparverträgen, die schon seit Jahrzehnten existieren, bis hin zu schnellen Kleinkrediten, die nur auf den ersten Blick günstig erscheinen: Der Film berichtet von Geldfallen und Betrugsmaschen auf dem Finanzmarkt und klärt über die Risiken auf.

"Justiz am Limit - Der Kampf gegen Wirtschaftskriminelle"

Film von Dunja Keuper
Produktion: Medicine
Redaktion: Imke Meier

Personalmangel, Geldmangel, überlastete Gerichte: Deutschlands Strafjustiz ist am Limit. Vor allem Wirtschaftskriminelle profitieren häufig davon. Die Wirtschaftskriminalität stellt die Strafjustiz vor besondere Herausforderungen: Wirtschaftsdelikte sind meist nicht nur extrem kompliziert, sondern in der Regel auch sehr langwierig. Am Beispiel von Robert S. zeigt die ZDFinfo-Dokumentation die langwierige Verfolgung von Wirtschaftskriminellen. Der ehemalige Vorstand soll unter anderem sein Medizintechnik-Unternehmen ausgehöhlt und schließlich in die Insolvenz getrieben haben. Für die ZDFinfo-Dokumentation "Justiz am Limit" zeichnet Autorin Dunja Keuper einen Fall nach, der exemplarisch für massive Mängel im Rechtsstaat Deutschland steht.

"Die Schwarze Axt - Nigerias Mafia in Deutschland"

Film von Jan-Philipp Scholz und Johan von Mirbach
Produktion: AVE
Redaktion: Wolfgang Aull

Sie schleusen junge Frauen in Flüchtlingsbooten nach Europa und zwingen sie, dort als Prostituierte ihre Schulden abzuarbeiten. Die nigerianische Mafia hat sich mittlerweile auch in Deutschland festgesetzt. Die Mitglieder bezeichnen sich selbst als geheime Bruderschaften. Die größte und gefährlichste unter ihnen ist "Die Schwarze Axt".

In einem vertraulichen Bericht des BND warnt die Behörde davor, dass "sich Mafia-ähnliche Gruppierungen aus Nigeria in Deutschland ausbreiten". Diese seien vor allem im Menschenhandel und in der sexuellen Ausbeutung junger Frauen aktiv. Die Banden herrschten über ein Reich, das von der Küste Nigerias bis zur Nordsee reiche.

Die größte Bande kommt aus dem Süden Nigerias und hat den bedrohlichen Namen "Black Axe", auf Deutsch: "Schwarze Axt". Warum ist "Die Schwarze Axt" so erfolgreich? Wer sind die Profiteure hinter dem skrupellosen Geschäft mit jungen afrikanischen Migrantinnen und Migranten? Und wie hat es die Gruppierung innerhalb nur weniger Jahre geschafft, ein Netzwerk aufzubauen, das mit Menschenhandel und Zwangsprostitution Millionengewinne erzielt?

"Europas Drogentor - Spanien im Kampf gegen Schmuggler"   

Film von Almudena Garcia-Parrado
Produktion: BBCstudios
Redaktion: Bea Starke

Südspanien ist eines der größten Einfallstore für Drogen nach Europa. Hohe Arbeitslosigkeit und lukrative Profite locken viele junge Menschen in den Drogenhandel. Ob Cannabis aus Marokko oder Kokain aus Kolumbien - mit kleinen Schnellbooten und riesigen Containerschiffen wird das Rauschgift aufs europäische Festland geliefert. Journalistin Stacey Dooley begleitet die Guardia Civil bei ihrem Kampf gegen Schmuggler aus Südamerika und Afrika.

"Party, Strand und Mord - Drogenkrieg im Urlaubsparadies"

Film von Sylvain Meyer, Flora Desponts und Grégory Aujol
Produktion: Impala Presse
Redaktion: Frank Grevsmühl

Drogenkrieg im Urlaubsparadies: Los Cabos ist ein beliebtes Ziel für amerikanische Multimillionäre, aber auch für mexikanische Drogenhändler. Denn die Region kämpft gegen die Gewalt der Kartelle. So belegt der mexikanische Badeort regelmäßig den ersten Platz auf der Liste der gefährlichsten Orte der Welt. Die Bandenkriminalität ist hoch, und oft verschwinden Menschen spurlos. Nebenan feiern Stars, Sternchen und Pauschaltouristen rauschende Partys.

Verbrechersyndikate wie das Sinaloa-Kartell erschließen sich zunehmend die Halbinsel. Der Grund: Die strategisch gute Lage am Meer von Cortez verspricht neue Transportrouten für den Drogenhandel. Eine Katastrophe für die heimische Wirtschaft, die seit Jahren immer mehr auf Tourismus setzt. Die Dokumentation gibt spannende Einblicke in eine Urlaubsregion, die geteilter nicht sein könnte: Luxus auf der einen Seite, Armut und Kriminalität auf der anderen.

"Spektakuläre Kriminalfälle der Nachkriegszeit"

Filme von Maxine Brückner, Christin Köppen
Produktion: Februarfilm
Redaktion: Winfried Laasch, Annette Harlfinger


Der Osten
Deutschland 1945: Ein Volk steht vor den Trümmern seiner Vergangenheit. Hunger und Not prägen den Alltag. Wozu sind Menschen damals fähig? Spektakuläre Kriminalfälle zeugen von einer Zeit, in der die Welt aus den Fugen geraten ist. Die Dokumentation "Spektakuläre Kriminalfälle der Nachkriegszeit – Der Osten" zeigt, wie spannungsreich das Leben in der sowjetischen Besatzungszone zwischen 1945 und 1949 ist. Die Kriminalpsychologin Lydia Benecke und der Rechtsmediziner Dr. Carsten Babian begeben sich auf Spurensuche. Historiker*innen und Zeitzeug*innen erzählen, welche Ausnahmeepoche die zweite Hälfte der 40er-Jahre ist, an deren Ende die Gründung zweier deutscher Staaten steht.

Tausende Städter fahren nach dem Krieg raus aufs Land, um Kleidung oder Schmuck gegen einen Sack Kartoffeln oder ein paar Eier zu tauschen. Diese sogenannten Hamsterfahrten sind gefährlich.

Ein Serientäter versetzt Brandenburg und Berlin damals in Angst und Schrecken. In der ehemaligen "Reichshauptstadt" nutzt die berüchtigte "Gladow-Bande" die Sektorengrenzen für ihre skrupellosen Verbrechen aus. Was treibt die Jugendlichen zu den Gewalttaten?

Einer der brutalsten Kriminalfälle der Nachkriegsgeschichte aber ereignet sich in Dresden. Im Winter 1946 stößt eine Holzsammlerin hier auf die abgetrennten Beine eines Menschen. Große Stücke des Fleisches fehlen. Hat ein Kannibale zugeschlagen? Oder steckt doch etwas anderes dahinter?

Nicht nur Mörder und Vergewaltiger landen in der sowjetischen Besatzungszone hinter Gitter, sondern auch Kritiker an dem neuen kommunistischen System. Tausende Unschuldige gelten auf einmal als politische Verbrecher.


Der Westen
Die Dokumentation "Spektakuläre Kriminalfälle der Nachkriegszeit – Der Westen" zeigt, wie spannungsreich das Leben in den westlichen Besatzungszonen zwischen 1945 und 1949 ist. Die Kriminalpsychologin Lydia Benecke und der Rechtsmediziner Dr. Carsten Babian begeben sich auf Spurensuche. Historiker*innen und Zeitzeug*innen erzählen, welche Ausnahmeepoche die zweite Hälfte der 40er-Jahre ist, an deren Ende die Gründung zweier deutscher Staaten steht.

Im Hungerwinter 1947 versetzen die "Trümmermorde" ganz Hamburg in Aufruhr. Innerhalb kurzer Zeit werden vier Leichen gefunden. Wer sind die Toten? Und warum konnte der Täter nie ermittelt werden?

Viele Frauen werden nach dem Krieg Opfer von sexueller Gewalt. Hunderttausende werden von alliierten Soldaten vergewaltigt, wie auch die Schauspielerin Ursula Herking. Andere müssen mit dem täglichen Hunger kämpfen, gehen dafür bis zum Äußersten – auch an der deutsch-belgischen Grenze. Viele Kinder schmuggeln hier Lebensmittel. Für einen Jungen endet diese Aktion tödlich. Ein Unfall?

"Aufgeklärt - Spektakuläre Kriminalfälle"

Film von Bernd Reufels
Produktion: kelvinfilm
Redaktion: Annette Harlfinger

 

Fatale Liebe - Der Fall Birtta B.
Im Februar 2014 verschwand Britta B. aus Wambach spurlos. Ihr Ehemann meldete sie als vermisst, geriet dann aber selbst in den Fokus der Ermittlungen. Denn die Ermittler konfiszierten den Laptop der Vermissten und stellten fest: Die E-Mails, die der Ehemann von seiner Frau nach ihrem Verschwinden erhalten haben wollte, hatte er sich selbst geschrieben. Warum täuschte er vor, dass seine Frau noch am Leben sei?

Je mehr Zeit verging, desto wahrscheinlicher schien es, dass Britta B. nicht mehr am Leben war. Immer mehr Indizien belasteten den Ehemann: Er hatte nicht nur E-Mails gefälscht, sondern auch die Überwachungsanlage des Hauses manipuliert. Er hatte im Internet nach fragwürdigen Inhalten gesucht und das Konto seiner Frau geplündert. Außerdem waren Blutspuren seiner Frau im Kofferraum und an einem Werkzeug gefunden worden.

Infos zu ZDFinfo

Die Wissensvermittlung bleibt der Markenkern von ZDFinfo – mit langen Dokumentationsstrecken aus den Bereichen Zeitgeschichte, Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. Wissens-Dokus im "Fernsehen zum Mitreden" sind gefragt: Im Juli 2020 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,6 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 2,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im gesamten Jahr 2019 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,5 Prozent bei den Zuschauern gesamt und 1,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. 2018 erreichte ZDFinfo einen Marktanteil von 1,4 Prozent bei Zuschauer gesamt und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Zur Entwicklung der Marktanteile:
ZDFinfo erreichte 2017 bei den Zuschauern gesamt einen Marktanteil von 1,2 Prozent – und steigerte seinen Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen auf 1,3 Prozent. 2016 hatte der Digitalsender gegenüber 2015 um 0,2 Prozent zugelegt. Der Sender erreichte sowohl bei den Zuschauern gesamt als auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Im Jahr 2015 erreichte ZDFinfo 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und 1,0 Prozent bei den Zuschauern gesamt. 2014 lag der Marktanteil beim Gesamtpublikum und in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen bei 0,9 Prozent. Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

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