Copyright: ZDF / Jan Haeselich
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Olympische Spiele 2016 live im ZDF

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Spiele findet das größte Sportereignis der Welt in Südamerika statt. Brasiliens Millionenmetropole Rio de Janeiro ruft die "Jugend der Welt" zu den 31. Olympischen Sommerspielen. ARD und ZDF berichten vom 4. bis 21. August 2016 im täglichen Wechsel rund 280 Stunden live. Hinzu kommen 40 Stunden Olympia-Zusammenfassungen und rund 1000 Stunden Livestreams auf den Online-Seiten der Sender.

  • ZDF, Vom 4. bis 21. August 2016

    Texte

    ARD und ZDF: Großes Zuschauerinteresse an Berichterstattung aus Rio /54 Millionen schalteten mindestens einmal ein / Beachvolleyball, Fußball und Bogenschießen am beliebtesten

    Nach Ende der 31. Olympischen Spiele in Rio de Janeiro ziehen ARD und ZDF eine positive Bilanz. Trotz der Zeitverschiebung von fünf Stunden war das Zuschauerinteresse an den Übertragungen aus der brasilianischen Metropole hervorragend. Insgesamt schalteten 54,43  Millionen Menschen mindestens einmal die Sportsendungen oder die begleitenden Berichterstattungen im Ersten und dem ZDF ein. Allein in diesen beiden Fernsehprogrammen waren mehr als 300 Stunden live aus Rio zu sehen – so viel wie nie zuvor. Hinzu kamen 40 Stunden Zusammenfassungen. Außerdem gab es mehr als 1000 Stunden Livestreams auf den Online-Seiten von ARD und ZDF und eine umfassende Berichterstattung in den ARD-Radioprogrammen.

    Das Erste und das ZDF übertrugen im täglichen Wechsel jeweils acht Wettkampftage aus der brasilianischen Metropole; für die ARD lag die Federführung beim NDR. Dreh- und Angelpunkt der Übertragungen war das gemeinsame Studio im Olympic Park von Rio. Bemerkenswert waren die zum Teil sehr hohen Einschaltquoten bei Sportarten, die außerhalb von Olympischen Spielen weniger Beachtung finden. Durchschnittlich schauten 2,91 Millionen Zuschauer die Live-Olympiaberichterstattung bei ARD und ZDF (Marktanteil: 22,5 Prozent). Das ist deutlich mehr als 2008 in Peking (1,89 Mio. / Marktanteil: 28,5 Prozent), aber etwas weniger als 2012 in London (3,55 Mio. / Marktanteil: 24,8 Prozent).

    Im Schnitt 2,90 Millionen Zuschauer verfolgten die gesamte Olympia Live-Berichterstattung im Ersten, das entspricht einem Marktanteil von 22,9 Prozent. Den höchsten Einzelwert für die ARD erzielten die deutschen Beachvolleyball-Damen: Das Halbfinale im Ersten kam auf 8,55 Millionen Zuschauer (Markanteil: 28,7 Prozent).

    Beim ZDF waren 2,91 Millionen Zuschauer im Schnitt aller Live-Übertragungen aus Rio dabei, der Marktanteil betrug 22,1 Prozent. Den Top-Wert konnte das ZDF am 11. August 2016 beim Bogenschießen verbuchen, dieser Wettkampf zog 7,52 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (Marktanteil: 25,6 Prozent) in seinen Bann.

    NDR Intendant Lutz Marmor: "ARD und ZDF waren in Rio ein Olympiateam. Sie haben redaktionell sowie bei Produktion und Technik so intensiv und vertrauensvoll zusammengearbeitet wie nie zuvor. Mit großer Fachkompetenz haben die Kolleginnen und Kollegen dem Publikum auch Sportarten näher gebracht, die sonst nicht im Fokus stehen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben das honoriert und unser Angebot trotz der Zeitverschiebung sehr gut angenommen."

    ZDF-Intendant Thomas Bellut: "Die Übertragungen aus Rio haben erneut eindrucksvoll bewiesen, dass wir es können: Das ZDF hat zusammen mit der ARD einen hervorragenden Olympia-Auftritt hingelegt, der den eigenen Ansprüchen an Qualität und Kompetenz gerecht wurde. Die Zuschauer erwarten die ganze olympische Vielfalt bei den öffentlich-rechtlichen Sendern – und sie wurden auch in Rio nicht enttäuscht."

    Publikumsmagneten im Ersten waren u. a. auch das Fußballfinale der deutschen Herren gegen Brasilien, das 8,25 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sahen (Marktanteil: 43,6 Prozent), und die Frauenfußball-Begegnung Deutschland gegen Kanada, die dem Ersten 7,72 Millionen Zuschauer bescherten (Marktanteil: 30,6 Prozent).

    Das ZDF punktete u.a. mit dem Fußballspiel Nigeria gegen Deutschland, das 7,0 Millionen (Marktanteil 26,7 Prozent) am Bildschirm verfolgten, sowie mit Judo (6,59 Millionen, Marktanteil: 23,2 Prozent) und Schießen (6,45 Millionen, Marktanteil: 21,0 Prozent).

    Ausführliche Berichterstattung rund um die Uhr gab es auch im Radio: Das ARD-Hörfunkteam in Rio hat den etwa 50 Hörfunkwellen des Senderverbundes rund 1500 Livereportagen und Konferenzschaltungen sowie mehr als 1000 Nachrichtenstücke und Storys angeboten. Dazu kamen fast 1250 Live-Gespräche für einzelne Programme. Insgesamt wurden mehr als 18 000 Sendeplätze bestückt. Die Berichterstattung in den Radioprogrammen der Landesrundfunkanstalten wurde täglich von geschätzt mehr als 35 Millionen Hörerinnen und Hörern verfolgt.

    Das Interesse an den Internet- und Livestreaming-Angeboten von ARD und ZDF war ähnlich hoch wie zu den Olympischen Spielen in London 2012. Die Seite sportschau.de/Olympia verzeichnete 28,5 Millionen Visits und 135,2 Millionen Page Impressions (PIs). Die Livestreams (Internet und HbbTV) erzielten insgesamt 22,4 Millionen Zugriffe. Die On-Demand-Videos (Internet und HbbTV) wurden 6,6 Millionen Mal abgerufen (ohne Nutzung in der ARD und Das Erste Mediathek).

    Das ZDF erzielte mit allen Seiten zu Olympia 2016 (rio.zdf.de) 21,7 Millionen Visits und 205,1 Millionen Page Impressions. Die Livestreams (ohne HbbTV) verzeichneten insgesamt 9,0 Millionen Sichtungen, die Abrufvideos (ohne HbbTV) erreichten 4,2 Millionen Sichtungen.

    ARD und ZDF hoffen auf ein großes Publikumsinteresse auch für die 15. Paralympics, die vom 7. bis 18. September 2016 in Rio de Janeiro stattfinden. 4350 Athleten aus 176 Ländern treten dann in 23 Sportarten gegeneinander an. Mit den zwei neuen Sportarten Para-Kanu und Para-Triathlon und nun 528 Medaillenentscheidungen sind die Spiele von Rio de Janeiro damit die größten Paralympics aller Zeiten. Die Sendungen beginnen mit der Live-Übertragung der Eröffnungsfeier am 7. September 2016 ab 22.45 Uhr im ZDF.

    22.08.2016: "Wir liegen noch weit auseinander": Michael Rossmann (dpa) im Gespräch mit ZDF-Chefredakteur Peter Frey

    Mehr als 300 Stunden haben ARD und ZDF live aus Rio berichtet. Es sieht derzeit so aus, als wäre es die vorerst letzte Olympia-Vorstellung der öffentlich-rechtlichen Sender gewesen. Rechte für die kommenden Spiele haben sie nicht.

    Rio de Janeiro (dpa) - Das Mammut-Programm aus Rio ist für ARD und ZDF beendet. Es könnte die Abschiedsvorstellung gewesen sein. Noch immer haben die Sender keine Sub-Lizenz von Discovery/Eurosport für die kommenden Olympischen Spiele erworben. ZDF-Chefredakteur Peter Frey erklärt im Interview der Deutschen Presse-Agentur, wie der Stand bei den schwierigen Verhandlungen ist.

    Frage: Was hat Ihnen an der ZDF-Berichterstattung aus Rio am besten gefallen?

    Antwort: Was mich persönlich sehr überrascht und gefreut hat: Die Berichterstattung über Sportereignisse, die normalerweise kein so großes Interesse wecken wie Schießen, Turnen oder Beachvolleyball, ist sehr gut angenommen worden. Dass die entscheidende Phase mit der Bogenschützin und Silbermedaillen-Gewinnerin Lisa Unruh vor dem heute-journal von knapp neun Millionen Zuschauern gesehen wurde, das war schon ein Erfolg, mit dem wir so nicht gerechnet haben. Er zeigt, wie stark die Hauptprogramme von ARD und ZDF als Plattformen für solche Ereignisse in Deutschland sind.

    Frage: Gibt es aus Ihrer Sicht auch etwas zu kritisieren?

    Antwort: Natürlich war es wegen der Zeitverschiebung bedauerlich, dass vor allem die großen Leichtathletik-Wettbewerbe zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens stattgefunden haben. Ich hätte es den Zuschauern schon gegönnt, dass sie den 100-Meter- oder den 200-Meter-Lauf hätten live miterleben können.

    Frage: Die Frage zielte mehr in Richtung der ZDF-Berichterstattung.

    Antwort: Ich finde, die Kolleginnen und Kollegen haben Großartiges geschafft: Sie haben rund 160 Stunden lang gesendet, aktuell reagiert, Ereignisse eingeordnet und neben dem Hauptprogramm auch noch die sechs Live-Streams bespielt. Und das alles mit dem gleichen Personalaufwand wie wir ihn auch in London hatten. Das ist eine Leistung, da kann ich nur sagen: Chapeau an meine Kollegen! Bei diesen Olympischen Spielen haben wir außerdem die Erfahrung gemacht, wie gut die Online-Vermarktung, die Livestreams und der Abruf von vorbereiteten Videos funktioniert hat.

    Frage: War das jetzt die Abschiedsvorstellung für längere Zeit für ZDF und ARD von Olympischen Spielen?

    Antwort: Ich hoffe nicht. Diese Spiele haben uns wieder gezeigt, wie attraktiv Olympia ist.

    Frage: Woran hakt es denn bisher in den Verhandlungen mit Discovery/Eurosport?

    Antwort: Die finanziellen Vorstellungen liegen noch weit auseinander. Wir haben unser Angebot auf den Tisch gelegt - und ich hoffe, dass wir noch zusammenkommen.

    Frage: Bis wann haben Sie eine Deadline für diese Verhandlungen?

    Antwort: Die Deadline wird durch die redaktionellen und produktionellen Vorbereitungen gesetzt, und die orientieren sich am Rechtepaket. Und letztlich spielt die Möglichkeit, beim Host Broadcaster OBS notwendige Buchungen wie für Studio- und Büroflächen, Kamera-Positionen und Interview-Möglichkeiten vornehmen zu können, eine entscheidende Rolle. OBS drängt uns schon, weil sie wissen wollen, welche Ausstattung wir in Südkorea brauchen. Je länger wir im Ungewissen sind, desto schmaler wird das Zeitfenster, um uns professionell vorzubereiten.

    Frage: Im Fall, dass Sie sich nicht einigen - drohen dann Entlassungen im ZDF-Sport?

    Antwort: Um unsere Sport-Kolleginnen und -Kollegen müssen Sie sich keine Sorgen machen. Wir haben ausreichend programmliche Herausforderungen und Aufgaben. Für den Zuschauer stellt sich aber die Frage, ob er - vor allem was die deutschen Sportler angeht - in der gleichen Qualität und in der gleichen Fokussierung bei Olympischen Spielen informiert wird wie jetzt bei ARD und ZDF.

    Frage: Es würden dann geschätzte 100 Millionen übrig bleiben. Welche anderenSportereignisse wären dann attraktiv?

    Antwort: Man handelt ja immer eins nach dem anderen ab. Für uns steht jetzt Olympia vorne. Ich sage nochmals: Wir haben großes Interesse, diese jahrzehntelange Tradition als Olympia-Sender nicht fallen zu lassen. Aber wir bewegen uns auch finanziell in einem abgesteckten Rahmen. Wir wissen, dass Eurosport auf jeden Fall parallel zu uns senden will. Das wirkt nach und nach wertmindernd. Aber ich sage es noch einmal: Wir spielen nicht auf Scheitern, wir spielen auf Gelingen.

    Umfrage: Gute Noten für die Olympia-Berichterstattung von ARD und ZDF

    Das Fernsehpublikum in Deutschland äußert sich sehr zufrieden über die Qualität der Olympia-Berichterstattung bei ARD und ZDF. Ausweislich einer Repräsentativbefragung des IFAK-Instituts bei 1000 Bundesbürgern vom 15. bis zum 18. August 2016 benoteten 68 Prozent die Berichterstattung beider Sender aus Rio de Janeiro als "sehr gut" oder "gut". Nach den Gründen gefragt, wiesen 76 Prozent darauf hin, dass alle wichtigen Wettkämpfe ausreichend berücksichtigt wurden. 88 Prozent begrüßten die sportliche Vielfalt und lobten, dass auch mal ganz andere Sportarten gezeigt werden. Entscheidend für das positive Gesamturteil war aber die Machart der Berichte, die von 94 Prozent als professionell bezeichnet wurde. Zudem würdigten 92 Prozent die Kompetenz der Moderatoren und Reporter sowie 93 Prozent die "tollen Bilder von den Wettkämpfen".

    Auch die Behandlung des Doping-Themas wurde honoriert. 67 Prozent des Olympia-Publikums bewerteten den Umfang der Berichterstattung bei ARD und ZDF als richtig. 22 Prozent hätten sich noch mehr gewünscht, 8 Prozent war es zu viel.

    Ein weiteres Ergebnis der von der ARD/ZDF-Medienkommission in Auftrag gegebenen Umfrage: 30 Prozent des Olympia-Publikums machten vom Internet- und App-Angebot Gebrauch, um entweder Livestreams parallel stattfindender Wettkämpfe oder zusammenfassende Berichte anzusehen. Dieses Angebot von ARD und ZDF erhielt eine hohe Wertschätzung – 75 Prozent beurteilten es mit "sehr gut" oder "gut".

    Und schließlich: Trotz des Erwerbs der zukünftigen Olympiarechte durch Discovery sprach das Olympia-Publikum beiden öffentlich-rechtlichen Sendern das Vertrauen aus: 80 Prozent wünschen, dass ARD und ZDF auch in Zukunft von den Olympischen Spielen berichten. Nur 11 Prozent würden Eurosport bevorzugen.

    18.08.2016: Dabei sein auf allen Kanälen: ZDF-Online-Angebot zu Olympia auf Medaillenkurs

    Neben dem ZDF-Hauptprogramm bietet ZDF-Online das olympische Erlebnis rund um die Uhr. Unter rio.zdf.de stehen bis zu sechs Livestreams und ein umfangreiches Video-Angebot zur Verfügung. Die Zuschauer können diverse Sportarten und Disziplinen ihrer Wahl in voller Länge genießen oder sich über kompakte Abruf-Videos informieren.

    Dieses Angebot wird von den Nutzern und Zuschauern hervorragend angenommen. Bis einschließlich 16. August 2016 wurden durchschnittlich 2,76 Millionen Visits pro Tag registriert – im Vergleich zum Zeitraum vor den Olympischen Spielen eine Steigerung um 48 Prozent. Der höchste Wert wurde am 15. August (Leichtathletik) mit 3,73 Millionen Visits generiert.

    Größte Beachtung finden auch die Abrufvideos, die im bisherigen Verlauf der Spiele täglich durchschnittlich 192 Tsd. Sichtungen erreichten. Der höchste Wert wurde auch dort mit 421 Tsd. Sichtungen am 15. August erzielt. Zu den meistgesehenen Videos zählen "Siegerehrung mit Gold-Harting", "Bolt holt das Olympia-Triple" und "Christoph Harting holt Diskus-Gold".

    Olympische Ausmaße erreicht auch die Livestream-Nutzung während der Spiele von Rio: Mit durchschnittlich 395 Tsd. Sichtungen an den ZDF-Sendetagen wird im Vergleich zum vorolympischen Zeitraum die vierfache Nutzung registriert. Die Event-Livestreams, das heißt, die Livestreams zu den einzelnen Sportarten, generieren an den ZDF-Olympiatagen durchschnittlich 655 Tsd. Sichtungen. Die bisher höchste Tagesnutzung wurde am 9. August erreicht (1,0 Millionen).

    Welche Wettbewerbe wann auf welchem Olympia-Livestream zu sehen sind, darüber informiert online die Seite Programminformation unter http://rio.zdf.de/live/.

    "Mit Rio ist bei vielen Zuschauern angekommen, dass sie online ihr eigener Olympia-Programmchef sind. Online ist für viele der direkte Weg zur Sportart ihres Interesses, zu Ereignissen, die sie verpasst haben, oder zum Schauplatz Rio de Janeiro. Online ist mit Rio nicht mehr nur 'nice to have', sondern ein wesentliches Medium, um Olympia den Zuschauern nahezubringen“, kommentiert ZDF-Chefredakteur Peter Frey den Erfolg.

    12.08.2016: Ins Schwarze getroffen: Spitzenwerte fürs Bogenschießen in Rio / ZDF zieht positive Zwischenbilanz der Olympia-Berichterstattung

    Bogenschießen, Judo, Badminton – gerade olympische Sportarten, die normalerweise weniger im Fokus der Öffentlichkeit stehen, stießen am Donnerstag, 11. August 2016, auf größtes Publikumsinteresse und erreichten Top-Einschaltquoten. Mit 7,5 Millionen Zuschauern (Marktanteil: 25,6 Prozent) katapultierte sich das spannende Gold-Finale im Bogenschießen am gestrigen Abend an die Spitze aller bisherigen Olympia-Übertragungen. Olympiareif waren auch die Übertragungen der Judo-Kämpfe, bei denen 6,92 Millionen ZDF-Zuschauer (Marktanteil: 23,1 Prozent) mitfieberten. Und auch die Live-Übertragung vom Badminton sahen beeindruckende 6,32 Millionen (Marktanteil: 21,3 Prozent) Sportfreunde an den Bildschirmen. Spitzenwerte mit zum Teil mehr als fünf Millionen Zuschauer erreichten in der ersten Olympia-Woche auch Tennis, Reiten, Kanu, Handball, Turnen, Schwimmen und Rudern.

    ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz zieht eine positive Bilanz der bisherigen Olympia-Berichterstattung: "Auch Rio zeigt einmal mehr, dass ungeachtet aller berechtigten Diskussionen vor und während Olympia die Faszination von Olympischen Spielen ungebrochen ist und die Zuschauer bei den Wettkämpfen – und hier besonders beim Auftreten der deutschen Athleten – dabei sein wollen. In Verbindung mit deutschen Erfolgen bekommen dann auch Sportarten eine herausragende Aufmerksamkeit, die im sportlichen Alltag eher eine geringe Wahrnehmung erfahren.“ 

    Durchschnittlich 2,72 Millionen Zuschauer (Marktanteil 20,7 Prozent) verfolgten die Live-Berichterstattung an den bisherigen vier ZDF-Olympiasendetagen (inklusive Donnerstag, 4. August). Die Gesamtberichterstattung inklusive der Zusammenfassungen am Vormittag (ZDF Olympia extra), Studio-Moderationen und Beiträge über die Situation im Ausrichterland etc. erreichte durchschnittlich 2,53 Millionen Zuschauer. Das entspricht einem Marktanteil von 20,0 Prozent.

    Auch das ZDF-Online-Anbot wird konstant gut angenommen. Im  Auswertungszeitraum bis 8. August 2016 wurden durchschnittlich 2,04 Millionen Visits registriert. Spitzenreiter ist bisher der 7. August 2016 mit 3,10 Millionen Visits. Die Event-Livestreams erreichten an den ZDF-Sendetagen durchschnittlich 534 Tsd. Sichtungen. Die höchste Nutzung fand mit 1 Million Sichtungen am 9. August 2016 statt.

    "ZDF Olympia live" heißt es wieder am Samstag, 13. August 2016, von 12.30 bis 5.30 Uhr. Dann unter anderem mit zahlreichen Finalrennen der Ruderer, dem Endspiel im Damentennis und vielen Entscheidungen in der Leichtathletik.

    Rund um die Uhr ist Olympia online zu erleben – unter rio.zdf.de in bis zu sechs Livestreams und mit einem umfangreichen Video-Angebot. Welche Wettbewerbe wann auf welchem Olympia-Livestream zu sehen sind, darüber informiert online die Seite Programminformation unter http://rio.zdf.de/live/

    Schwimmen, Rudern, Reiten und noch mehr: "ZDF Olympia live" am Sonntag mit vollem Programm / Zudem zweites Spiel des DFB-Teams gegen Südkorea 

    Der Auftakt war olympiareif, nun soll am Sonntag die Steigerung folgen: Das DFB-Team erreichte einen Tag vor der offiziellen Olympia-Eröffnungsfeier in einem intensiven Spiel ein 2:2 gegen Titelverteidiger Mexiko, und 4,26 Millionen Zuschauer (Marktanteil 20,7 Prozent) ließen sich das ab 22.00 Uhr live im ZDF nicht entgehen. Nun geht es für das Team von Trainer Horst Hrubesch am Sonntag, 7. August 2016, 21.00 Uhr, live im ZDF darum, im zweiten Gruppenspiel gegen Südkorea die Weichen fürs Weiterkommen zu stellen.

    Doch "ZDF Olympia live" bietet am Sonntag von 13.00 Uhr bis 5.30 Uhr am nächsten Tag noch viel mehr: die ganze Sportvielfalt mit spannenden Wettbewerben und Entscheidungen im Rudern, Fechten, Reiten, Schießen, Radsport, Schwimmen, Hockey, Gewichtheben, Judo, Bogenschießen und weiteren Sportarten.

    ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz: "Nach dem vielversprechenden Auftakt der Fußballer verspricht unser nächster 'ZDF Olympia live'-Tag am Sonntag gleich die ganze Faszination des Live-Erlebnisses Olympia: sportliche Vielfalt, viele Medaillenentscheidungen und spannende Partien in den Ballsportarten. Auch wir als Berichterstatter gehen hoch motiviert in die kommenden 16 Olympia-Tage. Doch bei aller Begeisterung über die sportlichen Leistungen werden wir auch die  Probleme rund um die Spiele im Blick behalten – von der Dopingproblematik bis zur Situation im Ausrichterland."

    Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne moderieren im Wechsel "ZDF Olympia live" aus dem Studio im Olympia-Park in Barra. Der Präsentationsort gibt durch das Panoramafenster den Blick frei auf die Schwimmhalle, in der ab 3.00 Uhr die Finalläufe in 100-Meter-Schmetterling Frauen, 100-Meter-Brust Männer, 400-Meter-Freistil Frauen und 4x100-Meter-Freistil Staffel Männer stattfinden. ZDF-Schwimm-Moderatorin Kristin Otto, ZDF-Schwimm-Experte Christian Keller und ZDF-Schwimm-Reporter Thomas Wark sind dann am Beckenrand im Berichterstattungseinsatz.

    Ein anderer ZDF-Olympia-Experte ist am Sonntag ab 18.30 Uhr dabei, wenn Deutschlands Hockey-Frauen zum ersten Gruppenspiel gegen China antreten: Philip Crone ist als Ko-Kommentator an der Seite von ZDF-Reporter Béla Réthy. Und bereits zum Start von "ZDF Olympia live" begrüßen ab 13.30 Uhr Ruder-Moderator Yorck Polus und der neue ZDF-Ruder-Experte Kristof Wilke die ZDF-Zuschauer zu den ersten Läufen in dieser Disziplin. Denen folgt am Sonntagnachmittag ein volles Programm: mit den Florett-Fechtern, den Vielseitigkeits-Reitern, dem Zeitfahren der Radsportlerinnen und vielem mehr.

    Das ZDF bietet an seinen acht Olympia-Wettkampftagen jeweils von zirka 13.00 Uhr bis 5.30 Uhr das volle Sporterlebnis – und dies im täglichen Wechsel mit der ARD. Zudem sendet "ZDF Olympia extra" jeweils von 9.05 bis 12.00 Uhr eine Zusammenfassung der sportlichen Höhepunkte aus der vorangegangenen Olympia-Nacht, präsentiert von Sven Voss. Rund um die Uhr ist Olympia online zu erleben – unter rio.zdf.de in bis zu sechs Livestreams und einem umfangreichen Video-Angebot.

    Welche Wettbewerbe wann auf welchem Olympia-Livestream zu sehen sind, darüber informiert online die Seite Programminformation unter http://rio.zdf.de/live/

    04.08.2016: Olympia live im ZDF – UEFA Super Cup 2016 live in ZDFinfo / Doppeltes Sportprogramm am Dienstagabend

    Vierter Wettkampftag bei Olympia oder erstes Highlight im europäischen Fußball-Kalender nach der EM? Auch am Dienstag, 9. August 2016, überträgt das ZDF von 13.30 Uhr bis 5.30 Uhr Olympia live aus Rio de Janeiro. Bei der Vielzahl der Medaillen-Entscheidungen unter anderem im Fechten, Reiten, Schwimmen, Kanu und Turnen wird es an diesem Tag für König Fußball außerhalb Brasiliens eng – die deutschen Fußball-Frauen sind bei Olympia zeitgleich ebenfalls aktiv. Den UEFA Super Cup 2016 überträgt am Dienstag, 9. August 2016, 20.15 Uhr, deshalb ZDFinfo. Das Spiel ist zum dritten Mal nacheinander eine rein spanische Angelegenheit: Champions-League-Sieger Real Madrid trifft in der Neuauflage des Supercups 2014 auf Europa-League-Sieger FC Sevilla.

    ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz: "Wir wollen bei Olympia möglichst viel live senden und mit größter Flexibilität die aus deutscher Sicht interessantesten Ereignisse live übertragen. Aber genauso möchten wir den Zuschauern auch den UEFA Super Cup in voller Länge anbieten. Deswegen kommt diesmal ZDFinfo mit ins Boot – so werden wir den olympischen Sportarten ebenso gerecht wie dem europäischen Supercup."

    Im norwegischen Trondheim kämpfen Real Madrid und FC Sevilla um die Supercup-Trophäe. ZDF-Moderatorin Anna Kraft begrüßt die ZDFinfo-Zuschauer aus dem dortigen Lerkendal-Stadion, das Spiel kommentiert ZDF-Reporter Oliver Schmidt. Real Madrid hatte sich im UEFA Champions League-Finale am 28. Mai 2016 live im ZDF mit 5:3 im Elfmeterschießen gegen den Stadtrivalen Atletico Madrid durchgesetzt. FC Sevilla gewann im Europa-League-Finale am 18. Mai 2016 mit 3:1 gegen den FC Liverpool und damit diesen Wettbewerb zum dritten Mal nacheinander.

    Auch die Zuschauer, die am Dienstagabend Olympia live im ZDF schauen, werden mit den Spielständen vom UEFA Super Cup versorgt. Zudem steht parallel noch ein anderes Fußballspiel auf dem dichtgedrängten Sportkalender: Ab 21.00 Uhr treten Deutschlands Fußball-Frauen in Brasilien zum dritten Gruppenspiel gegen Kanada an.

    Olympia in 360 Grad und in Virtual Reality / Online-Angebot unter rio.zdf.de mit bis zu sechs parallelen Livestreams 

    "ZDF Olympia live" aus Rio de Janeiro ist erstmals am Donnerstag, 4. August 2016, 20.15 Uhr, zu sehen – und auch ZDFsport.de steht mit seinem Olympia-Angebot bereits in den Startlöchern. Auf rio.zdf.de gibt es an allen Olympia-Wettkampftagen bis zu sechs parallele Livestreams und ein umfangreiches Video-Angebot, ebenfalls abrufbar via HbbTV. Neuheit: Olympia in 360 Grad und in Virtual Reality. 

    Mit der App "Olympia360° mit dem ZDF" können die Sommerspiele diesmal noch intensiver erlebt werden: Neben der Eröffnungs- und Schlussfeier gibt es jeden Tag ausgewählte Wettkämpfe live in 360 Grad und in Virtual Reality (VR), ebenso die Highlights als Abrufvideo. Darüber hinaus bietet das ZDF weitere Videos in 360 Grad: vom Blick hinter die Kulissen im Sendezentrum über den Stadtrundgang bis hin zur Copacabana. In den vollen VR-Genuss kommen die Zuschauer mit der entsprechenden Brille. Das 360-Grad-Angebot ist auch ohne VR-Brille nutzbar. PC, Tablet und Smartphone machen den Rundum-Blick ebenfalls möglich. Die App ist in Kürze für iOS, Android und Gear VR verfügbar.

    Puristen unter den Sportfans kommen auf ihre Kosten: In einem Gemeinschaftsprojekt mit der ARD werden an jedem Wettkampftag bis zu sechs parallele Livestreams aus Rio angeboten, die meisten mit Kommentar. Während das Hauptprogramm von einem Highlight zum anderen springt, gibt es zahlreiche Wettkämpfe und Spiele in voller Länge im Livestream. Von Badminton bis Wasserspringen: Der Programmplaner auf rio.zdf.de erleichtert den Sprung ins Live-Angebot und sorgt für Orientierung.

    Die zusätzlichen Livestreams sind auch über den Red Button auf der Fernbedienung aufrufbar. Voraussetzung ist ein Smart-TV mit Internet-Verbindung. Auch dort hilft der Programmplaner bei der Suche nach der Lieblingssportart. Wettkampf verpasst? Die Videos auf Abruf bringen jeden Olympia-Fan auf den aktuellsten Stand. Ebenfalls im HbbTV-Angebot ist der klassische Medaillenspiegel zu finden.

    Das ZDF-Olympia-Angebot ist für alle Geräte optimiert und somit immer in der ZDF-App oder über rio.zdf.de abrufbar. Schwerpunkt des Angebots sind die Live-Bilder und Videos aus Brasilien: Ein Programmplaner sorgt dabei für mehr Übersicht. Aufgrund der Zeitverschiebung fallen viele Entscheidungen zu nachtschlafender Zeit in Deutschland. Wer sich nicht wachhalten kann, findet alle Höhepunkte, Hintergründe und Stimmen spätestens nach dem Aufstehen in den Video-Übersichten – immer filterbar nach Sportarten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den deutschen Athleten. Ein Live-Blog bringt mit Kurzmeldungen den schnellen nachrichtlichen Überblick. Während der Wettkämpfe sorgt der Liveticker dafür, dass man garantiert nichts verpasst. Das Sportdatencenter liefert mehr als den Medaillenspiegel: Livedaten, Ergebnisse und Statistiken zu allen Wettbewerben runden das Angebot ab.

    Der ZDFtext (ab Seite 200) bietet wie gewohnt Nachrichten, Ergebnisse und den Medaillenspiegel. Bei Facebook und Twitter sind die Fans und Follower von ZDFsport immer auf dem aktuellsten Stand und erfahren, was gerade wichtig ist. Dort sind Meinungen zu den Wettkämpfen, Athleten und Übertragungen gefragt. Außerdem gibt es den Blick hinter die Kulissen und den direkten Draht zum ZDF-Team vor Ort. Die drängendsten Zuschauer-Fragen werden entweder direkt über die sozialen Netzwerke oder in der Sendung beantwortet.

    "ZDF-Olympia live" am Donnerstag, 4. August 2016, 20:15 Uhr, erstmals aus Rio: DFB-Elf startet gegen Titelverteidiger Mexiko

    Bereits einen Tag vor der Eröffnungsfeier begrüßt Katrin Müller-Hohenstein die ZDF-Zuschauer am Donnerstag, 4. August 2016, 20.15 Uhr, zu "Olympia live" aus Rio de Janeiro. Dann geht es nicht nur um Ausblicke und Stimmungsberichte – Live-Sport steht bereits auf dem Programm. Nach den Fußballerinnen starten auch die Fußballer vorzeitig ins olympische Turnier – ab 22.00 Uhr mit einem Highlight live im ZDF: Mexiko, der Olympiasieger von 2012, trifft auf Deutschland, das seit 1988 erstmals wieder mit einem DFB-Männerteam bei Olympia dabei ist.

    Doch bevor das U-23-Team um DFB-Trainer Horst Hrubesch in Salvador loslegt (ZDF-Live-Kommentator: Béla Réthy) können sich die ZDF-Zuschauer ab 20.15 Uhr zunächst ein Bild davon machen, ob Rio Olympia-Form erreicht hat, was das erste Olympia-Wochenende an Wettkämpfen bietet und wie die deutschen Athleten im olympischen Dorf angekommen sind. Zu Gast im ZDF-Olympia-Studio ist der deutsche Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier im Maracana-Stadion, der diesmal auch von den Zuschauern mitbestimmt wird. Bis zum 4. August stehen noch die fünf vorher vom Deutschen Olympischen Sportbund benannten Sportler zur Wahl: Ingrid Klimke, Lena Schöneborn, Kristina Vogel, Timo Boll und Moritz Fürste.

    Ebenfalls zu Gast im ZDF-Olympia-Studio ist am Donnerstag Südamerika-Korrespondent Andres Wunn. Seine Dokumentation über den "brasilianischen Patienten – Olympialand in der Krise" ist im Anschluss ab 21.00 Uhr zu sehen und nimmt die Jahre von 2009, als die Entscheidung für Olympia in Rio fiel, bis heute in den Fokus.

    Vom 4. bis zum 21. August 2016 berichten ZDF und ARD im täglichen Wechsel rund 280 Stunden live von den 31. Olympischen Sommerspielen. Hinzu kommen fast 50 Stunden Olympia-Zusammenfassungen und rund 1000 Stunden Livestreams auf den Online-Seiten der Sender.

    Das ZDF bietet an seinen acht Wettkampftagen von zirka 13.00 Uhr bis 5.30 Uhr das volle Sporterlebnis. Der erste Wettkampftag im Zweiten ist am Sonntag, 7. August 2016, 13.00 Uhr, der letzte am Sonntag, 21. August 2016, an dem ab 1.00 Uhr auch die Schlussfeier im Zweiten zu sehen ist. "ZDF Olympia live" moderieren im Wechsel Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne.

    Die erste Ausgabe von "Olympia extra" ist am Montag, 8. August 2016, von 9.05 Uhr bis 12.00 Uhr im ZDF zu sehen. Sven Voss präsentiert diese Zusammenfassung der sportlichen Höhepunkte aus der vorangegangenen Olympia-Nacht.

    Rund um die Uhr ist Olympia online zu erleben – unter rio.zdf.de in bis zu sechs Livestreams und einem umfangreichen Video-Angebot. Welche Wettbewerbe wann auf welchem Olympia-Livestream zu sehen sind, darüber informiert online die Seite Programminformation unter http://rio.zdf.de/live/

    "Der brasilianische Patient": ZDF-Doku über das Olympialand in der Krise am Donnerstag, 4. August 2016, 21 Uhr

    Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der 31. Olympischen Spiele rückt am Donnerstag, 4. August 2016, 21.00 Uhr, "Der brasilianische Patient" in den Blick. ZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn porträtiert das "Olympialand in der Krise" und richtet den Fokus auf die Jahre von 2009, als die Entscheidung für Olympia in Rio fiel, bis heute.

    Am 2. Oktober 2009 waren in Rio de Janeiro Konfetti-Regen, Samba-Rhythmen und getanztes Glück wahrzunehmen. Die Entscheidung, wo die Olympischen Sommerspiele 2016 ausgerichtet werden, fiel auf die brasilianische Metropole. Das Land fühlte sich ganz oben auf der Siegertreppe. Doch fast sieben Jahre später ist Brasilien gefangen in tiefer Depression. Korruptionsvorwürfe gegen Politiker lähmen das Land, die Staatschefin ist von ihrem Amt suspendiert, die Wirtschaft schwächelt, Millionen Menschen haben ihre Arbeit verloren. Neben dem politischen Chaos rund um das Amtsenthebungsverfahren und dem wirtschaftlichen Niedergang ist auch wieder steigende Kriminalität zu beobachten. Andreas Wunn begegnet Brasilianern auf politischen Demonstrationen in Brasília und São Paulo. Er interviewt Staatsanwälte, die gegen korrupte Politiker ermitteln. In Rio de Janeiro begleitet er Polizeieinheiten in den Favelas, trifft streikende Lehrer und protestierende Schüler und filmt in dem Sozialprojekt eines olympischen Badminton-Spielers.

    Obwohl das Ausrichterland in der Krise steckt, können die Olympischen Spiele 2016 noch erfolgreich werden. Denn Brasilien liebt den Augenblick, auch wenn von der Euphorie des 2. Oktober 2009 nichts geblieben ist. Damals träumte Brasilien den Traum, sich durch die ersten Olympischen Spiele in Südamerika als aufstrebendes Land voller Lebensfreude und Zuversicht zu präsentieren. Wird dieser Traum auch in den kommenden zwei Olympia-Wochen in Brasilien zu spüren sein?

    28.07.2016: ZDF-Olympia-Sendungen mit musikalischer Extraklasse: Katy Perrys Hit "Rise" erklingt zu den "Bildern des Tages"

    In gut einer Woche startet Olympia in Rio – und das ZDF bietet seinen Zuschauern dann nicht nur live hochklassige Wettkämpfe von mittags bis in den frühen Morgen, sondern auch musikalische Spitzenklasse zu den "Bildern des Tages": "Rise", der neue Hit des US-Stars Katy Perry, begleitet die ZDF-Zuschauer durch die Berichterstattung von den Olympischen Spielen 2016.

    Katy Perry, die vor acht Jahren mit ihrem Hit "I Kissed A Girl" international bekannt und seitdem zu einer der weltweit erfolgreichsten Sängerinnen wurde, sagt zur Olympia-Affinität ihres neuen Songs: "Die Sportler, die bei Olympia zusammenkommen, die dort antreten und alles geben, erinnern uns daran, dass auch wir uns zusammenschließen und das Beste aus uns herausholen müssen. Ich hoffe, dieser Song kann die Menschen dazu inspirieren, an einem Strang zu ziehen und sich gemeinsam zu erheben."

    Während "Rise" von Katy Perry die Höhepunkte des Olympia-Tages im ZDF ebenso stimmgewaltig wie soundvoll würdigt, bieten die Vorspänne der ZDF-Olympia-Sendungen und die ZDF-Olympia-Trailer einen musikalischen Tribut an das Ausrichterland: Dort kommt der Song "Arrastão Da Alegria" der brasilianischen Band Monobloco zum klangreichen Einsatz.

    Vom 4. bis 21. August 2016 berichten ZDF und ARD im täglichen Wechsel rund 280 Stunden live von den 31. Olympischen Sommerspielen. Hinzu kommen fast 50 Stunden Olympia-Zusammenfassungen und rund 1000 Stunden Livestreams auf den Online-Seiten der Sender: "ZDF Olympia live" moderieren im Wechsel Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne. Das ZDF bietet an seinen acht Wettkampftagen von zirka 13.00 Uhr bis 5.30 Uhr das volle Sporterlebnis; "Olympia extra", präsentiert von Sven Voss, fasst anschließend von 9.00 bis 12.00 Uhr die Ereignisse aus der Nacht zusammen.

    Das ZDF startet bereits am Donnerstag, 4. August 2016, 20.15 Uhr, in die Olympia-Berichterstattung – mit einem Olympia-Countdown und der Dokumentation "Der brasilianische Patient – Olympialand in der Krise" von ZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn. Ab 22.00 Uhr folgt dann live das erste Olympia-Match der deutschen Fußballer gegen Mexiko, den Olympiasieger von 2012.

    "Wir geben uns täglich die Klinke in die Hand!" Interview mit den
    Olympia-Teamchefs von ARD und ZDF, Gerd Gottlob und Dieter Gruschwitz

    Dass ARD und ZDF auch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wieder so eng wie nur möglich zusammenarbeiten, ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Wie stellt man da sicher, dass die Zuschauer vor dem Fernsehen sich nicht ständig fragen müssen: Bin ich jetzt eigentlich bei der ARD oder beim ZDF?

    Gerd Gottlob: Die Moderatoren, die durch den Olympia-Tag führen, stehen zunächst mal für ihren Sender – daran können sich die Zuschauer orientieren, wenn sie im Ersten Gerhard Delling oder Alexander Bommes und im Zweiten Katrin Müller-Hohenstein oder Rudi Cerne sehen. Aber die Zuschauer können auch gerne wahrnehmen, dass ARD und ZDF Olympia als ein gemeinsames Projekt angehen. Ich kann mir sogar vorstellen, auch mal live zu verdeutlichen, wie wir uns die Klinke in die Hand geben: Wenn wir nach der Vormittags-Highlight-Sendung auf dem einen Sender mittags in die nächste Live-Strecke auf dem anderen Sender überleiten, könnte zum Beispiel Michael Antwerpes gleich direkt und senderübergreifend an Katrin Müller-Hohenstein übergeben.

    Wie bereiten Sie als Olympia-Teamchefs Ihre Mitarbeiter auf die Sicherheits- und Gesundheitsrisiken vor, die mit Brasilien verbunden werden?

    Dieter Gruschwitz: Das Thema Kriminalität in Brasilien hatte uns anlässlich der Fußball-WM vor zwei Jahren bereits intensiv beschäftigt, damals haben wir umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt. Darauf können wir jetzt aufbauen und unseren Teams noch mal klar machen: Die gesellschaftliche Situation, gerade auch der Gegensatz zwischen Arm und Reich, stellt sich anders dar als in Europa. Wir haben eine E-Learning-Plattform eingerichtet, auf der sich alle Kolleginnen und Kollegen umfassend über notwendige Vorsichtsmaßnahmen informieren können. Was die gesundheitlichen Themen betrifft – Zika-Virus oder Schweinepest zum Beispiel: Da steht es in der Entscheidung jedes einzelnen Kollegen, ob er die Dienstreise antritt. Wir leisten Aufklärung, informieren in großtmöglicher Offenheit und akzeptieren, wenn jemand, der vielleicht bald ein Kind erwartet, lieber nicht mitkommen will.

    Fern dieser Aspekte: Was für ein Olympia erwarten Sie – eines mit Leidenschaft und Samba-Rhythmen?

    Dieter Gruschwitz: Ich erwarte ein sehr emotionales Olympia. Wir haben während der Fußball-WM vor zwei Jahren einen nachhaltigen Eindruck gewinnen können, wie viel Stimmung, Temperament und Lebensfreude in Brasilien möglich sind. Und wir werden bei den Sommerspielen feststellen, dass am Zuckerhut weit mehr als nur die Fußball Begeisterung geweckt werden kann.

    Gerd Gottlob: Vor zwei Jahren hatten soziale Unruhen zunächst die Frage aufkommen lassen: Was wird das für ein WM-Turnier werden? Und dann war mit dem ersten Spiel der Brasilianer, das diese auch gewonnen hatten, der Funke übergesprungen: Die Menschen wollten ein Fußballfest feiern. Ähnliches erwarte ich jetzt auch für die Olympischen Spiele – ein farbenfrohes und temperamentvolles Sportereignis.

    Inwiefern ist Olympia in Rio für ARD und ZDF eine vielleicht letzte Chance zu zeigen, wie gut Olympia zu den öffentlich-rechtlichen Sendern passt?

    Gerd Gottlob: Wir reisen mit der klaren Haltung nach Rio, dort zu zeigen, was wir können und drauf haben. Wir wollen den Zuschauern ein hochattraktives Olympia-Angebot machen – der Zuspruch unseres Publikums ist dann ein Gradmesser, ob uns das am Ende gelungen ist. Dass wir mit Blick auf die nächsten Olympischen Spiele derzeit keine Übertragungsrechte haben, führt jedenfalls nicht dazu, in unserer Leistung nachzulassen – das spornt eher an!

    Und was muss wie laufen, damit Sie am 21. August konstatieren können: Olympia 2016 ist in unseren Programmen gut gelaufen?

    Dieter Gruschwitz: Wenn wir möglichst viel live senden konnten, wenn wir mit größter Flexibilität die aus deutscher Sicht interessantesten Ereignisse live übertragen haben, werden wir sagen können: So sollte es sein! Und wenn wir dann die Schlussfeier im ZDF gemeistert haben, können wir einmal durchatmen – und dann kommen schon die Paralympics.

    Als Olympia-Teamchefs unterscheiden Sie sich insoweit, als Dieter Gruschwitz in dieser Funktion schon bei zahlreichen dieser Großereignisse federführend im Einsatz war, während Gerd Gottlob nun das Olympia-Erbe von Walter Johannsen antritt. Ist das die richtige Mischung aus Erfahrung und Verjüngung?

    Dieter Gruschwitz: Ich bringe eine gewisse Portion Erfahrung mit ein, kann mich aber vor allem auf ein sehr gutes und eingespieltes Team aus Redaktion, Produktion und Technik verlassen. Und die Zusammenarbeit mit dem NDR, ob es mit Walter Johannsen war oder jetzt mit Gerd Gottlob, ist sowieso bestens bewährt und macht viel Spaß

    Gerd Gottlob: Ich habe 2000 in Sydney meine ersten Olympische Spiele mitgemacht und bin seitdem in verschiedenen Funktionen dabei – unter anderem als Olympia-Programmchef in Peking 2008 und in London 2012. Dass wir bei Olympia von sehr vielen erfahrenen Kolleginnen und Kollegen umgeben sind, erleichtert einiges – denn schließlich wird auch in Rio wieder Improvisationsvermögen gefragt sein.

    Mit Gerd Gottlob und Dieter Gruschwitz sprach Thomas Hagedorn.

    Noch mal das volle Programm: Olympia 2016 im ZDF

    Die olympische Fackel brennt längst, die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro laufen seit Monaten auf Hochtouren. Daran ändert auch die aktuelle politische Regierungskrise in Brasilien nichts – die olympischen Sportstätten sind für das Großereignis im August weitestgehend gerüstet. Und auch das ZDF ist soweit gerüstet, dass die ersten Olympische Spiele in Südamerika starten können.

    306 Wettbewerbe in 39 Sportarten

    306 Wettbewerbe in 39 Sportarten: Zwischen dem 6. und 21. August 2016 kämpfen in Rio de Janeiro über 10.000 Athletinnen und Athleten um rund 920 Olympia-Medaillen. Die sportliche Ereignisdichte auf höchstem Niveau führt auch zu Übertragungsleistungen der Extraklasse: 130 Stunden „Olympia live“ allein im ZDF, zudem 25 Stunden „Olympia extra“ im Zweiten und noch 1000 Stunden Olympia-Livestreams online.

    Das ZDF berichtet im täglichen Wechsel mit der ARD von den 31. Olympischen Sommerspielen. An den ZDF-Olympia-Tagen können die Zuschauer in Mitteleuropa von mittags bis in die frühen Morgenstunden die sportlichen Ereignisse live verfolgen. Unter Berücksichtigung der Zeitverschiebung von fünf Stunden bietet das ZDF vormittags zudem eine „Olympia extra“-Sendung mit den sportlichen Highlights aus der Nacht.

    Live von mittags bis in den frühen Morgen

    Die Wettkämpfe in Rio de Janeiro beginnen zwischen 12.30 und 13.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit und enden um 5.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit. „ZDF Olympia live“ startet mittags in die Live-Übertragung und übergibt um 5.30 Uhr an das „ZDF-Morgenmagazin“ oder an das „ARD-Morgenmagazin“ ab. Auch diese Sendungen werden eine ausgeweitete Olympia-Berichterstattung bieten. Von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr greift dann „ZDF Olympia extra“, moderiert von Sven Voss, die Ereignisse der vorangegangenen Stunden noch einmal auf und ermöglicht den Zuschauern ein Nacherleben der wichtigsten Wettkampfentscheidungen aus der Nacht. Gerade für Schwimm- und Leichtathletik-Fans, die ihre Nachtruhe brauchen, bietet „Olympia extra“ somit eine Alternative, um etwa die Ereignisse im neuen Schwimmstadion im Olympia-Park oder im renovierten, 60.000 Zuschauer fassenden Leichtathletikstadion hautnah verfolgen zu können.

    Fans von Sportarten, die nicht immer im Rampenlicht stehen, können sich diesmal wieder ganz besonders auf Olympia freuen: Bis zu sechs parallele Livestreams werden unter ZDFsport.de von 14.00 bis 5.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit auch jene olympischen Wettbewerbe ins volle Bild rücken, die im auf Vielseitigkeit ausgerichteten Hauptprogramm oft nur in Kurzberichten aufscheinen: Ballsportarten in ganzer Länge, Badminton, Wasserspringen und andere Sportarten in der Komplett-Version – die Livestreams bieten einen echten Olympia-Mehrwert. Das Video-on-Demand-Angebot mit bis zu 60 Abrufvideos pro Tag verstärkt den Eindruck: Olympia lässt sich im August wirklich rund um die Uhr genießen.

    ZDF-Olympia-Studio im Olympia-Park in Barra

    Das ZDF teilt sich zusammen mit der ARD ein Studio im Olympic Parc (Parque Olimpico da Barra) im westlich gelegenen Stadtteil Barra. Der Präsentationsort beeindruckt durch ein Panoramafenster, das den Blick freigibt auf die Olympia-Schwimmhalle und den Olympia-Boulevard. Das fast vollverglaste Studio vermittelt ein wahrlich olympisches Transparenz-Gefühl – der Zuschauer wähnt sich mittendrin im Geschehen.

    Durch die „ZDF Olympia live“-Sendungen führen im Wechsel Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne, denen das Studio auch die naheliegende Möglichkeit gewährt, für Gespräche hinaus auf den Olympia-Boulevard zu gehen, um Stimmen und Stimmungen noch authentischer einfangen zu können.

    Fußballturnier mit Frühstart und Schlussfeier im ZDF

    17 Olympia-Tage und 16 Wettkampftage bedeuten: ARD und ZDF haben jeweils acht „Olympia live“-Tage im Programm. Die Eröffnungsfeier ist am 5. August 2016 in der ARD zu sehen, das ZDF überträgt am 21. August 2016 die Schlussfeier.

    Doch Olympia geht schon vor der Eröffnungsfeier los – die Fußballer sind bereits zwei Tage vorher am Ball. Im ZDF ist am Donnerstag, 4. August 2016, das Spiel der deutschen Fußballer, die erstmals seit 1988 wieder bei Olympia dabei sind, gegen Mexiko, den Olympiasieger von 2012, zu sehen.

    Für die deutschen Fußballer ist es ein Olympia-Novum, dass sie mit einem Frauen- und einem Männer-Team bei den Sommerspielen vertreten sind. Insgesamt kann der Deutsche Olympische Sportbund diesmal bei den Mannschaftssportarten durchaus mehrere Medaillenhoffnungen wecken: Im Hockey sind ebenfalls das deutsche Frauen- und das deutsche Männer-Team vertreten, hinzu kommen die erst Ende Januar gekürten Handball-Europameister – und alle fünf genannten Mannschaften haben Chancen auf vordere Plätze. Klar ist, dass diese qualifizierten Teams das deutsche Olympia-Aufgebot im Vergleich zu London 2012 auch quantitativ erweitern: Rund 440 deutsche Athletinnen und Athleten werden in Rio an den Start gehen.

    Handball-Turnier live im ZDF

    Die Mannschaftssportarten werden auch im Olympia-Programm des ZDF stark vertreten sein: So sind alle Spiele der deutschen Handball-Nationalmannschaft live im ZDF oder im Livestream zu sehen – das gesamte olympische Handball-Turnier wird im Zweiten präsent sein. Und die in Brasilien besonders im Blickpunkt stehenden Beachvolleyballer schließen manchen „ZDF Olympia live“-Sendetag gegen 5.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit ab.

    Doch der deutsche Fernsehzuschauer kann auch am mitteleuropäischen Nachmittag und Abend bereits spannende Wettkämpfe und Entscheidungen im ZDF live mitverfolgen: zum Beispiel im Rudern, Kanu, Reiten, Turnen, zudem die Vorkämpfe der Schwimmer und Leichtathleten. Auch Diskus-Olympiasieger Robert Harting ist bei seiner Titelverteidigung im ZDF zur besten Sendezeit zu erleben.

    Fünf ZDF-Olympia-Experten in Rio de Janeiro

    Die fünf Experten Philipp Crone (Hockey), Christian Keller (Schwimmen), Jonas Reckermann (Beachvolleyball), Kristof Wilke (Rudern) und Ronny Ziesmer (Turnen) sind für das ZDF in Rio dabei.

    Goldgewinner treffen Goldhoffnungen

    Der neue ZDF-Experte Jonas Reckermann wird zudem mit Julius Brink, seinem Partner beim Beachvolleyball-Olympia-Sieg 2012 in London, noch eine zusätzliche Rubrik im Rahmen der ZDF-Berichterstattung bestreiten: Die beiden Goldgewinner treffen Athleten in deren Olympia-Vorbereitung - unter anderen Golfer Martin Kaymer vor seiner Olympia-Premiere, die deutsche Handball-Nationalmannschaft oder Lena Schöneborn, Weltmeisterin und Olympiasiegerin im Modernen Fünfkampf.

    Das „ZDF-Morgenmagazin“ aus dem Deutschen Haus in Rio

    Das „ZDF-Morgenmagazin“ präsentiert in der Olympia-Woche vom 15. bis 19. August 2016 alle Olympia-Highlights in der ersten kompakten Tageszusammenfassung und hautnah am Athleten – mit Reportagen und Gesprächen aus dem Deutschen Haus in Rio de Janeiro

    Das „MoMa-Olympiateam präsentiert zwischen 5.30 und 9.00 Uhr die erste kompakte Zusammenfassung der Ereignisse aus der zurückliegenden Nacht. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Entscheidungen in der Leichtathletik, da diese meist erst kurz vor dem Start des „Morgenmagazins“ in Rio gefallen sind. Aber auch alle anderen Highlights sowie alle deutschen Medaillengewinner sind im „MoMa“ zu sehen.

    Annika Zimmermann und Thomas Skulski melden sich jeden Morgen mit Berichten unn Reportagen. Im Deutschen Haus „Barra Beach Blue Point“, dem Treffpunkt der olympischen Familie, sprechen die Sport-Moderatoren des „ZDF-Morgenmagazins“ mit den deutschen Medaillengewinnern des Tages. 

    Der Sport im „ZDF-Morgenmagazin“ – täglich zwischen 5.30 und 9.00 Uhr und zwar ab 5.45 Uhr jede halbe Stunde.

    Mehr als das Weltbild

    Das ZDF wird mehr als nur das Weltbild von Olympia bieten. An allen Wettkampfstätten ist der Sender so aufgestellt, dass er deutsche Aspekte berücksichtigen kann. Im Leichtathletik-Stadion, in der Schwimmhalle, bei den Ruderern und Kanuten sowie bei den Reitern sind eigene Kameras und Moderatoren vor Ort, die Reporter an den verschiedenen Venues machen sich ihr eigenes Bild, blicken hinter die Kulissen und führen Interviews.

    Beim ZDF steht das Live-Erlebnis im Mittelpunkt, der Sendeplan wird durch den Verlauf der Wettbewerbe mitbestimmt: Denn im Zweiten erhält der Zuschauer ein vielfältiges Angebot, orientiert am sportlichen Geschehen. Online kann er sich zudem sein Programm selbst zusammenstellen. So können die Zuschauer sicher sein: Im ZDF und online erleben sie Olympia live so umfassend wie noch nie – und sie versäumen auch alles andere nicht, was rund um die diesjährigen Sommerspiele passiert

    ZDF-Doping-Experte vor Ort

    Ob Olympia 2016 für die Leichtathletik die Chance darstellt, sich nach den zurückliegenden Dopingskandalen neu zu präsentieren, ist eine spannende Frage. Gerade die Vorfälle in der russischen Leichtathletik haben ja zuletzt dazu beigetragen, dass manche einen „Generalverdacht“ gegen gute Leistungen in der olympischen Kernsportart hegen. ZDF-Doping-Experte Elmar Theveßen wird in Rio vor Ort sein und diese Fragen im journalistischen Blick behalten.

    ZDF-Korrespondent Andreas Wunn mit Doku und mehr

    ZDF-Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn stellt das Olympia-Ausrichterland und die Olympiastadt 2016 in der Dokumentation "Der brasilianische Patient - Olympialand in der Krise" am Donnerstag, 4. August 2016, 21.00 Uhr im ZDF. Zugleich wird er auch in den Magazin und Nachrichtensendungen des ZDF umfassend über die anderen Ereignisse rund um Olympia berichten. Das von Andreas Wunn geleitete ZDF-Studio in Rio de Janeiro wird dazu mit zwei weiteren ZDF-Reportern verstärkt.

    Audiodeskription aller Olympia-Sendungen

    Die ZDF-Olympia-Berichterstattung ist barrierefrei: Untertitelungen für gehörlose und schwerhörige Zuschauer werden ebenso bereitgestellt wie es auch eine Audiodeskription der  Olympia-Sendungen geben wird – ein Service für Sehbehinderte und Blinde.

    Olympia in anderen ZDF-Sendungen

    Die Olympischen Sommerspiele sind auch Thema in vielen anderen ZDF-Nachrichten- und Magazinsendungen sein – vom „ZDF-Mittagsmagazin“ bis zu „logo!“. Die ZDF-Kindernachrichtensendung berichtet zwischen dem 5. und 21. August 2016 täglich über aktuelle und spannende Ereignisse und wichtige Ergebnisse der Olympischen Spiele in Brasilien. Olympische Disziplin ist dagegen bei „pur+“ gefragt: Im ZDF-Entdeckermagazin für Kinder geht es zum Beispiel um eine der ältesten olympischen Disziplinen: das Fechten. Und auch pur+“-Moderator Eric Mayer widmet sich der Kunst des Duellierens.

    Olympia auf rio.zdf.de

    ZDFsport.de setzt bei Olympia an allen Wettkampftagen auf bis zu sechs parallele Livestreams und ein umfangreiches Video-Angebot. Alle Olympia-Angebote werden unterrio.zdf.de gebündelt und sind auf allen Endgeräten abrufba

    Noch mehr Live-Sport: Bis zu sechs parallele Livestreams

    Puristen unter den Sportfans kommen auf ihre Kosten: In einem Gemeinschaftsprojekt mit der ARD werden an jedem Wettkampftag bis zu sechs parallele Livestreams aus Rio angeboten, die meisten mit Kommentar. Während das Hauptprogramm von einem Highlight zum anderen springt, gibt es zahlreiche Wettkämpfe und Spiele in voller Länge im Livestream. Von Badminton bis Wasserspringen: der Programmplaner erleichtert den Sprung ins Live-Angebot und sorgt für Orientierung.

    HbbTV

    Die zusätzlichen Livestreams sind auch über den Red Button auf der Fernbedienung aufrufbar. Voraussetzung ist ein Smart-TV mit Internet-Verbindung. Auch hier hilft der Programmplaner bei der Suche nach der Lieblingssportart. Wettkampf verpasst? Die Videos auf Abruf bringen jeden Olympia-Fan auf Stand. Ebenfalls im HbbTV-Angebot ist der klassische Medaillenspiegel.

    Olympia im ZDF – auf allen Geräte 

    Das ZDF-Olympia-Angebot ist für alle Geräte optimiert und somit immer in der ZDF-App oder über rio.zdf.de abrufbar. Schwerpunkt des Angebots sind die Live-Bilder und Videos aus Brasilien: Bei bis zu sechs parallelen Livestreams an jedem Olympia-Tag haben die Zuschauer die Qual der Wahl. Ein Programmplaner sorgt dabei für mehr Übersicht. Aufgrund der Zeitverschiebung steigen viele Entscheidungen zu nachtschlafender Zeit in Deutschland. Wer sich nicht wachhalten kann, findet alle Höhepunkte, Hintergründe und Stimmen spätestens nach dem Aufstehen in den Video-Übersichten – immer filterbar nach Sportarten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den deutschen Athleten. Unser Live-Blog bringt mit Kurzmeldungen den schnellen nachrichtlichen Überblick. Während der Wettkämpfe sorgt der Liveticker dafür, dass man garantiert nichts verpasst. Das Sportdatencenter liefert mehr als den Medaillenspiegel: Livedaten, Ergebnisse und Statistiken zu allen Wettbewerben runden das Angebot ab

    ZDFtext und Social Media            

    Der ZDFtext (ab Seite 200) bietet wie gewohnt Nachrichten, Ergebnisse und den Medaillenspiegel. Bei Facebook und Twitter sind die Fans und Follower von ZDFsport immer auf dem aktuellsten Stand und erfahren, was gerade wichtig ist. Dort sind Meinungen zu den Wettkämpfen, Athleten und Übertragungen gefragt. Außerdem gibt es den Blick hinter die Kulissen und den direkten Draht zum ZDF-Team vor Ort. Die drängendsten Zuschauer-Fragen werden entweder direkt über die sozialen Netzwerke oder in der Sendung beantwortet.

    Beachvolleyball, Hockey, Rudern, Schwimmen, Turnen:
    Die ZDF-Experten bei Olympia 2016

    Olympia-Goldgewinner in London, Olympia-Experte in Rio

    In Brasilien, dem „Mutterland des Beachvolleyballs“, dürfte die Sportart, die nun seit 20 Jahren zum Olympia-Programm gehört, einen neuen Höhenflug erleben. Das ZDF hat sich deshalb in seiner Expertenriege mit einem Goldgewinner verstärkt, der genau erklären kann, wie der Ball auf Sand am besten zu schmettern ist: Jonas Reckermann, zusammen mit Julius Brinck Beachvolleyball-Olympiasieger in London 2012, bringt seine Expertise in die ZDF-Live-Berichterstattung ein.

    Noch ein Olympiasieger neue im ZDF-Experten-Boot

    Und noch ein weiterer Olympia-Goldmedaillen-Gewinner von London 2012 gibt in Rio de Janeiro seine erfolgsgekrönten Fachkenntnisse für die ZDF-Zuschauer zum Besten: Kristof Wilke, mit dem Deutschland-Achter Olympia-Sieger 2012 und mit diesem Flaggschiff des deutschen Ruderverbandes zudem in den Jahren 2009 bis 2011 dreimal hintereinander Weltmeister, wird unter anderem kommentieren, wie seine Nachfolger nun die Ruderriemen „reißen“.

    Der Hockey-Kenner und Co-Kommentator im ZDF

    Beim Hockey ist erneut Philipp Crone als Co-Kommentator am ZDF-Mikrofon im Einsatz. Der 39-Jährige wurde mit dem deutschen Hockey-Team zweimal Weltmeister (2002, 2006) und ebenso Europameister, eine olympische Bronzemedaille kam 2004 hinzu

    Der Schwimm-Fachmann des Zweiten 

    Mittlerweile 20 Jahre liegt sein Olympia-Bronzemedaillen-Gewinn zurück, insgesamt viermal nahm er als Aktiver an Olympischen Spielen teil, nun steht seine dritte Olympia-Teilnahme als ZDF-Experte an: Seit 2008 ist Christian Keller als Schwimm-Fachmann für das Zweite im Einsatz und wird auch im Olympic Aquatics Stadium von Rio seine profunden Einschätzungen geben.

    Dritte Olympische Spiele als Co-Kommentator des ZDF

    Ebenfalls seine dritten Olympischen Spiele als Co-Kommentator im ZDF erlebt Ronny Ziesmer in Rio. Der ehemalige Turner, 2003 Deutscher Meister im Mehrkampf, hatte in der Olympia-Vorbereitung 2004 einen Trainingsunfall erlitten und ist seitdem querschnittgelähmt. Seine Expertise bringt er bei den Übertragungen der olympischen Turn-Wettbewerbe im ZDF ein.

    "Beachvolleyball-Turnier wird ein Hotspot der Spiele"
    Interview mit ZDF-Experte und Olympiasieger Jonas Reckermann

    Sie und Julius Brink haben 2012 in London als erste Europäer die Olympia-Goldmedaille im Beachvolleyball gewonnen. 2016 beobachten Sie als ZDF-Experte, was ihre Nachfolger beim Olympia-Turnier im „Mutterland des Beachvolleyballs“ leisten: Haben Sie Sorge, dass es Sie da in den Fingern jucken könnte und sie noch mal auf dem Sand „mitmischen“ wollen?

    "Sorge" auf keinen Fall! Zum einen habe ich seit meinem Karriereende nie wehmütig zurückgeblickt sondern von Beginn an akzeptiert, dass die Profikarriere nun definitiv vorbei ist. Zum anderen schnappe ich mir an der Copacabana einfach einen Ball und drei Mitspieler wenn es mich jucken sollte. Ich benötige kein Publikum (und selten Schiedsrichter…), um den Sport genießen zu können.

    Beachvolleyball gehört nun seit 20 Jahren zu den olympischen Mannschaftssportarten: Wird Ihr Sport bei Olympia in Rio einen weiteren Höhepunkt im Zuspruch erreichen angesichts des Stellenwerts, den Beachvolleyball – gleich nach Fußball – bei den Brasilianern genießt?

    Ich gehe fest davon aus, dass das Beachvolleyballturnier einer, wenn nicht sogar der Hotspot der Spiele werden wird. Bei Olympischen Spielen ist Beachvolleyball seit 1996 dabei und immer eine der publikumswirksamsten Sportart gewesen – vor Ort wie auch im TV. Aufgrund der tollen Location und der Beachvolleyballbegeisterung in Brasilien wird dies auch in Rio sicherlich wieder der Fall sein, Zuschauer wie Athleten können sich auf ein spektakuläres Beachvolleyballturnier freuen

    Welchen deutschen Beachvolleyballern trauen Sie zu, im olympischen Turnier eine gute Rolle zu spielen?

    Bei den deutschen Damen sieht es sehr gut aus, es werden mit Sicherheit zwei Teams am Start sein, die sich auch berechtigte Medaillenhoffnungen machen können. Die Teilnahme von Ludwig/Walkenhorst steht schon mehr oder weniger fest, die beiden können mit dem Selbstvertrauen nach Rio fliegen, eine Medaille gewinnen zu können, ohne auf Losglück oder schlechte Tage ihrer Gegnerinnen hoffen zu müssen. Das zweite Frauenteam – egal wer sich das Ticket am Ende sichert – wird zumindest zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärterinnen zu zählen sein. Bei den Männern sieht es etwas weniger gut aus. Aus heutiger Sicht wäre es leider schon ein Erfolg wenn sich überhaupt zwei Teams qualifizieren können. Ein Medaillengewinn wäre dann zwar nicht unmöglich aber schon eine große Überraschung. 

    Was kann denn ein erfahrener Goldgewinner jungen Sportlern, die nun in Rio auf Gold hoffen, an Erkenntnissen mitgeben: Locker bleiben, das Turnier auch genießen? Oder eher immer fokussiert bleiben und trainieren, trainieren, trainieren?

    Weder das eine, noch das andere wäre die richtige Einstellung. Viele Wettkämpfe – zum Beispiel auch Beachvolleyball – erstrecken sich über mehrere Tage bis zu zwei Wochen. Wenn man über den kompletten Zeitraum versucht, die Spannung permanent hoch zu halten und nur an Training und den nächsten Wettkampf denkt, wird man recht schnell ausgepowert sein. Saugt man jedoch alle Eindrücke vom olympischen Flair in sich auf und nimmt jede Gelegenheit wahr, sich abzulenken, führt dies natürlich zu einem Fokus- und Spannungsverlust. Das Entscheidende ist es, Training und Wettkampf so routiniert wie möglich zu gestalten und sich zwischendurch „gezielt“ abzulenken, um auch mal auf andere Gedanken als den eigenen Wettkampf zu kommen – Gelegenheiten gibt es hierfür genügend…!

    Was macht für Sie den Reiz von Olympischen Spielen aus – und inwiefern unterscheidet dieser Reiz sich beim aktiven Sportler und beim analysierenden Fachmann?

    Olympia ist das größte Sportfest der Welt, dessen Bedeutung auch über rein sportliche Aspekte hinausgeht. Aufgrund der Internationalität und der gemeinsamen Freude am Sport entsteht bei Olympischen Spielen immer eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre. Diese nimmt man sowohl als Sportler, als auch als Fachmann oder Zuschauer wahr. Der Reiz als Sportler ist es, in diesen zwei Wochen das abzurufen, wofür man jahrelang hart trainiert hat - in den meisten Sportarten ist Olympia einfach der Wettkampf mit der größten Bedeutung und dem mit Abstand größten Medieninteresse. Als Fachmann hingegen möchte man den Fernsehzuschauern die Sportart näherbringen und erklären „was" gerade „warum“ passiert - oder passieren sollte. Es ist Aufgabe und Reiz zugleich, dem Fachpublikum einen Mehrwert zu bieten und gleichzeitig auch dem „normalen“ TV-Zuschauer ohne Überforderung gerecht zu werden.

    Mit Jonas Reckermann sprach Thomas Hagedorn

    "Der Deutschland-Achter fährt wieder um Gold mit"
    Interview mit ZDF-Experte und Olympiasieger Kristof Wilke

    Sie gewannen bei den Olympischen Spielen 2012 in London Gold mit dem Deutschland-Achter. Wird das Flaggschiff des deutschen Ruderverbandes in Rio erneut auf Medaillenkurs sein?

    Wir waren im letzten Olympiazyklus, also nach den Olympischen Spielen in Peking 2008 bis zu den Olympischen Spielen in London 2012 ungeschlagen und haben in den vier Jahren insgesamt 36 Rennen gewonnen, darunter die drei Weltmeistertitel. Daher sind wir in London als absoluter Favorit an den Start gegangen und konnten dieser Rolle glücklicherweise auch gerecht werden. Dieses Jahr zählt der Deutschland-Achter wieder zu den Favoriten, auch wenn er in den vergangenen Jahren die entscheidenden Rennen gegen die Briten verloren hat. Die Ausgangslage ist also eine andere. Ich zähle auch die junge Mannschaft der Neuseeländer sowie den holländischen Achter zu den Medaillenkandidaten, aber ich bin sicher dass der deutsche Achter letztlich um Gold mitfahren wird!

    In Rio sind Sie nun als ZDF-Experte erstmals in der Beobachter-Position. Wie sehr hätte es Sie gereizt, auch 2016 noch mal an Olympia teilzunehmen?

    Es hätte mich nicht nur gereizt, es war auch mein Plan, in Rio nochmals an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Ich habe bis vergangenes Jahr im Team Deutschlandachter trainiert, musste die Saison aber früh aufgrund von Verletzungsproblemen aufgeben und den Leistungssport letztlich schweren Herzens ein Jahr vor den Spielen in Rio aufgeben. Aber ich freue mich nun darauf, die Wettkämpfe aus der Beobachter-Position zu verfolgen. Schließlich sieht man als Zuschauer viel mehr von den Wettkämpfen als ein aktiver Ruderer, der nur auf seine eigenen Rennen fokussiert ist

    Welche deutschen Ruderer sehen Sie denn für Olympia bereits in guter Frühform?

    Im April fanden in Köln die Deutschen Kleinbootmeisterschaften statt, die für die Ruderer eine wichtige Qualifikationsregatta sind und nach deren Ergebnissen die Trainer die Großboote wie den Achter und die Vierer besetzen. Dort präsentierte sich der Männer-Riemenbereich rund um den Deutschland-Achter (Vize-Weltmeister 2015), der Frauen-Skullbereich um den Doppelvierer (Vize-Weltmeister 2015) und der Leichtgewicht-Skullbereich der Männer und Frauen in guter Form. Zumindest haben sich dort die erwartungsgemäß stärksten Ruderer und Ruderinnen durchgesetzt. Im Männer-Skullbereich rund um den Weltmeister-Doppelvierer des vergangenen Jahres gab es einige krankheitsbedingte Abmeldungen, wodurch die Ergebnisse schwer einzuschätzen sind. Eine gute Frühform ist allerdings in einem Olympiajahr nicht wünschenswert, da die Leistung sich im Laufe der Saison entwickeln und zum Höhepunkt in Rio ihren Zenit erreichen soll!

    Durch die Zeitverschiebung werden die Wettbewerbe der Ruderer in Brasilien für die Zuschauer in Deutschland zu vergleichsweise attraktiven Zeiten übertragen: Könnte ihr Sport mehr Aufmerksamkeit gebrauchen? Wie sehen Sie den Stellenwert des Rudersports in Deutschland?

    Rudern ist wie viele andere Sportarten eine „Randsportart“, wobei ich den Begriff nicht mag. Nicht nur wir Ruderer wünschen uns grundsätzlich mehr mediale Aufmerksamkeit, wobei ich das ständige Klagen danach falsch finde. Jede Aktive, jeder Aktiver in Sportarten, die nicht wie Fußball, Tennis oder Formel 1 im medialen Rampenlicht stehen, sollten sich darüber im Klaren sein, dass sie nach ihrer Karriere nicht ausgesorgt haben – bis auf einige Ausnahmen. Ich sehe darin aber keinen Nachteil, sondern den besonderen Reiz dieser Sportarten, denn die Sportler und Sportlerinnen nehmen alle die Mühen, Anstrengungen und oft auch die duale Karriere mit zeitgleichem Studium auf sich, weil sie den Sport gerne machen und nicht, weil es ihr Job ist und sie davon finanziell abhängig sind. Darin sehe ich auch den besonderen Reiz der Olympischen Spiele. Ich bin froh in einer ehrlichen Sportart zuhause gewesen zu sein, in der es nicht jeden Tag ums Geld geht. Der Rudersport hat in Deutschland neben vielen anderen Sportarten keinen großen Stellenwert, allerdings steht er alle vier Jahre bei Olympischen Spielen hoch im Kurs. Besonders in London, dem Mutterland des Rudersports, waren die Wettkämpfe gut besucht und wir konnten unsere Rennen in einer für uns Ruderer einmaligen und fantastischen Atmosphäre bestreiten. Zudem waren die Boote der deutschen Mannschaften bei den vergangenen Spielen immer solide Medaillenkandidaten und somit erwarte ich auch für dieses Jahr tolle Wettkämpfe, die auch, nicht zuletzt dank der Zeitverschiebung, mit großer Aufmerksamkeit in Deutschland verfolgt werden! 

    Sie haben nach Ihrer erfolgreichen Ruder-Karriere nun ein neues Kapitel in Ihrem Leben aufgeschlagen und sind als Lehrer an einem Dortmunder Gymnasium aktiv: Welche Erfahrungen, die Sie im Deutschland-Achter gewinnen konnten, lassen sich für den pädagogischen Alltag nutzen?

    Ich absolviere seit Mai mein Referendariat in den Fächern Biologie und Sport, habe aber im Vorfeld schon Erfahrungen als Vertretungslehrer sammeln können. Zehn Jahre Leistungssport auf höchstem internationalem Niveau haben mich geprägt und ich merke in meiner täglichen Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, dass ich vor allem meinen Leistungsgedanken im Zaum halten muss. So war es für mich anfangs schwer nachvollziehbar, wenn Schülerinnen und Schüler keine Lust auf Sportunterricht haben. Profitieren kann ich von meinen Erfahrungen vor allem dadurch, dass ich durch das jahrelange Training in einer großen Mannschaft ein besonderes Gespür dafür entwickelt habe, wie man unterschiedliche Charaktere ansprechen muss, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, damit man bestmöglich ein sportliches Ziel verfolgen kann. Eine Schulklasse tickt ähnlich, auch wenn ich mit ihnen keine Goldmedaillen, sondern eine möglichst erfolgreiche Zusammenarbeit im Unterricht anvisiere.

    Mit Kristof Wilke sprach Thomas Hagedorn.

    ZDF-Olympia-Team

    Teamchef: Dieter Gruschwitz

    Programmchefin:  Anke Scholten

    Gesamtregie: Achim Hammer

    Studio Rio: Andreas Wunn

     

    Moderatoren

    Olympia live: Rudi Cerne, Katrin Müller-Hohenstein

    Olympia extra: Sven Voss

     

    Schwimmen: Kristin Otto

    Leichtathletik: Norbert König

    Rudern / Kanu: Yorck Polus

     

    Leitung 

    Olympia live: Andreas Lauterbach, Uli Nett, Gerrit Schnaar

    Olympia extra: Markus Lipfert

    Olympia Online: Stefan Baur, Christian Hoffrichter

    Schwimmen: Joachim Günther

    Leichtathletik: Manuel Bienefeld

    Reiten/ Rudern / Kanu: Meggi Podkowik

     

    Regisseure

    Studioregie: Achim Hammer, Christian Thielmann

    Schwimmen: Joachim Günther

    Leichtathletik: Ralf Kötzner

    Reiten / Rudern / Kanu: Jochen Stein

     

    Experten / Co-Kommentatoren

    Schwimmen: Christian Keller

    Turnen: Ronny Ziesmer

    Hockey: Philipp Crone

    Beachvolleyball: Jonas Reckermann

    Rudern: Kristof Wilke

     

    Reporter

    Badminton: Claudia Neumann

    Basketball: Norbert Galeske, Daniel Pinschower

    Beachvolleyball: Martin Hüsener, Martin Schneider

    BMX: Michael Pfeffer

    Bogenschießen: Marc Windgassen

    Boxen: Günther-Peter Ploog

    Fechten: Norbert König, Julius Hilfenhaus

    Freiwasserschwimmen: Michael Kreutz

    Fußball Frauen: Claudia Neumann

    Fußball Männer: Wolf-Dieter Poschmann, Béla Réthy, Martin Schneider

    Gewichtheben: Aris Donzelli

    Golf: Volker Grube

    Handball: Christoph Hamm

    Hockey: Béla Réthy

    Judo: Alexander von der Groeben

    Kanu: Norbert Galeske

    Kanu Slalom: Susanne Simon

    Kunst- und Turmspringen: Stefan Bier

    Leichtathletik: Peter Leissl, Wolf-Dieter Poschmann

    Moderner Fünfkampf: Marc Windgassen

    Mountainbike: Michael Pfeffer

    Rad Bahn: Michael Pfeffer

    Rad Straße: Peter Leissl

    Reiten: Gert Herrmann

    Rhythmische Sportgymnastik: Eike Papsdorf

    Ringen: Alexander von der Groeben

    Rugby: Daniel Pinschower

    Rudern: Norbert Galeske

    Schießen: Tibor Meingast

    Schwimmen Thomas Wark

    Segeln: Nils Kaben

    Synchronschwimmen: Eike Papsdorf

    Taekwondo: Alexander von der Groeben

    Tennis: Aris Donzelli, Martin Wolff

    Tischtennis: Michael Kreutz

    Trampolin: Stefan Bier

    Turnen: Alexander Ruda

    Volleyball: Martin Hüsener, Martin Schneider

    Wasserball: Tibor Meingast

     

    Schlussfeier: Peter Leissl, Andreas Wunn

     

    Storys und Interviews

    Anja Fröhlich, Markus Harm, Michael Ruhnke,  Eike Schulz, Thomas Skulski, Hermann Valkyser, Annika Zimmermann

     

    Doping-Redaktion

    Elmar Theveßen

     

    Produktion

    Herbert Galonske, Roy Ebner

     

    Technische Leitung

    Gunnar Darge

     

    Internationale Koordination

    Vili Nedialkova

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    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/sport  

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    Verantwortlich: Alexander Stock
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    Weitere Informationen

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    Name: Thomas Stange
    E-Mail: stange.t@zdf.de
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