Die "plan b"-Sendung  am 23. Februar: "Gemeinsam statt einsam". Foto: ZDF/Eva Münstermann
Die "plan b"-Sendung  am 23. Februar: "Gemeinsam statt einsam". Foto: ZDF/Eva Münstermann

plan b

Gemeinsam statt einsam – Vom heilsamen Miteinander

"plan b" bietet konstruktiven Journalismus. Am Samstag, 23. Februar 2019, 17.35 Uhr, ist die "plan b"-Dokumentation "Gemeinsam statt einsam – Vom heilsamen Miteinander" zu sehen. Seit dem 7. Oktober 2017 wirft "plan b" samstags um 17.35 Uhr im ZDF einen lösungsorientierten Blick auf aktuelle Probleme und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie diese in den Griff zu bekommen sind. "plan b" ist die erste Dokumentationsreihe im deutschen Fernsehen, die diesen konstruktiven Ansatz verfolgt.

  • ZDF, Samstag, 23. Februar 2019, 17.35 Uhr / samstags um 17.35 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Samstag, 23. Februar 2019

Texte

"plan b" – Neue Dokumentationsreihe

"plan b" bietet seit dem 7. Oktober 2017, samstags um 17.35 Uhr im ZDF, konstruktiven Journalismus. "plan b" ist eine Dokumentationsreihe mit Reportage-Elementen, die das jeweilige Thema anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten aufbereitet und dabei den europäischen Aspekt immer mit einbezieht. "plan b" wirft einen lösungsorientierten Blick auf aktuelle Probleme und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie diese in den Griff zu bekommen sind. "plan b" ist die erste Dokumentationsreihe im deutschen Fernsehen, die diesen konstruktiven Ansatz verfolgt.

Sendetermine und Stab

Samstag, 23. Februar 2019, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Gemeinsam statt einsam
Vom heilsamen Miteinander

Film von Eva Münstermann und Frédérique Veith

Produktion: Spiegel TV
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 9. März 2019, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Schluss mit Plastik
Verpackung neu gedacht

Film von Yves Schurzmann

Produktion: Taglicht Media
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

plan b: Gemeinsam statt einsam – Vom heilsamen Miteinander

Nie war es leichter, sich zu vernetzen, als heute. Trotzdem fühlen sich immer mehr Menschen einsam. Das hat gravierende Folgen: Chronische Einsamkeit kann im schlimmsten Fall krank machen.

Die Gründe für Einsamkeit sind so vielschichtig wie das Gefühl selbst. Aber auch die Ideen gegen Vereinsamung sind zahlreich: "plan b" zeigt inspirierende Initiativen und auch, wie starke Persönlichkeiten mit der Einsamkeit umgehen.

Neu in der Stadt und ohne Freunde oder Familie? Für viele Berufsanfänger zwischen 20 und 30 ist das trauriger Alltag. Abhilfe versprechen Freundschafts-Apps wie "25friends": Sie bringen Fremde zur gemeinsamen Freizeitgestaltung zusammen. In Hamburg geht Neuankömmling Christian Adis per App auf die Suche nach Freunden.

Inzwischen beschäftigt sich auch die Politik mit den Risiken sozialer Isolation: Großbritannien gründete bereits ein Ministerium für Einsamkeit. Die Regierung setzt auf innovative Gesundheitsinitiativen: Allgemeinärzte sollen neben der medizinischen Hilfe auch soziales Miteinander als Heilmittel anbieten. Eine Vorreiterin des "social prescribing" ist die Ärztin Helen Kingston im südenglischen Frome. Schon seit 2013 bindet sie ihre Patienten in ein eng geknüpftes Netz aus professionellen und ehrenamtlichen Hilfsangeboten ein.

Im Schweizer Kanton Zug setzt Susanna Fassbind auf Nachbarschaftshilfe per Zeitkonto. Mit der Genossenschaft KISS baut sie soziale Netzwerke vor Ort auf. Die kleinen Gefälligkeiten von Nachbar zu Nachbar werden nicht mit Geld entlohnt, sondern mit Zeit - einem besonders kostbaren Gut. Die Mitglieder dokumentieren ihren Aufwand und können dafür später selbst Hilfe von Genossen in Anspruch nehmen. Eine nachhaltige und effektive Idee, die auch in anderen Kantonen Schule macht.

plan b: Schluss mit Plastik – Verpackung neu gedacht

Kaufen, öffnen, wegschmeißen. Verpackungen verursachen gigantische Mengen Plastikmüll. Jeder Deutsche produziert 220 Kilo Verpackungsmüll im Jahr. Verpackungen können sinnvoll sein, schützen etwa Lebensmittel vor Schädlingen und halten Verderbliches länger frisch. Aber muss es immer Plastik sein? "plan b" begleitet Menschen, die neue Ideen entwickelt haben, um Lebensmittel mit gutem Gewissen einzupacken.

Patricia Eschenlohr arbeitete für den Lebensmittel-Onlinehandel, doch sie wollte nicht weiter Unmengen an Styropor für den Versand von Lebensmitteln verbrauchen. Weil sie keine Alternativen fand, suchte sie selbst mit Ehemann Thomas nach einer umweltfreundlicheren Isolierverpackung, einem natürlichen Rohstoff mit ähnlichen Isoliereigenschaften wie Styropor. Fündig wurde das Paar auf den Feldern ganz in der Nähe: Stroh. Rund 30 Millionen Tonnen pro Jahr fallen bei der Getreideernte als Nebenprodukt an, bisher weitgehend unbeachtet. "Die Strohforschung wurde vor 100 Jahren eingestellt", weiß Thomas Maier-Eschenlohr. Der Ingenieur entwickelte eine Maschine, die das Stroh zu hygienisch einwandfreien Kisten verarbeitet. Heute beliefern die beiden mit ihrer Firma Landpack über 700 Kunden, die Lebensmittel in Strohboxen versenden.

Indien hat sein riesiges Plastikproblem erkannt und will zum Jahr 2022 alle Einweg-Plastikartikel verbieten. Im Bundesstaat Karnataka ist das Verbot schon umgesetzt. Der Hamburger Unternehmer Eduardo Gordillo reagierte schnell und produziert jetzt mit seiner Firma Bio-Lutions Verpackungen und Einweggeschirr aus Pflanzenabfällen: lokal und nachhaltig. In der Nähe der Hightech-Stadt Bangalore fand er beste Voraussetzungen für seine Idee. Sein nächster Schritt: der deutsche Markt. Die Planungen für eine erste Fabrik im brandenburgischen Schwedt laufen.

Ein Gesetz könnte ihm dabei entscheidend helfen: Seit Januar 2019 soll in Deutschland eine neue Verpackungsverordnung umweltfreundliche Verpackungen belohnen. Auch der Niederländer Patrick Gerritsen hofft, dadurch mit seiner Verpackungsidee in Deutschland zu punkten. Schon seit Jahren stellt er Folienverpackungen aus Zucker her. Bei unseren Nachbarn dürfen die einfach mit in die Biotonne. In Deutschland geht das noch nicht, die Kompostieranlagen laufen bisher nicht lange genug, um den Biokunststoff kompostieren zu können. Wird sich das in Zukunft ändern?

"plan b" stellt Methoden und Möglichkeiten vor, wie man der Plastikflut aus Verpackungen Herr werden kann und zeigt auch Ideen für den alltäglichen Einkauf ohne Plastikverpackungen.

"Wir verfolgen einen konstruktiven Ansatz"
Interview mit "plan b"-Redaktionsleiter Christian Dezer

"plan b“ bietet seit dem 7. Oktober 2017, samstags um 17.35 Uhr im ZDF,  konstruktiven Journalismus. Dabei werden weniger die Probleme, als vielmehr die Lösungsansätze dargestellt?

In der nachrichtlichen Berichterstattung und in etablierten Dokumentationsformaten werden Probleme meist ausführlich und in Gänze dargestellt. Wir wollen in unserem neuen Format das jeweilige Problem dagegen kurz umreißen und dafür zeigen, dass es bereits viele verschiedene Möglichkeiten gibt, diese in den Griff zu bekommen. Insofern wollen wir einen etwas anderen, lösungsorientierten Blick auf die Themen werfen. "plan b" ist das erste Dokumentationsformat im deutschen Fernsehen, das diesen konstruktiven Ansatz in einem Doku-Format verfolgt.

Ist dieser "plan b“ für alle Themenfelder denkbar?

Alles, was das Leben und die Gesellschaft an Themen bereithält, kann auch für "plan b" interessant sein. Wir müssen schauen, ob es beim jeweiligen Thema Lösungsansätze auf verschiedenen Ebenen gibt. Wir werden zum Beispiel das Thema "Wohnen in der City" unter der Fragestellung aufgreifen: Wie lassen sich bezahlbare Mieten in Innenstadtlagen ermöglichen? In großen Städten wie München, Berlin oder Frankfurt, aber auch in vielen ausländischen Metropolen ist es ja bereits ein Riesenproblem, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Auf unserer Suche nach Lösungsansätzen haben wir festgestellt, dass es zum Beispiel in Zürich, einer der teuersten Städte Europas, auch bezahlbare Mieten gibt. Statt zum Beispiel 60 bis 70 Euro, nur 15 Euro. Wir zeigen, wie das geht und sich finanziert. Und wir beleuchten, wie in Deutschland einige Städte, die ihre Grundstücke nicht zur Haushaltkonsolidierung verscherbelt haben, nun über die Grundstückspreise Einfluss auf die Bau- und am Ende auch auf die Mietkosten nehmen.

Und wie werden die Themen für das neue Format aufbereitet?

"plan b" ist ein Dokumentationsformat mit Reportage-Ansätzen. Wir erzählen die jeweilige Geschichte anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten. Und wir wollen dabei den europäischen Aspekt immer mit einbeziehen und in Erfahrung bringen, wie im Ausland mit den jeweiligen Problemen verfahren wird. Die Herausforderung ist dabei: Für die 30-Doku-Minuten eine Dramaturgie mit verschiedenen Geschichten zu entwickeln, die sich abwechseln. Denn das ist beim konstruktiven Journalismus auch zu bedenken: Lösungsansätze und alternative Entwicklungen leuchten dem Zuschauer oft schnell ein – da gilt es eine Spannungslinie für die verschiedenen Themen zu entwickeln.

"plan b" ist auch ein Synergieprojekt mit der ARTE-Reportagereihe "Re:" Gibt es dennoch unterschiedliche Handschriften?

Ja, die gibt es. Dennoch wollen wir schauen, wie wir die Format-Ansätze gut zusammenführen. ARTE setzt mehr auf die Reportage, bei "plan b" ist es eher eine Dokumentation mit Reportage-Ansätzen, mit einer Geschichte, die wir anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten erzählen. Wir arbeiten eng mit "Re:" zusammen und liefern auch Stücke für den ARTE-Sendeplatz.

In einem Satz: Was erwartet die Zuschauer bei "plan b"?

Wer "plan b" einschaltet, sieht: "Die Welt ist voller Ideen!"

Mit Christian Dezer sprach Thomas Hagedorn.

Die bisherigen "plan b"-Sendungen im ZDF

2017 (9 Sendungen)

plan b: Kleine Miete – tolle Wohnung: Günstig wohnen in der City
(7. Oktober 2017)

plan b: Arme Rentner – reiche Rentner: Wege aus der Armutsfalle
(14. Oktober 2017)

plan b: Glückliche Familien – zufriedene Chefs: Die neue Vereinbarkeit von Job und Privatleben
(21, Oktober 2017)

plan b: Fahren ohne Fahrschein – Kostenloser Nahverkehr
(28. Oktober 2017)

plan b: Fair statt billig – Mehr Geld für Bauern
(4. November 2017)

plan b: Ehe "light" – Die etwas andere Art zu heiraten
(11. November 2017)

plan b: Landlust statt Landfrust – Wie sich Dörfer neu erfinden
(25. November 2017)

plan b: Lieferhelden – Wege aus dem Zustellwahnsinn
(9. Dezember 2017)

plan b: Nur die Ruhe – Die Neuentdeckung der Langsamkeit
(23. Dezember 2017)

 

2018 (37 Sendungen)

plan b: Weniger ist mehr – Vom Glück anders zu wirtschaften
(6. Januar 2018)

plan b: Lockruf aufs Land – Wie junge Mediziner wieder Hausarzt werden
(20. Januar 2018)

plan b: Faire Arbeit – gerechter Lohn: Wie der Job uns glücklich machen kann
(27. Januar 2018)

plan b: Im Einklang mit den Bergen – Alpenurlaub auf die sanfte Tour
(17. Februar 2018)

plan b: Die Multi-Kulti-Macher – Wie Integration gelingen kann
(24. Februar 2018)

plan b: Teller statt Tonne – Der Wert des Essens
(3. März 2018)

plan b: Mode ohne Makel – Der Weg zu nachhaltiger Mode
(17. März 2018)

plan b: Zuhause alt werden – Helfer statt Heim
(24. März 2018)

plan b: Faire Ostern – Schokolade von der besten Seite
(31. März 2018)

plan b: Jogging im Matheunterricht – Wie unsere Kinder schlank bleiben können
(7. April 2018)

plan b: Gewinne ohne Gier – Wirtschaften mit Gewissen
(14. April 2018)

plan b: Gleich, gleicher, Gleichberechtigung – Karrierechancen für alle
(21. April 2018)

plan b: Die Reparatur-Revolution – Weiternutzen statt wegwerfen
(28. April 2018)

plan b: Mahlzeit! Köstliche Kantinenküche
(5. Mai 2018)

plan b: Oldies online – Wie digitale Technik Senioren hilft
(12. Mai 2018)

plan b: Rares & Royales – Ein Herz für Schlösser
(19. Mai 2018)

plan b: Mein Geld tut Gutes – Nachhaltiges Sparen und Finanzieren
(26. Mai 2018)

plan b: Null Müll – Schluss mit dem Abfallwahnsinn
(9. Juni 2018)

plan b: Besser grillen – Nackensteak und Nachhaltigkeit
(21. Juli 2018)

plan b: SOS Notaufnahme – Ambulanzen am Limit
(28. Juli 2018)

plan b: Leben ohne Sucht – Raus aus der Abhängigkeit
(4. August 2018)

plan b: Ackern für die Zukunft – Natürliche Landwirtschaft in Feld und Garten
(18. August 2018)

plan b: Das große Brummen – Ohne Insekten geht es nicht
(25. August 2018) 

plan b: Bildung rockt – Chancengleichheit in der Schule
(8. September 2018)

plan b: Eine Frage der Würde – Alltag für Demenzkranke
(15. September 2018)

plan b: Das Haus von Morgen – Wie Bauen revolutioniert wird
(22. September 2018)

plan b: Scharfblick und Fingerspitzengefühl – Mit Behinderung zum Traumjob
(29. September 2018)

plan b: Die Wächter der Bäume – Waldschutz mit Weitblick
(6. Oktober 2018)

plan b: WIR sind die Stadt – Wenn Einwohner anpacken
(13. Oktober 2018)

plan b: Lebenswert bis zum Ende – Vom anderen Umgang mit dem Tod
(20. Oktober 2018)

plan b: Stadt im Wandel – Neuer Schwung für alte Viertel
(27. Oktober 2018)

plan b: Heilen ohne Antibiotika – Wie wir in Zukunft Infektionen behandeln können
(3. November 2018)

plan b: Zum Schutz der Meere – Fisch ohne Reue
(10. November 2018)

plan b: Smart Cities – Nachhaltig leben in der Stadt
(17. November 2018)

plan b: Clevere Cops – Mit Hightech auf Verbrecherjagd
(24. November 2018)

plan b: Es weihnachtet fair – Bio-Tanne und Umweltpapier
(8. Dezember 2018)

plan b: Im Urlaub Gutes tun – Voller Einsatz statt all-inclusive
(22. Dezember 2018)

 

2019 (4 Sendungen)

plan b: Zu gut für den Müll – Unterwegs mit den Essensrettern
(19. Januar 2019)

plan b: Trubel im Altenheim – Wie Kinder und Senioren voneinander profitieren
(26. Januar 2019)

plan b: Gewonnene Jahre – Neue Therapien gegen Krebs
(2. Februar 2019)

plan b: Gut gegründet – Wie Start-ups erfolgreich werden
(9. Februar 2019)

Link zur Biografie des "plan b"-Redaktionsleiters

Fotohinweis

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