"plan b" berichtet am Samstag, 22. Februar 2020, 17.35 Uhr im ZDF über den "Kampf gegen Killerkeime". Foto: ZDF/Torsten Mehltretter
"plan b" berichtet am Samstag, 22. Februar 2020, 17.35 Uhr im ZDF über den "Kampf gegen Killerkeime". Foto: ZDF/Torsten Mehltretter

plan b

Kampf gegen Killerkeime – Neue Strategien gegen Antibiotikaresistenzen

Jedes Jahr sterben 33 000 Menschen in Europa an Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen. Massentierhaltung, fehlende Krankenhaushygiene, die vorschnelle Vergabe von Antibiotika – die Ursachen für die Verbreitung sind vielfältig. Antibiotikaresistenzen gelten als eine der größten medizinischen Herausforderungen des Jahrhunderts. "plan b" zeigt am Samstag, 22. Februar 2020, 17.35 Uhr, Konzepte, die eine Ausbreitung der gefährlichen Keime verhindern können.

  • ZDF, Samstag, 22. Februar 2020, 17.35 Uhr / samstags 17.35 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Freitag, 21. Februar 2020, 10.00 Uhr

Texte

"plan b" – Dokumentationsreihe mit konstruktivem Ansatz

"plan b" bietet seit dem 7. Oktober 2017, samstags um 17.35 Uhr im ZDF, konstruktiven Journalismus. "plan b" ist eine Dokumentationsreihe mit Reportage-Elementen, die das jeweilige Thema anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten aufbereitet und dabei den europäischen Aspekt immer mit einbezieht. "plan b" wirft einen lösungsorientierten Blick auf aktuelle Probleme und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie diese in den Griff zu bekommen sind. "plan b" ist die erste Dokumentationsreihe im deutschen Fernsehen, die diesen konstruktiven Ansatz verfolgt.

Sendetermine und Stab

Samstag, 22. Februar 2020, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Kampf gegen Killerkeime– Neue Strategien gegen Antibiotikaresistenzen

Film von Torsten Mehltretter

Produktion: Mehltretter Media
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 29. Februar 2020, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Die Letzten ihrer Art – Hilfe für bedrohte Tiere

Film von Marika Liebsch

Produktion: Taglicht Media
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 7. März 2020, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Kein Schnee von gestern – Skigebiete denken um

Film von Julia Lösch

Produktion: WW Production
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 14. März 2020, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Hilfe für die Seele – Neue Wege aus der Depression

Film von Nadja Kölling

Produktion: Nordend
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 28. März 2020, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Obst ohne Gift – Wenn Natur die Chemie ersetzt

Film von Torsten Mehltretter

Produktion: Mehltretter Media
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

plan b: Kampf gegen Killerkeime – Neue Strategien gegen Antibiotikaresistenzen

Jedes Jahr sterben 33 000 Menschen in Europa an Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen. "plan b" zeigt Konzepte, die eine Ausbreitung der gefährlichen Keime verhindern können.

Massentierhaltung, fehlende Krankenhaushygiene, die vorschnelle Vergabe von Antibiotika - die Ursachen für die Verbreitung sind vielfältig. Antibiotikaresistenzen gelten als eine der größten medizinischen Herausforderungen des Jahrhunderts.

Ron Hendrix beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Infektionskrankheiten in Krankenhäusern. Der Niederländer ist Hygienearzt und berät einen deutschen Klinikverband im Münsterland. "Wir haben in den Niederlanden früh erkannt, dass wir die Verbreitung der Keime genauso kompromisslos bekämpfen müssen wie die eigentlichen Infektionen. Dazu müssen wir aber möglichst schnell wissen, mit welchen Keimen wir es zu tun haben." Hendrix hat dafür gesorgt, dass auch deutsche Kliniken ihre Labore wieder öffnen. Viele deutsche Krankenhäuser hatten die eigene Labordiagnostik Anfang der 2000er-Jahre aus Kostengründen aufgegeben. Ein Irrweg meint Hendrix.

In Dänemark sind nach der nachgewiesenen Vermehrung von antibiotikaresistenten Keimen durch die Massentierhaltung die Bauern unter Druck geraten. Freiwillig haben sie sich dazu entschlossen, den Einsatz von Antibiotika massiv zu reduzieren. Schweinebauer Sören Bonde ist einer von 2000 Viehzüchtern, die versuchen, ihre Mastschweine völlig ohne Antibiotika großzuziehen. Mit großem Erfolg.

In Belgien hat der Mediziner Patrick Soentjens das Gesundheitsministerium davon überzeugen können, Phagen als Therapie gegen hartnäckige antibiotikaresistente Keime zuzulassen. Phagen sind spezielle Viren, die Bakterien töten. Soentjens ist sicher, dass diese altbekannte, aber fast in Vergessenheit geratene Medizin viele Menschenleben retten wird: "Wenn wir den Kampf gegen die Resistenzen gewinnen wollen, müssen wir alle Erfolg versprechenden Methoden anwenden, und Phagen gehören eindeutig dazu. Es gibt zahlreiche nachgewiesene Erfolgsgeschichten aus Osteuropa." Belgien ist das erste westeuropäische Land, das die Phagen als Medikamente anerkannt hat.

plan b: Die Letzten ihrer Art – Hilfe für bedrohte Tiere

Ob Eisbär, Westlicher Gorilla oder Wisent – künftig sind eine Million Arten weltweit vom Aussterben bedroht. Neben der Klimakrise gehört das Artensterben aktuell zu den großen Problemen.

Mit jeder aussterbenden Tierart kann ein Ökosystem ins Wanken geraten, und das hat auch Folgen für das Klima. Doch es gibt Menschen, die nach Wegen suchen, um das große Sterben der Tiere aufzuhalten. "plan b" begleitet sie in diesem Wettlauf gegen die Zeit.

Noch prägen die Wildtiere das Bild von Afrika. Doch Elefant, Löwe und Co. haben bereits 75 Prozent ihres Lebensraumes verloren. Wenn einzelne Tierarten in Afrika verschwinden, ist das gesamte Ökosystem des Kontinents in Gefahr, weiß Johannes Kirchgatter. Deshalb kämpft der Geograf und Afrika-Experte beim WWF mit seinem Projekt in Kenia um jeden Quadratmeter für die Wildtiere. Das ist nicht immer einfach, denn: "Wir müssen Lösungen finden, die den Tieren und den Menschen ihren Lebensraum sichern."

Die 25-jährige Johanna Mehringer aus Bayern wollte Medizin studieren. Doch dann suchten sich die Eltern ein Hobby, das ihre Lebenspläne über den Haufen warf: Michaela und Rainer Mehringer wollten etwas für die Artenvielfalt tun und fingen mit der Haltung alter Nutztierrassen auf ihrem Hof an. Denn auch Nutztiere stabilisieren die Lebensräume von Wildtieren, Insekten, Vögeln und Pflanzen. Johanna Mehringer verliebte sich in die alten Rassen. Heute studiert sie Landwirtschaft, will den Hof übernehmen und ihre ganze Zukunft dem Artenschutz widmen.

Dass sich Artenschutzprojekte lohnen, zeigt das Adlerprojekt im Nationalpark Berchtesgaden. Vor 20 Jahren waren Steinadler hier fast verschwunden. Heute leben wieder 50 Paare im Alpenraum. Doch die Artenschützer wissen genau: Sie dürfen nicht nachlassen, sonst verschwinden die Adler und mit ihnen der gerettete Lebensraum.

plan b: Kein Schnee von gestern – Skigebiete denken um

Der Schnee wird weniger, die Bedenken der Ski-Urlauber größer: Auch der Massentourismus in Wintersportgebieten, muss immer öfter sanftere Pfade einschlagen. Denn umweltfreundliches Skifahren ist möglich. Das Villgratental in Tirol macht es seit Jahren vor und setzt vor allem auf das Naturerlebnis. Auch große Skigebiete wie Laax in der Schweiz oder Obertauern in Österreich denken um: Grüne Ideen für das weiße Vergnügen.

Laax, Flims, Falera gehört zu einem der fünf größten Skigebiete der Schweiz. Dort boomt der Massentourismus. Diesen wollen die Verantwortlichen so nachhaltig wie möglich lenken. Schon seit 2012 arbeiten sie in Laax an einem "Greenstyle"-Konzept. Ziel ist es, das weltweit erste selbstversorgende, alpine Skigebiet zu werden. Bis 2023 soll der gesamte Energiebedarf durch regional produzierte und ausschließlich erneuerbare Energie abgedeckt werden. So gibt es Ranger und Wildhüter, die dafür sorgen, dass Tiere ungestört überwintern können und nicht von waghalsigen Freeridern aufgeschreckt werden. Auf ihren Wasserkreislauf sind sie dort besonders stolz: Der Kunstschnee wird in Laax zu 100 Prozent aus Wasser und kalter Luft hergestellt. Das Wasser kommt aus einem Speichersee, in den das Schmelzwasser im Frühling wieder zurückfließt. Der Strombedarf wird bereits jetzt komplett durch CO2-neutrale Wasserkraft aus der Schweiz und Energie aus eigenen Solaranlagen am Berg abgedeckt.

Während sie in den 1970 Jahren noch von allen Seiten belächelt wurden, lachen sie heute selbst, erzählt Christof Schett, Tourenanbieter aus dem Villgratental. Das abgelegene Tal in Osttirol ist bekannt geworden mit dem Spruch: "Kommen Sie zu uns, wir haben nichts!" Die Region hat sich bereits vor 50 Jahren gegen Skilifte ausgesprochen, ist heute vor allem Mekka für Ski-Tourengeher, Wanderer oder "Entschleuniger", wie sie im Ort sagen. Uriges Handwerk, regionale und vor allem saisonale Küche und kleine Almhütten stehen im Vordergrund.

Auch auf der Monte-Rosa-Hütte in Wallis wird moderne Nachhaltigkeit großgeschrieben – denn das moderne Schutzhaus auf knapp 3000 Metern ist zu 90 Prozent energieautark. Den Strom erzeugt eine Photovoltaikanlage, die Wärme liefern Solarkollektoren, die unterhalb der Hütte in einer Felswand verankert sind. Eine Kleinstkläranlage reinigt das Abwasser. Damit wurde die Monte Rosa zum nachhaltigen Vorreiter für andere Hütten.

Im österreichischen Obertauern sollen bereits die Kleinen lernen, was einen bewussten Umgang mit der Natur ausmacht. Freeski-Profi Tobias Tritscher hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Rahmen der Initiative "Protect our Winters", jüngere Skikursteilnehmer in spielerischen Workshops über den Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit aufzuklären. Denn eins haben all die Visionäre hier gemeinsam: Sie wissen, dass es nur durch ein Umdenken sowie nachhaltiges Handeln möglich ist, den Schnee und die Berge zu retten.

plan b: Hilfe für die Seele – Neue Wege aus der Depression

Depression ist die zweithäufigste Volkskrankheit der Welt, doch nicht immer zeigen bewährte Therapiemethoden Wirkung. Neue Ansätze versprechen mehr depressiven Menschen zu helfen.

Ketamin, Online-Therapie, Urban Gardening: "plan b" zeigt überraschende Einblicke in neue, zukunftsorientierte Behandlungsmethoden und trifft Menschen, Organisationen und Visionäre, die nach Lösungen suchen, um den Betroffenen wieder zurück ins Leben zu helfen.

Die 21 Jahre alte Theresa leidet seit ihrer Kindheit an schweren Depressionen – bislang halfen weder Psychotherapien noch Medikamente. Beides bildet die klassische Behandlung bei einer Depression. Doch bei mindestens einem Drittel der Patienten schlagen Antidepressiva nicht an, bei rund einem Viertel wirken sie gar nicht. Ein Mittel, das eigentlich zur Narkose genutzt wird, verspricht jetzt Besserung: Ketamin. Theresa ist zuversichtlich: "Ich setze meine ganze Hoffnung in die Behandlung, dass es anschlägt und mir diese Leere und Hoffnungslosigkeit nimmt. Damit ich endlich wieder etwas fühle."

In Lüneburg führt Dr. Peter Tamme schon seit einigen Jahren Ketamin-Therapien durch, per Infusion in genau kalkulierter Dosierung und – wie bei Theresa auch – meist in Kombination mit einer Elektrostimulation des Hirns, das eine langfristige Verbesserung bringen soll.

In Finnland verschwindet die Sonne monatelang. Mit der dunklen Zeit wachsen die dunklen Gedanken. Viele Depressive wohnen zudem weitab von Städten, wo es Therapieplätze gibt. Hier boomen Online- und App-basierte Therapieverfahren, begleitend zu Gesprächstherapie. "plan b" besucht Marita, die im einsamen Norden Finnlands lebt und eine Online-Therapie gegen ihre Erkrankung nutzt.

Die Deutsche Bahn, als einer der größten Arbeitgeber Deutschlands, hat ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das anderen Unternehmen als erfolgreiches Vorbild dient – "Peers at work". "Peer-Begleiter" sind Mitarbeiter, die selbst an Depression erkrankt waren oder sind. Sie helfen ihren betroffenen Kollegen, weil sie die Probleme am besten nachvollziehen können – das schafft Vertrauen.

In vielen Metropolen Großbritanniens wird für eine begleitende Depressionstherapie auf Grün gesetzt. Bei "Martineau Gardens" in Birmingham pflegen Depressive einen Garten, um so dem Sog dunkler Gedanken zu entkommen.

plan b: Obst ohne Gift – Wenn Natur die Chemie ersetzt

Äpfel und Trauben zählen zu den Lebensmitteln, bei denen am meisten Pestizide eingesetzt werden. Dabei geht es auch anders. Mit neuen Sorten und mit der Kraft der Natur.

Blühstreifen auf den Feldern und Hühner zwischen den Obstbäumen können den Einsatz von Chemie überflüssig machen. Und wenn Verbraucher bereit sind auch Obst mit kleinen optischen Mängeln zu kaufen, fällt Landwirten der Verzicht auf Pestizide leichter.

Harald Quint aus Linau in Schleswig-Holstein ist eigentlich gelernter Bankkaufmann und studierter Jurist. Doch vor gut 10 Jahren beschloss er auszusteigen, wurde Biolandwirt und spezialisierte sich auf Obstanbau. Vieles wollte er anders machen als seine konventionellen Kollegen, experimentierte, probierte aus, fand unkonventionelle Lösungen: Die für die Ernte schädlichen Insekten wie Apfel- oder Pflaumenwickler bekämpft er nicht mit Insektiziden, sondern mit Hühnern. Damit auch bei niedrigen Temperaturen seine Obstblüten befruchtet werden, züchtet er Wildbienen. "Wir alle müssen etwas ändern" , erklärt Quint "die Verbraucher müssen lernen, Obst zu akzeptieren, das optische Macken hat und die Landwirte müssen lernen mit der Natur zu arbeiten und nicht gegen sie."

Auch Klaus Rummel aus Nußdorf in der Pfalz ist ein Pionier: Er sieht die Zukunft des Weinanbaus in neuen Sorten. Auf eigenes Risiko züchtet er seit 30 Jahren pilzwiderstandsfähige Reben. Jetzt könnte ihm der Durchbruch gelungen sein. Mit einer Sorte, die viele Trauben hervorbringt, hat er einen fruchtigen Weißwein gekeltert. Trotzdem züchtet er weiter. "Neue Sorten braucht das Land", sagt der Winzer "Wir sind als Landwirte in der Pflicht weniger Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Das sind wir unseren Nachfolgern schuldig."

Jutta Kienzle sucht im Namen der Obstbauern am Bodensee nach dem perfekten Blühstreifen zwischen den Bäumen. Dort fühlen sich zum Beispiel Marienkäfer wohl, die verhindern können, dass Blattläuse Früchte befallen und die Ernte gefährden. Außerdem versucht sie durch Blindverkostungen zu belegen, das Obst mit bestimmten Macken besser schmeckt, als das optisch perfekte Tafelobst der Discounter.

"Wir verfolgen einen konstruktiven Ansatz"
Interview mit "plan b"-Redaktionsleiter Christian Dezer

"plan b“ bietet samstags um 17.35 Uhr im ZDF,  konstruktiven Journalismus. Dabei werden weniger die Probleme, als vielmehr die Lösungsansätze dargestellt?

In der nachrichtlichen Berichterstattung und in etablierten Dokumentationsformaten werden Probleme meist ausführlich und in Gänze dargestellt. Wir wollen in unserem Format das jeweilige Problem dagegen kurz umreißen und dafür zeigen, dass es bereits viele verschiedene Möglichkeiten gibt, diese in den Griff zu bekommen. Insofern wollen wir einen etwas anderen, lösungsorientierten Blick auf die Themen werfen. "plan b" ist das erste Dokumentationsformat im deutschen Fernsehen, das diesen konstruktiven Ansatz in einem Doku-Format verfolgt.

Ist dieser "plan b“ für alle Themenfelder denkbar?

Alles, was das Leben und die Gesellschaft an Themen bereithält, kann auch für "plan b" interessant sein. Wir müssen schauen, ob es beim jeweiligen Thema Lösungsansätze auf verschiedenen Ebenen gibt.

Und wie werden die Themen für das neue Format aufbereitet?

"plan b" ist ein Dokumentationsformat mit Reportage-Ansätzen. Wir erzählen die jeweilige Geschichte anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten. Und wir bringen dabei den europäischen Aspekt immer mit ein und somit in Erfahrung, wie im Ausland mit den jeweiligen Problemen verfahren wird. Die Herausforderung ist dabei: Für die 30-Doku-Minuten eine Dramaturgie mit verschiedenen Geschichten zu entwickeln, die sich abwechseln. Denn das ist beim konstruktiven Journalismus auch zu bedenken: Lösungsansätze und alternative Entwicklungen leuchten dem Zuschauer oft schnell ein – da gilt es eine Spannungslinie für die verschiedenen Themen zu entwickeln.

"plan b" ist auch ein Synergieprojekt mit der ARTE-Reportagereihe "Re:" Gibt es dennoch unterschiedliche Handschriften?

Ja, die gibt es. Dennoch schauen wir, wie wir die Format-Ansätze gut zusammenführen. ARTE setzt mehr auf die Reportage, bei "plan b" ist es eher eine Dokumentation mit Reportage-Ansätzen, mit einer Geschichte, die wir anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten erzählen. Wir arbeiten eng mit "Re:" zusammen und liefern auch Stücke für den ARTE-Sendeplatz.

Was finden die Zuschauer bei "plan b"?

Wer "plan b" einschaltet, sieht: "Die Welt ist voller Ideen!"

Mit Christian Dezer sprach Thomas Hagedorn.

Die bisherigen "plan b"-Sendungen im ZDF

2017 (9 Sendungen)

plan b: Kleine Miete – tolle Wohnung: Günstig wohnen in der City
(7. Oktober 2017)

plan b: Arme Rentner – reiche Rentner: Wege aus der Armutsfalle
(14. Oktober 2017)

plan b: Glückliche Familien – zufriedene Chefs: Die neue Vereinbarkeit von Job und Privatleben
(21, Oktober 2017)

plan b: Fahren ohne Fahrschein – Kostenloser Nahverkehr
(28. Oktober 2017)

plan b: Fair statt billig – Mehr Geld für Bauern
(4. November 2017)

plan b: Ehe "light" – Die etwas andere Art zu heiraten
(11. November 2017)

plan b: Landlust statt Landfrust – Wie sich Dörfer neu erfinden
(25. November 2017)

plan b: Lieferhelden – Wege aus dem Zustellwahnsinn
(9. Dezember 2017)

plan b: Nur die Ruhe – Die Neuentdeckung der Langsamkeit
(23. Dezember 2017)

 

2018 (37 Sendungen)

plan b: Weniger ist mehr – Vom Glück anders zu wirtschaften
(6. Januar 2018)

plan b: Lockruf aufs Land – Wie junge Mediziner wieder Hausarzt werden
(20. Januar 2018)

plan b: Faire Arbeit – gerechter Lohn: Wie der Job uns glücklich machen kann
(27. Januar 2018)

plan b: Im Einklang mit den Bergen – Alpenurlaub auf die sanfte Tour
(17. Februar 2018)

plan b: Die Multi-Kulti-Macher – Wie Integration gelingen kann
(24. Februar 2018)

plan b: Teller statt Tonne – Der Wert des Essens
(3. März 2018)

plan b: Mode ohne Makel – Der Weg zu nachhaltiger Mode
(17. März 2018)

plan b: Zuhause alt werden – Helfer statt Heim
(24. März 2018)

plan b: Faire Ostern – Schokolade von der besten Seite
(31. März 2018)

plan b: Jogging im Matheunterricht – Wie unsere Kinder schlank bleiben können
(7. April 2018)

plan b: Gewinne ohne Gier – Wirtschaften mit Gewissen
(14. April 2018)

plan b: Gleich, gleicher, Gleichberechtigung – Karrierechancen für alle
(21. April 2018)

plan b: Die Reparatur-Revolution – Weiternutzen statt wegwerfen
(28. April 2018)

plan b: Mahlzeit! Köstliche Kantinenküche
(5. Mai 2018)

plan b: Oldies online – Wie digitale Technik Senioren hilft
(12. Mai 2018)

plan b: Rares & Royales – Ein Herz für Schlösser
(19. Mai 2018)

plan b: Mein Geld tut Gutes – Nachhaltiges Sparen und Finanzieren
(26. Mai 2018)

plan b: Null Müll – Schluss mit dem Abfallwahnsinn
(9. Juni 2018)

plan b: Besser grillen – Nackensteak und Nachhaltigkeit
(21. Juli 2018)

plan b: SOS Notaufnahme – Ambulanzen am Limit
(28. Juli 2018)

plan b: Leben ohne Sucht – Raus aus der Abhängigkeit
(4. August 2018)

plan b: Ackern für die Zukunft – Natürliche Landwirtschaft in Feld und Garten
(18. August 2018)

plan b: Das große Brummen – Ohne Insekten geht es nicht
(25. August 2018) 

plan b: Bildung rockt – Chancengleichheit in der Schule
(8. September 2018)

plan b: Eine Frage der Würde – Alltag für Demenzkranke
(15. September 2018)

plan b: Das Haus von Morgen – Wie Bauen revolutioniert wird
(22. September 2018)

plan b: Scharfblick und Fingerspitzengefühl – Mit Behinderung zum Traumjob
(29. September 2018)

plan b: Die Wächter der Bäume – Waldschutz mit Weitblick
(6. Oktober 2018)

plan b: WIR sind die Stadt – Wenn Einwohner anpacken
(13. Oktober 2018)

plan b: Lebenswert bis zum Ende – Vom anderen Umgang mit dem Tod
(20. Oktober 2018)

plan b: Stadt im Wandel – Neuer Schwung für alte Viertel
(27. Oktober 2018)

plan b: Heilen ohne Antibiotika – Wie wir in Zukunft Infektionen behandeln können
(3. November 2018)

plan b: Zum Schutz der Meere – Fisch ohne Reue
(10. November 2018)

plan b: Smart Cities – Nachhaltig leben in der Stadt
(17. November 2018)

plan b: Clevere Cops – Mit Hightech auf Verbrecherjagd
(24. November 2018)

plan b: Es weihnachtet fair – Bio-Tanne und Umweltpapier
(8. Dezember 2018)

plan b: Im Urlaub Gutes tun – Voller Einsatz statt all-inclusive
(22. Dezember 2018)

 

2019 (40 Sendungen)

plan b: Zu gut für den Müll – Unterwegs mit den Essensrettern
(19. Januar 2019)

plan b: Trubel im Altenheim – Wie Kinder und Senioren voneinander profitieren
(26. Januar 2019)

plan b: Gewonnene Jahre – Neue Therapien gegen Krebs
(2. Februar 2019)

plan b: Gut gegründet – Wie Start-ups erfolgreich werden
(9. Februar 2019)

plan b: Gemeinsam statt einsam – Vom heilsamen Miteinander
(23. Februar 2019)

plan b: Schluss mit Plastik – Verpackung neu gedacht
(9. März 2019)

plan b: Retter der Ozeane – Für ein Meer ohne Plastik
(23. März 2019)

plan b: Weniger Arbeit – gleicher Lohn: Ideen für die Jobs der Zukunft
(30. März 2019)

plan b: Bezahlbares Zuhause – Rezepte gegen Wohnungsnot
(6. April 2019)

plan b: Verkehr ohne Chaos – Wo es auf den Straßen läuft
(13. April 2019)

plan b: Faire Ferien – Reisen mit gutem Gewissen
(20. April 2019)

plan b: Mit Herz und Hightech – Wie Menschen Herausforderungen meistern
(4. Mai 2019)

plan b: Backen, sägen, schreinern – Comeback des Handwerks
(11. Mai 2019)

plan b: Europa in Bewegung – Grenzenlos arbeiten, reisen, leben
(18. Mai 2019)

plan b: Kunden an die Macht – Hand in Hand mit dem Handel
(25. Mai 2019)

plan b: Kommune mit Köpfchen – Wie die öffentliche Hand nachhaltig einkauft
(1. Juni 2019)

plan b: Besser brutzeln – Gutes Gewissen am Grill
(8. Juni 2019)

plan b: Neuer Job im neuen Land – Fachkräfte von morgen
(15. Juni 2019)

Forever young – Fit bis ins hohe Alter
(29. Juni 2019)

Süßes ohne Sünde – Wege aus der Zuckerfalle
(13. Juli 2019)

Weg damit! – Die Freude am Aufräumen
(20. Juli 2019)

Voller Einsatz im Urlaub – Freiwilligenarbeit statt all-inclusive
(27. Juli 2019)

Gut gebrüht – Kaffeegenuss ohne Reue
(3. August 2019)

Zurück zur Natur – Rettung für die Berge
(10. August 2019)

Alles im Fluss – Rettet unsere Gewässer
(17. August 2019)

Revolution auf dem Teller – Anders essen fürs Klima
(24. August 2019)

Alles auf null – Wenn Regionen neu anfangen
(31. August 2019)

Jede Sekunde zählt – Retter im Einsatz
(7. September 2019)

Operation Wald – Rettung für die grüne Lunge
(14. September 2019)

Pause von Zuhause – Hilfe für pflegende Angehörige
(21. September 2019)

Überleben im Straßenverkehr – Vorfahrt für mehr Sicherheit
(5. Oktober 2019)

Schmerz-los – Wie neue Therapien Linderung bringen
(12. Oktober 2019)

Knast ohne Gitter – Neue Wege im Strafvollzug
(19. Oktober 2019)

Neustart statt Ruhestand – Erfülltes Arbeiten im Alter
(26. Oktober 2019)

Schätze im Schutt – Alte Rohstoffe neu genutzt
(2. November 2019)

Lasst die Städte leben! – Wie Citys attraktiver werden
(9. November 2019)

Stadt ohne Smog – Neue Ideen für saubere Luft
(16. November 2019)

Bis zum letzten Krümel – Rezepte gegen Brotverschwendung
(30. November 2019)

Festlich und fair – Von nachhaltigen Nüssen und Mandeln
(14. Dezember 2019)

Klimahelden – Wie wir die Welt noch retten können
(30. Dezember 2019)

 

2020 (4 Sendungen)

Tierische Helfer – Im Einsatz für den Menschen
(11. Januar 2020)

Aus alt mach neu – Zweite Chance für den Müll
(25. Januar 2020)

Patientenwohl vor Profitstreben – Medizin im Sinne des Menschen
(1. Februar 2020)

Rosen ohne Reue – Frische Ideen für faire Blumen
(8. Februar 2020

Link zur Biografie des "plan b"-Redaktionsleiters

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/planb

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