"plan b" am Samstag, 24. August 2019, 17.35 Uhr im ZDF, mit dem Thema "Revolution auf dem Teller – Anders essen fürs Klima". Foto: ZDF/Dirk Heuer
"plan b" am Samstag, 24. August 2019, 17.35 Uhr im ZDF, mit dem Thema "Revolution auf dem Teller – Anders essen fürs Klima". Foto: ZDF/Dirk Heuer

plan b

Revolution auf dem Teller – Anders essen fürs Klima

"plan b" bietet konstruktiven Journalismus. "plan b" wirft samstags um 17.35 Uhr im ZDF einen lösungsorientierten Blick auf aktuelle Probleme und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie diese in den Griff zu bekommen sind. Am Samstag, 24. August 2019, 17.35 Uhr geht es um die "Revolution auf dem Teller – Anders essen fürs Klima". "plan b" ist die erste Dokumentationsreihe im deutschen Fernsehen, die diesen konstruktiven Ansatz verfolgt.

  • ZDF, Samstag, 24. August 2019, 17.35 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Freitag, 23. August 2019, 10.00 Uhr

Texte

"plan b" – Dokumentationsreihe mit konstruktivem Ansatz

"plan b" bietet seit dem 7. Oktober 2017, samstags um 17.35 Uhr im ZDF, konstruktiven Journalismus. "plan b" ist eine Dokumentationsreihe mit Reportage-Elementen, die das jeweilige Thema anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten aufbereitet und dabei den europäischen Aspekt immer mit einbezieht. "plan b" wirft einen lösungsorientierten Blick auf aktuelle Probleme und zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie diese in den Griff zu bekommen sind. "plan b" ist die erste Dokumentationsreihe im deutschen Fernsehen, die diesen konstruktiven Ansatz verfolgt.

Sendetermine und Stab

Samstag, 24. August 2019, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Revolution auf dem Teller Anders essen fürs Klima

Film von Ulrike Jost und Liv Thamsen

Produktion: Gebrüder Beetz
Redaktion: Annette Hoth
Leiter der Sendung: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 31. August 2019, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Alles auf null – Wenn Regionen neu anfangen

Film von Melanie Jost

Produktion: Taglicht Media
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 7. September 2019, 17.40 Uhr, ZDF

plan b: Jede Sekunde zählt – Retter im Einsatz

Film von Dino Argentiero, Detlev Konnerth und Ralf Wilharm

Produktion: Spiegel TV
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 25 Minuten

 

Samstag, 14. September 2019, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Überleben im Straßenverkehr – Vorfahrt für mehr Sicherheit

Film von Anna Aumüller

Produktion: Cinecentrum
Redaktion: Steffen Bayer
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 21. September 2019, 17.35 Uhr, ZDF

plan b: Pause von Zuhause – Hilfe für pflegende Angehörige

Film von Tanja von Ungern-Sternberg

Produktion: B.Vision Media 
Redaktion: Christian Dezer
Länge: ca. 30 Minuten

plan b: Revolution auf dem Teller – Anders essen fürs Klima

Ein Grillsteak gehört zum Sommer. Viele Menschen aber können Fleisch nicht mehr unbeschwert genießen. Es gilt als Klimakiller. Und so stellt sich die Frage: Darf's ein bisschen weniger sein?

60 Kilogramm Fleisch isst ein Deutscher im Schnitt – pro Jahr. Viel zu viel, sagen Naturschützer und Gesundheitsexperten. Der hohe Fleischkonsum schadet Umwelt, Tier und Mensch. Doch keiner muss ganz auf Fleisch verzichten oder vegan leben, um das Klima zu retten.

Besseres Fleisch zu essen, dafür aber weniger: Davon wollen Martin Jaser und Manuel Reuss ihre Kunden überzeugen. Das sei gesünder, und dem Tierschutz diene es auch. Beweisen wollen das die beiden mit dem Büffelfleisch, das sie produzieren. Es stammt von Tieren, die ohne das Eingreifen der deutschen Jungunternehmer gleich nach der Geburt getötet worden wären: männliche Büffelkälber, die für die Mozzarella-Produktion in Süditalien nutzlos sind. Nur die Weibchen werden großgezogen, ihrer Milch wegen. "Als wir davon gehört haben, mussten wir etwas tun", sagt Martin Jaser.

Heute lassen sie die männlichen Büffelkälber aufziehen und vermarkten ihr Fleisch. So haben die Tiere ein Leben vor dem Tod, und die Kunden können ihre Büffel-Burger guten Gewissens genießen. Die sind mit zehn Euro nicht gerade günstig, aber vielleicht, so die Hoffnung, kommen zum Ausgleich ja ein paar billige Supermarkt-Steaks weniger auf den Grill.

Das wäre gut fürs Klima. Denn billiges Fleisch aus industrieller Massentierhaltung trägt massiv zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Mit über 40 000 Tonnen pro Jahr verursacht die Viehzucht in Deutschland zwei Drittel der klimaschädlichen Emissionen der gesamten Landwirtschaft. Der WWF hat ausgerechnet, dass ein Hamburger mit Pommes 2,48 Kilogramm CO2-Emissionen verursacht, vier Mal so viel wie Spaghetti mit Tomatensauce.

Auf den Geschmack von Fleisch aber soll keiner verzichten müssen – nur, weil sein Burger nicht vom Rind stammt, sondern aus Erbsen und Rote Bete hergestellt wurde. Das genaue Rezept ist geheim, aber Simeon van der Molens Burger-Patty sieht aus wie Fleisch und "blutet" sogar. "Unser Traum ist, dass pflanzenbasierte Produkte die Fleischindustrie übernehmen und in 20 Jahren kein Tier mehr sterben muss, um als Würstchen zu enden." Er hat sein Unternehmen "Moving Mountains" getauft, denn er will nichts weniger als das: Berge versetzen. Und sein Plan scheint aufzugehen. Der Markt für Fleischersatzprodukte wächst rasant. Klimaschutz ist in aller Munde. Und so dürfte sich künftig öfters die Frage stellen, ob das Grillsteak noch aus Fleisch ist.

plan b: Alles auf null – Wenn Regionen neu anfangen

Kohle, Stahl und Werften – Bochum, Wismar und Nantes. Drei Industriezweige, drei Städte, ein Problem. "plan b" berichtet über Niedergang und Neuanfang.

Lange lebte die französische Hafenstadt Nantes vom Bootsbau. Als 1989 die letzte Werft dichtmacht, folgt eine schwere Krise. Die Stadt stemmt sich gegen den Niedergang. Aus dem alten Gelände wird ein Vergnügungspark. Kunst und Kultur bringen die Wende und neue Touristen.

Im Ruhrgebiet setzt das Ende der Stahl- und Kohle-Ära bis heute vielen Städten schwer zu, trotz milliardenschwerer Hilfe. Doch tief im Westen, in Bochum, arbeiten drei junge Maschinenbauer an der Zukunft. Burkhard Maaß, André Kortmann und Christian Großmann haben als Kinder miterlebt, wie in ihrem "Pott" alles den Bach runterging. Als erste akademische Generation ihrer Familien setzen sie auf neue Werkstoffe, erfinden und experimentieren sich direkt von der Uni zum ersten Millionenauftrag der Automobilindustrie. Wissen und Menschen, die anpacken können, meinen die Erfinder, seien hier der Schlüssel zum Erfolg. Dabei kennt Strukturwandel für sie keine Gebietsgrenzen. Sie denken nicht nur an Rhein und Ruhr, sondern vernetzen sich bis tief nach Ostdeutschland.

Die Hansestadt Wismar hat ebenfalls den Niedergang erlebt. Nach der Wende gerät die Werft als größter Arbeitgeber ins Straucheln. Wismar muss handeln und konzentriert sich auf sein Erbe. Die Stadt saniert und renoviert sich zum Weltkulturerbe, wird Tourismusmagnet. Millionen werden auch in den Hafen investiert. Hightech und Infrastruktur machen die Stadt zu einem Zentrum für das Holzgewerbe. Und nach und nach kommt die Werft wieder in Fahrt. Ein neuer Eigentümer will Kreuzfahrtschiffe bauen, ruft Menschen, die abwandern mussten, zurück an ihre Arbeitsplätze.

"plan b" zeigt Menschen, die entschlossen und zielstrebig für die Zukunft und den Neubeginn ihrer Stadt oder ihrer Region arbeiten.

plan b: Jede Sekunde zählt – Retter im Einsatz

Über zwei Millionen Einsätze hatten allein die Feuerwehren in Deutschland im Jahr 2016. Oft ging es um Leben und Tod. Wie ein Notfall ausgeht, hängt davon ab, ob Retter schnell genug sind.

Für die 34-jährige Rettungssanitäterin Natascha Oberer gehört das zu ihrem Alltag: "Man muss eine gewisse Leidenschaft haben für den Beruf. Wenn man alles an sich heranlässt, kann es sehr schnell belastend werden."

Für die Sanitäter vom Arbeiter-Samariter-Bund in Frankfurt am Main gehören lebensbedrohliche Situationen zum Berufsalltag. Flexibilität und ruhige Nerven sind Grundvoraussetzungen für den Job. Schnell den Verletzten zu erreichen, ist die große Herausforderung der Helfer. Vom Notruf bis zur Ankunft eines Rettungswagens am Unfallort sollen nicht mehr als zwölf Minuten vergehen. Um diese Zeit, die manchmal über Leben und Tod entscheidet, zu überbrücken, werden in Gütersloh freiwillige Ersthelfer per App alarmiert. Derjenige, der am dichtesten am Ort des Geschehens ist, leistet sofort Erste Hilfe und bleibt bis zur Ankunft der Rettungssanitäter am Unfallort.

Das Smartphone als Lebensretter ist ein Modell, das auch im Ausland Schule macht. In Israel sind 5000 ehrenamtliche Erst-Retter registriert. Die Einsatzzentrale in Jerusalem koordiniert die landesweiten Einsätze, die überwiegend mit Motorrädern gefahren werden und komplett durch Spenden finanziert sind. So kommen die Helfer schnell durch den dichten Verkehr in Großstädten wie Tel Aviv.

Doch was tun, wenn ein Notfall nicht an Land, sondern auf See stattfindet? An Spaniens Küsten greifen Rettungsschwimmer auf Hilfe aus der Luft zurück, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Per Fernsteuerung wird eine Drohne mit ausfahrbaren Rettungsarmen zu dem Ertrinkenden gesteuert. Gleichzeitig startet ein Rettungsboot. Bis es am Unfallort ankommt, kann sich der verunglückte Schwimmer an den Rettungsarmen festhalten.

plan b: Überleben im Straßenverkehr – Vorfahrt für mehr Sicherheit

Auf Deutschlands Straßen verlieren jedes Jahr mehr als 3000 Menschen ihr Leben, Hunderttausende werden verletzt. Viele Unfälle könnten aber mit einfachen Rezepten verhindert werden.

In der Schweiz wird nach dem Prinzip der "Via Sicura" verfahren – der sichere Weg. Dabei setzen sie auf den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, auf Bestrafung und Aufklärung. So ist in der Schweiz "Rasen" kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Frank Rüfenacht von der Kantonspolizei Bern weiß: "Geschwindigkeit ist seit Jahren eine der Hauptursachen für Unfälle im Kanton Bern. Und unsere Verkehrskontrollen sind ein gutes Mittel, um die Unfallzahlen rückläufig zu machen."

Bei Tempoverstößen drohen harte Strafen, das reicht von hohen Bußgeldern über Führerscheinentzug bis zur Gefängnisstrafe. Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, müssen außerdem alle Autofahrer ab einem Alter von 75 Jahren eine verkehrsmedizinische Fahrtauglichkeitsuntersuchung machen. Daneben sind der intensive Ausbau sicherer Verkehrswege und die Entschärfung von Unfallschwerpunktstellen fester Bestandteil der Schweizer Verkehrspolitik.

In Deutschland gibt es ebenfalls Programme, die abschrecken und aufklären sollen. Die 26-jährige Sandra Kocer erfuhr am eigenen Leib, wie gefährlich Autofahren sein kann: Sie wurde unverschuldet Opfer eines Frontalunfalls mit einem entgegenkommenden Auto. Der Fahrer stand unter Einfluss von Drogen und Alkohol. Damit andere dieses Schicksal nicht erleiden, engagiert sich Sandra in einem Präventionsprogramm für Jugendliche. In der Unfallchirurgie der Berufsgenossenschaftsklinik in Ludwigshafen erzählt sie den Schülern ihre Geschichte: "Wenn ich nur einen erreichen kann, ist das sehr viel wert."

Auch Kommunen können etwas für die Verkehrssicherheit tun: In Neumünster fährt die Müllabfuhr nur noch mit Abbiege-Assistent in die Kurven. Technische Assistenzsysteme sollen helfen, die Gefahr des toten Winkels zu bannen. In der schleswig-holsteinischen Stadt ziehen Stadtrat, Technisches Betriebszentrum und eine Spedition an einem Strang und setzen auf mehr Sicherheit durch neue Technik.

Mobilität ist zum Selbstverständnis unserer Zeit geworden – und bleibt doch ein Risiko: Jedes Jahr sterben weltweit 1,35 Millionen Menschen im Straßenverkehr. Die ZDF-Dokumentationsreihe "plan b" zeigt, wie die Straßen sicherer werden können.

plan b: Pause von Zuhause – Hilfe für pflegende Angehörige

Aus Liebe arbeiten sie oft rund um die Uhr. 2,6 Millionen Menschen in Deutschland pflegen einen Angehörigen – oft über Jahre. Eine aufopferungsvolle und Kraft zehrende Aufgabe.

Partner, Kinder, Eltern, Freunde: Dank ihres Einsatzes können Dreiviertel aller pflegebedürftigen Menschen zu Hause bleiben, statt ins Heim zu müssen. Die Helfer brauchen Hilfe. Denn für das eigene Leben - Job, Erholung, Beziehungen - fehlen oft Zeit und Kraft.

Daniela Jäkel hat sich zu helfen gewusst. Sie hat ihre Mutter im "Schatzkistle" untergebracht, einer Demenz-WG. Das tut beiden Frauen gut. Die kranke alte Dame ist rund um die Uhr gut versorgt mit einem ambulanten Pflegedienst und sogenannten Präsenzkräften, die 24 Stunden vor Ort sind. Und Daniela Jäkel plagt kein schlechtes Gewissen, denn sie hat ihre Mutter nicht einfach in fremde Hände gegeben. Sie ist eine der zehn Angehörigen, die das "Schatzkistle" zusammen betreiben. Sie sind die "Hausherren". Sie bestimmen, wie der Alltag der Bewohner aussieht, welcher Pflegedienst engagiert wird und wer noch in die WG einziehen darf. Für Daniela Jäkel ein gutes Gefühl: "Ich weiß die Mutti gut versorgt, bring' mich selber ein und kann trotzdem noch mein eigenes Leben führen."

Gut für sich selbst sorgen, um für andere Sorge tragen zu können: Das ist eine der Grundvoraussetzungen, um langfristig pflegen zu können. Im schweizerischen Obergrüt bietet Luzia Hafner, Bäuerin und ehemalige Pflegefachkraft, auf ihrem Hof Ferien für Menschen mit Demenz an. Die Angehörigen können eine Auszeit nehmen und neue Kraft schöpfen. Charlotte Schatt bringt ihren Mann Andy zum dritten Mal nach Obergrüt. Obwohl die Krankheit bei ihm noch im Frühstadium ist, weiß Charlotte schon jetzt, sie wird regelmäßig Pausen brauchen, um ihn so lange wie möglich zu Hause pflegen zu können. "Ihn hierzulassen, musste ich auch erst lernen, aber es tut einem so gut", sagt sie.

Ein Netzwerk aus Pflege-Profis, Wohlfahrtsverbänden und Ehrenamtlichen bietet in Mülheim an der Ruhr Hilfe aus einer Hand an. "Sehr oft hören wir, kommunal kann man gar nicht so viel machen. Aber wir sind der Ansicht, dass wir vieles bewegen können", sagt Sozialplaner Jörg Marx. Die 170 000-Einwohner-Stadt will mit ihrer "Dialog-Offensive Pflege" ins Gespräch mit Angehörigen kommen, um zu helfen. Mit dem neu gegründeten Sorgentelefon zum Beispiel: Sich alles einmal von der Seele reden zu können - auch so kann Hilfe für die sonst so stillen Helden aussehen.

"Wir verfolgen einen konstruktiven Ansatz"
Interview mit "plan b"-Redaktionsleiter Christian Dezer

"plan b“ bietet seit dem 7. Oktober 2017, samstags um 17.35 Uhr im ZDF,  konstruktiven Journalismus. Dabei werden weniger die Probleme, als vielmehr die Lösungsansätze dargestellt?

In der nachrichtlichen Berichterstattung und in etablierten Dokumentationsformaten werden Probleme meist ausführlich und in Gänze dargestellt. Wir wollen in unserem neuen Format das jeweilige Problem dagegen kurz umreißen und dafür zeigen, dass es bereits viele verschiedene Möglichkeiten gibt, diese in den Griff zu bekommen. Insofern wollen wir einen etwas anderen, lösungsorientierten Blick auf die Themen werfen. "plan b" ist das erste Dokumentationsformat im deutschen Fernsehen, das diesen konstruktiven Ansatz in einem Doku-Format verfolgt.

Ist dieser "plan b“ für alle Themenfelder denkbar?

Alles, was das Leben und die Gesellschaft an Themen bereithält, kann auch für "plan b" interessant sein. Wir müssen schauen, ob es beim jeweiligen Thema Lösungsansätze auf verschiedenen Ebenen gibt. Wir werden zum Beispiel das Thema "Wohnen in der City" unter der Fragestellung aufgreifen: Wie lassen sich bezahlbare Mieten in Innenstadtlagen ermöglichen? In großen Städten wie München, Berlin oder Frankfurt, aber auch in vielen ausländischen Metropolen ist es ja bereits ein Riesenproblem, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Auf unserer Suche nach Lösungsansätzen haben wir festgestellt, dass es zum Beispiel in Zürich, einer der teuersten Städte Europas, auch bezahlbare Mieten gibt. Statt zum Beispiel 60 bis 70 Euro, nur 15 Euro. Wir zeigen, wie das geht und sich finanziert. Und wir beleuchten, wie in Deutschland einige Städte, die ihre Grundstücke nicht zur Haushaltkonsolidierung verscherbelt haben, nun über die Grundstückspreise Einfluss auf die Bau- und am Ende auch auf die Mietkosten nehmen.

Und wie werden die Themen für das neue Format aufbereitet?

"plan b" ist ein Dokumentationsformat mit Reportage-Ansätzen. Wir erzählen die jeweilige Geschichte anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten. Und wir wollen dabei den europäischen Aspekt immer mit einbeziehen und in Erfahrung bringen, wie im Ausland mit den jeweiligen Problemen verfahren wird. Die Herausforderung ist dabei: Für die 30-Doku-Minuten eine Dramaturgie mit verschiedenen Geschichten zu entwickeln, die sich abwechseln. Denn das ist beim konstruktiven Journalismus auch zu bedenken: Lösungsansätze und alternative Entwicklungen leuchten dem Zuschauer oft schnell ein – da gilt es eine Spannungslinie für die verschiedenen Themen zu entwickeln.

"plan b" ist auch ein Synergieprojekt mit der ARTE-Reportagereihe "Re:" Gibt es dennoch unterschiedliche Handschriften?

Ja, die gibt es. Dennoch wollen wir schauen, wie wir die Format-Ansätze gut zusammenführen. ARTE setzt mehr auf die Reportage, bei "plan b" ist es eher eine Dokumentation mit Reportage-Ansätzen, mit einer Geschichte, die wir anhand verschiedener Beispiele und Protagonisten erzählen. Wir arbeiten eng mit "Re:" zusammen und liefern auch Stücke für den ARTE-Sendeplatz.

In einem Satz: Was erwartet die Zuschauer bei "plan b"?

Wer "plan b" einschaltet, sieht: "Die Welt ist voller Ideen!"

Mit Christian Dezer sprach Thomas Hagedorn.

Die bisherigen "plan b"-Sendungen im ZDF

2017 (9 Sendungen)

plan b: Kleine Miete – tolle Wohnung: Günstig wohnen in der City
(7. Oktober 2017)

plan b: Arme Rentner – reiche Rentner: Wege aus der Armutsfalle
(14. Oktober 2017)

plan b: Glückliche Familien – zufriedene Chefs: Die neue Vereinbarkeit von Job und Privatleben
(21, Oktober 2017)

plan b: Fahren ohne Fahrschein – Kostenloser Nahverkehr
(28. Oktober 2017)

plan b: Fair statt billig – Mehr Geld für Bauern
(4. November 2017)

plan b: Ehe "light" – Die etwas andere Art zu heiraten
(11. November 2017)

plan b: Landlust statt Landfrust – Wie sich Dörfer neu erfinden
(25. November 2017)

plan b: Lieferhelden – Wege aus dem Zustellwahnsinn
(9. Dezember 2017)

plan b: Nur die Ruhe – Die Neuentdeckung der Langsamkeit
(23. Dezember 2017)

 

2018 (37 Sendungen)

plan b: Weniger ist mehr – Vom Glück anders zu wirtschaften
(6. Januar 2018)

plan b: Lockruf aufs Land – Wie junge Mediziner wieder Hausarzt werden
(20. Januar 2018)

plan b: Faire Arbeit – gerechter Lohn: Wie der Job uns glücklich machen kann
(27. Januar 2018)

plan b: Im Einklang mit den Bergen – Alpenurlaub auf die sanfte Tour
(17. Februar 2018)

plan b: Die Multi-Kulti-Macher – Wie Integration gelingen kann
(24. Februar 2018)

plan b: Teller statt Tonne – Der Wert des Essens
(3. März 2018)

plan b: Mode ohne Makel – Der Weg zu nachhaltiger Mode
(17. März 2018)

plan b: Zuhause alt werden – Helfer statt Heim
(24. März 2018)

plan b: Faire Ostern – Schokolade von der besten Seite
(31. März 2018)

plan b: Jogging im Matheunterricht – Wie unsere Kinder schlank bleiben können
(7. April 2018)

plan b: Gewinne ohne Gier – Wirtschaften mit Gewissen
(14. April 2018)

plan b: Gleich, gleicher, Gleichberechtigung – Karrierechancen für alle
(21. April 2018)

plan b: Die Reparatur-Revolution – Weiternutzen statt wegwerfen
(28. April 2018)

plan b: Mahlzeit! Köstliche Kantinenküche
(5. Mai 2018)

plan b: Oldies online – Wie digitale Technik Senioren hilft
(12. Mai 2018)

plan b: Rares & Royales – Ein Herz für Schlösser
(19. Mai 2018)

plan b: Mein Geld tut Gutes – Nachhaltiges Sparen und Finanzieren
(26. Mai 2018)

plan b: Null Müll – Schluss mit dem Abfallwahnsinn
(9. Juni 2018)

plan b: Besser grillen – Nackensteak und Nachhaltigkeit
(21. Juli 2018)

plan b: SOS Notaufnahme – Ambulanzen am Limit
(28. Juli 2018)

plan b: Leben ohne Sucht – Raus aus der Abhängigkeit
(4. August 2018)

plan b: Ackern für die Zukunft – Natürliche Landwirtschaft in Feld und Garten
(18. August 2018)

plan b: Das große Brummen – Ohne Insekten geht es nicht
(25. August 2018) 

plan b: Bildung rockt – Chancengleichheit in der Schule
(8. September 2018)

plan b: Eine Frage der Würde – Alltag für Demenzkranke
(15. September 2018)

plan b: Das Haus von Morgen – Wie Bauen revolutioniert wird
(22. September 2018)

plan b: Scharfblick und Fingerspitzengefühl – Mit Behinderung zum Traumjob
(29. September 2018)

plan b: Die Wächter der Bäume – Waldschutz mit Weitblick
(6. Oktober 2018)

plan b: WIR sind die Stadt – Wenn Einwohner anpacken
(13. Oktober 2018)

plan b: Lebenswert bis zum Ende – Vom anderen Umgang mit dem Tod
(20. Oktober 2018)

plan b: Stadt im Wandel – Neuer Schwung für alte Viertel
(27. Oktober 2018)

plan b: Heilen ohne Antibiotika – Wie wir in Zukunft Infektionen behandeln können
(3. November 2018)

plan b: Zum Schutz der Meere – Fisch ohne Reue
(10. November 2018)

plan b: Smart Cities – Nachhaltig leben in der Stadt
(17. November 2018)

plan b: Clevere Cops – Mit Hightech auf Verbrecherjagd
(24. November 2018)

plan b: Es weihnachtet fair – Bio-Tanne und Umweltpapier
(8. Dezember 2018)

plan b: Im Urlaub Gutes tun – Voller Einsatz statt all-inclusive
(22. Dezember 2018)

 

2019 (25 Sendungen)

plan b: Zu gut für den Müll – Unterwegs mit den Essensrettern
(19. Januar 2019)

plan b: Trubel im Altenheim – Wie Kinder und Senioren voneinander profitieren
(26. Januar 2019)

plan b: Gewonnene Jahre – Neue Therapien gegen Krebs
(2. Februar 2019)

plan b: Gut gegründet – Wie Start-ups erfolgreich werden
(9. Februar 2019)

plan b: Gemeinsam statt einsam – Vom heilsamen Miteinander
(23. Februar 2019)

plan b: Schluss mit Plastik – Verpackung neu gedacht
(9. März 2019)

plan b: Retter der Ozeane – Für ein Meer ohne Plastik
(23. März 2019)

plan b: Weniger Arbeit – gleicher Lohn: Ideen für die Jobs der Zukunft
(30. März 2019)

plan b: Bezahlbares Zuhause – Rezepte gegen Wohnungsnot
(6. April 2019)

plan b: Verkehr ohne Chaos – Wo es auf den Straßen läuft
(13. April 2019)

plan b: Faire Ferien – Reisen mit gutem Gewissen
(20. April 2019)

plan b: Mit Herz und Hightech – Wie Menschen Herausforderungen meistern
(4. Mai 2019)

plan b: Backen, sägen, schreinern – Comeback des Handwerks
(11. Mai 2019)

plan b: Europa in Bewegung – Grenzenlos arbeiten, reisen, leben
(18. Mai 2019)

plan b: Kunden an die Macht – Hand in Hand mit dem Handel
(25. Mai 2019)

plan b: Kommune mit Köpfchen – Wie die öffentliche Hand nachhaltig einkauft
(1. Juni 2019)

plan b: Besser brutzeln – Gutes Gewissen am Grill
(8. Juni 2019)

plan b: Neuer Job im neuen Land – Fachkräfte von morgen
(15. Juni 2019)

Forever young – Fit bis ins hohe Alter
(29. Juni 2019)

Süßes ohne Sünde – Wege aus der Zuckerfalle
(13. Juli 2019)

Weg damit! – Die Freude am Aufräumen
(20. Juli 2019)

Voller Einsatz im Urlaub – Freiwilligenarbeit statt all-inclusive
(27. Juli 2019)

Gut gebrüht – Kaffeegenuss ohne Reue
(3. August 2019)

Zurück zur Natur – Rettung für die Berge
(10. August 2019)

Alles im Fluss – Rettet unsere Gewässer
(17. August 2019)

Link zur Biografie des "plan b"-Redaktionsleiters

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