Terra X: Die Europa-Saga

Sechsteilige Dokumentationsreihe

Was ist Europa? Wie entstand dieser Kontinent, der – geografisch gesehen – gar keiner ist? Was hält ihn mit seinen vielen Staaten und Völkern zusammen? Gibt es das "typisch Europäische"? Wie hat Europa unser Denken geprägt, die Welt bereichert – und wo in Katastrophen gestürzt? Diese und andere Fragen beschäftigen den gebürtigen Australier Christopher Clark bei seiner Reise durch die Kultur und Geschichte Europas. Der renommierte Historiker wirft einen unterhaltsam-kenntnis­reichen Blick auf diesen Erdteil und bringt in seinen Moderationen an den schönsten und symbolträchtigsten Orten Europas etwas Ordnung in dessen vielfältige Geschichte.

  • ZDF, ab 22. Oktober 2017, sonntags, 19.30 Uhr

Texte

Ein Kontinent des Widerspruchs
Vorwort von Prof. Peter Arens und Stefan Brauburger

"Das übernationale Gemeinschaftsgefühl der Europäer ist reine Erfindung der Dichter" – was Heinrich Mann zur Befindlichkeit unseres Kontinents anmerkte, scheint von zeitloser Aktualität zu sein. Denn das Thema, ob Europa den Weg zur Einigung oder zur Spaltung einschlägt, begleitet unsere Geschichte seit über 1000 Jahren und dringt mit neuem Schub in die gegenwärtigen Debatten. Gibt es noch die verwegene Hoffnung, er könne doch eines Tages kommen, der große übergreifende "Superstaat", die "Vereinigten Staaten von Europa"? Oder haben wir uns längst von solchen Visionen verabschiedet, schon gar im Angesicht der Zerreißproben der Europäischen Union, zwischen "Brexit", Finanz- und Flüchtlingskrisen und Rückfällen in nationale Denk­muster? Wie viel Einigung will Europa, schafft Europa? Am Ende entscheidet wohl die Kraft des Zusammenhalts: Was verbindet uns? Welche Leitbilder und Erfahrungen prägen uns? Um welche Räume, Werte, Menschen geht es, wenn wir von Europa spre­chen? Und mit welchen Erwartungen blicken wir in die gemein­same Zukunft?

In der sechsteiligen "Europa-Saga", die wir zusammen mit dem renommierten Historiker Sir Christopher Clark gestaltet haben, gehen wir solchen Fragen auf den Grund. Das Projekt entstand in der Erwartung, Europa irgendwie zu fassen zu bekommen, es auf einen Nenner zu bringen. Mit einigen Leitfragen im Gepäck ging Christopher Clark auf Zeitreise und brachte eine ganze Reihe persönlicher Erfahrungen und Erkenntnisse mit. Doch waren unsere Befunde und Beobachtungen vor allem eines: wider­sprüchlich!

Da gibt es das bekannte Erklärmuster, Europa sei eben die "Einheit in der Vielfalt". Doch dieser Ansatz spart vieles aus. Zu groß sind die Gegensätze, die diesen Erdteil prägen – vielleicht kommen wir der Sache mit einer anderen Formel näher: Der DNA-Schlüssel des Kontinents liegt im Widerspruch. Und seine Trieb­kraft in der Suche nach einem Ausweg, nach einer Lösung. Alle Kontraste dieser Welt scheinen in Europa auf engstem Raum gewirkt zu haben. Es ist der Erdteil schlimmster Kriege, aber auch intensivster Friedensbemühungen, der totalitären Diktaturen und der freiheitlichen Demokratie, der Ursprungsort extremer Ideolo­gien, aber auch des Pluralismus, ein Raum des Glaubens sowie des Atheismus. Die europäische Geschichte kennt schlimmste Barbarei, aber auch Höhenflüge in Kunst, Literatur, Architektur und Musik. Europa bietet ein Laboratorium atemberaubender technischer Neuerungen, aber auch der industriellen Zerstö­rungsgewalt.

Und so ist es vielleicht auch typisch europäisch, wenn aus den Widersprüchen heraus etwas Neues, etwas Gemeinsames erwächst, aus dem Gegeneinander ein Miteinander. So geschah es auch vor 60 Jahren. Nach zwei Weltkriegen, Diktatur und Völkermord hatten einige westeuropäische Staaten neue Wege beschritten, gemeinsam ein Forum gebildet, den Europarat. Eine erste Gemeinschaft entstand (für Kohle und Stahl). Die Bundes­republik Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, die Nieder­lande und Luxemburg wollten nun, nach einigen Bewährungs­proben, noch enger zusammenrücken, Frieden und Wohlstand künftig gemeinsam sichern, dafür nach und nach auf Hoheits­rechte verzichten. Sie schlossen 1957 historische Verträge, dort, wo so vieles anfing, in Rom. Dass es dabei nicht nur um eine wirtschaftliche, sondern auch um eine Wertegemeinschaft ging, ist das Besondere. Dem Modell schlossen sich später 22 weitere Staaten an, auch aus dem ehemaligen Ostblock. Nach dem Fort­schritt der Vereinigung (West-)Europas mag man darin so etwas wie ein zweites "Wunder" sehen.

Im Prinzip kam das, was in der Mitte des 20. Jahrhunderts seinen Anfang nahm, einer kopernikanischen Wende gleich. Besonnene Europäer verließen jene Pfade, die auf die Schlachtfelder geführt hatten, und beschritten den Weg zur Union. Die Enkelkinder, deren Großväter noch mit Waffengewalt in die Nachbarländer einrückten, können seit Jahren die Grenzen ohne Kontrollen passieren. Jedes Jahr erleben hunderttausende Schüler und Studenten regen wie selbstverständlichen Austausch mit ihren Altersgenossen in den umliegenden Staaten. Doch allein die Errungenschaft des Friedens genügt der Generation, die keinen Krieg erlebt hat, wohl nicht mehr, um weitere Schritte der euro­päischen Integration zu rechtfertigen. Heute steht Europa wieder am Scheideweg. Es geht nicht mehr um Krieg oder Frieden, aber um den Bestand der Einigung. Vielleicht ist der Erfolg der Euro­päischen Union auch ihr Dilemma, sie ist gewachsen, aber auch schwerfälliger bei zentralen Entscheidungen. Sie ist vielfältiger, dafür gegensätzlicher in den Meinungen über Strategien und Werte. Sie ist größer, muss dadurch aber auch mehr Interessen unter einen Hut bringen. Welcher Mechanismus der Abstimmung wird dem gerecht?

Die aktuellen Befunde legen es nahe, Bilanz zu ziehen, geben Anlass zurückzuschauen, auch in fernere Epochen, wo die Anfänge der europäischen Geschichte liegen. In unserer sechs­teiligen Dokumentationsreihe suchen wir nach Antworten auf zentrale Fragen: Woher kommen wir? Was hält Europa zusammen? Was unterscheidet uns von anderen? Was treibt uns an? Gibt es die verbindende Idee, oder sind es eher Hoffnungen und Interessen, die wir teilen? Und – ist das Glas aus der europäischen Aussteuer eher halb leer oder halb voll? Christopher Clark erzählt in den Filmen, was er in Erfahrung brachte.

Stab, Kurzinhalt, Sendedaten und -titel

Ab 22. Oktober 2017, sonntags, 19.30 Uhr

Terra X: Die Europa-Saga
Sechsteilige Dokumentationsreihe

Moderation: Prof. Dr. Christopher Clark
Leitung: Prof. Peter Arens
Buch und Regie (Doku): Gero von Boehm, Christel Fomm, Martin Carazo, Sabine, Klauser, Dorothea Nölle
Regie (Szene): Christian Twente
Kamera: Alexander Hein, Martin Christ, Michael Kern, Roland Breitschuh, Marc Riemer
Kamera-Assistenz: Adnane Korchyou, Peter Trinks, Simone Hartmann, Maximilian Schecker, Paul Schwellenbach
Ton: Lucie Westbrock
Schnitt: Andreas Tiletzek, Fabian Wienke, Igor Garbuzemko, Marie Wilbers
Musik: Paul Rabiger
Animation: Sebastian Martinez (Gruppe 5), Julian Balducci, Alexandra Hamann, Martin Wolkinger (Faber Courtial)
Colorist: Sven Haas
Kostüm: Boryana Stefanova
Maske: Petia Simeonova, Didi Stoyanova
Produktionsleitung: Cora Szielasko (ZDF), Sabine Eisner (Gruppe 5), Anton Kaiser (interscience film)
Herstellungsleitung: Christiane von Boehm (interscience film)
Redaktionelle Mitarbeit: Sabrina Hartmann (interscience film), Lutz Pinkert (Gruppe 5), Solveig Ufer (Gruppe 5), Maxine Brückner (Gruppe 5), Christine Reiß-Suckow (interscience film)
Redaktion: Stefan Brauburger, Bernhard von Dadelsen, Georg Graffe, Anja Greulich
Länge: jeweils ca. 43 Minuten

Was ist Europa? Wie entstand dieser Kontinent, der – geografisch gesehen – gar keiner ist? Was hält ihn mit seinen vielen Staaten und Völkern eigentlich zusammen? Gibt es das "typisch Europäi­sche"? Wie hat Europa unser Denken geprägt, die Welt bereichert – und wo in Katastrophen gestürzt? Fragen, die den gebürtigen Australier Christopher Clark bei seiner Reise durch die Kultur und Geschichte Europas beschäftigen. Der renommierte Cambridge-Historiker vermag wie kein anderer einen unterhaltsam-kenntnis­reichen Blick auf unseren Erdteil zu werfen – von innen und außen. In seinen Moderationen an den schönsten und symbol­trächtigsten Orten Europas bringt er etwas Ordnung in die so verwirrend vielfältige Geschichte unseres Kontinents.

Denn Europas Werdegang ist keineswegs eine Einbahnstraße von den alten Griechen bis zur EU, es ist ein Weg mit vielen Brüchen. Wo heute mehr als 740 Millionen Menschen unterschiedlichster Herkunft und Kultur leben, herrschte schon in der frühen Mensch­heitsgeschichte Bewegung. Viele Kräfte prägten das Bild des Kontinents wie die Fantasie griechischer Denker, die Ordnungs­macht der Römer, die Reisen der Wikinger, die Bräuche der Kelten und Germanen, imperiale Eroberungen wie die Karls des Großen oder Napoleons, Einflüsse von Dynastien wie der Habs­burger und Tudors, die Entdeckungen von Marco Polo und Kolumbus, die großen politischen und technischen Revolutionen sowie die künstlerischen Werke von Genies wie Michelangelo oder Mozart. 

Immer wieder verbindet Christopher Clark Vergangenheit und Gegenwart: Versteht sich Europa heute noch als "christliches Abendland"? Gehört der Islam dazu? Sind wir nicht längst Kinder der Aufklärung? Was verbindet und unterscheidet die Völker des Kontinents? In welchem Verhältnis stehen EU und Gesamt­europa? Und wie könnte die Zukunft des größten "Staaten­verbundes" der Welt aussehen? Clark sammelt auf seiner Zeit- und Rundreise Eindrücke und Stimmen. Haben die Europäer am Ende mehr gemeinsam, als ihnen bewusst ist?

Die einzelnen Folgen: Sendedaten und Titel

Sonntag, 22. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Folge 1: Woher wir kommen – wer wir sind

Sonntag, 29. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Folge 2: Woran wir glauben – was wir denken

Sonntag, 5. November 2017, 19.30 Uhr
Folge 3: Was uns antreibt – was wir uns nehmen

Sonntag, 12. November 2017, 19.30 Uhr
Folge 4: Was wir erschaffen – was wir uns leisten

Sonntag, 19. November 2017, 19.30 Uhr
Folge 5: Was uns eint – was uns teilt

Sonntag, 26. November 2017, 19.30 Uhr
Folge 6: Wo wir stehen – was uns bleibt

Folge 1: Woher wir kommen – wer wir sind

Sonntag, 22. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Terra X: Die Europa-Saga
Sechsteilige Dokumentationsreihe

Wo fängt Europa an – wo hört es auf? Mit der Geografie kommt man bei der Definition nicht sehr weit: Im Norden, Süden und Westen vom Meer begrenzt, verliert der Erdteil sich im Osten irgendwo im Ural. Streng genommen ist er gar kein Kontinent, sondern ein Anhängsel Asiens, eine Halbinsel am Rand der "eurasischen Landmasse". "Europa ist kein Ort, sondern eine Idee", so hat es der französische Philosoph und Publizist Bernard-Henri Lévy einmal ausgedrückt. Im Gegensatz zu allen anderen Erdteilen definiert sich der Kontinent weniger über seine natürlichen Grenzen als über gemeinsame Geschichte und Kultur. So lautet eine wesentliche Frage: Wo liegen die Ursprünge?

Europa, das ist zunächst einmal eine Landmasse, die sich schon auf den ersten Blick von anderen Kontinenten unterscheidet: kleinteilig, zergliedert, im Vergleich zur Größe reich an Küsten und größtenteils in einer gemäßigten Klimazone gelegen. Die Geografie Europas hat seine Geschichte mitgeprägt. Diese beginnt mit den – im biologischen Sinn – ersten modernen Menschen, "Migranten", die aus Afrika kamen und weiter im Norden sesshaft wurden. Später als etwa im Orient entstanden in Europa erste Stadtstaaten und Kulturen, wie die der Kelten. Die Römer schufen ein Vielvölkerreich, das immer größere Gebiete des Kontinents umfasste. Ein einheitliches Recht, gemeinsame Währung, Wirtschaft und Kultur stärkten den Zusammenhalt. Die Verbindung mit dem Christentum – als Staatsreligion – verlieh dem Kontinent ein Fundament, das Macht, Glauben und Orien­tierung miteinander vereinte.

Die erzählte Geschichte beginnt mit dem viel zitierten Entste­hungsmythos: Die Liebe des Zeus zu einer Prinzessin namens Europa, die er auf den Erdteil entführte, der später nach ihr benannt wurde – wohl auch Sinnbild für den Einfluss des Orients auf den Okzident. Künftige Kulturen lösten nicht nur einander ab, sie nahmen die Errungenschaften der Vorgänger jeweils auf, bis die Karten durch die Völkerwanderung neu gemischt wurden und am Ende Griechisches, Römisches, Keltisches, Germanisches, Heidnisches und vor allem Christliches miteinander verschmol­zen. War Europa in den Mittelmeerkulturen der Antike gleichsam geboren worden, entwickelten sich nun, an der Schwelle zum Abendland, die Germanen im Nordwesten zu den Taktgebern auf dem Kontinent.

Folge 2: Woran wir glauben – was wir denken

Sonntag, 29. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Terra X: Die Europa-Saga
Sechsteilige Dokumentationsreihe

Europa, das ist das "christliche Abendland" – dieses Selbstver­ständnis hat sich seit dem Mittelalter über die Jahrhunderte ver­festigt. Sicher spielt der christliche Glaube eine zentrale Rolle für die Identität Europas. Das Christentum ist die erste offene Volks­religion, Kirchengemeinden und Klöster wurden zur Keimzelle gemeinsamer Konfession, Pilgerwege zu einem verbindenden europäischen Netzwerk. Doch ganz so eindeutig ist die Sache nicht: Die Christen im Osten und Westen Europas gingen bald schon getrennte Wege. Was sie für kurze Zeit wieder zusammen­brachte, ist ein neue, gemeinsam empfundene Bedrohung durch den Islam, der auch in Europa auf dem Vormarsch war. Doch bedeutete dies für den Kontinent mehr als nur ein Feindbild: In al-Andalus prägten Muslime über ein halbes Jahrtausend die Kultur im westlichen Europa mit, die Herrschaft der Osmanen hinterließ im Südosten Spuren. Die Juden Europas trugen in ihrer Rolle als religiöse Minderheit ebenfalls zur kulturellen Vielfalt bei, brachten die Wirtschaft in Gang und waren doch immer wieder Opfer grau­samer Verfolgung.

Die Kreuzzüge und Türkenkriege verstärkten den Antagonismus der Religionen. Wenn nicht Gegner von außen für den Zusam­menhalt sorgten, brachen immer wieder unter den Christen Konflikte aus. Zur entscheidenden Spaltung aber führte die Reformation im frühen 16. Jahrhundert. Martin Luther prangerte nicht nur die Missstände in der Kirche an, er stellte auch die kleri­kal geprägte Herrschaftsordnung in Frage. So spalteten sich in Europa Macht und Glaube. Hundert Jahre nach der Reformation verwüsteten verheerende Schlachten zwischen Katholiken und Protestanten den Kontinent. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges wuchs der Wille, das Verhältnis der Völker künftig auf Prinzipien der Vernunft zu begründen. Es galt Religion und Politik in den Beziehungen der Mächte zu trennen. Die europäische Staatengemeinschaft schuf sich mit dem Westfälischen Frieden eine verbindliche Ordnung, die den Ausgangspunkt für das moderne Völkerrecht bildete. Die Zeit der militärischen Konflikte war nicht beendet, aber ein fundamentaler und kompromissloser Krieg im Zeichen des Glaubens nicht mehr zu befürchten.

Folge 3: Was uns antreibt – was wir uns nehmen   

Sonntag, 5. November 2017, 19.30 Uhr
Terra X: Die Europa-Saga
Sechsteilige Dokumentationsreihe

Die dritte Folge der "Europa-Saga" handelt von der Geschichte der europäischen Expansion. Sie erstreckt sich von der Ära der Wikinger bis zum Britischen Weltreich. Europa und die Welt – das ist eine Historie von Entdeckergeist und Unternehmertum, aber auch von Imperialismus, Unterdrückung und Ausbeutung.

Warum zog es die Europäer immer wieder in die Weite? "Weil wir ein Kontinent der engen Räume, aber auch der Küsten sind", erklärt Professor Christopher Clark, der die Zuschauer an die legendären Ausganspunkte der europäischen Expansion führt: nach Lissabon, von wo aus der Seeweg nach Indien erkundet wurde, nach Amsterdam, dem Startpunkt internationaler Handels­routen, und nach London, von wo aus das Britische Weltreich dirigiert wurde. Clark begibt sich an Bord der "Endeavour", jenes Schiffes, mit dem James Cook die Südsee erforschte und Australien und Neuseeland für Großbritannien in Besitz nahm.

Wie erlangten europäische Mächte die Herrschaft über einen Großteil der Welt? Vor allem über das Meer: Die Griechen, Römer und Wikinger machten es vor, nahmen Küstenregionen in Besitz. Über die Seewege der Hanse kam Wohlstand in Hunderte nord- und mitteleuropäische Städte: heute wird dieser Handelsbund gern als Vorläufer der Europäischen Union gepriesen. Im Süden geschah der globale Aufbruch vom Mittelmeer aus: Venedig begründete die Handelswege nach Asien, von Spanien aus erfolgte schließlich der Schritt in die Neue Welt. Nord- und Süd­amerika gaben Millionen von Europäern Hoffnung  – aber die Bevölkerung der eroberten Länder fiel der europäischen Expan­sion zum Opfer, wurde versklavt, ihre Kulturen zerstört.

Noch vor 100 Jahren konnte man von einem europäischen Welt­reich sprechen. Christopher Clark schildert in der "Europa-Saga" auch, wie der Machtkampf der Rivalen in den Ersten Weltkrieg führte, die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.

Folge 4: Was wir erschaffen – was wir uns leisten

Sonntag, 12. November 2017, 19.30 Uhr
Terra X: Die Europa-Saga
Sechsteilige Dokumentationsreihe

Neben der Unterwerfung der Welt steht Europas bleibender Beitrag zur Weltkultur. "Good old Europe" verdankt die Mensch­heit unzählige Meisterwerke der Architektur, der bildenden Künste, der Musik, der Philosophie und der Literatur. Ob das Kolosseum oder der Eiffelturm, die Mona Lisa oder Monets "Seerosen", Vivaldis "Vier Jahreszeiten" oder die Songs der Beatles, Platons "Politeia" oder Goethes "Faust". Romanik, Gotik, Barock, Jugendstil, Klassizismus und Bauhaus sind Begriffe aus dem Vokabular europäischer Architekturgeschichte. Euripides' "Medea", Shakespeares "Hamlet", Bizets "Carmen", Wagners "Ring des Nibelungen" gastieren auf den Weltbühnen. Aber nicht nur auf künstlerischem Gebiet setzten Europäer Maßstäbe. Sie sind es auch, die immer mehr Anstrengungen unternahmen, der Natur ihre Geheimnisse zu entreißen und den Siegeszug von Wissenschaft und Technik zu entfesseln. Bahnbrechende Entde­ckungen und technische Erfindungen sind darunter, ob die Dampfmaschine, die Batterie, das Automobil oder das Flugzeug, das Penicillin oder die Kernspaltung. Auch bei der Entwicklung der Kommunikationstechnik, bei Radio, Fernsehen und Computer standen Köpfe aus Europa Pate. Physiker, Chemiker und andere Naturwissenschaftler waren stets führend in der Riege der Nobel­preisträger. Von den "alten Griechen" führt ein direkter Weg über Galileo, Newton und Einstein bis zum CERN, wo heutige Physiker noch immer den Grundbausteinen der Welt auf der Spur sind. Fast immer, wenn man von klassischen Epochen spricht, von Errungenschaften mit zeitloser universeller Geltung und Aus­strahlung, führen die Wege nach Europa.

In der vierten Folge der "Europa-Saga" geht es um herausra­gende Namen, bedeutende Werke und ihre Wirkung, um Europäi­sches, das zum Weltmaßstab wurde. Es geht aber auch um Hochmut und Anmaßung, und darum, dass Europa vor allem seine technische Überlegenheit gegenüber anderen ausspielte, oft ohne Rücksicht und Toleranz. Auch die Kritik am Fortschritt ist fast so alt wie viele Errungenschaften selbst. Kaum ein Kontinent hat die Erde so nachhaltig geprägt wie Europa – im Guten wie im Schlechten. Und so steht seine Geschichte auch für rücksichts­lose Plünderung von Ressourcen und Ausbeutung der Welt.

Folge 5: Was uns eint – was uns teilt

Sonntag, 19. November 2017, 19.30 Uhr
Terra X: Die Europa-Saga
Sechsteilige Dokumentationsreihe

Zum Ziel, Europa zusammenzubringen und irgendwie zu einer Einheit zu formen, weisen gleich mehrere – und sehr unterschied­liche – Wege durch die Geschichte. Mal hatte Gewalt, mal die Vernunft den Vorrang: Es sind zum einen Versuche, den Konti­nent zu vereinen, um ihn zu beherrschen oder zu unterwerfen. Zum anderen gab es immer wieder Bemühungen, über ein System der Balance zum Ausgleich unter den Rivalen zu gelangen. Schließlich die Bemühungen, die erstrebte Einigung durch Abgrenzung und Abschottung von anderen Mächten und Kulturen zu erreichen. Allzu oft führten solche Schritte zum Gegenteil: zur Spaltung auf dem Kontinent und zur Feindschaft nach außen. Erst spät reifte die Erkenntnis, dass das Miteinander den Völkern mehr dient als das Gegeneinander: die Idee der europäischen Integra­tion, die Schritte zur Union.

Der Gedanke an ein Europa freier Völker entstand im Zeitalter der Aufklärung. Zum Schlüsselereignis aber wurde die Französische Revolution 1789. Viele Menschen in Europa ließen sich von den Verheißungen der revolutionären Dreifaltigkeit begeistern: Frei­heit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Es war die Botschaft an das kommende Jahrhundert. Es ging um freiheitliche Verfassungen, politische Mitbestimmung und auch um die Vision eines einigen Europas der freien Völker. Ideen, die auch bei weiteren Revolten gegen die Monarchien oder internationalen Kundgebungen wie dem Hambacher Fest 1832 eine Rolle spielten. Doch erst nach­dem der Nationalismus, der Imperialismus, Diktaturen und Welt­kriege den Kontinent in den Abgrund gestürzt hatten, mehr­ten sich die Stimmen für ein freiheitliches und geeintes Europa. Mit der Gründung des Europarates und der ersten Europäischen Gemeinschaften in den 50er Jahren wurde der Grundstein gelegt, nahm der Zusammenschluss demokratischer Staaten Gestalt an, zunächst im Westen, nach dem Fall der Mauer auch in Osteu­ropa. Es war der Weg in die Europäische Union.   

Folge 6: Wo wir stehen – was uns bleibt

Sonntag, 26. November 2017, 19.30 Uhr
Terra X: Die Europa-Saga
Sechsteilige Dokumentationsreihe

Ist die Freude, der "schöne Götterfunke", von der Schillers "Ode" und das Motiv aus Beethovens "Neunter" als Europa-Hymne künden, schon erloschen? Finanzkrisen, Schuldenberge, Flücht­lingswellen, "Brexit", Konflikte um Werte und Ziele haben in Europa Skepsis an die Stelle früherer Aufbruchsstimmung rücken lassen. Dabei hat die Gemeinschaft inzwischen einen Grad der Annäherung erlangt, von der manche Gründerväter allenfalls zu träumen wagten: das Ende des Kalten Krieges, die Öffnung nach Osten, die große Zahl der Mitglieder, gemeinsame Errungen­schaften auf vielen Feldern.

Der Fortschritt der Einigung zeigt in Zeiten der Krise auch seine Schattenseiten: mangelnde Übereinstimmung unter den vielen Partnern, Zweifel an gemeinsamen Werten, nationale Rückbesin­nung, weil europäische Lösungen ausbleiben oder auf sich warten lassen. Es sind gleich mehrere Konfliktherde, die das Gemein­schaftswerk auf die Probe stellen. Was können die Leitlinien sein für die Zukunft Europas? Am derzeitigen "Staatenverbund" allen­falls festhalten oder die Bahn frei machen für eine Bundesrepublik Europa? Mehr Kompetenzen in zentralen Politikbereichen zulas­sen oder doch eher etwas zurückrudern? Es bleibt wohl auf absehbare Zeit erst einmal beim Krisenmanagement, beim Navigieren auf Sicht.

Es gibt aber auch noch die andere Erfahrung: das Europa der gemeinsamen Kultur, des selbstverständlichen Austauschs, der alltäglichen Begegnung, der Freizügigkeit, der Musik und des Sports – vom Eurovision Song Contest bis zur Champions League. Was sagen die Umfragen? Wie denken die Bürger über die Union, wie über ihre Nachbarn, was erwarten sie von der gemeinsamen Zukunft? Quo vadis, Europa? Darauf sucht Christopher Clark in der letzten Folge der "Europa-Saga" Antworten.

Unterwegs mit Sir Christopher
Von Produzent Gero von Boehm

Wir sind am südwestlichsten Punkt des Kontinents – am Cabo di Roca in Portugal. Von hier an gibt es nur noch Wasser, dann kommt Amerika. Christopher Clark zitiert Luis de Camoes, den portugiesischen Nationaldichter, der dieses Kap schon im 16. Jahrhundert beschrieb. "Aqui onde a terra se acaba e o mar começa" – "Wo die Erde endet und das Meer beginnt". Sir Christopher spricht sechs Sprachen fließend.

Dieses Meer ist an jenem Tag besonders wild, es gibt eine Sturmwarnung. Unmöglich, unseren Oktokopter fliegen zu lassen, auch der Ton hat Probleme. Wir fahren erst einmal zurück nach Lissabon. Von dort wollen wir am nächsten Tag mit einer original nachgebauten Caravelle in See stechen. Mit solchen Schiffen entdeckten und eroberten die Portugiesen im 15. Jahrhundert die Welt hinter dem großen Ozean. Wir müssen das Schiff genau kennen, wenn wir dort unter vollen Segeln drehen wollen. Wird das Wetter es überhaupt zulassen? Der Captain ist optimistisch. Und tatsächlich: Gegen Abend beruhigt sich das Wetter. Nichts wie zurück zum Cabo di Roca, wo wir kurz vor Sonnenuntergang wieder eintreffen und Clarks Moderation doch noch aufzeichnen können.

Glück brauchen wir auch am nächsten Tag, auf der Caravelle. Mit solchen Schiffen erreichten die Portugiesen als Erste Afrika, Indien, Brasilien und Japan. Ohne die Caravellen und ihre größe­ren Nachfolgemodelle hätten die Europäer erst einmal nichts entdeckt und nichts erobert. Damit gab auch frühe Spitzentech­nologie den Ausschlag: Die Caravelle war das "Spaceshuttle" der damaligen Zeit. Sehr schnell, extrem stabil und sturmresistent. Als wir aus dem Lissaboner Hafen auslaufen, ist noch guter Wind auf dem Teje-Fluss. Wir drehen die vorgesehenen Moderationen zur Eroberung der Welt durch die Europäer. Clark stellt sich die Frage, warum diese Eroberung von Europa ausging und nicht etwa von dem mächtigen China. Dort gab es nur einen einzigen, gottgleichen Herrscher in einem Riesenreich, das sich bald selbst genügte. In Europa dagegen herrschte ewige Konkurrenz. Hatten die Spanier etwas entdeckt oder erobert, schwärmten eben die Portugiesen gen Westen aus. So blieb der Kontinent in perma­nenter Bewegung.

Stunden später – wir haben alles im Kasten – kommt eine Flaute. Schlaff hängen die Segel von den Masten. Und der Hilfsmotor gibt leider seinen Geist auf. Wir müssen stundenlang auf einen Schlepper warten, der uns schließlich zurück in den Hafen bringt. Sir Christopher nutzt die Zeit, um intensive Gespräche mit der sehr jungen Mannschaft zu führen. Wir drehen das mit, denn in allen europäischen Ländern, die wir im Lauf der Dreharbeiten besuchen, wollen wir wissen: Wie denkt die "next generation" auf diesem Kontinent? Was sagt ihnen der Begriff "Europa"? Wie sehen sie die Zukunft? Bleibt Europa stabil oder bricht es ausei­nander? Wird es sich gar erweitern? Das fragen wir in Athen und Manchester, in Granada – und in Kiew. In der Hauptstadt der Ukraine, wo sich viele Hoffnungen auf die EU richten, finden wir besonders europabegeisterte Stimmen. Dort besuchen wir auch das berühmte Höhlenkloster, wo an diesem Tag der Moskauer Patriarch der orthodoxen Kirche eine Messe zelebriert. Christopher Clark mischt sich unter die Gläubigen und erlebt die fast vierstündige, nach strengen, Jahrtausende alten Regeln ablaufende Zeremonie, wie alle anderen, stehend. Er ist tief beeindruckt von den archaisch anmutenden Ritualen. Auch das ist Europa. Der Kontinent der Vielfalt. Sie ist entstanden durch ständige Bewegung, durch Migrationen und einen regen Aus­tausch zwischen einzelnen Kulturen, der schon mit den Wikingern begonnen hat.

In Granada, auf der mächtigen Alhambra mit ihren wunderschö­nen arabischen Elementen stellt sich Christopher Clark die momentan allgegenwärtige Frage: Gehört der Islam zu Europa? Jedenfalls ist er Teil der Geschichte dieses Kontinents, sagt er. Und zeitweise ein sehr prägender: Das islamische Spanien des Mittelalters wurde zur Schnittstelle zwischen den großen Akade­mien des Nahen Ostens und dem Westen des europäischen Kontinents. In großen Forschungszentren wie Bagdad – einem echten Treibhaus islamischer Wissenschaft – waren die Gelehr­ten längst zu neuen Ufern aufgebrochen. Sie übersetzten und analy­sierten wichtige philosophische und naturwissenschaftliche Schriften der alten Griechen. So blieb das Wissen aus der Antike erhalten, auf das letztlich auch die Grundzüge der modernen Forschung in Europa zurückgehen. Das erfahren wir tief unter der Erde, in Genf, am europäischen Forschungszentrum CERN. Dort ist man immer noch auf der Suche, die der Grieche Demokrit im 5. Jahrhundert v.Chr. schon begonnen hatte. 13.000 Wissen­schaftler aus 85 Nationen jagen mit dem weltgrößten Beschleuni­ger das kleinste Teilchen. Und zeigen damit dem Rest der Welt, dass die uralten Prinzipien immer noch gelten. Der Apfel, den einst Demokrit zu Demonstrationszwecken in immer kleinere Stücke schnitt, war billiger. Der Teilchenbeschleuniger am CERN kostet so viel wie 20 Fußballstadien und ist länger als jede Formel-1-Strecke. Durch mehrere Sicherheitsschleusen werden wir in die Welt der Atome eingelassen, in der Forscher aus aller Welt arbeiten. Sir Christopher hat einen Apfel dabei, um zu demonstrieren, wie Demokrit einst vorging. Die hochkarätigen Forscher, die uns begleiten, lächeln zunächst etwas befremdet, aber dann wird ihnen klar, wo die gedanklichen Wurzeln ihrer Arbeit liegen.

So kreisen wir in unserer Saga das, was diesen faszinierenden Kontinent ausmacht, von vielen Seiten ein. Und irgendwann will der Australier Sir Christopher wissen, was von Europa in ihm selbst steckt. Also lassen wir einen Gen-Test machen und schicken eine Speichelprobe an ein entsprechendes Labor. Das Ergebnis ist tatsächlich aufschlussreich: Zu 78,5 Pro­zent ist Clark britisch oder irisch, seine Vorfahren waren nach Australien ausgewandert. Immerhin weist sein Erbgut 5,1 Prozent französische oder deutsche Gene auf (das kann man anschei­nend gar nicht trennen). Aber Clarks Erbgut enthält ebenso skandinavische und süditalienische Gene, abgesehen von Erb­gutspuren des Neandertalers und Genen, die aus Nordafrika stammen – alles Resultate der Wanderungsbewegungen nach und in Europa. Ein buntes Völkchen hat sich da entwickelt seit der Steinzeit – und auch Christopher Clark als Australier ist dabei.

Die Europa-Saga online – ein breites Angebot

Die sechsteilige Dokumentationsreihe "Die Europa-Saga" wird online durch ein umfangreiches Zusatzprogramm begleitet.

In der ZDFmediathek und auf dem "Terra X"-YouTube-Kanal werden am jeweiligen Sendungstag in zirka fünfminütigen Videos die wichtigsten Themen der Sendung aufgegriffen und diskutiert, um neue Blickwinkel zu eröffnen und besondere Aspekte heraus­zustellen. Dabei geht es auch um zentrale historische Fragen: Was hat Asien mit den Ursprüngen der europäischen Kultur zu tun? Wo liegen die Gründe für die Expansion der Europäer? Oder: Wie hat die Entdeckung Amerikas durch den Europäer Kolumbus die Welt verändert? Die Clips liefern ungewohnte Ein­sichten und sind vom YouTube-Kanal aus sowohl für interessierte Medien als auch für den User zum Einbetten auf ihre Seiten frei­geschaltet.

Auch auf Instagram und bei Facebook greift "Terra X" regelmä­ßig sendungsbegleitend besonders spannende und interessante Facetten auf und bildet das Thema Europa in seiner Vielschich­tigkeit in den sozialen Netzwerken ab.

Alle sechs Dokumentationen sind langfristig in der ZDFmediathek verfügbar. Die Folgen 1 und 2 werden eine Woche vor der TV-Ausstrahlung veröffentlicht. Alle übrigen Folgen sind 24 Stunden vor der jeweiligen Sendung abrufbar.

"Terra X" in der ZDFmediathek: terra-x.zdf.de

"Terra X Natur & Geschichte" auf YouTube: https://www.youtube.com/terrax

"Terra X" auf Instagram: https://www.instagram.com/terraX/

Biografie Prof. Dr. Christopher Clark

Christopher Clark, geboren 1960 in Sydney, lehrt als Professor für Neuere Europäische Geschichte am St. Catharine’s College an der University of Cambridge. Von 1985 bis 1987 studierte er in Berlin an der Freien Universität.

Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Geschichte des 19. Jahrhunderts in Deutschland und Kontinen­taleuropa. Er ist Autor einer vielbeachteten Biografie Wilhelms II., des letzten deutschen Kaisers. Für sein Buch "Preußen" erhielt er 2007 den renommierten Wolfson History Prize sowie 2010 als erster nicht deutschsprachiger Historiker den Preis des Historischen Kollegs.

Mit seinem Buch "Die Schlafwandler" (2013) erregte der gebürtige Australier weltweit Aufmerksamkeit. Er analysiert darin die Gründe für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs und stellt die These der eindeutigen Hauptkriegsschuld Deutschlands in Frage, die über Jahrzehnte die Geschichtsschreibung dominiert hatte.

Als Moderator und Erzähler stand Clark 2014/2015 für die erfolg­reiche sechsteilige ZDF-Dokumentation "Die Deutschland-Saga", die fast 5 Millionen Zuschauer erreichte, vor der Kamera. Weitere Doku-Reihen im ZDF folgten, wie "Auf den Spuren der Einheit" (2015) und die "Australien-Saga" (2016).

Seit 2015 darf sich der Historiker "Sir Christopher Clark" nennen. Die Queen erhob ihn in Anerkennung der "Verdienste um die britisch-deutschen Beziehungen" in den Ritterstand.

Fotos

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 701 6100, oder über https://presseportal.zdf.de/presse/terrax

 

 

Weitere Informationen

"Terra X" in der ZDFmediathek: terra-x.zdf.de

"Terra X Natur & Geschichte" auf YouTube: https://www.youtube.com/terrax

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Quo Vadis Europa - ZDF Podiumsdiskussion in Brüssel am 22.Oktober

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