Terra X: Kielings wilde Welt

Dreiteilige Dokumentationsreihe mit Andreas Kieling

Andreas Kieling geht für das ZDF erneut auf Expedition: Für drei neue Folgen seiner erfolgreichen Dokumentationsreihe reiste der Natur- und Tierfilmer vor der Corona-Pandemie nach Island, Australien, Amerika und Fidschi und im Jahr 2020 durch Deutschland. Dabei traf er engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind. Von ihnen erfuhr er zum Beispiel, wie die Rückkehr der Wölfe den Yellowstone-Park verändert, was exotische Halsbandsittiche für heimische Stare und Dohlen bedeuten und wie in Slowenien Bär und Mensch auf engstem Raum friedlich nebeneinander leben.

  • ZDF, Sonntag, 11., 18. und 25. April 2021, jeweils 19.30 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Mittwoch, 7. April 2021

    Texte

    Folge 1: Zurück zur Natur

    Sonntag, 11. April 2021, 19.30 Uhr

    Terra X: Kielings wilde Welt
    Dreiteilige Dokumentationsreihe mit Andreas Kieling

    1. Zurück zur Natur

    Film von Iris Gesang und Beate Marx

    Im Yellowstone Nationalpark geht Tierfilmer Andreas Kieling der Frage nach, wie sich ein Ökosystem verändert, wenn der Mensch einen großen Beutegreifer wie den Wolf ausrottet. Rund 70 Jahre lang gab es dort keine Wölfe mehr. Vor 25 Jahren wurden 41 kanadische Timberwölfe als Notfall-Maßnahme wieder angesiedelt. Wildbiologen untersuchen seither den Einfluss der Wölfe auf die Landschaft und ihre tierischen Bewohner. Eine vorläufige Bilanz gibt Anlass zur Hoffnung.

    Entlang der Rheinebene, am Main und am Neckar haben sich gefiederte Exoten angesiedelt. Sie stammen ursprünglich aus Indien. Heute zählen Halsbandsittiche zu den erfolgreichsten Neubürgern in unserer Vogelwelt. Doch wie sieht ihr Einfluss auf alteingesessene Höhlenbrüter wie Stare und Dohlen aus?

    Noch nie war die Koala-Zukunft so ungewiss wie heute. Nicht nur Trockenheit und Buschbrände bedrohen die Beutelsäuger. Auch ihre Nahrungsquelle der Eukalyptus verliert durch den Klimawandel wichtige Nährstoffe. Koalas müssen mehr fressen und länger verdauen, um satt zu werden. Wie können Tierschützer verhindern, dass Hunger die Tiere an die Küste treibt, wo die Gefahren der Zivilisation lauern?

    Eine weitere Herausforderung gibt es in Slowenien. Nirgendwo sonst in Europa leben so viele Bären. Ein Erfolg für den Artenschutz denn die Slowenen haben sich mit der Anwesenheit ihrer tierischen Nachbarn arrangiert. Das Projekt LIFE DINALP BEAR hilft dabei, Konflikte auf ein Minimum zu beschränken. Doch wie genau hält man Bären von Bienenstöcken, Lämmern und Dörfern fern?

    Folge 2: Kreislauf des Lebens

    Sonntag, 18. April 2021, 19.30 Uhr

    Terra X: Kielings wilde Welt
    Dreiteilige Dokumentationsreihe mit Andreas Kieling

    2. Kreislauf des Lebens

    Film von Iris Gesang und Beate Marx

    In Tansania trifft Andreas Kieling auf Hyänen, die ihrem schlechten Ruf nicht gerecht werden, erlebt auf Island Attacken von Küstenseeschwalben, sucht Beweise für die Rückkehr der Wildkatze in Deutschland und taucht vor Fidschi mit Bullenhaien.

    Die Sympathiewerte von Hyänen sind die wohl schlechtesten unter afrikanischen Raubtieren. Zu Unrecht, wie Tierfilmer Andreas Kieling im Ngorongoro-Krater von Tansania feststellt. Dort untersuchen Forscher das Mit- und Gegeneinander in Hyänenclans. Fazit: Mal lohnt es sich für Hyänen, nett zu sein, mal ist Kampf das bessere Mittel. Und wer die meisten "Follower" hat, schafft es ganz nach oben.

    Wie in Hitchcocks "Die Vögel" fühlt sich Andreas auf Island. Im Schwarm attackieren ihn Küstenseeschwalben. Sie schützen so ihren Nachwuchs. Maximal zwei Jungen kann ein Seeschwalbenpaar pro Jahr großziehen. Die Zeit dafür ist knapp, denn noch bevor der kurze isländische Sommer zu Ende geht, müssen die Kleinen fit sein für eine extreme Flugreise: aus der Arktis in die Antarktis.

    Bis zu 8000 Wildkatzen gibt es mittlerweile wieder in Deutschland. Die scheuen Waldbewohner brauchen viel Platz zum Leben und finden ihn nur schwer im dicht besiedelten Deutschland. Andreas erlebt, wie mühsam es ist, dem einzelgängerischen Jäger neue Gebiete zu erschließen. Eine Geschichte, bei der es um Baldrian und junge Bäume geht und um sehr viel Geduld.

    Nirgendwo auf der Welt kommt man den seltenen Bullenhaien so nah wie am Shark Reef vor Fidschi. Der Grund: Tunfisch-Snacks von Menschenhand. Das "Hai life" unter Wasser lässt nicht nur Taucherherzen höherschlagen, es bietet auch einzigartige Forschungsmöglichkeiten. Eine wichtige Frage für Andreas und die Forscher: Stören die Fütterungen das ökologische Gleichgewicht?

    Folge 3: Wilde Nachbarn

    Sonntag, 25. April 2021, 19.30 Uhr

    Terra X: Kielings wilde Welt
    Dreiteilige Dokumentationsreihe mit Andreas Kieling

    3. Wilde Nachbarn

    Film von Iris Gesang und Beate Marx

    Welche Folgen hat die Rückkehr der Kegelrobbe? Wo fühlt sich die Honigbiene noch wohl? Wie helfen Naturschützer und Forscher gefährdeten Fledermausarten? Und ist der Alpensteinbock ein Gewinner des Klimawandels? Auf seiner Deutschlandreise sucht Andreas Kieling Antworten auf diese Fragen.

    In Nord- und Ostsee trifft Andreas Kieling auf Kegelrobben. Deutschlands größte Raubtiere. Imposant sind die Bullen mit gut 300 Kilogramm Körpergewicht. Als Konkurrent um Fisch fast ausgerottet, kehrt die Kegelrobbe nun in die deutschen Meere zurück. Was ermutigt sie zum Bleiben? Und welche Folgen hat das für den Fischfang?

    Die Botin des Frühlings ist das kleinste Haustier der Welt. Neben Rind und Schwein ist die Honigbiene das wichtigste Nutztier des Menschen. Doch das Bienensterben in Deutschland nimmt zu. Eine hochindustrialisierte Landwirtschaft hinterlässt zu viele ökologische Wüsten. Andreas Kieling trifft eine Bio-Imkerin mitten in Berlin. Und auf der Schwäbischen Alb Bienenforscher, die das Leben wildlebender Honigbienen untersuchen.

    Nachtschwärmende Flattertiere leben seit mehr als 50 Millionen Jahre auf der Erde. Fledermäuse sind äußert effiziente Jäger. Doch der Mensch nimmt ihnen mehr und mehr Lebensraum weg. Auch durch den Einsatz von Pestiziden im Wald finden sie immer weniger zu fressen. Fledermäusen, die in Gebäuden leben, renoviert man durch den Ausbau von Dachstühlen den Wohnraum unter den Füßen weg. Im Naturpark Schönbuch erlebt Andreas wie fledermaus freundliche Akteure gefährdeten Arten eine Zukunft schaffen.

    Vielleicht ist er ein Gewinner des Klimawandels: Der Alpensteinbock kommt mit milderen Temperaturen im Gebirge gut zurecht. Die Allgäuer Hochalpen sind Deutschlands Alpensteinbock-Hotspot. Andreas erlebt, wie schwer es ist, den Tieren zu folgen. Wie Jahresringe bei Bäumen verraten die imposanten Hörner der Böcke viel über gute und schlechte Jahre.

    Terra X in der ZDFmediathek und bei YouTube

    Alle Filme der Reihe sind bereits ab Mittwoch, 7. April 2021, in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.de zu finden. Die erste Folge "Zurück zur Natur" wird am Sonntag, 11. April 2021, 10.00 Uhr, auch auf dem "Terra X"-YouTube-Kanal youtube.com/c/terra-x veröffentlicht.

    Zur zweiten Folge "Der Kreislauf des Lebens" gibt es auch ein Webvideo, das am Samstag, 17. April 2021, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek und am Sonntag, 18. April 2021, 10.00 Uhr, auf dem "Terra X"-YouTube-Kanal youtube.com/c/terra-x veröffentlicht wird.

    Alle Filme in der ZDFmediathek und bei YouTube sind zum Embedding mit Verweis auf "Terra X" für alle Interessierten freigegeben.

    Fotos

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information Telefon: 06131 – 70-16100, und unter https://presseportal.zdf.de/presse/terrax

    Weitere Informationen

    "Terra X plus Schule" in der ZDFmediathek: Schule.zdf.de

    "Terra X plus" bei YouTube: kurz.zdf.de/A26/

    "Terra X"-Clips unter Creative-Commons-Lizenz: TerraX-CC.zdf.de

    "Terra X" in der ZDFmediathek: terra-x.zdf.de

    "Terra X" bei YouTube: youtube.com/c/terra-x

    "Terra X" bei Facebook: facebook.com/ZDFterraX

    "Terra X" bei Instagram: instagram.com/terraX

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