UEFA EURO 2016 live im ZDF

Mit 24 teilnehmenden Mannschaften ist die aktuelle Fußball-EM das bisher größte UEFA EURO-Turnier. ARD und ZDF übertragen zusammen insgesamt 45 der 51 EM-Spiele – im ZDF sind 23 Partien live zu sehen.

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Neuer EM-Rekord: Knapp 30 Millionen sahen Halbfinale Deutschland – Frankreich im ZDF

Durchschnittlich 29,82 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 80,6 Prozent) verfolgten am Donnerstag, 7. Juli 2016, das dramatische Halbfinalspiel zwischen Deutschland und Frankreich (0:2) im ZDF – der höchste jemals gemessene Wert für ein Europameisterschaftsspiel. Der Spitzenwert mit 31,57 Millionen wurde gegen Ende der ersten Halbzeit erreicht.

Zitate aus „ZDF EM live“ – Halbfinale  am 07. Juli 2016 

Halbfinale, 07. Juli 2016, 21 Uhr: Deutschland – Frankreich (0:2)

Audiozitate

 

"Die stärkste Defensive der EM verliert gegen die stärkste Offensive"

ZDF-Live-Moderator Béla Réthy

 

"Thomas Müller ist nicht überzeugend. Die EM ist nicht sein Wettbewerb, er ist ein WM-Spieler."

ZDF-Live-Moderator Béla Réthy

 

"Er ist der Mann der EM bisher. An allen gefährlichen offensiven Aktionen Frankreichs war er beteiligt. Bisher ist er für mich der Spieler des Turniers."

ZDF-Live-Moderator Béla Réthy zur Leistung des französischen Nationalspielers Antoine Griezmann

 

"Kleinigkeiten entscheiden so ein Spiel, aber auch individuelle Fehler. Und das waren einfach zu viele in dieser Aneinanderreihung. Deswegen haben die Deutschen am Ende dann auch verdient verloren."

ZDF-Experte Sebastian Kehl

 

"Sebastian Schweinsteiger muss nicht Manuel Neuer zugucken, wie er den Ball klärt, sondern sein direkter Gegenspieler ist ganz eindeutig Griezmann. Nach der Abwehr kommt er diesen einen kleinen Schritt zu spät, weil er einfach mehr mit der Blickrichtung beim Torwart ist. Da haben seine Augen nichts verloren. Und wegen solcher Fehler haben wir unterm Strich zurecht verloren."

ZDF-Experte Stanislawski

 

"Sie kannten die Stärken und Schwächen des deutschen Teams, haben sich exzellent vorbereitet und Fehler nutzen können. Ich habe immer gesagt, die Deutschen sind sehr effizient, das Spiel in die Hand zu nehmen, die Räume zu besetzen, schnell nach vorne zu kommen. Das haben sie gemacht. Aber das war ein Ausnahmetag. Und Griezmann ist zum echten Führer geworden."

Ex-Nationalspieler der Equipe Tricolore Claude Makélélé

 

"Das Kernproblem, das wir bei dieser Europameisterschaft gehabt haben, war die Durchschlagkraft. Das Wort haben wir ja häufig gehört. Es ist sehr wichtig, dass wir wieder einen Torjäger züchten. Das ist etwas, was uns gefehlt hat: einfach ein Vollstrecker."

ZDF-Experte Oliver Kahn zum Problem der fehlenden Durchschlagkraft

 

"Wenn man die letzten Turniere mal Revue passieren lässt, muss man sagen, das ist schon eine Erfolgsgeschichte, die Jogi Löw da schreibt. Er war zumindest immer im Halbfinale und die Krönung war natürlich der Weltmeistertitel. Wir müssen jetzt nicht alles in Schutt und Asche legen, sondern wir haben einfach eine fantastische Zukunft, auch mit diesen Spielern und der Nationalmannschaft."

ZDF-Experte Oliver Kahn zur Gesamtleistung der Deutschen Mannschaft

Halbfinale Deutschland – Frankreich live im ZDF

Am Donnerstag, 7. Juli 2016, 19.25 Uhr begrüßt Moderator Oliver Welke im ZDF EM-Studio neben dem ZDF-Experten Oliver Kahn auch den Franzosen Claude Makélélé, der für die Equipe Tricolore und die größten Vereine Europas spielte. Real Madrid, FC Chelsea und Olympique Marseille waren Stationen des Champions-League-Siegers Makélélé. Zu Gast im Studio ist auch der deutsche Ex-Nationalspieler und ehemalige BVB-Kapitän Sebastian Kehl.

Die Aufstellung der beiden Teams analysiert Holger Stanislawski. Und auch ZDF-Schiedsrichter-Experte Urs Meier ist erneut im Einsatz.

Kurz vor dem Spiel melden sich Katrin Müller-Hohenstein und Ex-Nationalspieler Simon Rolfes aus dem Stadion in Marseille mit den neuesten Informationen zur deutschen Mannschaft.

"Mein Land, Dein Land": ZDF-Reportage über den "Sommer auf der Berliner Fanmeile"

Zum Halbfinale am Donnerstag steigt die nächste Riesenparty auf der Berliner Fanmeile. Wenn Deutschland gegen Frankreich live im ZDF um den Einzug ins EM-Finale spielt, verspricht die Stimmung vor der 80 Quadratmeter großen Videoleinwand am Brandenburger Tor erneut eindrucksvoll zu werden. Am Samstag, 9. Juli 2016, 18.00 Uhr, im ZDF ist in der Reportage "Tore, Party, Emotionen" der "Sommer auf der Berliner Fanmeile" noch einmal zu erleben. Im Rahmen der ZDF-Reihe "Mein Land, Dein Land" stellen die Filmautoren Armin Hauser und Detlef Schwarzer Fußballbegeisterte aus allen Nationen vor, die auf dieser 1,2 Kilometer langen Fanmeile für internationales Flair sorgen.
Mit Bier, Würstchen, Talkshows, Musik-Live-Acts und vielem mehr werden die Fans auch am Donnerstag auf das Spiel der deutschen Nationalmannschaft am Abend eingestimmt. Doch während der EM strömen auch tausende Fans anderer Nationen, die in Berlin leben, auf die Fanmeile und sorgen für ausgelassene Stimmung.
Die ZDF-Reporter begleiten vier Fußballbegeisterte aus unterschiedlichen Nationen durch den EM-Sommer – vom Ehepaar, das sich von Spiel zu Spiel immer mehr von dem Fußballfieber anstecken lässt, bis zum italienischen Fußballtrainer, der eine zusammengewürfelte multikulturelle Mannschaft coacht. Alle haben ihre eigene Geschichte und alle ihren eigenen Kiez – und finden sich auf der Fanmeile zusammen, um gemeinsam die EM zu feiern.

Die Reporter zeigen die Arbeit der DRK-Rettungssanitäter, die vom Hitzekollaps bis zu den Folgen übermäßigen Alkoholgenusses alles behandeln müssen. Und sie gehen der Frage nach, wie es Polizei und Sicherheitsdienste schaffen, den Spaß am Fußball so wenig wie möglich einzuschränken und so für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

"Tore, Party, Emotionen – Sommer auf der Berliner Fanmeile" ist die zweite Reportage aus der achtteiligen Reihe "Mein Land, Dein Land", die im Juli und August samstags um 18.00 Uhr in 50-minütigen Filmen das Zusammenleben in bestimmten Stadtvierteln Deutschlands erkundet, die von Zuwanderung geprägt wurden und werden. Als nächstes ist am Samstag, 16. Juli 2016, 18.00 Uhr, im ZDF die Reportage "Zwischen Abkehr und Minztee – Klein-Marokko am Rhein" zu sehen.

Fast 19 Millionen Zuschauer sahen Frankreich – Island im ZDF / Am Donnerstag Halbfinale Deutschland – Frankreich live im ZDF

So viele Zuschauer hatte noch kein Spiel ohne deutsche Beteiligung bei dieser EM: 18,93 Millionen Zuschauer sahen gestern Abend live im ZDF den 5:2-Sieg des EM-Gastgebers Frankreich über das Überraschungsteam aus Island. Bei einem Marktanteil von 54,3 Prozent wollten über die Hälfte aller deutschen Fernsehzuschauer miterleben, wer der Halbfinalgegner der deutschen Nationalmannschaft am kommenden Donnerstag, 7. Juli 2016, 21.00 Uhr, live im ZDF sein wird.

Bis zu 21,68 Millionen Zuschauer verfolgten zum Ende der ersten Halbzeit, wie sich die Equipe Tricolore einen deutlichen 4:0-Pausenvorsprung herausarbeitete. Auf Platz zwei in der Zuschauergunst der Spiele ohne deutsche Beteiligung liegt das Viertelfinalspiel Portugal gegen Polen am 30. Juni mit 15,74 Millionen Zuschauern (55,9 Prozent Marktanteil). Das Eröffnungsspiel Frankreich – Rumänien, das am 10. Juni 2016 live im ZDF zu sehen war, folgt mit 15,47 Millionen Zuschauern (50,0 Prozent Marktanteil) auf Platz drei.

Und die Zuschauer können sich auf einen nächsten großen Fußballabend im Zweiten freuen. Am kommenden Donnerstag, 7. Juli 2016, startet ZDF EM live bereits um 19.25 Uhr. Oliver Welke und Oliver Kahn begrüßen die Zuschauer zum Vorlauf auf das Halbfinale Deutschland und Frankreich in Marseille. Unterstützt werden die beiden Ollis von Sebastian Kehl, Urs Meier und Holger Stanislawski. Das Spiel startet um 21.00 Uhr, Live-Reporter ist Béla Réthy.

Noch mehr Fußball gibt es unter em.zdf.de und in der ZDF-App. Dort finden die Nutzer die Coach-Cam, den Taktikblick und die Spider-Cam der Partien als Livestream. Zu allen Spielen ist außerdem bei MyView im Angebot – mit allen Highlights aus Frankreich in bis zu 20 Kameraperspektiven zum Selbstauswählen.

Zitate aus „ZDF EM live“ – Viertelfinale  am 03. Juli 2016

Viertelfinale, 03. Juli 2016, 21 Uhr: Frankreich – Island (5:2)

Audiozitate

 

"Was soll jetzt noch passieren? Also wenn eine Mannschaft im Elfmeterschießen  drei Stück verschießt, dann sind da noch mit die wichtigsten Spieler, die verschossen haben, was soll uns dann noch passieren?

ZDF-Experte Oliver Kahn zum Elfmeterschießen der Deutschen gegen italien

 

"Mit Gomez hatten wir einfach einen ständigen Unruheherd vorne drin, der die Verteidiger schon auch 90 Minuten beschäftigen kann. Und davon profitieren auch die andren Spieler. Also er hat hier ein großartige Vorstellung gegeben, wir werden ihn vermissen."

ZDF-Experte Oliver Kahn zum EM-Aus von Mario Gomez

 

"Links hinten, was ja immer so eine vakante Position ist, da wachsen die Jungs ja wirklich nicht an den Bäumen und ich wusste nicht wo ich ihn hinstellen sollte. Dann habe ich gedacht, stelle ich ihn links hinten hin und dass das mal daraus wird hätte ich nicht gedacht."

ZDF-Experte Stanislawski zu seinem ehemaligen Spieler Jonas Hector

 

"Es geht ja nicht darum, dass wir uns an den Gegner angepasst haben. Diese Arroganz sollten wir nicht besitzen, immer nur zu sagen: Jaja, wir sind die Stärksten und wir bringen jetzt unsere Stärken durch. So einfach ist das im heutigen Fußball nicht mehr. Und gerade diese Unberechenbarkeit ist ja auch das Wichtigste."

ZDF-Experte Oliver Kahn zur Kritik von Scholl an der taktischen Umstellung durch Bundestrainer Löw

 

"Zumal wir 1996 ja noch viel, viel mehr Probleme hatten bei der Europameisterschaft, als wir zum letzten Mal Europameister geworden sind. Ich glaube, da war es sogar so weit: Die haben 1996 eine Zulassung beantragt, dass ich dann im Feld hätte spielen können. Ich hätte mich echt gerne mal in so einem Halbfinale der Europameisterschaft im Feld gesehen."

ZDF-Experte Oliver Kahn zu den Parallelen zur EM 1996 mit vielen Ausfällen beim deutschen Team vor dem Halbfinale

Zitate aus „ZDF EM live" – Viertelfinale am 01. Juli 2016

Viertelfinale, 01. Juli 2016, 21 Uhr: Wales – Belgien (3:1)

Audiozitate

 

"Ist das Verhinderungsfußball, Ergebnisfußball, Sicherheitsfußball oder Hosenscheißer-Fußball, oder was man da alles gelesen hat? Aber ein bisschen muss man für den portugiesischen Trainer auch Verständnis haben, weil wenn ich vorne einen Ronaldo habe, dann stelle ich mich halt hinten rein und vorne hilf Ronaldo."

ZDF-Experte Oliver Kahn zum destruktiven Spielstil der Portugiesen

"Ihr wichtigster Spieler im Spielaufbau, der Torwart Hennessey, rrrumms, die nächste Schleuder nach vorne, 80 Meter Schlag, wenn er was kann, dann ist es das. Das sieht so ein bisschen aus wie Olympische Spiele Hammerwerfen."

ZDF-Experte Holger Stanislawski zu den Abstößen des walisischen Keepers.

"Das ist der walisische Trainer Chris Coleman, Captain Cookie. Sein Erfolg und der von Wales hat viel mit der Selbstmordtragödie seines Vorgängers und Freundes Gary Speed zu tun. Vom Trauma zum Traum, kein leichter Weg der Waliser."

ZDF-Live-Reporter Oliver Schmitt

"Der rauchende Irokese, mach es noch einmal wie gegen Ibrahimovic und Schweden, jetzt gegen Bale und Wales, 1:0

ZDF-Live-Reporter Oliver Schmitt nach dem 1:0 für Belgien durch Nainggolan

"Wir halten fest: Zwei Teams, die tatsächlich beide Fußball spielen wollen. Das ist bei dieser EM leider keine Selbstverständlichkeit."

ZDF-Moderator Oliver Welke zu dem unterhaltsamen Spiel

Eins muss man sagen: Diese EM bleibt sich wirklich treu, ein Zwergenaufstand jagt den nächsten, was genau ist da heute passiert?"

ZDF-Moderator Oliver Welke zu den Überraschungen bei der EM

Viertelfinale Frankreich – Island am Sonntag im Zweiten

Am Sonntag, 3. Juli 2016, 20.15 Uhr begrüßen Moderator Oliver Welke und Experte Oliver Kahn die ZDF-Zuschauer zum abschließenden vierten Viertelfinale dieser EM. Bevor allerdings die Partie Frankreich - Island in den Blick rückt, wird Holger Stanislawski eine Taktik-Analyse zum Viertelfinale Deutschland - Italien geben. Zudem melden sich Katrin Müller-Hohenstein und Simon Rolfes am Tag nach dem deutschen Spiel mit den neuesten Informationen zur deutschen Mannschaft.

Zu Gast im ZDF EM-Studio ist Claude Makelele, der für die Equipe Tricolore und für große Vereine wie Olympique Marseille, Real Madrid, FC Chelsea und Paris St. Germain spielte. Makelele, 71-maliger Nationalspieler sowie EM- und WM-Teilnehmer, wurde französischer, spanischer und englischer Meister und gewann mit Real Madrid 2002 die Champions League.

Viertelfinale Wales – Belgien am Freitag im Zweiten

Am Freitag, 1. Juli 2016, 20.15 Uhr begrüßt Oliver Welke im ZDF EM-Studio die ZDF-Experten Oliver Kahn und Holger Stanislawski, der auch das EM-Viertelfinale Wales – Belgien am Touchscreen analysieren wird. Zudem ist der ehemalige belgische Nationalspieler Sven Vermant zu Gast, der vier Jahre für den FC Schalke 04 kickte, mit dem er 2002 DFB-Pokalsieger wurde. Sven Vermant ist derzeit als Jugendkoordinator für den FC Brügge tätig, für den er auch schon als Sportdirektor aktiv war.

Katrin Müller-Hohenstein meldet sich im Vorlauf auf das zweite EM-Achtelfinale aus Bordeaux vom Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft und der DFB-Pressekonferenz vor dem Viertelfinale am Samstag gegen Italien.

Zwei EM-Viertelfinal-Spiele live im ZDF / Wales – Belgien und Frankreich – Island

Zwei der vier EM-Viertelfinalspiele stehen auf dem Programm des ZDF: am Freitag, 1. Juli 2016, 21.00 Uhr, die Begegnung zwischen Wales und Belgien und am Sonntag, 3. Juli 2016, 21.00 Uhr, das Spiel von Gastgeber Frankreich gegen das Überraschungsteam aus Island.

Wales hat mit einem 1:0 gegen Nordirland das Viertelfinale erreicht, die Belgier konnten sich mit einem starken Auftritt gegen Ungarn (4:0) für die K.o.-Runde der besten acht EM-Mannschaften qualifizieren. Spielort ist das nordfranzösische Lille, am Reportermikrofon im Stade Pierre-Mauroy meldet sich Oliver Schmidt.

Frankreichs Star Antoine Griezmann hatte sein Team mit zwei Treffern gegen die anfänglich mit 1:0 führenden Iren fast im Alleingang ins Viertelfinale geschossen. Am Sonntag treffen die Gastgeber im Stade de France von Saint-Denis auf Island, das sensationell England aus dem Turnier geworfen hat. Live-Reporter ist Béla Réthy.

Moderator Oliver Welke und Oliver Kahn begrüßen die ZDF-Zuschauer an beiden Sendetagen bereits um 20.15 Uhr aus dem EM-Studio in Paris.

28,11 Millionen ZDF-Zuschauer sahen 3:0-Sieg der deutschen Elf gegen die Slowakei / Bisher meistgesehenes Spiel der EM 2016

Durchschnittlich 28,11 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntag, 26. Juni 2016, ab 18.00 Uhr im ZDF das EM-Achtelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei. Der Marktanteil belief sich auf 81,2 Prozent. Der Fünf-Minuten-Spitzenwert in der Schlussphase lag bei starken 30,62 Millionen Zuschauern.

Die Begegnung erzielte damit die höchste Zuschauerreichweite des bisherigen EM-Turniers und liegt im Ranking der erfolgreichsten Europameisterschafts-Spiele seit 1976 auf Platz 3.

Auch die beiden anderen Achtelfinalbegegnungen des Tages stießen auf eine außergewöhnlich hohe Zuschauerresonanz: Das 15.00-Uhr-Spiel zwischen Gastgeber Frankreich und Irland (2:1) in Lyon verfolgten durchschnittlich 9,48 Millionen (Marktanteil: 51,6 Prozent) TV-Zuschauer am Bildschirm, und 11,31 Millionen Fans (Marktanteil: 36,5 Prozent) ließen sich das Abendspiel zwischen Ungarn und Belgien ab 21.00 Uhr nicht entgehen.

Bereits die ZDF-Achtelfinal-Übertragungen am Samstag, 25. Juni 2016, erreichten Topwerte: Das Duell zwischen der Schweiz und Polen (5:6 n.E.) verfolgten ab 15.00 Uhr 8,95 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 52,6 Prozent), die Partie Kroatien gegen Portugal sahen am Abend 12,59 Millionen Fußallfreunde (Marktanteil: 43,9 Prozent).

Zitate aus „ZDF EM live“ – Achtelfinale am 26 Juni 2016 

Achtelfinale, 26. Juni 2016, 15 Uhr: Frankreich – Irland (2:1)

Audiozitate

 

"Ich glaube das war eher ein Testschwimmen. Also wenn man das Spiel ein bisschen verfolgt hat, unter völlig irregulären Bedingungen, dazu haben noch vier, fünf, sechs Spieler überhaupt nicht mitgespielt, die normalerweise auch Stammspieler sind. Wobei einen kleinen Vorteil hat es schon: Wir haben gesehen, dass das keine Vollblinden sind, sondern dass die durchaus Fußball spielen können, Jogi Löw hat das schon wahrgenommen."

ZDF-Experte Oliver Kahn zu den Slowaken und dem Testspiel in Augsburg

 

"Es war eine böswillige Zuschauerfolter im Rahmen einer taktischen Meisterleistung."

ZDF-Experte Oliver Kahn zum Achtelfinale Kroatien – Portugal

 

"Was die irische Presse besonders gefreut hat: Roy Keane, der normalerweise gar nicht lacht, ist beim Lächeln erwischt worden. Das war eine Sensation in Irland, dass dieser Mann, der wirklich ein legendärer Griesgram ist, tatsächlich die Mundwinkel hochbekommen hat. Das unterstreicht nochmal ,was da passiert ist."

ZDF-Moderator Oliver Welke zur Euphorie in Irland und zum irischen Co-Trainer und Fußball-Idol Roy Keane

 

"Clever, wirklich clever gemacht, er antizipiert die Bewegung von Pogba und lässt sich da rein fallen. Klug überlegt, das könnte ein Italiener gewesen sein."

Christian Karembeu zur Elfmetersituation vor dem 1:0 für Irland

 

Achtelfinale, 26. Juni 2016, 18 Uhr: Deutschland – Slowakei (3:0)

Audiozitate

 

"Wenn man seine Entwicklung sieht, klar, beim Skifahren hätte er ein bisschen mehr Geld verdienen können."

Felix Neureuther über seinen Kumpel Schweinsteiger (waren in der Jugend im einem Ski-Team)

 

"Das ist Marek Hamsik, mit ihm steht und fällt alles, 91stes Länderspiel, der Star dieser Mannschaft, der in Neapel nicht ganz an den Maradona-Kult herankommt, aber auf dem besten Wege ist."

ZDF-Live-Reporter Béla Réthy

 

"Es ist einfacher, wenn du im Spiel bist und 20 Bälle aufs Tor kriegst, da wirst du warm. Manuel Neuer wird im Grunde nie warm, aber er muss immer dann da sein, die Konzentration aufrechterhalten, um dann im richtigen Moment immer wieder da zu sein und zu explodieren. Das ist die Kunst."

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

"Von wegen die deutsche Mannschaft trifft nicht im ZDF, wäre auch geklärt!"

ZDF-Moderator Oliver Welke zur Treffsicherheit der DFB-Elf

 

"Also ich glaube wir haben uns alle sehr viel mehr erwartet von denen. Und wenn Deutschland mal so spielen würde, dann würde ich erwarten, dass mal jemand einen richtig wegschrubbt, oder ein Zeichen setzt. Aber da ist ja von den Slowaken nichts gekommen.

Felix Neureuther zu den harmlosen Slowaken 

 

Achtelfinale, 26. Juni 2016, 21 Uhr: Ungarn – Belgien (0:4)

Audiozitate

 

"Auch mit 40 Jahren kann ich ein total moderner Torhüter sein, weil ich habe ja so viel Zeit in meiner Karriere, dass ich mir irgendwann das Kicken auch noch beibringen kann. Aber Kiraly ist ein Phänomen als Torwart."

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

"Es macht einfach Spaß, Freude Kevin de Bruyne beim Fußballspielen zuzuschauen. Wie er das Tempo verschärft, wie er immer wieder die Mitspieler einsetzt, wie er Bälle im höchsten Tempo spielt, wo man nicht drauf kommt, auf seine idee, einfach grandios."

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

"Ich glaube das waren die belgischen Kronjuwelen, die es da getroffen hat. Und das ist definitiv schmerzhaft, oh ja. Das wird dann interessanterweise hier auf den Stadion-Videowänden gar nicht gezeigt, wahrscheinlich nicht jugendfrei."

ZDF-Live-Reporter Oliver Schmidt, nachdem der Belgier Witsel von einem Freistoß unglücklich erwischt wurde

 

"Kurz vor dem eigenen Sechzehner lässt du einen Spieler wie Hazard einfach völlig frei stehen. Wir haben eben gesehen, was er für ein Turbo hat, der fängt so ein Zebra auch mit der Hand ein."

ZDF-Experte Holger Stanislawski zur Beschleunigung von Hazard

 

"Es ist einfach so, dass einen irgendwie das Gefühl beschleicht, weiß ich nicht, irgendwie hätten wir uns das alles sparen können, hätten im Viertelfinale angefangen. Ne, weil einen auch irgendwo das Gefühl beschleicht, dass jetzt erst so langsam die Mannschaften kommen, auf die wir ja im Grunde alle warten."

ZDF-Experte Oliver Kahn zum zähen Modus bei der EM 2016

 

"Vielleicht hängt das auch mit eigenen Erfahrungen zusammen. Gegen die habe ich immer gespielt und irgendwie waren die kein einziges Mal vor meinem Tor und wir haben immer verloren. Und ich habe mich immer gefragt: Wie haben die es jetzt fertig gebracht, Tore zu erzielen? Das hast du gar nicht mitgekriegt."

ZDF-Experte Oliver Kahn zu Italien als möglichen Viertelfinalgegner der Deutschen

Zitate aus „ZDF EM live“ – Achtelfinale am 25 Juni 2016

Achtelfinale, 25. Juni 2016, 15 Uhr: Schweiz – Polen (1:1) (Elfmeterschießen 4:5)

Audiozitate

 

"Jetzt hoffen wir mal, dass die „Vertaktisierung“ dieses Fußballs, wie wir es jetzt ja vor allem in der Vorrunde erlebt haben, dass das jetzt endlich mal ein Ende nimmt, dass die Teams mal so richtig die Pferde rauslassen, und dass wir jetzt atemberaubendes sehen, dass wir emotionales sehen. Und viele Mannschaften haben natürlich, klar, bedingt durch den Modus, ihr Heil sehr defensiv gesucht, das ist jetzt vorbei."

ZDF-Experte Oliver Kahn zur etwas „lahmen“ Gruppenphase

 

"Also es sind schon die üblichen Verdächtigen, die ganz vorne sind. Aber diese Dominanz, wie sie die Spanier hatten bei den letzten Europameisterschaften, diese dominante Mannschaft ist nicht zu sehen."

ZDF-Experte Oliver Kahn zum Favoritenkreis

 

"Natürlich, weil das ist ja die einzige Mannschaft, die ich immer unterstützen durfte, auch als Schiedsrichter. Nur die eigene Nationalmannschaft, alles andere darfst du ja nicht. Nach all diesen Jahren beim ZDF …"

ZDF-Experte Urs Meier zum Verhalten der Schweizer Abwehr beim 0:1 durch einen polnischen Konter

 

"Im Prinzip traben die beiden Innenverteidiger Schär und Djourou da irgendwo zurück, die fehlen hinten. Hinten sieht man Djourou und Schär, der Schiedsrichter ist schneller als unsere beiden Innenverteidiger."

ZDF-Experte Urs Meier zum Verhalten der Schweizer Abwehr beim 0:1 durch einen polnischen Konter

 

"Die Qualität in der polnischen Nationalmannschaft ist schon sehr hoch, aber das ist nicht das Umfeld, das ein Lewandowski beim FC Bayer München hat, wo jeder Spieler einen genialen Pass spielen kann, wo jeder Spieler instinktiv auf Lewandowski eingehen kann."

ZDF-Experte Oliver Kahn zur "Ladehemmung" von Lewandowski

 

 

Achtelfinale, 25. Juni 2016, 21 Uhr: Kroatien – Portugal (0:1)

Audiozitate

 

"Das gibt es schon bei Torjägern, wenn die häufig nicht getroffen haben, auch ein paar Spiele hintereinander, da ist das Tor manchmal wie zugenagelt. Aber beim Thomas Müller mache ich mir da keine Sorgen!"

ZDF-Experte Simon Rolfes über "verfluchte" Torjäger und Thomas Müller

 

"Also ich meine, dass macht doch irgendwie Spaß, das ist Entertainment, das ist Unterhaltung. Wir schauen da zu, wir freuen uns, wir lachen, dann muss er wieder Häme ertragen und dann haut er wieder einen absoluten Weltklasseball ins Tor. Also das ist doch eigentlich so ein richtiger Superstar, wie man ihn sich doch eigentlich wünscht. Also sind wir alle froh dass es ihn so gibt."

ZDF-Experte Oliver Kahn über Ronaldo

 

"Man sieht aber auch, wenn Portugal hinten liegt, dass Ronaldo schlecht drauf ist. Und wenn er schlecht drauf ist, zeigt er auch keine Leistung."

Ivan Klasnic über Ronaldo

 

"Jetzt kann man sagen, was für ein, in Anführungszeichen, Scheiß-Spiel, es passiert nichts, es ist langweilig. Aber es ist natürlich, klar, es ist geprägt von der Taktik, es ist geprägt von einem klaren Matchplan und es ist auch geprägt von den Portugiesen, die eigentlich so noch nie aufgetreten sind."

ZDF-Experte Oliver Kahn mit einem Fazit zur ersten Halbzeit

 

"Wir haben die 90. Minute, vielleicht sehen wir heute Abend mal ein Spiel, in dem Cristiano Ronaldo kein einziges Mal auf das Tor geschossen hat. Ich glaube, das ist Weltpremiere, in Lens."

ZDF-Live-Moderator Béla Réthy kurz vor Schluss zu dem sehr defensiv geführten Spiel

Über zehn Millionen Fußballfans sahen im Schnitt die 15 EM-Gruppenspiele im ZDF / Chefredakteur Peter Frey: "Der Spaß am Fußball setzt sich durch"

 Die 15 Spiele der EM-Gruppenphase, die live im ZDF zu sehen waren, wurden im Schnitt von jeweils 10,31 Millionen Zuschauern angeschaut, bei einem Marktanteil von 42,4 Prozent. Auch das EM-Spiel, das die bisher höchste Zuschauerzahl bei diesem Turnier aufweist, war live im ZDF zu sehen: Das Gruppenspiel Deutschland – Polen verfolgten 27,34 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil bei diesem Abendspiel am 16. Juni 2016: 73,0 Prozent.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "Dies ist keine EM wie gewöhnlich: Terrorangst, Hooligans, soziale Ausschreitungen – das hat den Start schwierig gemacht. Mittlerweile spüren wir aber: Die Stimmung bessert sich, der Spaß am Fußball setzt sich durch. Auch die Fernsehzuschauer fiebern bei den ZDF-EM-Übertragungen in zweistelliger Millionenstärke mit. Das neue Konzept mit den Gesprächsrunden vor der LED-Wand im ZDF-EM-Studio hat viel Zuspruch erhalten. Unser Team mit Olli und Olli − Welke und Kahn, mit Holger Stanislawski, Simon Rolfes und Sebastian Kehl schlägt sich gut. Und mit Claudia Neumann haben wir Frauenpower im Männersport gezeigt. Wir freuen uns auf die zweite Halbzeit der EURO 2016 – hoffentlich als gewaltfreies und großartiges Fußball-Fest."

Das vom ZDF übertragene Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Polen ist im Zuschauerzuspruch das dritterfolgreichste Vorrundenmatch bei einer Europameisterschaft und liegt im Ranking der erfolgreichsten Europameisterschafts-Spiele seit 1976 insgesamt auf dem achten Platz. Der Fünf-Minuten-Spitzenwert, der in der Schlussphase dieses zweiten Gruppenspiels erreicht wurde, lag bei 28,37 Millionen Zuschauern.

Mit 15,47 Millionen Zuschauern (50,0 Prozent Marktanteil) bleibt das Eröffnungsspiel Frankreich – Rumänien, das am 10. Juni 2016 live im ZDF gesendet wurde, das bislang erfolgreichste Spiel ohne deutsche Beteiligung bei der diesjährigen EM.

Doch nun steht das Achtelfinal-Wochenende an: Das ZDF überträgt am Sonntag, 26. Juni 2016, 18.00 Uhr, das erste K.o.-Spiel der deutschen Mannschaft in diesem Turnier: Gegner am Sonntag ist die Slowakei, gegen die die DFB-Elf in der EM-Vorbereitung das Testspiel Ende Mai 2016 mit 1:3 verloren hatte.

Die fünf Achtelfinals im ZDF:

Samstag, 25. Juni 2016, 15.00 Uhr: Schweiz – Polen

Samstag, 25. Juni 2016, 21.00 Uhr: Kroatien – Portugal

Sonntag, 26. Juni 2016, 15.00 Uhr: Frankreich – Irland

Sonntag, 26. Juni 2016, 18.00 Uhr: Deutschland – Slowakei

Sonntag, 26. Juni 2016, 21.00 Uhr: Ungarn – Belgien

Weitere Infos zu den Fußball-Übertragungen im Zweiten gibt es unter em.zdf.de und in der ZDF-App.

Achtelfinale Deutschland – Slowakei am Sonntag live im ZDF / Zudem vier weitere K.o.-Spiele am Wochenende im Zweiten

Fünf EM-Achtelfinale können die Fernsehzuschauer live im ZDF verfolgen, darunter am Sonntag, 26. Juni 2016, 18.00 Uhr, das erste K.o.-Spiel der deutschen Nationalmannschaft, die in Lille auf das Team der Slowakei trifft. Auch die beiden anderen Achtelfinale am Sonntag sowie zwei der drei Achtelfinale am Samstag, 25. Juni 2016, überträgt das ZDF live.

Los geht es am Samstag, 15.00 Uhr, im ZDF mit dem ersten K.o.-Spiel dieser EM zwischen den beiden Gruppenzweiten Schweiz und Polen (Live-Reporter: Oliver Schmidt). Während anschließend das Spiel Wales – Nordirland um 18.00 Uhr in der ARD übertragen wird, ist im ZDF das Abendspiel um 21.00 Uhr zwischen Kroatien und Portugal zu sehen (Live-Reporter: Béla Réthy).

Auf drei Achtelfinale live im ZDF können sich die Zuschauer am Sonntag freuen. Zunächst tritt EM-Gastgeber Frankreich um 15.00 Uhr in Lyon gegen Irland an (Live-Reporter: Martin Schneider), bevor sich um 18.00 Uhr alle Blicke auf das deutsche Team richten, das bei einem Sieg über die Slowakei bereits im Viertelfinale auf den Sieger der Partie Italien – Spanien treffen würde. Live-Reporter des Deutschland-Spiels ist Béla Réthy.

Am Sonntag um 21.00 Uhr folgt dann live im ZDF das Achtelfinale zwischen Ungarn und Belgien (Live-Reporter: Oliver Schmidt).

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag begrüßen Oliver Welke und Oliver Kahn die Zuschauer ab 14.05 Uhr aus dem ZDF-EM-Studio in Paris. Zu Gast ist erneut auch Ex-BVB-Kapitän Sebastian Kehl. Zudem wird Ski-Ass Felix Neureuther im ZDF-EM-Studio mit der deutschen Mannschaft mitfiebern.

Alles Wichtige zu den Achtelfinals findet der Fußballfan auch unter em.zdf.de und in der ZDF-App. Dort bieten zudem im Livestream die Coach-Cam und die Spider-Cam weitere Perspektiven auf die K.o.-Spiele. Und auch MyView ist weiter im Angebot – mit allen Highlights in bis zu 20 Kameraperspektiven, die der Nutzer selbst auswählen kann.

Zitate aus „ZDF EM live“ – 15. EM-Spieltag am 22.06.2016

15. EM-Spieltag, 22. Juni 2016, 18 Uhr: Ungarn – Portugal (3:3)

Audiozitate

 

"Wer darauf gewettet hätte, dass Ungarn in der Gruppenphase ungeschlagen bleibt und sogar Gruppensieger wird, der hätte viel Geld gewonnen."

ZDF-Live-Reporter Béla Réthy

 

"Ungarn gegen Portugal, das war so eine Art Wettschießen der Herren Ronaldo und Dzsudzsák."

ZDF-Moderator Oliver Welke

 

"Das haben die Portugiesen heute sensationell gemacht, vor allem mit Ronaldo, ständig gegen dieses "wenn es scheiße läuft, läuft es scheiße" anzuarbeiten, das haben sie klasse gemacht."

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

"Bei den Portugiesen ist von vorne bis hinten durch immer nur eine Marschrichtung. Visier hoch, immer nur nach vorne. Deswegen kriegen die nie so eine Ruhe ins Spiel. Aber man merkt, wenn mal der Knoten platzt indem sie auch Tore schießen, dann kriegen sie auch mehr Selbstvertrauen in ihre eigene Stärke und fußballerisch ist das sicherlich eine der stärksten Mannschaften."

ZDF-Experte Holger Stanislawski

 

 

15. EM-Spieltag, 22. Juni 2016, 21 Uhr: Schweden – Belgien (0:1)

Audiozitate

 

"Spieler können natürlich auch Drecksäcke sein, das muss man schon mal ganz klar sagen. Und die Diskussion über Marc Wilmots, ich kann das jetzt nicht beurteilen, aber ich kenne Marc Wilmots als Spieler und weiß nicht genau, wie er als Trainer arbeitet und deswegen muss  man da schon sehr vorsichtig sein, was der ein oder andere Spieler da an die Öffentlichkeit bringt."

ZDF-Experte Oliver Kahn zu den Diskussionen über den belgischen Trainer Wilmots

 

"Auch wenn das heute auch bei ihm sehr überschaubar war, so geht er doch als Gott von Schweden."

ZDF-live-Reporter Oliver Schmidt über Ibrahimovic

 

"Auch da hatte man vor dem Spiel eine höhere Erwartung, hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen, was die Belgier heute abgeleistet haben. Aber am Ende waren sie doch ein bisschen zielstrebiger und haben die Aktionen am Ende wenigstens mal zum Tor ausgeführt, aber die hätten am Ende auch noch ein Zweites, Drittes machen können."

ZDF-Experte Sebastian Kehl über die Belgier

 

"Das ist eigentlich eine schöne Strafe für die Italiener: Dafür, dass sie jetzt Gruppensieger geworden sind, müssen sie jetzt gegen Spanien spielen."

ZDF-Moderator Oliver Welke

Zitate aus „ZDF EM live“ – 10. EM-Spieltag am 20. Juni 2016

10. EM-Spieltag, 19. Juni 2016, 21 Uhr: Schweiz – Frankreich (0:0)

Audiozitate

 

"Ich kann einfach mit dieser parolenhaften Art nichts anfangen. Was ist denn das, dreckig gewinnen? Oder was heißt kein Charakter oder keine Persönlichkeit? Also ich glaube, dass wir in der deutschen Nationalmannschaft sehr, sehr viele Persönlichkeiten haben. Ich will sie jetzt gar nicht alle nennen, angefangen von Manuel Neuer über Boateng und Bastian Schweinsteiger, die ja alle irgendwo Weltmeister geworden sind. Nur solche Diskussionen sind im Endeffekt inhaltsleer."

ZDF-Experte Oliver Kahn zu Michael Ballack an der deutschen Mannschaft

 

"Jochen Breyer kann sich mit seinen kreativen Ideen bei der UEFA nicht durchsetzen. Ich finde es gar nicht so dramatisch, kahle Stellen? Ich habe auch kahle Stellen, hat noch nie einen gestört. In einigen Stadien soll es ja noch kurz vor der EM Hardrock-Konzerte gegeben haben, das ist natürlich auch nicht so richtig förderlich."

ZDF-Moderator Oliver Welke zur schlechten Qualität des Rasens in Lille

 

"Ich kann mir schon vorstellen, dass es eine klare Kleiderordnung gibt, wie man zu erscheinen hat. Wenn dann plötzlich einer mit Badeschlappen kommt, kann das schon mal eine Sanktion sein. Weil wenn ich das beim Jüngsten mache, dann ist es einfach als Trainer, aber wenn du es bei einem Superstar machst, dann kannst du damit ein Zeichen setzen."

Martin Schmidt zur Sanktionierung von Frankreichs Superstar Pogba durch Trainer Deschamps

 

"Übrigens alle Torschüsse der Franzosen bisher durch Pogba abgegeben. Gab ja Ärger, weil er mit den Badlatschen zum Frühstück kam, gut dass er nicht in Badelatschen spielt."

ZDF-Live-Reporter Béla Réthy

 

"Also ich habe so etwas auch noch nicht erlebt. Vielleicht haben die einen Satz Replica-Trikots erwischt, oder Fake-Trikots. Oder vielleicht ist es auch eine Variante, dass nicht mehr festgehalten werden kann im Spiel. Das ist ja unglaublich.

ZDF-Experte Oliver Kahn zu den zerrissenen Trikots der Schweizer

 

"Also die Spieler sagen ja immer, man darf das nicht so arg an sich ranlassen. Ich kenne keinen Spieler auf der ganzen Welt, oder habe gekannt, an dem das irgendwie abgeprallt wäre. Es kommt immer irgendwie an die Spieler dran. Halt, einen habe ich vergessen, den einzigen, den es wirklich nicht stört ist Mario Basler. Aber das ist ein anderes Thema . . ."

ZDF-Experte Oliver Kahn zum Umgang der Profis mit Kritik

Ungarn – Portugal und Schweden – Belgien  am Mittwoch live im ZDF

Ungarn – Portugal und Schweden – Belgien heißen die beiden EM-Partien, die am Mittwoch, 22. Juni 2016, live im ZDF zu sehen sind. Das ZDF hat sich bei den parallel angesetzten Entscheidungsspiele am dritten Spieltag der Gruppen E und F für diese beiden Begegnungen entschieden. Zunächst ist ab 18.00 Uhr mitzuerleben, wie Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo nach bisher nur zwei Unentschieden versucht, dem großen Druck standzuhalten und das Achtelfinale zu erreichen. Gegner Ungarn führt derzeit mit vier Punkten die Gruppe F an. Im Abendspiel, das am Mittwoch, 22. Juni 2016 um 21.00 Uhr live im ZDF angepfiffen wird, geht es für Schweden und Belgien um den Achtelfinaleinzug. Dabei stehen die Nordeuropäer mit ihrem Superstar Zlatan Ibrahimovic nach einem Remis und einer Niederlage noch etwas stärker unter Druck, als das hochgehandelte Team aus Belgien, das zuletzt 3:0 gegen Irland gewann.

Im ZDF EM-Studio begrüßt Moderator Oliver Welke am Mittwoch, 22. Juni 2016, ab 17.05 Uhr erneut die ZDF-Experten Oliver Kahn und Holger Stanislawski, der die Spiele am Touchscreen analysiert. Beim ersten Spiel sind zudem zu Gast: Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson, der den Blick aufs Parallelspiel Island – Österreich hält, und Thomas Doll, der als Trainer von Ferencvaros Budapest Ungarischer Meister wurde. Zum Abendspiel kommt dann erneut Ex-BVB-Kapitän und Ex-Nationalspieler Sebastian Kehl ins ZDF EM-Studio. Zudem ist Stefan Schwarz, ehemaliger schwedischer Nationalspieler mit deutschen Wurzeln, in dieser Gesprächsrunde dabei: Er spielte bei zwei Weltmeisterschaften und einer Europameisterschaft für das „Drei-Kronen“-Team.

In der ZDF-EM-Übertragung am Mittwoch meldet sich zudem Katrin Müller-Hohenstein einen Tag nach dem dritten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Nordirland aus dem Quartier der DFB-Elf.

Alles Wichtige zu den Entscheidungsspielen in der Gruppenphase findet sich auch unter em.zdf.de und in der ZDF-App. Dort finden die Nutzer zudem die Coach-Cam, den Taktikblick und die Spider-Cam der Partien als Livestream. Alle Spiele sind außerdem bei MyView im Angebot – mit allen Highlights aus Frankreich in bis zu 20 Kameraperspektiven zum selbst auswählen. Das kann auch heute Abend genutzt werden, wenn ab 21.00 Uhr der dritte Spieltag in Gruppe A ansteht und das ZDF live die Partie um den Gruppensieg zwischen Frankreich und Schweiz überträgt.

Zitate aus „ZDF EM live“ – 8. EM-Spieltag am 17.06.2016

7. EM-Spieltag, 17. Juni 2016, 15 Uhr: Italien – Schweden (1:0)

Audiozitate

 

"Ein Foul an Ibrahimovic von De Rossi, das ist ja gleich sowas wie eine Majestätsbeleidung, den langen Schweden zu Boden zu schicken."

ZDF-live-Reporterin Claudia Neumann

 

"Bis auf's Wetter, wenig schön."

ZDF-Moderator Oliver Welke

 

"Ich überlege gerade, ob das Spiel eigentlich eine Frechheit für einen Experten ist, der sich so ein Spiel anschauen muss, oder ob es ein Geschenk ist, weil im Grunde könnte man ab der 80. Minute anfangen und dann würde es auch reichen, wenn man dann eingeschaltet hätte."

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

"Er hat ohne Frage Selbstvermarktung studiert an der Christiano Ronaldo Universität, auch das gehört zum Business."

ZDF-Moderator Oliver Welke über Ibrahimovic

 

"Die Italiener sind mit Minimalismus wirklich zum maximalen Ergebnis gekommen."

ZDF-Experte Holger Stanislawski

 

7. EM-Spieltag, 17. Juni 2016, 18 Uhr: Tschechien – Kroatien (2:2)

Audiozitate

 

"Nichts mehr mit Minimalisten-Fußball, und einen Zwei-Tore-Rückstand hat auch noch keine Mannschaft aufgeholt."

Martin Schneider zur Leistung der Tschechen

 

"Wir haben schon den Abgesang auf den tschechischen Fußball vorbereitet gehabt und ich hab mich schon gefragt, wann fällt jetzt das 3:0 für die Kroaten. Und das ist Fußball, da fällt aus dem totalen Nirvana das 2:1."

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

"Das war ein verrücktes Spiel, ein Zufall, dass wir am Ende 2:2 gespielt haben und dass wir noch immer dabei sind, zum Glück."

Pavel Kuka

 

"Es fiel aber vorher schon ein Anschlusstreffer, bevor sich die Deppen mit den Bengalos gemeldet haben und sich in den Vordergrund gedrängt haben."

ZDF-Moderator Oliver Welke

 

 

7. EM-Spieltag, 17. Juni 2016, 21 Uhr: Spanien – Türkei (3:0)

Audiozitate

 

"Der Traum von der Titel-Trilogie lebt fort."

ZDF-live-Reporter Oliver Schmidt

 

"Ich denke, wir haben bisher das beste Spiel der EM gesehen. Zumindest von Spanien, vielleicht vom ganzen Turnier überhaupt."

Gaizka Mendieta

 

"Wenn du in der türkischen Mannschaft spielst, wist du ja wahnsinnig. Du läufst ja nur permanent dem Ball hinterher und kommst an keinen Ball. Du guckst zu, wie der Ball an dir vorbei geht, das macht dich einfach mürbe." 

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

"Er bolzt da nicht drauf wie so ein Kesselflicker, er legt ganz sanft wirklich nur den Unterschenkel oben drüber und lässt ihn so ganz kurz abtropfen. Fußballerherz was willst du mehr. Also, ich hätte es nicht besser machen können."

ZDF-Experte Holger Stanislawski über das 2. Tor von Nolito 

Unentschieden im Ergebnis, entschieden im Zuschauerzuspruch: Über 27 Millionen Zuschauer sahen Deutschland – Polen live im ZDF

Die Partie endete mit einem torlosen Remis, aber das Zuschauerergebnis war noch einmal eine Steigerung zum ersten deutschen Gruppenspiel bei dieser EM: 27,32 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten gestern Abend, 16. Juni 2016, die 90 Spielminuten, in denen der deutsche Fußball-Weltmeister versuchte, vorzeitig das Achtelfinale zu erreichen. Das 0:0 gegen defensiv stabile Polen erzielte einen Marktanteil von 73,3 Prozent.

"Der Zuspruch zeigt: Die Zuschauer sind bei dieser teilnehmerstarken EM schon gleich in der Gruppenphase intensiv dabei. Zudem wird deutlich: Unabhängig von Spielweise und Ergebnis – die deutsche Mannschaft zieht die Menschen an. Uns freut natürlich zudem, dass sowohl vor wie nach dem Abendspiel jeder zweite Fernsehzuschauer in Deutschland auch die Gesprächsrunde aus dem ZDF-EM-Studio live verfolgte", sagte ZDF Sportchef Dieter Gruschwitz in Paris. Vor dem Spiel waren es ab 20.00 Uhr 9,36 Millionen (Marktanteil: 31,4 Prozent) und ab 20.45 Uhr 20,35 Millionen (Marktanteil: 59,9 Prozent). 9,12 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 46,3 Prozent) waren nach dem Schlusspfiff im Stade de France dabei, als Oliver Welke, Oliver Kahn, Sebastian Kehl, Eugen Polanski und Mark Forster im ZDF-EM-Studio das Spielgeschehen aufarbeiteten.

"Aber auch die Marktanteile von über 30 und über 40 Prozent, die die EM-Spiele ohne deutsche Beteiligung am Nachmittag um 15.00 Uhr oder am frühen Abend um 18.00 Uhr erzielen, belegen: Das Mitfiebern mit den anderen europäischen Nationen gehört zu einem solchen Turnier dazu“, ergänzte Dieter Gruschwitz.

Das brisante Bruderduell zwischen England und Wales sahen gestern Nachmittag 5,89 Millionen Zuschauer im ZDF, was einen Marktanteil von 44,7 Prozent erbrachte. Das 18.00-Uhr-Spiel zwischen der Ukraine und Nordirland hatte 8,08 Millionen ZDF-Zuschauer und einen Marktanteil von 35,2 Prozent.

Aber auch Nachrichten waren am langen EM-Tag im ZDF nachgefragt: Die "heute"-Sendung in der Halbzeitpause des Ukraine-Nordirland-Spiels sahen 6,90 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 31,0 Prozent), das "heute-journal" in der Halbzeitpause des Deutschland-Spiels ließen sich 25,51 Millionen Zuschauer nicht entgehen, bei einem Marktanteil von 66,9 Prozent.

Am heutigen Freitag, 17. Juni 2016, sind live im ZDF die Spiele Italien – Schweden (15.00 Uhr), Tschechien – Kroatien (18.00 Uhr) sowie Spanien – Türkei (21.00 Uhr) zu sehen. Weiter geht es im ZDF dann am Sonntag, 19. Juni 2016, 20.15 Uhr, mit der Partie Frankreich – Schweiz.

Noch mehr Fußball gibt es unter em.zdf.de und in der ZDF-App. Dort finden die Nutzer die Coach-Cam, den Taktikblick und die Spider-Cam der Partien als Livestream. Alle Spiele sind außerdem bei MyView im Angebot – mit allen Highlights aus Frankreich in bis zu 20 Kameraperspektiven zum selbst auswählen.

Zitate aus „ZDF EM live“ – 7. EM-Spieltag am 16.06.2016

7. EM-Spieltag, 16. Juni 2016, 15 Uhr: England – Wales (2:1)

Audiozitate

 

„Bruderkampf, kleiner Bruder gegen großen Bruder, also das ist das Spiel auf der Insel bei der Europameisterschaft.“

ZDF-Experte Uwe Rösler zur Brisanz des Duells England-Wales

 

„Also bei aller Qualität und Klasse wie er seine Freistöße schießt, ob Flatterball, Knuckleball, oder verkanteter Ball, was auch immer alles, den muss Joe Hart einfach halten. Und ich verstehe nicht, der schießt aus 33, 34 Metern, warum stellt der Torwart, warum stellt Joe Hart ne Mauer?“

ZDF-Experte Oliver Kahn zum 1:0 durch den Freistoß von Bale

 

„Eine Woche vor der Abstimmung über den Brexit, ob Großbritannien die EU verlässt, geht es hier möglicherweise um den Verbleib Englands bei der Euro.“

ZDF-Live-Reporter Béla Réthy kurz vor Schluss zum drohenden Aus für die Engländer

 

 

7. EM-Spieltag, 16. Juni 2016, 18 Uhr: Ukraine – Nordirland (0:2)

Audiozitate

„Das ist der kompletteste Stürmer, er kann den Ball super verteidigen, er hält den Ball extrem gut, er ist wahnsinnig schnell, er ist torgefährlich, mit rechts und links immer zum Abschluss bereit, kopfballstark, also für mich ist er der kompletteste Stürmer. Und er blüht ja auch bei Bayern München nochmal richtig auf. Mal sehen, wohin es ihn demnächst zieht.“

ZDF-Experte Sebastian Kehl zu Polens Robert Lewandowski

 

„Die Nordiren singen ja sowieso den ganzen Tag und die ganze Nacht, da wird auch mal das ein oder andere Lied auf einen Torwart gesungen. Bei mir ging es leider immer in die Richtung: „Du hast die Haare schön!“ Nicht unbedingt das Ideale, ne?“

ZDF-Experte Lutz Pfannenstiel zu den singenden, emotionalen nordirischen Fans

 

„Immer wenn ich Nordirland höre, dann hab ich immer so einen Stürmer vor Augen, der irgendwie fünf Kilo Übergewicht hat, den die dann ganz vorne reingestellt haben, auf den haben sie dann lange Bälle geschlagen. Wenn du als Torwart rausgekommen bist und den irgendwie bekämpfen wolltest, hast du dir an dem alles gebrochen.“

ZDF-Experte Oliver Kahn zu seinen Erfahrungen mit der Spielweise der Nordiren

 

 

7. EM-Spieltag, 16. Juni 2016, 21 Uhr: Deutschland – Polen (0:0)

Audiozitate

 

“Ach ich fand das natürlich lustig, dass da die ganzen Videos kursiert sind und die ganzen Fotos, die dann auf WhatsApp herumgeschickt wurden, das ist natürlich lustig. Aber das zeigt natürlich, wie entspannt der ist. Das ist wahrscheinlich so, wie wenn man im Dschungelcamp ist, da vergisst man irgendwann auch die Kameras und benimmt sich so, wie man sich benimmt. Viel authentischer geht es eigentlich nicht, ne?“

Mark Forster zur „Hosengate“-Affäre um Bundestrainer Löw

 

“So ist das nun einmal, gerade im schnelllebigen Fußballsport. Heute bist du noch erfolgreich, morgen bist du schon wieder vergessen, das ist etwas, das ist nicht ganz einfach. Aber das ist jetzt, glaube ich, noch nicht die Zeit, wo er sich darüber aufregen muss. Mit etwas Abstand wird er das dann sicherlich etwas anders sehen. Aber manchmal baut man sich auch solche Feindbilder und zieht dann ein bisschen Motivation für sich selber raus. Aber man darf nicht vergessen, er hat unglaublich viel schon erreicht, der Europameistertitel ist im Grunde der einzige Titel, der ihm da in seiner Sammlung noch fehlt.

ZDF-Experte Oliver Kahn zur anhaltenden Kritik am sportlichen Wert von Bastian Schweinsteiger

 

“Im Grunde ging dieses ewige Kombinationsspiel, was mir sehr spanisch vorkommt, das ging einfach gerade so weiter und das ist nicht das Spiel von Mario Gomez.“

ZDF-Experte Oliver Kahn zum „spanischen“ Spiel der DFB-Elf trotz der Einwechslung von Mario Gomez

 

“Ja, so läuft das manchmal im Fußball: Da denkt man, die machend en ganzen Tag nicht anderes und dann springt der gegen das Standbein.“

ZDF-Experte Sebastian Kehl zu einer „Hohle“ des polnischen Stürmers Milik bei einer Chance

Frankreich – Schweiz am Sonntag live im ZDF / Mainz 05-Trainer Martin Schmidt und Ciriaco Sforza zu Gast im ZDF-EM-Studio

Die parallel angesetzten Entscheidungsspiele in der Gruppenphase der UEFA EURO 2016 starten ab Sonntag, 19. Juni 2016. Los geht es in Gruppe A: Das ZDF hat sich entschieden, die Partie um den Gruppensieg zwischen EM-Ausrichter Frankreich und der Schweiz zu übertragen. Während die Equipe Tricolore nach zwei Siegen bereits das Achtelfinale erreicht hat, will sich die Equipe de Suisse erstmals fürs Achtelfinale einer Europameisterschaft qualifizieren. Ab 20.15 Uhr melden sich Oliver Welke und Oliver Kahn aus dem ZDF-EM-Studio in Paris. Als Gäste können sie zwei Schweizer Fußball-Experten begrüßen: Martin Schmidt, Trainer des Bundesligisten Mainz 05, und Ciriaco Sforza, einer der erfolgreichsten Schweizer Fußballer in den 1990er und den ersten Jahren des neuen Jahrtausends, der in der Bundesliga beim 1. FC Kaiserslautern und Bayern München spielte. Und auch Landsmann und ZDF-Experte Urs Meier ist am Sonntag erneut im ZDF-EM-Studio dabei. Zum Anpfiff des Spiels um 21.00 Uhr meldet sich Béla Réthy aus dem Stadion in Lille.

ZDF-EM-Programmchef Christoph Hamm: "Mit Frankreich gegen die Schweiz können sich die Fußballfans am Sonntag auf ein spannendes Rematch zum Gruppenspiel bei der zurückliegenden Weltmeisterschaft in Brasilien freuen."
Bei der WM 2014 gewann Frankreich mit 5:2 gegen die Schweizerische "Nati". Doch diesmal will das mit vielen Bundesliga-Stars antretende Schweizer Team um den bosnischen Trainer Vladimir Petkovic unbedingt die K.o.-Runde erreichen.

Im Parallelspiel kämpfen Rumänien und Albanien um die beste Ausgangslage, über Gruppenplatz 3 noch das Achtelfinale zu erreichen. Wenn die Schweiz im Spiel gegen Frankreich nicht punktet, kann sie von Rumänien − mit einem Sieg gegen Albanien − auch noch von Gruppenplatz 2 verdrängt werden.

Alles Wichtige rund um dieses zweite EM-Wochenende finden Fußballfans auch jederzeit und überall unter em.zdf.de. In dem umfassenden Online-Angebot eröffnen innovative Features neue Perspektiven. Neben den standardmäßig angebotenen Livestreams der im ZDF übertragenen EM-Spiele werden die EM-Inhalte in einem eigenen Schwerpunkt in der ZDF-App und unter der URL em.zdf.de gebündelt. Die Zuschauer finden dort zu jedem Spiel eine eigene Match-Seite mit allem, was zu diesem Spiel gehört: von der Timeline zu Livestreams und Videos über Aufstellung und Statistiken bis hin zum Newsfeed und zu MyView. Interessierte Fans können sich ergänzend zur TV-Übertragung via Livestream die Stadion-Totale als Taktik-Blick zuschalten. Außerdem können in der Coach-Cam die Reaktionen auf der Trainerbank jederzeit live mitverfolgt werden. Die Highlights oder strittige Phasen des Spiels hat der ZDF-Nutzer zudem mit der MyView-Rubrik im Blick, in der jede relevante Szene aus verschiedenen Kamera-Perspektiven als Abrufvideo angeboten wird. Der Nutzer entscheidet, ob er das Tor von der Gegengerade oder aus der Spider-Cam sehen will – und dies schon während der Partie.

Der achte EM-Spieltag live im ZDF / Italien – Schweden, Tschechien – Kroatien, Spanien – Türkei

Die Europameisterschaft geht in die zweite Woche, und auch für die Vorrundengruppen D und E wird es am zweiten Spieltag ernst. Das ZDF überträgt die drei Begegnungen am Freitag, 17. Juni 2016, live.

Im Nachmittagspiel um 15.00 Uhr trifft Italien, das im ersten Gruppenspiel mit 2:0 überraschend klar Belgien schlagen konnte, auf Schweden. Die Skandinavier hatten mit dem 1:1 gegen Irland einen eher durchwachsenen Start in das EM-Turnier. Ihren zweiten EM-Auftritt hat auch ZDF-Reporterin Claudia Neumann, die das Spiel aus dem Stade Municipal in Toulouse kommentieren wird.

Viel Spannung verspricht auch die Begegnung zwischen Tschechien und Kroatien um 18.00 Uhr. Die Tschechen hatten ihr Auftaktmatch gegen Spanien in der Gruppe D knapp mit 0:1 verloren, müssen jetzt also liefern. Kroatien konnte hingegen in seinem ersten Spiel die Türkei mit einem starken Auftritt 1:0 schlagen.  Live-Reporter im Stade Geoffroy-Guichard von Saint-Étienne ist Martin Schneider.

Eine ähnliche Ausgangslage gilt für die Abendbegegnung um 21.00 Uhr: Spanien geht nach seinem Sieg gegen die Tschechen mit drei Punkten im Rücken in die Begegnung gegen die Türkei, die nach der Auftaktniederlage gegen Kroatien nun bereits ein wenig unter Zugzwang steht. Das Spiel kommentiert Oliver Schmidt aus dem Stade de Nice.

Moderator Oliver Welke und Oliver Kahn begrüßen die ZDF-Zuschauer bereits ab 14.05 Uhr aus dem EM-Studio in Paris. Wie gewohnt steht eine ganze Reihe von interessanten Gästen und Kennern der agierenden Mannschaften für Spielanalysen und Gespräche bereit. Dazu zählen ZDF-Experte Simon Rolfes, der ehemalige kroatische Bundesliga-Profi Ivan Klasnic und der frühere tschechische Nationalspieler Pavel Kuka sowie Gaizka Mendieta – der gebürtige Baske hatte lange Jahre unter anderem in der spanischen Nationalmannschaft und beim FC Sevilla gespielt. Die Runde wird komplettiert von der langjährigen deutschen Nationalspielerin Fatmire Alushi, die derzeit bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht.

Im Verlauf des langen ZDF-Sendetages erhalten die Zuschauer zudem in Schaltgesprächen zu Katrin Müller-Hohenstein aktuelle Informationen und Stimmungsbilder aus dem Quartier der deutschen Mannschaft. Auch Holger Stanislawski wird in bewährter Form mit seinen Touchscreen-Spielanalysen zur besseren Einordnung der gezeigten Leistungen auf dem Spielfeld beitragen.

Zitate aus „ZDF EM live“ – 5. EM-Spieltag am 14.06.2016

5. EM-Spieltag, 14. Juni 2016, 18:00 Uhr: Österreich – Ungarn (0:2)

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„Wenn jemand aus dem, wohlgemerkt, Vorstand des russischen Fußballverbandes sagt, Zitat: An kämpfenden russischen Fans, kann ich nichts Schlimmes finden. Dann steigt doch direkt die Vorfreude auf die WM in Russland in zwei Jahren.“

ZDF-EM-Moderator Oliver Welke

„Ich glaube, das haben wir gebraucht, das hat Deutschland gebraucht, das hat Bastian Schweinsteiger gebraucht. Er ist nach wie vor mit der wichtigste Spieler und ich glaube, das tut uns allen gut, dass der Auftakt genauso gelungen ist.“

Nadine Keßler, deutsche Nationalspielerin und ehemalige Weltfußballerin

„Also ich mag Gabor wirklich, das ist Wahnsinn, der spielt wahrscheinlich noch in fünf Jahren mit der Hose, aber was ist das? Das ist doch eigentlich modisch und optisch eine Katastrophe.“

ZDF-Experte Oliver Kahn

„Zoltan Stieber, der Wanderer zwischen den Ligen, zu gut für die Zweite Liga, mit Ausnahme seines Gastspiels in Nürnberg, nicht gut genug für die Bundesliga. Mit dem Tor wird er sich international in Erinnerung gebracht haben, das dritte in seiner Länderspielkarriere, sein größtes, sein wichtigstes, sein Ein und Alles.“

ZDF-Live-Reporter Oliver Schmidt

5. EM-Spieltag, 14. Juni 2016, 21 Uhr: Portugal – Island (1:1)

Audiozitate

„Dieses Gehabe, nehmen wir doch einfach mal das Champions League Finale: Natürlich kann ich mich so inszenieren und mir wieder das Trikot vom Leib reißen und hier den Marketing-Fritzen machen. Es wäre doch vielleicht auch mal möglich gewesen kurz innezuhalten, kurz einmal an die Spieler von Atlético zu denken, ich glaube das würde ihn wirklich groß machen.“

ZDF-Experte Oliver Kahn zu Superstar Cristiano Ronaldos Gesten nach großen Triumphen

 

„Das liegt eigentlich nur an der Sportbegeisterung, es gibt in Island wirklich wenig zu tun. Und durch die Weltklassemannschaft im Handball ist natürlich jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, auch im Fußball auf der großen internationalen Bühne zu zeigen, was man kann.“

ZDF-Experte Lutz Pfannenstiel zur Frage, warum so ein kleines Land wie Island im Sport so erfolgreich ist

 

„Ein Motivationscoach, der gerne Staatspräsident geworden wäre, dann aber im Wahlkampf zurückgezogen hat, um hier dabei sein zu dürfen, der Co-Trainer ist Zahnarzt, die meisten spielen bei ganz kleinen Vereinen, nicht bei Real Madrid oder Porto oder Sporting. Und Island hat sich da durchgebissen und den ersten Punkt bei einer EM-Endrunde geholt.“

ZDF-Live-Reporter Béla Réthy

 

„Typisch, dass er Fußball spielen kann und keine Holzkuh ist, das wissen wir alle. Wenn der Ball auch wirklich bei ihm ist, dann macht er geniale Dinge. Ich würde mich freuen, wenn er auch mal für die Mitspieler eine Lücke aufreißt, weil sich meistens immer zwei auf ihn konzentrieren würden und das würde der Mannschaft nochmal helfen.“

ZDF-Experte Holger Stanislawski

14.06.2016: Deutschland – Polen live im ZDF /Siebter EM-Spieltag im Blickpunkt einer illustren Gästerunde mit Mark Forster, Uwe Rösler, Sebastian Kehl und Eugen Polanski 

Die drei Livespiele des siebten EM-Spieltages stehen am Donnerstag, 16. Juni 2016, auf dem Programm des ZDF. Aus deutscher Sicht ist die Begegnung der DFB-Auswahl gegen Polen am Abend zweifellos der Höhepunkt. Zuvor heißt es erst einmal "very british": Um 15.00 Uhr trifft England in einem brisanten Duell auf die Inselnachbarn aus Wales. Nach dem Unentschieden gegen Russland brauchen die Engländer dringend einen Sieg, um in der Gruppe B nicht hoffnungslos ins Hintertreffen zu geraten – zumal die Waliser überraschend die Slowaken besiegen konnten. Live-Reporter in Lens ist Béla Réthy. Zu Gast im ZDF-EM-Studio bei Oliver Welke und Oliver Kahn ist ab 14.05 Uhr Uwe Rösler. Der ehemalige DDR-Nationalspieler hat seit vielen Jahren als Spieler, Trainer und Sportdirektor auf der Insel Erfahrungen gesammelt und gilt als ausgewiesener Kenner des britischen Fußballs.

Seine Kenntnisse kann Rösler auch beim zweiten Spiel des Tages mit britischer Beteiligung einbringen. In der "deutschen" Gruppe C trifft die Ukraine auf das Team aus Nordirland (live ab 18.00 Uhr). Beide Mannschaften haben ihre Auftaktbegegnungen gegen Deutschland beziehungsweise Polen verloren – möglichst drei Punkte müssen also her. Das Spiel im Parc Olympique Lyonnais kommentiert Martin Schneider.

Highlights, Analysen und Interviews stehen ab 20.00 Uhr im Fokus von "ZDF EM live". Welke und Kahn begrüßen dazu eine interessante Gästerunde zum Gespräch: Ex-Vizeweltmeister und BVB-Profi Sebastian Kehl, den Hoffenheimer und ehemaligen polnischen Nationalspieler  Eugen Polanski sowie Fußballfan und Popstar Mark Forster, der mit "Wir sind groß" den offiziellen ZDF-EM-Song singt. Um 21.00 Uhr übernimmt als dritter "EM-Olli" Live-Reporter Oliver Schmidt und kommentiert die Begegnung Deutschland gegen Polen aus dem Stade de France in Saint-Denis.

Auch an diesem vierten ZDF-EM-Sendetag tragen Holger Stanislawski mit seinen Touchscreen-Spielanalysen und Urs Meier mit seinen Einschätzungen zu den Schiedsrichterleistungen zur ZDF-EM-Berichterstattung bei.

Zitate aus "ZDF EM live" - 2. EM-Spieltag am 11.06.2016

2. EM-Spieltag, 11. Juni 2016, 21.00 Uhr: England – Russland (1:1)

 Audiozitate

"Russland, die Wundertüte, heute eher eine ziemlich leere Tüte!"

ZDF-Live-Reporter Oliver Schmidt nach der ersten Halbzeit

 

"Ausgleichstor in der 92. Minute – das ist ja wirklich die Höchststrafe"

ZDF-EM-Moderator Oliver Welke

 

"Es fühlt sich an wie eine Niederlage"

Phil Neville, englischer Gesprächsgast im ZDF EM-Studio

 

"Es war insgesamt keine große Leistung, es war eher eine enttäuschende Leistung von den Russen, aber natürlich haben sie jetzt ein bisschen Aufwind."

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

2. EM-Spieltag, 11. Juni 2016, 18.00 Uhr: Wales – Slowakei (2:1)

 Audiozitate

"Entweder haben wir es hier mit sehr vielen Dioptrien zu tun oder aber er hat das Regelwerk nicht so hundertprozentig verstanden."

ZDF-EM-Moderator Oliver Welke zum nicht gepfiffenen Elfmeter

 

"Der Schiedsrichter macht genau einen Pfiff richtig, das ist der Anpfiff."

ZDF-Experte Holger Stanislawski

 

"Man kann auch mal einen Sieg erzwingen. Die Waliser haben das einfach gewollt und dann hat eine Mannschaft eben auch mal das Glück auf ihrer Seite."

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

"Ich habe das Gefühl, die Slowaken haben uninspiriert gespielt."

ZDF-Experte Oliver Kahn

 

2. EM-Spieltag, 11. Juni 2016, 15.00 Uhr: Albanien – Schweiz (0:1)

 Audiozitate

"Das ist eine ziemlich tollpatschige Torwart-Aktion, die zu einer frühen Führung, der frühesten Führung der Schweizer bei einer Europameisterschaft führt."

ZDF-Live-Reporter Martin Schneider

 

"Durchatmen bei Vladimir Petkovic, dem George Clooney unter den EM-Trainern."

ZDF-Live-Reporter Martin Schneider

 

"Das darf der Schweiz nicht passieren. Das Tor bleibt immer in der Mitte stehen und da muss es sein. Die Schweiz muss das Zentrum und diese Schnittstellenbälle einfach besser verteidigen."

ZDF-Experte Holger Stanislawski

 

1. EM-Spieltag, 10. Juni 2016, 21.00 Uhr: Frankreich – Rumänien (2:1)

Audiozitate

"Rumänien spielt absolut nicht diesen Steinzeitfußball, den man ihnen immer unterstellt hat." 

ZDF-Live-Reporter Bela Rethy

 

"Das sind schon viele kleine Details, die dann letztlich einen Europameistertitel ausmachen."

ZDF-Experte Oliver Kahn

13.06.2016: Zwei EM-Spiele am Dienstag: Österreich – Ungarn und Portugal – Island live im ZDF

Nach den ersten drei vollen EM-Tagen mit jeweils drei Spielen sind am Dienstag, 14. Juni 2016, erstmals nur zwei Gruppenpartien angesetzt, die beide live im ZDF zu sehen sind: das Nachbarschaftsduell zwischen Österreich und Ungarn (18.00 Uhr) sowie die Begegnung des Favoriten Portugal gegen den Außenseiter Island (21.00 Uhr).

Ab 17.05 Uhr begrüßen Oliver Welke und Oliver Kahn die Zuschauer live aus dem ZDF-EM-Studio in Paris. Zu Gast sind dann der ehemalige österreichische Nationaltorwart Franz Bernhard Wohlfahrt sowie Dzsenifer Marozsàn, deutsche Nationalspielerin ungarischer Abstammung, und Nadine Keßler, deutsche Nationalspielerin und ehemalige Weltfußballerin. Beide sind auch gefragt, wenn es im Gespräch um die Chancen der deutschen Nationalmannschaft im richtungsweisenden Vorrundenspiel gegen Polen geht – zu sehen am Donnerstag, 16. Juni 2016, live im ZDF.

Mit Blick auf die Dienstagabendpartie zwischen Portugal und Island ist Lutz Pfannenstiel gefragt. Der ehemalige Torhüter, der als erster Spieler in Profivereinen auf allen Kontinenten aktiv war, ist ab 20.00 Uhr zu Gast im ZDF-EM-Studio. Der Weltenbummler in Sachen Fußball ist vor allem Experte für die Außenseiter im internationalen Turniergeschehen – in diesem Falle rückt EM-Debütant Island in den Fokus, das schon in der EM-Qualifikation durch starke Spiele auf sich aufmerksam gemacht hat. Aber auch über die Portugiesen weiß Lutz Pfannenstiel viel zu berichten, die allein schon aufgrund ihres Stars Cristiano Ronaldo kontinuierlich zum erweiterten Favoritenkreis bei EM- und WM-Turnieren zählen.

Am Dienstag, dem bisher dritten EM-Sendetag des ZDF, tragen zudem erneut Holger Stanislawski mit seinen Touchscreen-Spielanalysen und Urs Meier mit seinen Einschätzungen zu den Schiedsrichterleistungen zum Informationsmehrwert bei "ZDF EM live" bei.

Der vierte EM-Sendetag im ZDF ist am Donnerstag, 16. Juni 2016, von 14.05 bis 23.45 Uhr – dann mit dem zweiten Vorrundenspiel des DFB-Teams gegen Polen.

11.06.2016: Über 15 Millionen Zuschauer sahen EM-Eröffnungsspiel live im ZDF / ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz: „Ein fantastischer Auftakt“ 

Die Hälfte aller deutschen Fernsehzuschauer ist bereits in EM-Stimmung: Bei einem Marktanteil von 50,0 Prozent verfolgte jeder zweite von ihnen und insgesamt 15,47 Millionen gestern Abend, 10. Juni 2016, live im ZDF das Auftaktspiel Frankreich – Rumänien, das der EM-Gastgeber mit 2:1 gewann. 

„Ein fantastischer Auftakt“, konstatierte ZDF Sportchef Dieter Gruschwitz in Paris. „Diese Zuschauerquote macht deutlich, dass die Wahrnehmung des Fußballs mittlerweile internationaler geworden ist – auch ein Spiel ohne deutsche Beteiligung erzielt gleich auf Anhieb einen besseren Zuspruch als vergleichbare Spiele bei der EM vor vier Jahren.“ 

Bereits den EM-Countdown ließen sich gestern Abend ab 19.25 Uhr – und damit eineinhalb Stunden vor Spielbeginn – 5,04 Millionen Zuschauer nicht entgehen (Marktanteil 21,6 Prozent). Als dann ab 20.40 Uhr die Expertenrunde im ZDF-EM-Studio mit Moderator Oliver Welke und den Experten Oliver Kahn, Sebastian Kehl und Marius Tresor den Fokus vollends auf die Auftaktpartie richtete, hatten bereits 11,4 Millionen Zuschauer das Zweite eingeschaltet, bei einem Marktanteil von 39,1 Prozent. 

Und auch in der Halbzeitpause des Eröffnungsspiels blieben die Zuschauer dran: 14,3 Millionen nutzen die Gelegenheit, sich im „heute-journal“ über das Weltgeschehen zu informieren, bei einem Marktanteil von 45,7 Prozent. Und nach dem Live-Spiel und der Analyserunde, die 7,17 Millionen Zuschauer interessierte (Marktanteil: 32,0 Prozent), sahen ab 23.30 Uhr noch 3,26 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 19,9 Prozent) die Dokumentation „Zwischen Verehrung und Verachtung“, in der ZDF-Sportreporter Jochen Breyer das schwierige Verhältnis Frankreichs zu seiner von Migration geprägten Nationalmannschaft über die vergangenen 18 Jahre beleuchtete. 

Und heute, am Samstag, 11. Juni 2016, geht es gleich weiter mit drei Live-Spielen im ZDF. Von 14.05 Uhr bis 23.30 Uhr ist die EM live zu erleben – mit folgenden Begegnungen: Albanien – Schweiz (15.00 Uhr / Live-Reporter: Martin Schneider), Wales – Slowakei (18.00 Uhr / Live-Reporterin: Claudia Neumann) und England – Russland (21.00 Uhr / Live-Reporter: Oliver Schmidt). 

Zu Gast im ZDF-EM-Studio bei Oliver Welke und Oliver Kahn sind heute der ehemalige Schweizer Torwart Jörg Stiehl, der mit seinem Nationalteam an der EM 2004 teilnahm, und der ehemalige englische Nationalspieler Phil Neville, der heute als Co-Trainer beim FC Valencia arbeitet. Zudem bringen auch Holger Stanislawski und Urs Meier erneut ihre Expertise ein.

09.06.2016: Mit mehr Perspektive und überall verfügbar: Das ZDF-Online-Angebot zur Fußball-EM

Livestreams, MyView und mehr: Mit einem vielfältigen Online-Angebot begleitet ZDFsport.de die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Innovative Features eröffnen neue, spektakuläre Perspektiven auf das Sportevent, das am Freitag, 10. Juni 2016, mit dem Eröffnungsspiel Frankreich – Rumänien live im ZDF startet.

Neben den schon standardmäßig angebotenen Livestreams aller ZDF-Spiele werden alle EM-Inhalte in einem eigenen Schwerpunkt in der ZDF-App und unter em.zdf.de gebündelt. Die Zuschauer finden dort zu jedem Spiel eine eigene Matchseite mit allem, was zu diesem Spiel gehört: von Timeline zu Livestreams und Videos über Aufstellung und Statistiken bis hin zum Newsfeed und MyView.

Während der Spiele bieten der "Taktik-Blick", die "Coach-Cam" und die Rubrik "MyView" den Nutzern echten Mehrwert: Interessierte Fans können sich ergänzend zur TV-Übertragung via Livestream die Stadion-Totale als Taktik-Blick zuschalten. Dort kann man die taktischen Verschiebungen auf dem Spielfeld unmittelbar verfolgen – fast wie im Stadion. Außerdem können in der Coach-Cam beide Trainer genau unter die Lupe genommen werden. So lassen sich auf einen Blick die Reaktionen auf der Bank jederzeit live mitverfolgen. Eine bessere Sicht auf die Highlights oder strittige Phasen des Spiels bietet "MyView". In der Rubrik wird jede wichtige Szene aus verschiedenen Kamera-Perspektiven als Abrufvideo angeboten. Der Nutzer entscheidet, ob er das Tor von der Gegengerade oder aus der Spider-Cam sehen will – und dies schon während der Partie. Im News-Feed finden die Nutzer parallel zum Spielverlauf hintergründige Beiträge, Liveticker-Einträge und Fundstücke aus den sozialen Netzwerken.

Das komplette Angebot ist innerhalb der ZDF-App und auch über em.zdf.de immer und überall greifbar. Ob Zuhause auf der Couch als Second Screen oder beim Grillen im Park: Kein EM-Tor wird verpasst, keine EM-Meldung versäumt. Alle Höhepunkte, Zusammenfassungen und Hintergründe stehen als Video zum Abruf bereit. Und nach dem Spiel gibt es eine Spiel-Zusammenfassung als Video.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der deutschen Nationalmannschaft – alle Informationen finden die Fans im Bereich "DFB-Team": Dort sammeln sich aktuelle News, Tweets und Videos rund um die deutsche EM-Elf, inklusive detaillierter Statistiken zu Schweinsteiger & Co – außerdem werden die DFB-Pressekonferenzen im Livestream übertragen.

08.06.2016: Drei Live-Spiele – drei EM-Debütanten: Am Samstag mehr als neun Stunden Fußball-EM live im ZDF

Nach dem Eröffnungsspiel am Freitag geht es am Samstag, 11. Juni 2016, im ZDF gleich mit drei Live-Spielen weiter: Von 14.05 Uhr bis 23.30 Uhr sind dabei mehrere EM-Debüts zu erleben: zum Beispiel um 15.00 Uhr in Lens. Dort tritt Albanien bei seiner ersten Teilnahme an einer Fußball-Europameisterschaft gegen die Schweiz an. Und auch der ZDF-Live-Reporter gibt dann sein EM-Debüt: Martin Schneider, der viele Jahre als Redakteur Live-Reporter Béla Réthy unterstützte, kommentiert sein erstes EM-Spiel. Im ZDF-EM-Studio begrüßt Moderator Oliver Welke als Gesprächsgast den ehemaligen Schweizer Torwart Jörg Stiehl, der mit seinem Nationalteam an der EM 2004 teilnahm.

Auch das zweite Spiel des Tages bietet Premieren: Wenn um 18.00 Uhr in Bordeaux und live im ZDF EM-Neuling Wales und EM-Neuling Slowakei (als eigenständige Nation) aufeinandertreffen, kommentiert mit Claudia Neumann erstmals eine Reporterin ein Spiel bei einer Männer-EM.

Ins ZDF-EM-Studio zu Oliver Welke und Oliver Kahn kommt Urs Meier. Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter stellt die neuen EM-Regeln vor. Zudem analysiert Holger Stanislawski die Spiele am Touchscreen. Und zum Abendspiel zwischen England und Russland, das um 21.00 Uhr in Marseille angepfiffen wird, bereichert Phil Neville die Gesprächsrunde im ZDF. Der langjährige Spieler von Manchester United und von FC Everton, der heute als Co-Trainer beim FC Valencia arbeitet, gibt seine Einschätzung zur englischen Nationalmannschaft, für die er 59 Mal auflief.

Der nächste EM-Spieltag live im ZDF ist am Dienstag, 14. Juni 2016, mit den Partien Österreich – Ungarn (18.00 Uhr) sowie Portugal – Island (21.00 Uhr).

07.06.2016: Fußball und Savoir-vivre im "ZDF-Morgenmagazin": Das mo:ma-Café in Berlin wird ab 8. Juni 2016 zum EM:Bistro

"Fußball, Fans und Savoir-vivre" heißt es ab Mittwoch, 8. Juni 2016, im EM:Bistro des "ZDF-Morgenmagazins". In der Kulisse zwischen Eiffelturm und Pont Neuf präsentieren Sportmoderatorin Annika Zimmermann, Dunja Hayali und Mitri Sirin eine halbe Stunde EM-Neuigkeiten, Spielanalysen, Fußballbegeisterung und französische Lebensart. Im Fokus steht dabei natürlich die deutsche Nationalmannschaft. Der Fußball-Talk vor Publikum aus dem Innenhof des ZDF-Hauptstadtstudios in Berlin findet in den ZDF-Sendewochen im Juni jeden Tag in der letzten halben Stunde des "ZDF-Morgenmagazins" von 8.30 bis 9.00 Uhr statt.

Weitere Highlights im EM:Bistro: Beim "Foot-Boule"-Orakel treten die Gäste gegeneinander an und versuchen, die Ergebnisse der Europameisterschafts-Begegnungen vorauszuspielen. Den Sound im EM:Bistro liefern nationale und internationale Music-Acts wie Mark Forster (8. Juni), Niila und Samu Haber (9. Juni.), Manu Ezho (10. Juni), Marquess (21. Juni), Annett Louisan (22. Juni), Alvaro Soler (23. Juni) und weitere. Kulinarische Genüsse präsentiert und serviert der französische Koch Régis Lamazère am 10. Juni live im Bistro. Zudem wird sich Sportmoderator Thomas Skulski aus verschiedenen Spielorten in Frankreich melden.

"In unserem EM:Bistro wollen wir den Zuschauern mit sportlichen Antworten durch unsere wechselnden Experten und mit französischer Lebensfreude Lust auf die Fußball-EM machen", erläutert Redaktionsleiter Thomas Fuhrmann.

Sportliche Unterstützung im EM:Bistro gibt es dabei von den Fußballexpertinnen und -experten Karl-Heinz Riedle (Fußball-Weltmeister 1990, am 8. Juni), Doris Fitschen (Managerin der deutschen Fußball-Frauennationalmannschaft, am 9. Juni), und Valérien Ismaël (ehemaliger französischer Fußball-Profi, jetzt Trainer bei VfL Wolfsburg II, vom 20. bis 24. Juni).

Fußball- und frankreichaffine Gäste zum Talk live im EM:Bistro sind zudem der Hollywood-Regisseur Roland Emmerich (9. Juni.), der französische Botschafter Philippe Etienne (10. Juni), der Kabarettist Horst Evers (22. Juni) und weitere.

In den ZDF-Sendewochen (8. bis 10. und 20. bis 24. Juni sowie vom 4. bis 8. Juli) gibt es zwischen 5.30 und 8.30 Uhr in jeder halben Stunde erweiterte Sportblöcke, die über alles Wesentliche dieser EM informieren. Vom 4. bis 8. Juli sendet das "ZDF-Morgenmagazin" Sport und Wetter komplett von einem Schiff auf der Seine. In fünf Etappen fährt die Crew in den EM-Finale-Ort Paris.

06.06.2016: Kick-off zur UEFAEuro 2016 live im ZDF/Auftaktspiel Frankreich gegen Rumänien aus Saint-Denis

"EM live" heißt es erstmals am Freitag, 10. Juni 2016, im ZDF. An diesem Tag fällt mit einer kurzen Eröffnungsfeier und dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Frankreich und Rumänien der Startschuss zur Fußball-Europameisterschaft 2016. Das ZDF steigt um 19.25 Uhr mit "ZDF EM live – der Countdown" in seine umfangreiche EM-Berichterstattung ein. Moderator Oliver Welke und Experte Oliver Kahn begrüßen die Zuschauer aus dem ZDF-EM-Studio in Paris, bevor ZDF-Live-Reporter Béla Réthy gegen 20.40 Uhr im Stadion von Saint-Denis die kompakte Eröffnungsfeier für die Zuschauer begleiten wird.

Welke und Kahn stimmen mit den Studio-Gästen Sebastian Kehl, dem ehemaligen französischen Nationalspieler Marius Trésor und ZDF-Experte Holger Stanislawski auf das Eröffnungsmatch ein und beleuchten die Stimmung im Lande. Eine Premiere, denn bei dieser EM wird das ZDF den Vorlauf und die Spielanalyse in wechselnden Gesprächsrunden präsentieren. ZDF-EM-Moderator Oliver Welke und ZDF-Experte Oliver Kahn werden jeweils durch prominente Gäste aus Sport, Kultur oder Show unterstützt.

Im Verlauf der "Countdown"-Sendung wird Antje Pieper auf der zentralen Fanmeile am Eiffelturm mit dem ZDF-Studioleiter in Paris, Theo Koll, sowie weiteren Gästen über Themen sprechen, die jenseits des Fußballs nicht nur die Franzosen bewegen: Wie sicher kann eine EM in Zeiten des Terrors sein? Und inwieweit haben die Anschläge des vergangenen Jahres die Franzosen verändert?

Um 20.40 meldet sich ZDF-EM-Livereporter Béla Réthy aus dem Stade de France in Saint-Denis. Direkt im Anschluss an die Eröffnungsfeier wird Réthy ab 21.00 Uhr auch das EM-Eröffnungsspiel Frankreich gegen Rumänien kommentieren.

Am Samstag, 11. Juni 2016, steht der komplette EM-Tag ab 14.05 Uhr mit drei Vorrundenspielen auf dem Programm des ZDF: Albanien gegen die Schweiz um 15.00 Uhr (Reporter: Martin Schneider), Wales gegen die Slowakei um 18.00 Uhr (Reporterin: Claudia Neumann) und die Begegnung England gegen Russland um 21.00 Uhr (Reporter: Oliver Schmidt).

02.06.2016: ZDF-Experten: Sebastian Kehl, Simon Rolfes und Holger Stanislawski nehmen die EM ins Visier 

Der Experten-Kader für die EM steht – das ZDF tritt in Frankreich mit geballter Fußball-Expertise an: Neben den Spielanalysen von Oliver Kahn und Holger Stanislawski bringen zudem die Ex-Nationalspieler Sebastian Kehl und Simon Rolfes ihr Fachwissen ein.

Bei der diesjährigen EM wird das ZDF die Spieleinstimmung und Spielanalyse in wechselnden Gesprächsrunden präsentieren. ZDF-EM-Moderator Oliver Welke und ZDF-Experte Oliver Kahn werden jeweils durch weitere Gäste unterstützt – zum Beispiel durch Sebastian Kehl. Der langjährige BVB-Profi, dreimal Deutscher Meister mit Borussia Dortmund und Vizeweltmeister mit der deutschen Nationalmannschaft, ist bereits am Freitag, 10. Juni 2016, im Experten-Einsatz. Dann steht ab 21.00 Uhr live im ZDF das Eröffnungsspiel Frankreich – Rumänien auf dem Programm. Und auch am Donnerstag, 16. Juni 2016, wenn um 21.00 Uhr live im ZDF Deutschland gegen Polen spielt, gehört der 36-Jährige zur kompetenten Gesprächsrunde vor der LED-Wand im ZDF-EM-Studio.

Simon Rolfes ist mit ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein am EM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft im Einsatz. Der langjährige Profi von Bayer 04 Leverkusen nahm mit der deutschen Nationalmannschaft an der EM 2008 teil und hat zwischen 2007 und 2011 26 Mal für die DFB-Auswahl gespielt. Zudem präsentierte der 34-Jährige in der vergangenen Bundesliga-Saison bereits das "Nachspiel" in der "ZDF SPORTreportage" – im Wechsel mit Holger Stanislawski und Hanno Balitsch.

ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz: "Auch bei dieser EM stehen die Live-Spiele im Mittelpunkt unserer Berichterstattung. Aber erstmals bieten wir zudem Gesprächsrunden mit populären Kennern der Fußballszene – nicht nur mit aktiven und ehemaligen Bundesliga-Spielern, sondern auch mit Sportgrößen wie Boris Becker oder Musikern wie Mark Forster, der beim Deutschland-Polen-Spiel im ZDF dabei ist."

Das ZDF und die UEFA EURO 2016

Mit verschärfter Kontrolle die Leichtigkeit des Spiels erhöhen, wenn erstmals 24 Teams in 51 EM-Partien antreten: Die hohen Sicherheitsvorkehrungen und das aufgestockte Teilnehmerfeld werden die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich prägen. Gerade in Paris, wo die 15. kontinentalen Titelkämpfe am 10. Juni mit dem Eröffnungsspiel Frankreich – Rumänien live im ZDF starten und wo dann einen Monat später, am 10. Juli, das große Finale zu erleben ist, wirken die Terroranschläge aus dem vergangenen Jahr nach. Entsprechend wird in und um die Stadien Sicherheit groß geschrieben, damit die UEFA EURO 2016 nicht nur spannende Spiele möglich macht, sondern erneut als ein verbindendes und begeisterndes Gesellschaftsereignis wahrgenommen werden kann.

Dazu trägt die umfangreiche ZDF-EM-Berichterstattung bei, die im Fernsehen genauso wie über PC, Tablet oder Smartphone die unvergleichliche Stimmung dieser Europameisterschaft einfangen wird. Und die dabei in allen Facetten die Frage beleuchtet: Folgt der amtierende Fußball-Weltmeister Deutschland den Spaniern nach, die nach ihrem WM-Titel 2010 auch den EM-Titel 2012 gewannen? Den umgekehrten Weg hat die DFB-Elf bereits vor 42 Jahren gemeistert: als amtierender Europameister Weltmeister zu werden

An der EM in Frankreich werden erstmals 24 statt wie zuletzt 16 Mannschaften teilnehmen. Diese verteilen sich auf sechs Vierergruppen. Damit steigt die Zahl der Turnierspiele von 32 auf 51. Ein Spiel um Platz drei gibt es – im Gegensatz zu Weltmeisterschaften – bei Europameisterschaften nicht.

23 EM Spiele im ZDF

ZDF und ARD übertragen 45 der 51 Spiele der UEFA EURO 2016 – die sechs Vorrundenspiele, die aus Wettbewerbsgründen parallel zu den ausgewählten EM-Partien laufen, die im ZDF oder in der ARD zu sehen sind, haben die beiden Sender an SAT.1 sublizensiert.

Das ZDF überträgt 23 EM-Spiele (15 Vorrundenspiele, fünf Achtelfinale, zwei Viertelfinale und ein Halbfinale). Welche Vorrundenspiele im ZDF oder in der ARD zu sehen sind, ist bereits festgelegt. Für die K.o.-Phase, deren Spiele komplett von den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern übertragen werden, erfolgt die Festlegung nach der Vorrunde und unter Berücksichtigung des Turnierverlaufs. Für das Achtelfinale und das Halbfinale hat das ZDF die Vorwahl. Wenn sich die deutsche Nationalmannschaft für diese K.o.-Runden qualifiziert, würde das Zweite deren Spiel übertragen.

Eröffnungsspiel im ZDF

Das ZDF startet am Freitag, 10. Juni 2016, mit dem Eröffnungsspiel Frankreich – Rumänien in die Fußball-Europameisterschaft und überträgt am Donnerstag, 16. Juni 2016, das deutsche Vorrundenspiel gegen Polen. In der ARD sind die Vorrundenspiele der DFB-Elf gegen die Ukraine (12. Juni) und Nordirland (21. Juni) zu sehen.

Am EM-Eröffnungstag beginnt das ZDF seine Live-Berichterstattung um 19.25 Uhr mit einer Einstimmung auf das Turnier, mit Eindrücken von der Situation in Frankreich kurz vor Beginn der EURO 2016 und mit Schalten zu den Fanmeilen. Richtig los geht es dann mit der Übertragung der zeitlich eng ans Auftaktspiel geknüpften Eröffnungsfeier. Und um 21.00 Uhr erfolgt der Anpfiff im Stade de France in Saint-Denis. 

Das ZDF macht nach dem Eröffnungsspiel am Samstag, 11. Juni 2016, gleich weiter mit drei Vorrundenspielen, die um 15.00 Uhr, 18.00 Uhr und 21.00 Uhr beginnen. Der EM-Sendetag im ZDF reicht dann von 14.05 bis 23.30 Uhr, am 16. Juni – wenn die deutsche Mannschaft gegen Polen spielt – bis 23.45 Uhr. Das ZDF überträgt seine 15 Vorrundenspiele an folgenden EM-Tagen: Neben den bereits erwähnten Spieltagen am Freitag, 10., Samstag, 11. und Donnerstag, 16. Juni 2016 ebenfalls noch am Dienstag, 14., Freitag, 17., Sonntag, 19. und Mittwoch, 22. Juni  2016. Insgesamt hat das ZDF zwölf EM-Sendetage.

Live-Spiele im Mittelpunkt der ZDF-Berichterstattung

Die ZDF-Berichterstattung von der EURO 2016 stellt auch bei diesem Turnier die Live-Spiele in den Mittelpunkt. Dennoch findet zudem die journalistisch kompetente Aufbereitung aller Themen rund um das sportliche Großereignis seinen gebührenden Platz – sowohl im ZDF-Programm als auch im Online-Angebot unter zdfsport.de.

Das EM-Studio im International Broadcast Center (IBC)

Bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien präsentierte das ZDF im engen Schulterschluss mit der ARD die Live-Sendungen von der Dachterrasse an der Copacabana. Diesmal nutzen beide Sender erneut eine gemeinsame Präsentationsfläche: Das ZDF teilt sich mit der ARD ein Studio im International Broadcast Center (IBC). Das ist zur EM im Messezentrum an der Porte de Versailles im 15. Arrondissement von Paris eingerichtet.

Das ZDF präsentiert vom Eröffnungsspieltag bis zum Halbfinale seine 23 EM-Spiele aus dem Studio im IBC. Erstmals gibt das Zweite damit den visuellen Reizen auf einer elf Meter langen LED-Wand den Vorzug vor der leichten Brise auf Dachterrassen oder Seebühnen. Die Fußball-WM 1998 in Frankreich hatte das ZDF noch auf einer Terrasse mit Blick auf den Arc de Triomphe präsentiert, bei späteren WM- und EM-Turnieren wurden illustre Präsentationsorte wie das Sony-Center am Potsdamer Platz in Berlin oder die Seebühnen in Bregenz und auf Usedom genutzt. Vor zwei Jahren waren ARD und ZDF dann zusammen in Rio de Janeiro auf der bereits erwähnten Dachterrasse mit Blick auf die Copacabana, nun praktizieren sie den kostensparenden Schulterschluss im IBC.

Während allerdings die ARD ihre Moderatoren in einigen Spielen auch ins Stadion schickt, moderieren Oliver Welke und Oliver Kahn die ZDF-EM-Sendungen immer und über das gesamte Turnier aus dem Studio im IBC. Dort werden die weiterentwickelten Möglichkeiten der Augmented Reality genutzt: Der Zuschauer kann sich auf optischen Mehrwert freuen – nicht nur durch die virtuellen Spieler im Vordergrund, sondern auch durch die hochauflösende LED-Wand im Hintergrund.

Gesprächsrunden vor LED-Wand

Wer im Studio bleibt, muss dafür sorgen, dass er dort nicht allein bleibt: Erstmals wird das ZDF die Spieleinstimmung und Spielanalyse in wechselnden Gesprächsrunden präsentieren. Bei Moderator Oliver Welke und Experte Oliver Kahn werden jeweils passend zu den Spielen weitere Gäste hinzukommen – aktive wie ehemalige Bundesliga-Spieler und in Deutschland bereits populäre Kenner der nicht-deutschen Nationalmannschaften, deren EM-Spiel an dem Sendetag übertragen wird.

Touchscreen-Analysen

Im ZDF EM-Studio wird viel passieren – und kein EM-Sendetag ähnelt dem anderen. Neben Oliver Welke und Oliver Kahn sind noch weitere feste Studiogrößen zu benennen: Schiedsrichter-Experte Urs Meier steht mit seiner Fachkompetenz für etwaige Diskussionen über fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen zur Verfügung. Und der frühere Bundesligatrainer Holger Stanislawski, der seit dem vergangenen August bereits in der "ZDF SPORTreportage" das "Nachspiel" zu den Samstagspartien der Fußball-Bundesliga liefert, analysiert am Touchscreen relevante Spielszenen – und das nicht besserwissend von oben herab, sondern auf Augenhöhe und in pointiert-positiver Präsentationsweise.

Durch die Erweiterung des Teilnehmerfeldes werden bei der EURO 2016 19 Spiele mehr ausgetragen als noch bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. Deswegen ist der technische und personelle Aufwand, mit dem ARD und ZDF dieses kontinentale Turnier übertragen, vergleichbar mit dem einer Weltmeisterschaft – allerdings logistisch nicht mit der WM in Brasilien 2014, vor allem im Hinblick auf die Entfernungen zwischen den zehn Städten, in denen die Spiele der UEFA EURO 2016 ausgetragen werden: Bordeaux, Lens, Lille, Lyon, Marseille, Nizza, Paris, Saint-Denis, Saint-Etienne und Toulouse.

Quartier der deutschen Nationalmannschaft

Am Genfer See bezieht das DFB-Team während der Fußball-Europameisterschaft sein EM-Quartier. Im Hotel Ermitage, einem 1909 erbauten Vier-Sterne-Hotel, erholen sich die deutschen Auswahl-Kicker von den Turnierstrapazen. Das Hotel liegt oberhalb der Stadt Evian-les-Bains und 125 Meter über dem Genfer See.

"Sportstudio"-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, die schon vor zwei Jahren aus dem deutschen WM-Quartier im Campo Bahia im Nordosten Brasiliens berichtete, wird erneut nah an der Weltmeister-Mannschaft sein und diesmal alle wichtigen Team-Infos aus Evian vermitteln. Sie begleitet auch die deutsche Nationalmannschaft zu den EM-Spielen in die Stadien und führt die Interviews mit Bundestrainer Joachim Löw. Im Stadion, bei Pressekonferenzen und am Quartier steht ihr Simon Rolfes zur Seite, der bis Ende vergangener Saison noch für Bayer Leverkusen auf dem Platz stand und mittlerweile neben Holger Stanislawski und Hanno Balitsch als „Nachspiel“-Experte in der „ZDF SPORTreportage“ seine Fußball-Erfahrungen einbringt. Auch der langjährige Bundesliga-Profi Hanno Balitsch, der derzeit seinen Jugendverein Waldhof Mannheim an der Spitze der Regionalliga Südwest hält, ist bei der EM an der Seite von Live-Reporter Béla Réthy redaktionell tätig.

Stimmen und Stimmungen rund um die EM-Stadien

Um Stimmen und Stimmungen rund um die Stadien und in den Spielstätten einzufangen, sind drei weitere Sport-Moderationsgrößen des ZDF im Einsatz: Anna Kraft, seit vergangenen Sommer das neue Gesicht in der "ZDF SPORTreportage", sowie Sven Voss und Jochen Breyer, beide als Moderatoren des "aktuellen Sportstudios" bewährt. Die drei führen Interviews, sammeln O-Töne und vermitteln den Stadionspirit am jeweiligen Spieltag.

Als Live-Reporter am ZDF-Mikrofon sind während der EM zu erleben: Béla Réthy, Oliver Schmidt, Martin Schneider, der seine Turnier-Premiere als Kommentator feiern wird, und Claudia Neumann, die ebenfalls zum ersten Mal bei einer Männer-Europameisterschaft zwei Vorrundenspiele kommentiert.

"Entscheidend sind die richtigen Gesprächspartner"
Interview mit ZDF-EM-Moderator Oliver Welke

Von der Dachterrasse an der Copacabana ins Studio im Pariser IBC. Wird die dort verstärkte Augmented Reality die Brise von Rio endgültig vergessen lassen?

Diese neue Reality wird bestimmt eine Bereicherung. Und auf dem Balkon in Rio gab es zwar einen grandiosen Ausblick, nur leider sehr wenig Brise, deswegen trauere ich dem nicht nach. Studio und Studiotechnik sind natürlich nicht unwichtig, aber entscheidend für so lange Übertragungen ist, dass man als Moderator die richtigen Gesprächspartner hat.

Im EM-Studio in Paris werden Sie sich nicht allein auf Oliver Kahn und gegebenenfalls noch den oder die Trainer konzentrieren können, sondern gelegentlich eine Gesprächsrunde managen müssen. Ist das Gelegenheit zu noch mehr Spontaneität in der Aufarbeitung des Spielgeschehens? Oder ist es vor allem eine moderne Art, die Vielfalt des Fußballs mit einer immer wieder neuen Riege zusätzlicher Fachleute zu präsentieren?

Ich denke, es ist nicht schlecht, gelegentlich Gäste zu haben, die sich mit bestimmten Mannschaften besonders gut auskennen. Und mal vom gelernten Schema „Experte plus Moderator“ abzuweichen mit so einer kleinen Runde, hat auch etwas. An so einem Duo hat sich der Zuschauer nach acht, neun Stunden Live-Sendung vielleicht auch irgendwann mal sattgesehen. Da ist mancher dann sogar ganz froh, wenn nicht immer nur einer der beiden Ollis quatscht.

Und was erwarten Sie von der EM: Sicherheit zwar rund um die Stadien, aber kein Sicherheitsfußball auf dem Platz, stattdessen ein Offensivfestival? Wer sind Ihre Turnierfavoriten?

Echt ganz schwer einzuschätzen bei diesem vergrößerten Teilnehmerfeld. Im Übrigen: Ich habe mit meinen Prognosen für die letzte WM so spektakulär danebengelegen, dass ich mir geschworen habe, nie wieder Tipps zum Turnierverlauf abzugeben.

Die Fragen an Oliver Welke stellte Thomas Hagedorn.

Expertisen, Analysen und die neue Vielfalt der Perspektiven 

"Sachlich und locker" analysiere man heute Spitzenfußball, sagt Holger Stanislawski und ergänzt: "Jürgen Klopp und Oliver Kahn haben in dieser Hinsicht im ZDF schon viel Wegweisendes geleistet". Für den ehemaligen Spieler, Sportlichen Leiter und Trainer des FC St. Pauli ist bei der Analyse zudem wichtig, "den Job als Experten nicht zu hoch zu hängen. Ich stehe nicht auf einem Podest und will den Eindruck vermitteln, alles besser zu wissen, nur weil ich seit zwei Jahrzehnten im professionellen Fußball unterwegs bin."

Nach St. Pauli waren die TSG Hoffenheim und der 1. FC Köln Holger Stanislawskis weitere Trainerstationen in der Fußball-Bundesliga. Im Sommer 2013 verließ er die Fußball-Bühne und leitet seitdem ein Einkaufscenter in Hamburg. "Nach meiner Zeit als Trainer in Köln und insgesamt 18 Jahren im professionellen Fußball hat mich die Herausforderung gereizt, eine komplett andere Aufgabe zu meistern", sagt der heute 46-Jährige. "Aber den Fußball habe ich trotzdem weiter im Blick, bin so oft es geht im Stadion – in Hamburg bieten sich dafür ja Spiele der Ersten wie der Zweiten Liga an."

Und seit einem halben Jahr ist er für das "Nachspiel" in der "ZDF SPORTreportage" engagiert und nimmt dafür die Samstagsspiele der Fußball-Bundesliga sehr akribisch und intensiv wahr. Im "aktuellen Sportstudio" analysierte der gebürtige Hamburger zudem am 5. März 2016 das Bundesliga-Spitzenspiel Borussia Dortmund – Bayern München. Nun wird Holger Stanislawski bei den ZDF-Übertragungen von der Fußball-Europameisterschaft 2016 seine Expertise am Touchscreen im ZDF-Studio im Pariser IBC einbringen.

Dies erfolgt als Ergänzung zu den Gesprächsrunden, in denen Torwart-Legende Oliver Kahn zusammen mit Oliver Welke und anderen die EM-Spiele analysiert. Der ehemalige Welttorhüter, Nationalmannschafts-Kapitän, Vizeweltmeister, Champion-League- und UEFA-Cup-Sieger sowie mehrfache Deutscher Meister und Pokalsieger ist seit September 2008 als ZDF-Experte im Einsatz und analysiert EM- und WM-Spiele im ZDF. Seit 2012 steht er zudem bei den ZDF-Champions-League-Übertragungen den Moderatoren Oliver Welke und Jochen Breyer kompetent zur Seite.

Von 2009 bis 2012 hat Katrin Müller-Hohenstein zusammen mit Oliver Kahn die Fußball-Länderspiele im ZDF präsentiert, bei der Fußball-WM 2014 war sie erstmals als Moderatorin am Quartier der deutschen Nationalmannschaft im Einsatz. Und auch bei der EM ist die gebürtige Erlangerin wieder nah an der DFB-Elf und interviewt in den Stadien nach den deutschen Spielen Bundestrainer Joachim Löw. Sowohl am Quartier der deutschen Nationalmannschaft wie an den Stadien erhält sie Unterstützung von einem weiteren Fußball-Experten, der im Wechsel mit Holger Stanislawski und Hanno Balitsch seit einem halben Jahr das "Nachspiel" in der "ZDF SPORTreportage" präsentiert: Simon Rolfes beendete seine Bundesliga-Karriere nach Abschluss der Saison 2014/2015. Sieben Spielzeiten lang hatte der Sportmanagement-Student das Kapitänsamt beim Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen inne und bestritt insgesamt 26 Länderspiele im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. Im ZDF war er zuletzt beim Fußball-Länderspiel Deutschland – England am 26. März 2016 als ZDF-Experte an der Seite von Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein im Analyse-Einsatz.

"Bin auf Belgien gespannt" – Interview mit ZDF-Live-Reporter Béla Réthy

Erst kommentieren Sie am 28. Mai das Champions-League-Finale in Mailand, 13 Tage später dann das EM-Eröffnungsspiel in Paris. Geht es Ihnen da wie den Spielern, die im Champions-League-Finale stehen werden und kurz darauf die nächste sportliche Herausforderung meistern müssen und dabei hoffen, keine "schweren Beine" zu bekommen?

Was die Spieler betrifft, die im Champions-League-Finale stehen werden: Wer mit einem solchen Erfolgserlebnis zur EM anreist, wird die Müdigkeit schnell aus Beinen und Kopf bekommen. Spieler, die mit einem Erfolgserlebnis zu einem wichtigen Turnier kommen, begleitet das Gefühl, Großes leisten zu können. Was mich betrifft: Wenn ich das Mikrofon in Mailand aus der Hand gelegt habe, beginne ich mich anschließend auf die EM zu freuen und akribisch auf die Spiele vorzubereiten, die ich kommentieren darf.

Die Europameisterschaft steht auch im Zeichen großer Sicherheitsvorkehrungen. Wie gehen Sie als Live-Reporter damit um?

Drei Wochen nach den Terroranschlägen im vergangenen November war ich bereits bei der EM-Auslosung in Paris als Reporter im Einsatz. Damals habe ich während der Arbeit relativ schnell verdrängen können, was vorher passiert war. Auch deshalb, weil ich sehen konnte, dass das Leben in Paris schon wieder entspannt weiterlief – und das ist ja auch die richtige Antwort. Deswegen rechne ich auch bei der EM mit einer angenehmen Atmosphäre und werde die Attentate vom November nicht ständig im Kopf haben –  diesen Triumph sollte man den Attentätern nicht gönnen.

Hoffen Sie denn auf ein EM-Halbfinale, das Erinnerungen an das deutsche WM-Halbfinale in Brasilien vor zwei Jahren wachruft?

Das 7:1 der deutschen Elf gegen Brasilien war ein sensationelles Spiel mit historischem Erinnerungswert. Aber für mich als Live-Reporter war es gar nicht so einfach: Bereits nach 29 Minuten stand es 5:0 – und ich hatte noch eine Stunde zu kommentieren, obwohl eigentlich alles analysiert und die Emotionen ins Bild gerückt und besprochen waren. Der Druck, der den Brasilianern die Beine schwer machte, war schon zur Pause benannt – ebenso die taktische Meisterleistung der Deutschen. Natürlich war es ein Erlebnis, das sich aber in der Form diesmal nicht wiederholen wird. Doch ein EM-Halbfinale, das auf andere Weise Geschichte schreibt, erhoffe ich mir durchaus.

Und wer sind Ihre EM-Favoriten?

Neben Weltmeister Deutschland auch Gastgeber Frankreich. Sehr gespannt bin ich, ob Belgien erneut die Leistungen von der WM abrufen kann. Sie sind aktuell Weltranglisten-Erster, aber der EM-Titel beim großen Nachbarn wäre dennoch eine kleine Überraschung.

Mit Béla Réthy sprach Thomas Hagedorn.

Mit Live-Reporterin und EM-Debütant

Der 1:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen vor zehn Jahren dürfte vielen Fußballfans am 16. Juni 2016 wieder in Erinnerung kommen, wenn live im ZDF Deutschland und Polen zum möglicherweise vorentscheidenden Gruppenspiel aufeinandertreffen: David Odonkors langer Lauf zur kurzen Berühmtheit, Oliver Neuvilles erlösender Treffer nach Odonkors Flanke – und das bei der WM im eigenen Land! Oliver Schmidt, der diesmal aus Saint-Denis das EM-Vorrundenspiel Deutschland – Polen live im ZDF kommentieren wird, war vor zehn als Nationalmannschafts-Begleiter im Stadion und erinnert sich: "Nach diesem 'atmosphärischen Erdbeben' in Dortmund infolge des 1:0-Siegtreffers war uns klar, dass DFB-Teamchef Jürgen Klinsmann mit seiner Elf 'alles' schaffen kann" – bekanntlich reichte es dann für Platz 3. Doch mittlerweile ist die Fußball-Historie zwischen den Nationalmannschaften Deutschland und Polen längst weitergegangen: Wie stark Polen mit Bayerns Stürmerstar Robert Lewandowski spielt, haben sie nicht nur beim 2:0-Sieg gegen Löws Weltmeister-Team in der jüngsten EM-Qualifikation für das Turnier in Frankreich bewiesen – im Rückspiel gewann dann Deutschland mit 3:1. Oliver Schmidt wird diese und noch viele weitere Daten parat haben, wenn er das EM-Aufeinandertreffen der beiden Nachbarländer kommentiert.

Claudia Neumann, als ZDF-Live-Reporterin unter anderem bereits bei den Fußball-Weltmeisterschaften der Frauen 2011 und 2015 im Einsatz, freut sich auf die EM-Vorrundenspiele Wales – Slowakei und Italien – Schweden, die sie live im ZDF kommentieren wird: "Wales und die Slowakei sind EM-Debütanten, das heißt: sie profitieren von der Aufstockung auf 24 Teilnehmer. Beide haben sogar Chancen aufs Achtelfinale in einem Modus, in dem selbst die vier besten Gruppendritten weiterkommen", schätzt die gebürtige Rheinländerin die Ausgangslage ein und ergänzt: "Auf Wales mit  Real Madrid-Star Gareth Bale bin ich besonders neugierig“. Zu ihrer zweiten Kommentatorinnen-Aufgabe sagt sie: "Italien gehört immer zum erweiterten Favoritenkreis einer EM und Schweden – das ist Zlatan Ibrahimovic. Ihm zuzuschauen ist ein echtes Erlebnis."

Premiere als ZDF-Live-Reporter bei einem großen Fußballturnier feiert Martin Schneider, der seit 1995 für das ZDF arbeitet und viele Jahre als Redakteur Live-Reporter Béla Réthy bei Fußball-Übertragungen unterstützte. Martin Schneider kommentiert die EM-Vorrundenspiele Albanien – Schweiz, Ukraine – Nordirland und Tschechien – Kroatien und sagt dazu: "Ich überlasse in der Vorbereitung nichts dem Zufall: Ich durchforstete das Internet, durchleuchte die Biografien der Spieler und erkunde die taktischen Systeme der Mannschaften. Außerdem werde ich mir einige entscheidende Spiele aus der Qualifikations-Runde und letzte Testkicks der Teams anschauen."

Mit dem Fußball unterwegs durch Frankreich

Das "ZDF-Morgenmagazin" trifft Land und Leute und liefert die Fakten zur Europameisterschaft: Alle Spiele, alle Tore, die EM-Expertenanalyse und die neusten Informationen aus dem Quartier der deutschen Mannschaft.

Die "MoMa"-Sport-Moderatoren Annika Zimmermann und Thomas Skulski fangen die EM-Atmosphäre ein und sind dafür im Auto, im TGV und auf dem Kreuzfahrschiff MS „Seine Comtesse“ in Frankreich unterwegs.

In der Sendewoche vom 20. bis 24.Juni 2016 führt die Reise von Lille über Paris nach Nizza. Im Mittelpunkt steht dabei am 21. Juni 2016 das dritte und abschließende Gruppenspiel der deutschen Mannschaft in Paris gegen Nordirland.

Paris ist auch das Reiseziel in der Sendewoche vom 4. bis 8.Juli 2016. Mit einem Kreuzfahrtschiff auf der Seine reist die Crew des „ZDF-Morgenmagazins“ in fünf Etappen in den EM-Endspiel-Ort.

Und nicht nur das: Wetter-Moderator Benjamin Stöwe ist mit an Bord der MS "Seine Comtesse". Eine Woche lang kommt der "mo:ma"-Wetterbericht live aus Frankreich.

Immer und überall – Die EM auf ZDFsport.de

Mit einem außergewöhnlichen Online-Angebot begleitet ZDFsport.de die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich. Innovative Features eröffnen neue, spektakuläre Perspektiven auf dieses Sportevent.

Neben den längst standardmäßig angebotenen Livestreams der im ZDF übertragenen EM-Spiele werden die EM-Inhalte in einem eigenen Schwerpunkt in der ZDF-App und unter der URL em.zdf.de gebündelt. Die Zuschauer finden dort zu jedem Spiel eine eigene Match-Seite mit allem, was zu diesem Spiel gehört: von der Timeline zu Livestreams und Videos über Aufstellung und Statistiken bis hin zum Newsfeed und zu MyView.

Noch mehr Perspektiven: Taktik-Blick, Coach-Cam und MyView

Während der Spiele bieten Taktik-Blick, Coach-Cam und MyView einen echten Mehrwert: Interessierte Fans können sich ergänzend zur TV-Übertragung via Livestream die Stadion-Totale als Taktik-Blick zuschalten. Dort kann man die taktischen Verschiebungen auf dem Spielfeld unmittelbar verfolgen – fast wie im Stadion. Außerdem können in der Coach-Cam beide Trainer genau unter die Lupe genommen und die Reaktionen auf der Bank jederzeit live mitverfolgt werden. Eine noch bessere Sicht auf die Highlights oder strittige Phasen des Spiels hat der ZDF-Nutzer mit der MyView: In dieser Rubrik wird jede wichtige Szene aus verschiedenen Kamera-Perspektiven als Abrufvideo angeboten. Der Nutzer entscheidet, ob er das Tor von der Gegengerade oder aus der Spider-Cam sehen will – und dies schon während der Partie.

News-Feed

Im News-Feed finden die Nutzer während der Spiele pointierte Meinungen, Hintergrund-Beiträge, Liveticker-Einträge und Fundstücke aus den sozialen Netzwerken.

ZDF-EM 2016 – immer und überall

Das komplette Angebot ist innerhalb der ZDF-App und auch über em.zdf.de immer und überall greifbar. Ob Zuhause auf der Couch als Second Screen oder beim Grillen im Park: Kein Tor wird mehr verpasst, keine wichtige Meldung versäumt. Wie immer stehen alle Höhepunkte, Zusammenfassungen und Hintergründe als Video zum Abruf bereit. Nach dem Spiel gibt es eine Spiel-Zusammenfassung als Video – damit der User auch am nächsten Morgen kein Tor verpasst hat.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der deutschen Nationalmannschaft – alle Informationen finden die Fans im Bereich „DFB-Team“: Dort sammeln sich aktuelle News, Tweets und Videos rund um die DFB-Elf, inklusive detaillierter Statistiken zu Schweinsteiger & Co. Zudem werden die DFB Pressekonferenzen im Livestream übertragen.

Im ZDF-Tippspiel können User Tipp-Runden bilden und ihren guten ‚Riecher‘ unter Beweis stellen. Als besonderes Schmankerl ist dort eine Fan-Challenge eingebaut, bei der man Mitspieler zum direkten Tipp-Duell herausfordern und Bonus-Punkte sammeln kann.

ZDFtext und Social Media

Auch der ZDFtext (ab Seite 200) wird mit einem ausführlichen Nachrichten- und Ergebnis-Service ein umfangreiches WM-Programm anbieten – mit den Live-Daten aller Teams und Spieler. Kein Ballkontakt bleibt im Verborgenen.

Über die sozialen Netzwerke taucht der User noch tiefer in das Turnier und die Turnier-Berichterstattung ein. Ob sich der Reporter kurz vor Anpfiff aus dem Stadion per Livestream meldet oder der ZDF-Experte aus dem Studio seine Tipps und Einschätzungen gibt – der Zuschauer ist über die ZDF Sport-Kanäle in den sozialen Netzwerken quasi live dabei. Und er hat dort außerdem einen direkten Draht zu den Experten und Gästen im Studio, die die drängendsten Fragen der User sowohl in der Sendung als auch über die sozialen Netzwerke kompetent beantworten. Und wer über die Ereignisse in Frankreich diskutieren oder einfach seine Meinung zum ZDF-Programm oder den Protagonisten kundtun möchte, ist dort ebenfalls richtig. 

Das ZDF-Team bei der Fußball-EM 2016

Teamchef: Dieter Gruschwitz

Programmchef: Christoph Hamm

 

Moderation: Oliver Welke

Moderatorin am Quartier der DFB-Elf:
Katrin Müller-Hohenstein

Moderatoren an den Stadien:
Jochen Breyer, Anna Kraft, Sven Voss

ZDF-Experten: Oliver Kahn,
Urs Meier, Holger Stanislawski

Live-Reporter:

Béla Réthy, Oliver Schmidt, Martin Schneider, Claudia Neumann

 

Regisseure:

IBC: Stefan Kanzler, Markus Kainz, Christian Thielmann

Quartier DFB-Elf: Andreas Lauterbach

 

Produktion:

Gesamtleitung: Herbert Galonske

Christian von Wilckens, Eckhard Gödickemeier (Quartier DFB-Elf)

Technische Leitung: Vito Zoiro, Florian Rathgeber

 

Leitende Redakteure:

IBC: Monika Thyen, Gerrit Schnaar, Aris Donzelli

Quartier DFB-Elf: Manuel Bienefeld, Markus Lipfert

ZDF-Morgenmagazin Moderation Sport: Thomas Skulski, Annika Zimmermann

Online ZDFsport.de:
Stefan Baur, Matthias Hölscher, Andreas Heck,
Anne Hirsch (Quartier DFB-Elf)

"Wir sind groß" – Der ZDF-EM-Song von Mark Forster

"Es gibt nichts, was uns hält, wir holen den Pokal" sang er vor zwei Jahren in der WM-Version seines Überraschungshits "Au Revoir". Nun ist der bekennende Fan von Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern auch zur EM wieder optimistisch gestimmt und will "aufbrechen", "die Leinen los lassen", "das Buch selber schreiben" und "alles gewinnen". Mark Forsters neues Lied "Wir sind groß" beschwört die Glücksmomente – etwa eines EM-Abends im Zweiten. Als ZDF-EM-Song rundet die aufmunternde Musik die Übertragungen  ab und lässt nach langen Sendetagen die Erkenntnis anklingen: "Für immer bunteste Zeiten".

Wie man eine positive Grundstimmung in Musik umsetzt, hat der deutsche Sänger und Songwriter mit polnischen Wurzeln in seinen Songs "Au Revoir" oder "Bauch und Kopf" bewiesen – mit letzterem wurde er im vergangenen Jahr für Rheinland-Pfalz Sieger im Bundesvision-Song-Contest. Der 32-jährige, der eine polnische Mutter und einen deutschen Vater hat, ist bestens geeignet, am 16. Juni 2016 beim EM-Vorrundenspiel Deutschland – Polen live im ZDF seine Einschätzung zum wünschenswerten Spielverlauf zu geben.

"logo!" im Fußballfieber

Auch das Kinder- und Jugendprogramm des ZDF begleitet die Fußball-Europameisterschaft in vielen Beiträgen und Sendungen, unter anderem in der Kinder-Nachrichtensendung "logo!" und in "pur+".

"logo!" im Fußballfieber

Schon im Mai, einige Wochen vor dem Eröffnungsspiel der Europameisterschaft, ist bei "logo!" das Fußballfieber ausgebrochen: Die "logo!"-Kinderreporter trafen bereits Nationalspieler und sprachen mit ihnen über die Chancen der deutschen Mannschaft.

"logo!"-Reporterin Simone Klein wird vom Eröffnungsspiel in Paris berichten. In der ersten Turnierwoche fährt das "logo!mobil" durch Frankreich, auf der Suche nach spannenden Geschichten, interessanten Menschen und natürlich der Fußballstimmung in dem Land.

Am Freitag, 10. Juni 2016, 19.25 Uhr (KiKA) schildert "logo!"-Reporterin Simone Klein, was Paris für die Sicherheit tut und berichtet von einem Konzert auf der Fanmeile. In einem Schaltgespräch gibt sie ein aktuelles Stimmungsbild.

Am Samstag, 11. Juni 2016, 19.50 Uhr (KiKA) gibt es in "logo!" einen Rückblick auf das Eröffnungsspiel.

Und am Sonntag, 12. Juni 2016, 19.50 Uhr (KiKA) ist im Live-Schaltgespräch mit Simone Klein zu erfahren, wie die Stimmung vor dem ersten Deutschland-Spiel ist. Die "logo!"-EM-Experten – Kinder, die selbst im Verein Fußball spielen und wissen, wovon sie reden – treten im Tipp-Duell gegen den ZDF-Fußball-Experten Simon Rolfes an.

Auch auf www.logo.de gibt es viel rund um die EM zu entdecken. Dort können die "logo!"-Zuschauer ihr Fußballwissen testen und natürlich auch ihre Meinung zur entscheidenden Frage abgeben: Wer wird Europameister?

Freitag, 10. Juni 2016, 19.25 Uhr. KiKA
Beitrag mit "logo!-Reporterin Simone Klein

Zwischen Verehrung und Verachtung – Dokumentation von Jochen Breyer

Am 12. Juli 1998 köpfte Zinedine Zidane Frankreich ins Glück. Für die Grande Nation wurde die Nationalmannschaft zum Symbol geglückter Integration. Doch davon ist heute nur wenig übrig.

Auf dem Platz als Helden gefeiert – im wahren Leben im Abseits? Wie steht Frankreich zu seiner Nationalmannschaft, die zum Großteil maghrebinische Wurzeln hat? "Sportstudio"-Moderator Jochen Breyer berichtet über die Stimmung im EM-Gastgeberland.

Am 12. Juli 1998 gewann Frankreich 3:0 gegen Brasilien im Finale der Fußballweltmeisterschaft; zweimal traf Zinedine Zidane, der Superstar mit maghrebinischen Wurzeln, gegen Brasiliens Ballkünstler. In der Nacht des WM-Triumphs lagen sich auf den Champs-Élysées alle in den Armen. Das tief gespaltene Frankreich bejubelte seine Fußballhelden. Für einen Moment entstand die Vision einer neuen, versöhnten Gesellschaft, deren Vorbild die Nationalmannschaft ist. Sie wurde zum Symbol einer geglückten Integration und der Kraft, die daraus entstehen kann. Doch das ist lange her.

Wie geht das Land heute mit einer Mannschaft um, deren Spieler zum Großteil Migrationshintergrund haben – und in dem die rechte Partei Front National zugleich zu einer fast mehrheitsfähigen politischen Strömung geworden ist? Mit dieser Frage im Gepäck reist Jochen Breyer durch Frankreich. Auf und abseits des Rasens trifft er ehemalige und aktuelle Spieler, spricht mit denen, die aus den Vororten kommen, ebenso wie mit denen, die über sie urteilen.

Lilian Thuram, französischer Rekord-Nationalspieler, und sein Teamkollege und Linksverteidiger Bixente Lizarazu waren 1998 dabei und wissen, wie groß sich der Triumpf damals anfühlte. Sie wissen aber auch, dass die Euphorie nicht lange anhielt. Heute engagiert sich Lilian Thuram gegen Rassismus. Er sitzt im Integrationsrat der französischen Regierung, unterstützt Jugendliche in den Banlieues und leistet in den Schulen Aufklärungsarbeit. Inzwischen, erzählt Thuram, gilt die Nationalmannschaft nicht mehr als Vor-, sondern als Spiegelbild einer in sich völlig zerrissenen Gesellschaft. Über sie werde in einem Ausmaß öffentlich debattiert und gestritten, wie es in Deutschland kaum vorstellbar sei.

Nach den Skandalen und dem frühen WM-Aus 2010 in Südafrika, wurden die Spieler öffentlich als Abschaum beschimpft. Der damalige Staatspräsident Nicolas Sarkozy sorgte sich um die „nationale Identität“ der Nationalmannschaft. Marine Le Pen, Chefin der Partei Front National, ging noch einen Schritt weiter: Sie erkenne sich in der Nationalmannschaft nicht wieder, die meisten Spieler trügen „eine andere Nation im Herzen“. Die Einheit war zerbrochen. In der öffentlichen Wahrnehmung gab es "richtige" und "falsche" Franzosen.

Daran hat sich bis heute wenig geändert. Im Gegenteil, die französische Nationalmannschaft "L’Équipe tricolore" ist Spielball einer aufgeheizten Debatte, die seit den verheerenden Anschlägen in Paris nochmal an Schärfe gewonnen hat. Denn wieder schaut Frankreich auf die Banlieues und denkt an Terrorismus.

Auf seiner Reise in französische Stadien und Vororte erlebt Jochen Breyer eine gespaltene Nation. Doch er erlebt auch die Faszination des Fußballs, die stärker ist als Rassismus und Ressentiments.

Der Film von Jochen Breyer und Tim Gorbauch ist am EM-Eröffnungsspieltag, am Freitag, 10. Juni 2016, 23.30 Uhr, im ZDF zu sehen.

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