Idylle auf 1 800 Metern Höhe. Foto: ZDF/Robert Scharler
Idylle auf 1 800 Metern Höhe. Foto: ZDF/Robert Scharler

ZDF.reportage: "Berghüttenzauber"

Im Januar ist die "ZDF.reportage" ganz auf Winter eingestellt: Nachdem zunächst der Zweiteiler "Abenteuer Hurtigruten" den "Winterzauber am Polarkreis" beleuchtet hat, rückten anschließend "Die Wintercamper" in den Blick. Am Sonntag, 28. Januar 2018, 18.00 Uhr begutachtet die "ZDF.reportage" den "Berghüttenzauber" in den winterlichen Alpen.

  • ZDF, Sonntag, 28. Januar 2018, 18.00 Uhr / sonntags 18.00 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Sonntag, 28. Januar 2018

Texte

Sendetermine und Stab

Sonntag, 7. Januar 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Abenteuer Hurtigruten
1. Winterzauber am Polarkreis

Sonntag, 14. Januar 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Abenteuer Hurtigruten
2. Eine Reise ans Ende der Welt

Film von Meike Materne

Produktion: Telekult
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 2 x 30 Minuten

 

Sonntag, 21. Januar 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Die Wintercamper
Ein Stellplatz zwischen Eis und Schnee

Film von Sören Folkens

Produktion: Good Times, Köln
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 28. Januar 2018, 18.00 Uhr, ZDF

ZDF.reportage: Berghüttenzauber
Winter in den Alpen

Film von Christoph Warneck

Produktion: ZDF Digital
Redaktion: Heike Schnaar
Länge: ca. 30 Minuten

Abenteuer Hurtigruten: Winterzauber am Polarkreis

Viele Passagiere meinen, es sei die schönste Schiffsreise der Welt – zwischen Tradition und Moderne, mit atemberaubenden Winterlandschaften. Eine Schiffsreise auf den Hurtigruten ist ein Erlebnis. Im Süden Norwegens beginnt das Abenteuer. Es geht entlang der zerklüfteten Fjordlandschaft hoch in den Norden zum Polarkreis. Vor 125 Jahren wurde die Strecke von einem Postschiff erstmals befahren.

Endlich gab es damals eine Verbindung zwischen den Handelszentren im Süden und den unerreichbaren Fischerdörfern im Norden Norwegens. Aus der Transportroute von damals ist längst ein Touristenmagnet geworden – besonders im Winter, wenn Schnee und Eis die Küsten in eine faszinierende Landschaft verwandeln und Reisende vom Polarlicht verzaubert werden. Von Menschen, die sich mit dieser Reise einen Lebenstraum erfüllen, von Besatzungsmitgliedern, die das einzigartige Erlebnis möglich machen, und von Norwegern, die die "MS Nordkapp" für Behördengänge oder Arztbesuche nutzen, erzählt der Film.

Teil eins der Reise beginnt in Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens. Umgeben von sieben Bergen, wird sie auch das "Tor zu den Fjorden" genannt und ist zentraler Ausgangspunkt für Norwegen-Reisen. Die Mischung aus Lokalkolorit und Geschichte kann man am besten im Hafenviertel Bryggen kennenlernen. Das Weltkulturerbe und ein Besuch auf dem Fischmarkt stimmen die Passagiere auf die kommenden Tage an Bord der "MS Nordkapp" richtig ein.

Die Reise führt durch den atemberaubenden Nordfjord auf das offene Meer. Erster Halt ist Ålesund. Mit ihren Jugendstil-Türmen ist die Stadt schon aus der Ferne gut zu erkennen. Im Hafen werden Waren, Lebensmittel und Post aus- und wieder eingeladen, Arbeitsalltag für die Crew. Weiter geht es zur drittgrößten Stadt Norwegens, nach Trondheim. Es ist Zeit zum Verweilen. Der Wikinger und spätere König Olav Tryggvason gründete die altertümliche Stadt 997 nach Christus. Dort befindet sich die Kathedrale "Nidarosdom", die einzige in Norwegen, die aus gotischer Zeit stammt.

Am vierten Tag wird der Polarkreis überquert und dieser Augenblick mit einer zünftigen Polarkreis-Zeremonie zelebriert. Dann tauchen schon bald die Lofoten auf, mit einer 1000 Meter hohen Eiswand am Horizont. Den Charme der Inselgruppe erleben die Passagiere, vorbei an den kleinen, malerischen Fischerdörfern auf dem Weg zum Städtchen Bodø. Bei einer Winterwanderung außerhalb des Stadtzentrums von Bodø hat man einen beeindruckenden Ausblick auf die 13 schneebedeckten Gipfel der Bergkette Borvasstindan.

Abenteuer Hurtigruten: Eine Reise ans Ende der Welt

Mit der "MS Nordkapp" unterwegs auf den Hurtigruten von Bergen im Süden Norwegens bis in den hohen Norden nach Kirkenes. Im zweiten Teil geht es nördlich des Polarkreises weiter, das Schiff steuert Tromsø an, die "Hauptstadt der Arktis". Während das Schiff im Hafen liegt, ist Zeit für einen Stadtbesuch. Sehenswürdigkeiten gibt es viele, dort steht beispielsweise die am nördlichsten gelegene Kathedrale der Welt. Nach kürzeren Stopps im hohen Norden erreicht die "MS Nordkapp" das Tor zum spektakulären Nordkap. Per Bus geht es dann an der schroffen Felsenküste entlang zum Plateau des Globus-Denkmals, dem Symbol für das Nordkap. Nur 2000 Kilometer entfernt befindet sich der geografische Nordpol.

Mit dem Gefühl, am Ende der Welt zu sein, geht die Schiffsreise weiter ins Kernland der Samen. Im Fischerdorf Kjøllefjord gehen viele Passagiere von Bord, um eine aufregende Fahrt mit dem Schneemobil durch die entlegensten Landschaften in Lappland zu erleben. Schneebedeckte Täler und – mit etwas Glück – das hypnotisierende Nordlicht am klaren Sternenhimmel sind die Highlights.

Der Ausflug endet in Mehamn – in der Nähe des nördlichsten Punktes des europäischen Festlandes – an der stürmischen und wilden Küste der Finnmark. Endstation der Schiffsreise ist Kirkenes im äußersten Nordosten Norwegens. Viele Touristen gönnen sich dort eine Hundeschlittenfahrt mit heimischen Huskys, um noch einmal den Zauber des verschneiten Nordens zu erleben.

Die "MS Nordkapp" wird dort umdrehen und nach geschäftigem Ein- und Ausladen von Gütern, wie Lebensmitteln oder Medikamenten, die Rückreise antreten.

Die Wintercamper – Ein Stellplatz zwischen Eis und Schnee

Wintercamping ist für die einen eine absurde Vorstellung, für die anderen die Erfüllung ihrer Träume. Wer sich einmal daran gewöhnt hat, macht es immer wieder. Im kuscheligen Wohnwagen sitzen, während draußen Schnee und Eis liegen – oft direkt in der Natur, etwa im Gebirge, und zusammen mit anderen "Verrückten". Die "ZDF.reportage" ist unterwegs zu verschiedenen Wintercamper-Typen.

Da sind die "Sparsamen": Sie müssen auf die Übernachtungskosten in den immer teureren Skigebieten achten. Der Campingplatz als eine Möglichkeit, das hochpreisige Hotel zu umgehen. Ob Skifahren, Snowboarden, Wandern oder ausgelassene Après-Ski-Partys: Sie wohnen im eigenen Wohnwagen, können sich dadurch Reiseziele leisten, die sonst nicht mehr drin wären.

Da sind die "Edelcamper": Für sie ist die Ersparnis Nebensache. Das Wohnmobil selbst ist nicht selten eine Investition im sechsstelligen Bereich. Dafür luxuriös: mit Fußbodenheizung, edlem Bad und feiner Lederausstattung. Bei ihnen wird das Mobilheim zum fahrbaren Schloss. Und trotzdem genießen auch sie das besondere Flair unter den Campingfreunden – gemeinsam in der Natur, gemeinsam auch den Widrigkeiten trotzen. Ob meterhoher Schneefall in der Nacht, eingefrorene Wasserleitungen oder leere Gasflaschen – Camper helfen einander.

Und dann sind da noch die "Dauercamper": Sie sind Camper mit Leib und Seele. Ihr Stellplatz ist manchmal geerbt, oft hat man erst nach jahrelanger Wartezeit die ideale Stelle bekommen – mit Blick auf den See zum Beispiel. Und wer seinen Traumplatz einmal hat, der gibt ihn auch im Winter nicht her. Kein Wunder, dass der Zusammenhalt im Dauercamper-Bereich oft am stärksten ist. Familien kennen sich seit Generationen, Feste werden zusammen gefeiert, Probleme zusammen gelöst.

Berghüttenzauber – Winter in den Alpen

Wilde Abfahrten, Après-Ski, Bergromantik: Der Winter in den Alpen bietet für jeden etwas. Mittendrin die Hüttenwirte: Für sie bedeutet die Wintersaison vor allem Stress und harte Arbeit. Die "ZDF.reportage" blickt hinter die Kulissen zweier Berghütten und dokumentiert die täglichen Herausforderungen. Im Mittelpunkt: die abgelegene Südwiener Hütte sowie der Trubel rund um die Dresdner Hütte, eine Unterkunft mitten im Stubaier Skigebiet.

In den österreichischen Ostalpen liegt die Südwiener Hütte. Der Österreicher Robert Scharler und die Pfälzerin Tanja haben sich dort einen Traum erfüllt, den sie bisher "keine Sekunde bereut haben". Für sie ist es die zweite Saison als Hüttenwirte. Gemeinsam mit ihrem nepalesischen Koch und seiner Frau verbringen die beiden fast den gesamten Winter auf 1800 Meter Höhe.

Täglich kämpfen sie mit den Problemen und Aufgaben am Berg. Die größte Herausforderung: die Versorgung der Hütte. Alle frischen Produkte müssen mit dem Schneemobil aus dem Tal auf die Hütte gebracht werden. Viel zu tun! Und doch nehmen sich die Scharlers immer Zeit für einen kurzen Plausch am Kamin mit den Gästen. Die kommen vor allem hierher, um die Ruhe und Beschaulichkeit in den verschneiten Bergen rund um die Hütte zu genießen.

Statt Hüttenromantik herrscht auf der Dresdner Hütte Hochbetrieb. Sie liegt auf 2300 Meter Höhe unterhalb des Stubaier Gletschers, mitten im Ski-Gebiet. Bis zum Bau der Gletscherbahn war die Dresdner Hütte eine abgelegene Berghütte. Mit der Seilbahn kam auch der Ski-Tourismus und hat den Charakter der Hütte verändert: 160 Betten, Selbstbedienungstheke und ein hütteneigener Après-Ski-Stadl. Schon am Vormittag ist der Stresspegel für das Personal hoch: Mit der ersten Seilbahn kommen die Tagesgäste auf den Berg, mehrere Hundert Gäste müssen sie täglich versorgen. Dazu kommen fast 23.000 Übernachtungen jedes Jahr. Viel zu tun für das 14-köpfige Team um die Brüder Hans-Jörg, Christian und Norbert Hofer. Ihre Familie führt die Hütte in der dritten Generation. Schon seit Wochen ist die Hütte ausgebucht, und beim Team der Dresdner Hütte laufen die Vorbereitungen für das alljährliche "Sachsensausen", ein Großevent der Alpenvereins-Sektion Dresden. Gute Laune und ausgedehnte Après-Ski-Partys sind programmiert.

Die "ZDF.reportage: Berghüttenzauber – Winter in den Alpen" zeigt die Schönheit der Berge und die Menschen, die alles tun, damit die Besucher aus dem Flachland sie genießen können.

Infos zur "ZDF.reportage"

Die "ZDF.reportage" berichtet immer sonntags, 18.00 Uhr, aus der Alltagswirklichkeit der Zuschauer. Sie greift Themen auf, die aktuell und brisant sind und setzt sie spannend und emotional um. Dabei erzählt die "ZDF.reportage" immer aus der Perspektive der Betroffenen, von Menschen, ihren Lebenswegen und Schicksalen, ihren Konflikten, ihren Hoffnungen und Träumen. Die meisten Reportagen spielen in Deutschland, bei Auslandsthemen ist stets ein deutscher Bezug vorhanden. 

Die Redaktion der "ZDF.reportage" wird geleitet von Heike Schnaar.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfreportage 

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