Geheimes Kuba

Achtteilige Geschichtsreihe

Eine jahrzehntelange Feindschaft könnte zu Ende gehen: Als US-Präsident Barack Obama und der kubanische Präsident Raúl Castro am 17. Dezember 2014 ankündigten, die diplomatischen Beziehungen zwischen Kuba und den USA wieder aufzunehmen, begann die jüngste Wendung in einer wechselvollen Geschichte beider Staaten zueinander. Die achtteilige ZDFinfo-Reihe "Geheimes Kuba" schildert die Entwicklung des karibischen Inselstaats von der spanischen Kolonialzeit bis in die Gegenwart. Am Freitag, 11. März 2016, sind erstmals die Folgen 5 bis 8 in ZDFinfo zu sehen.

  • ZDF info, Freitag, 11. März 2016, 20.15 Uhr

Texte

Sendetermine und Stab

Freitag, 11. März 2016, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Geheimes Kuba

20.15 Uhr: Mafiabosse und Putschisten

21.00 Uhr: Diktatur und Revolution

21.45 Uhr: Schweinebucht und neue Liebe

22.30 Uhr: Rubel und Raketen

23.15 Uhr: Militärmacht und Drogensumpf

24.00 Uhr: Staatswillkür und ferne Hoffnung

Die ersten vier Folgen von "Geheimes Kuba" waren erstmals am 11. Dezember 2015 in ZDFinfo zu sehen, dazu gehören auch die Folgen "Mafiabosse und Putschisten" sowie "Dikatur und Revolution", mit denen am 11. März 2016 die Premiere der Folgen 5 bis 8 eingeleitet wird. 

Stab

Buch und Regie: Emmanuel Amara, Kai Christiansen, Florian Dedio
Produzent: looksfilm, Gunnar Dedio
Redaktion ZDFinfo: Susanne Krause-Klinck, Christian Deick

Geheimes Kuba 

Die Geschichte Kubas seit Ende des 19. Jahrhunderts bis heute ist Thema von "Geheimes Kuba", einer aufwändig produzierten, achtteiligen Geschichtsreihe, die ZDFinfo ab dem 11. Dezember 2015 ausstrahlt. Anlass ist die Versöhnung zwischen den USA und der Karibikinsel, die durch die Wiedereröffnung der US-Botschaft im Juli 2015 symbolisch vollzogen wurde.

Die Reihe beginnt mit Kubas Kolonialzeit und seinem langen und blutigen Kampf um Unabhängigkeit. Der Schwerpunkt liegt auf der wechselvollen Geschichte im 20. Jahrhundert. In acht Folgen à 43 Minuten beleuchtet die Reihe alle Aspekte der kubanischen Geschichte – von Zuckerrohr und Sklaverei, über Zigarren und Fidel Castros Revolution bis hin zu Guantanamo Bay und der (Wieder)-Eröffnung der US-Botschaft.

Dabei bedient sich die Reihe zum Teil bisher nicht veröffentlichten Filmmaterials. Quellen sind unter anderem das Kubanische Institut für Filmkunst ICAIC, das russische Archiv Krasnogorsk, sowie die Archive der Roten Armee und des KGB. Außerdem zeigt die Serie neu abgetastetes Filmmaterial des Spanisch-Amerikanischen Krieges von 1898 – des ersten Krieges, der je gefilmt wurde.

Für "Geheimes Kuba" wurden über 50 internationale Kuba-Experten und Zeitzeugen interviewt – sowohl Mitkämpfer wie auch Gegner Fidel Castros und seines Vorgängers Fulgencio Batista. Unter ihnen sind Kubas früherer Geheimdienstchef Juan Antonio Rodríguez Menier und KGB-Lateinamerikachef Nikolai Leonow, Che Guevaras Kampfgefährte Dariel Alarcón und CIA-Agent Félix Rodríguez, Fidel Castros frühere Geliebte Marita Lorenz und sein ehemaliger Bodyguard Carlos Calvo, die Stiefenkelin von Kubas größtem Mafiaboss Meyer Lansky, Kubas bedeutendster Autor der Gegenwart Leonardo Padura und der letzte Staatschef der DDR und persönlicher Freund der Castro-Brüder, Egon Krenz.

Die Kuba-Reihe ist eine Produktion von looksfilm ("Die Wahrheit über den Holocaust"), Interscoop und Format TV im Auftrag von ZDFinfo. Buch und Regie: Emmanuel Amara, Kai Christiansen und Florian Dedio. Federführender Produzent ist Gunnar Dedio.

Infos zu den Folgen 1 bis 4

Folge 1: Geheimes Kuba – Sklaverei und Freiheitskampf

Um Kuba heute zu verstehen, muss man seine Vergangenheit kennen. Seit der Entdeckung durch Christoph Kolumbus wurde Kuba immer von den großen Imperien der Welt begehrt und beherrscht. Kubas Freiheitskampf war lang und blutig – und wurde letztendlich mit Hilfe der Vereinigten Staaten von Amerika gewonnen, die als Gegenleistung dafür bis heute die Militärbasis Guantanamo auf der Insel besitzen.

Folge 2: Geheimes Kuba – Zuckerboom und Dollar-Rausch

Bereits als spanische Kolonie lebte Kuba hauptsächlich von zwei Exportprodukten: Tabak und, vor allem, Zucker. Das weiße Gold machte Kuba Anfang des 20. Jahrhunderts für die USA unersetzlich – im Ersten Weltkrieg wurde Kuba aufgrund des Zuckers zum reichsten Land der Welt – und stürzte danach in eine tiefe Krise. Um Kuba vor dem Abgleiten in den Kommunismus zu retten, unterstützten die USA einen jungen Unteroffizier namens Fulgencio Batista, der Kubas Militärdiktator wurde.

Folge 3: Geheimes Kuba – Mafiabosse und Putschisten

Die boomende Wirtschaft und die korrupte Bürokratie auf Kuba lockten ab Mitte der 30er Jahre nicht nur amerikanische Investoren ins Land, sondern auch Kriminelle. Der König des Glücksspiels, Meyer Lansky, übernahm die Macht in den Casinos und Spielhöllen der Insel. Nach und nach wurden Glücksspiel, Korruption und Verbrechen zum festen Bestandteil des kubanischen Alltags. Dagegen lehnte sich ein junger Jurastudent namens Fidel Castro auf – und griff mit einer Gruppe Gleichgesinnter die Militärbasis von Moncada an.

Folge 4: Geheimes Kuba – Diktatur und Revolution

Nach dem gescheiterten Angriff auf die Moncada-Kaserne saß Fidel Castro im Gefängnis. Seine Revolution war gescheitert, bevor sie wirklich begann. Doch wider Erwarten ließ Kubas Diktator Batista seinen Widersacher Castro frei. Der ging ins Exil nach Mexiko und scharte eine neue Rebellentruppe um sich. Auch ein argentinischer Revolutionär namens Ernesto "Che" Guevara schloss sich ihm an. Bei dem zweiten Revolutionsversuch wurden die meisten von ihnen sofort nach der Landung verhaftet oder getötet. Doch diesmal gaben sie nicht auf, sie kämpften weiter, jahrelang. Am 1. Januar 1959 schließlich flüchtete Diktator Batista von der Insel. Fidel Castro zog siegreich in Havanna ein und richtete im Hilton Hotel seinen Regierungssitz ein. 

Infos zu den Folgen 5 bis 8

Folge 5: Geheimes Kuba Schweinebucht und neue Liebe

Während ihres Kampfes gegen das Batista-Regime verkündeten Fidel Castro und seine Kampfgenossen immer wieder, dass ihr Ziel die Wiederherstellung der Verfassung von 1940 sei. Doch als sie an der Macht waren, geschah nichts dergleichen. Im Gegenteil: Tausende ehemaliger Anhänger des Batista-Regimes sowie Mitglieder seiner Regierung wurden gleich in den ersten Monaten nach der Revolution verhaftet, gefoltert und umgebracht.

Die US-Regierung unter Präsident Eisenhower unterstützte Castro zunächst als neuen kubanischen Machthaber, ließ ihn jedoch sehr schnell wieder fallen. Die Feindschaft zwischen beiden Ländern verstärkte sich noch, als Castro bei seiner USA-Reise, seiner ersten offiziellen Auslandsreise überhaupt, nicht von Präsident Eisenhower persönlich, sondern lediglich von Vizepräsident Richard Nixon empfangen wurde. Am 3. Januar 1963 brachen die USA sämtliche diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Kuba ab.

Folge 6: Geheimes Kuba Rubel und Raketen

Bevor Fidel Castro an die Macht kam, hatte er immer betont, er sei kein Kommunist. Als er an der Macht war, sah er sich durch die USA immer stärker isoliert – und brauchte neue Verbündete. Die Sowjetunion war sofort bereit, ein Regime zu unterstützen, das so nah dran war am großen Feind Amerika. Sie gaben Kuba Militärhilfe, unterstützten das Land aber auch durch den Aufbau von Handelsbeziehungen. Und schon bald hielt die Kubakrise die Welt in Atem.

Um einen Trumpf gegen künftige Invasions-Versuche der USA in der Hand zu haben, erlaubte Castro der Sowjetunion, Atomwaffen auf Kuba zu stationieren. Als die USA davon erfuhren, forderte das Militär eine sofortige, großangelegte Invasion Kubas. Dies hätte jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit den Ausbruch eines Atomkriegs zur Folge gehabt.

Um dies zu verhindern, ordnete US-Präsident Kennedy stattdessen eine Seeblockade Kubas durch die US-Marine an. Fidel Castro forderte den sowjetischen Machthaber Nikita Chruschtschow daraufhin auf, die Raketen abzuschießen und die USA anzugreifen. Doch Chruschtschow weigerte sich und beschloss stattdessen, die Raketen abzuziehen.

Folge 7: Geheimes Kuba: Militärmacht und Drogensumpf

Über 1,2 Millionen Kubaner, zehn Prozent der Gesamtbevölkerung, flohen unter Castros Regime aus dem Land. Viele flohen in kleinen, nicht seetauglichen Booten und suchen Zuflucht in den USA. 30.000 bis 80.000 Menschen starben auf der Flucht. Die Repressionen für Kritiker des Castro-Regimes waren hart. In den Gefängnissen von Castros Geheimpolizei waren jedes Jahr mindestens 20 000 Kubaner inhaftiert. Das Volk lebte mit Hungersnöten.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1989 war Kuba auf sich allein gestellt. Die Rettung für das kubanische Volk und für Castro lag in dem Entschluss, das Land für den internationalen Tourismus zu öffnen. Seither stellt der Zufluss internationaler Devisen ein beständiges Einkommen für das Land dar und hat zu einer merklichen Verbesserung der Lebenssituation geführt.

8. Geheimes Kuba: Staatswillkür und ferne Hoffnung

Fidel Castro beherrschte Kuba uneingeschränkt bis 2006. Wegen seines immer schlechteren Gesundheitszustandes war er gezwungen, sich aus den Regierungsgeschäften zurückzuziehen. Er gab immer mehr Macht an seinen Bruder Raúl Castro ab. 2008 trat er endgültig zurück und erklärte Raúl zu seinem Nachfolger im Amt. Die schrittweise Öffnung des Landes, die bereits mit dem internationalen Tourismus begonnen hatte, wurde unter Raúl Castro fortgesetzt.

Raúl Castro selbst hat bereits angekündigt, dass auch er 2018 von seinem Amt als Präsident zurücktreten wolle, um den Weg für einen echten Machtwechsel frei zu machen. Die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu den USA und die Tatsache, dass sich die Ära Fidel Castro angesichts seines schlechten Gesundheitszustandes ihrem Ende entgegen neigt, deuten in jedem Fall darauf hin, dass sich die Situation Kubas in den nächsten Jahren grundlegend ändern wird.

Infos zu den Zeitzeugen (eine Auswahl)

Dariel "Benigno" Alarcón Ramirez: Kubanischer Revolutionär. War einer der ersten, der sich Fidel Castros Revolution anschloss. Wurde zum Freund und Kampfgefährten Che Guevaras bis zu dessen Tod in Bolivien.

Fidel Ángel "Fidelito" Castro Díaz-Balart: Erstgeborener Sohn Fidel Castros. Wuchs nach der Scheidung seiner Eltern bei seiner Mutter Mirta Díaz-Balart in den USA auf. Studierte Mathematik und Physik an der Moskauer Universität. Lebt auf Kuba.

Cynthia Duncan: Stief-Enkelin von Mafiaboss Meyer Lansky, der Anfang der 1950er Jahren inoffizieller Glücksspielminister von Kubas Diktator Fulgencio Batista war. Erlebte 1959 die Revolution auf Kuba. Lebt in den USA.

Egon Krenz: Ehemaliger DDR-Politiker und letzter Generalsekretär der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Hat durch seine Tätigkeit bei der DDR-Jugendorganisation FDJ Raúl und Fidel Castro kennengelernt.

Igor Ivanovich Kurinnoy: Sowjetischer Generalleutnant. War während der Kuba-Krise Offizier im politischen Stab der sowjetischen Atomraketenstreitkräfte auf Kuba. Präsident der kubanisch-russischen Freundschaftsgesellschaft.

Nikolai Leonow: Ehemaliger Generalleutnant und Lateinamerika-Chef des KGB. Politischer Ziehvater von Wladimir Putin. Brachte 1955 die Castro-Brüder und Che Guevara in Mexiko zusammen. Begleitete 1960 Anastas Mikoyan auf seiner Reise nach Havanna. Überreichte bei diesem Anlass eine Marksman Präzisionspistole "im Namen des sowjetischen Volkes" an Che Guevara. War Fidel Castros Übersetzer, als dieser 1963 die Sowjetunion besuchte.

Marita Lorenz: Geliebte Fidel Castros und CIA-Agentin. Geboren in Bremen, lernte mit sie mit 19 Jahren Fidel Castro kennen und lieben. Nach dem Ende der Beziehung ging sie in die USA, wurde von der CIA angeworben und sollte in deren Auftrag Castro auf Kuba ermorden. Autorin von "Lieber Fidel. Mein Leben, meine Liebe, mein Verrat" (2001).

Leonardo Padura: Einer der meistgelesenen und bedeutendsten Autoren Kubas. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Romane, Erzählbände, literaturwissenschaftliche Studien, Reportagen und Interviews, darunter u. a. der Kriminalromanzyklus "Das Havanna-Quartett". Im Jahr 2012 wurde ihm der kubanische Nationalpreis für Literatur zugesprochen, im Juni 2015 der spanische Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur.

Serge Raffy: Französischer Journalist, Autor und Castro-Biograph. Chefredakteur des "Nouvel Observateur". Autor von "Castro, l'infidèle" (2003).

Félix Rodríguez: Ehemaliger CIA-Agent. War während der Invasion der Schweinebucht auf geheimer Mission in Kuba. Half beim Aufspüren und der Verhaftung Che Guevaras, verhörte ihn und war bei seiner Exekution anwesend. Trägt die Rolex von Che Guevara.

Juan Antonio Rodríguez Menier: Mitgründer und ehemaliges hochrangiges Mitglied des kubanischen Geheimdienstes. Gegner des kubanischen Diktators Fulgencio Batista. In diesem Zusammenhang beteiligt an Sabotageaktionen in Havanna. War für den kubanischen Geheimdienst in Budapest und der DDR. Lebt seit 1987 im Exil in den USA.

Michael Zeuske: Professor für iberische und lateinamerikanische Geschichte an der Universität Köln. Lebte als Kind auf Kuba, wo sein Vater für die DDR als Berater tätig war. Studierte an der Universität Leipzig Philosophie und Geschichte mit Schwerpunkt der Geschichte Spaniens und Lateinamerikas. Zahlreiche Publikationen zu Kuba, u. a. "Insel der Extreme. Kuba im 20. Jahrhundert" (2000), "Kleine Geschichte Kubas" (2000) und "Handbuch Geschichte der Sklaverei" (2013). Fachberater der Serie "Geheimes Kuba".

Weitere Infos zur Reihe

Im November2015 wurden auf Kuba die Dreharbeiten für die aufwändige Doku-Reihe "Geheimes Kuba" abgeschlossen. In acht Episoden erzählt sie die Geschichte der Karibikinsel von Christoph Kolumbus über Che Guevara bis Fidel Castro. Dabei wagt "Geheimes Kuba" auch einen Blick in die Zukunft des Inselstaats, die dank der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Kuba und den USA aktueller ist denn je.

Neben der Ausstrahlung der Reihe in ZDFinfo wird sie außerdem in Frankreich auf France Télévision gezeigt sowie in Finnland (Yle), Litauen  (LRT), Russland (Ren TV), Slowenien (RTV) und Spanien (TV3).

In "Geheimes Kuba" geht es um den langen, blutigen Kampf Kubas um seine Unabhängigkeit – von der spanischen Kolonialmacht, vom ehemaligen Bruderland Sowjetunion und, mehr als alles andere, von den Vereinigten Staaten von Amerika.

Über 100 Stunden zum Teil nie zuvor gesehenes Archivmaterial wurden analysiert und neu abgetastet, um den Zuschauer Kuba und seine Geschichte ganz neu erleben zu lassen – von Zuckerrohranbau, Sklaverei und Zigarren über Fidel Castros Revolution bis hin zu Guantanamo Bay und der Eröffnung der US-Botschaft im August diesen Jahres. Quellen sind unter anderem das Kubanische Institut für Filmkunst ICAIC sowie die Archive der Roten Armee, des KGB und der DDR-Staatssicherheit. Auch private Quellen konnten erschlossen werden.

Zu Wort kommen neben den wichtigsten internationalen Kuba-Historikern viele Koryphäen der kubanischen Geschichte – unter anderem Fidel Castros Geliebte Marita Lorenz, die Enkelin von Mafia-Boss Meyer Lansky, der einst fast ganz Kuba kontrollierte, Fidel Castros langjähriger Geheimdienstchef Juan Antonio Rodriguez Menier, sein ehemaliger Bodyguard Carlos Calvo, der Journalist Jean Daniel, der im Auftrag von US Präsident John F. Kennedy in geheimer Mission mit Castro verhandelte, der ehemalige KGB-Lateinamerikachef Nikolai Leonov, der den Castro-Brüdern bei der Planung ihrer Revolution half, und Egon Krenz, der letzte Staats- und Parteichef von Kubas Bruderland DDR.

"Geheimes Kuba" ist eine Produktion von looksfilm ("Die Wahrheit über den Holocaust"), Interscoop und Format TV in Koproduktion mit ZDFinfo, in Zusammenarbeit mit dem Institut National de l'Audiovisuel und gefördert durch das Centre National de la Cinématographie et de l'Image Animée sowie durch das Media Programme der Europäischen Union.

Infos zu ZDFinfo

ZDFinfo hat auch 2015 seinen Wachstumskurs insbesondere in den jüngeren Zuschauergruppen fortgesetzt und 1,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erreicht. 2014 lag der Marktanteil noch bei 0,9 Prozent. Auch bei den Zuschauern gesamt hat sich der Anteil erhöht: von 0,9 Prozent (2014) auf 1,0 Prozent (2015). 

Der Digitalsender mit hochwertigen Dokumentationen aus den Themenfeldern Zeitgeschichte, Politik, Wissen und Service hat dabei von seinem stetig wachsenden Programmangebot profitiert. 2015 sind pro Monat etwa 50 neue ZDFinfo-Dokus gestartet. Besonders erfolgreich waren dabei die mehrteiligen Dokumentarreihen, die zum Markenzeichnen von ZDFinfo geworden sind.

Die 154 Ausstrahlungen der zwölfteiligen Reihe "Countdown zum Untergang" erreichten im Schnitt 1,3 Prozent Marktanteil. Mit im Schnitt 1,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen bestätigen die 137 Ausstrahlungen der sechsteiligen Reihe "Die Geschichte der RAF", dass gerade jüngere Zuschauergruppen solche historischen Themen in ZDFinfo suchen. Im Ranking der erfolgreichsten Dokumentationen in ZDFinfo liegt der Film "Tödliches Stalking – Der Fall Jonathan Vass" ganz vorne. Diesen sahen am 2. Januar 2015 450.000 Zuschauer in ZDFinfo, bei einem Marktanteil von 1,5 Prozent und 2,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Im Ranking der erfolgreichsten Wissensdokumentationen in ZDFinfo ist der Film "Katastrophen der Erdgeschichte: Stunde Null" top: Diesen sahen am 24. September 2015 410.000 Zuschauer in ZDFinfo, bei einem Marktanteil von 1,6 Prozent und 1,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Robert Bachem, Leiter des Programmbereichs ZDFinfo, Gesellschaft und Leben: "Es freut mich, dass wir mit so hochwertigem und anspruchsvollem Programm jüngere Zuschauergruppen für die ZDF-Programmfamilie zurückgewinnen konnten. Gerade Menschen, die mitten im Leben stehen, schätzen unser Programmangebot, bei dem man immer etwas lernt. Mit diesem klaren Profil wollen wir auch 2016 weiter erfolgreich sein."

Beim Start 2011 hatte ZDFinfo lediglich 0,1 Prozent Marktanteil und ist seitdem kontinuierlich gewachsen.

Fotohinweis und Impressum

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/kuba

Impressum 

ZDF-Hauptabteilung Kommunikation
Presse und Information
Verantwortlich: Alexander Stock
Copyright: ZDF 2016 

Weitere Informationen

Impressum

Ansprechpartner

Name: Thomas Hagedorn
E-Mail: hagedorn.t@zdf.de
Telefon: 06131/7013802