Moderator Marcus Niehaves im Gespräch mit einer Wechselmodell-Familie. Foto: Sebastian Wagner
Moderator Marcus Niehaves im Gespräch mit einer Wechselmodell-Familie. Foto: Sebastian Wagner

Verliebt, verheiratet, verklagt

"WISO"-Dokumentation

Fast jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. Oft genug folgt nach den gemeinsamen Ehejahren der Rosenkrieg. Gestritten wird um Haus, Kinder, den Unterhalt und Besuchszeiten. Am Montag, 24. Juli 2017, 19.25 Uhr geht die "WISO"-Dokumentation "Verliebt, verheiratet, verklagt" der Frage nachzugehen: Was ist das Beste für die Kinder, "wenn Familien auseinanderbrechen"?

  • ZDF, Montag, 24. Juli 2017, 19.25 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Montag, 24. Juli 2017

    Texte

    Sendetermine und Stab

    Montag, 17. Juli 2017, 19.25 Uhr, ZDF

    WISO-Dokumentation
    Mein Traumurlaub – Wie die Deutschen verreisen
     

    Mit "WISO"-Moderator Marcus Niehaves

    Film von Michael Cordero, Torben Schmidt und Annette Schmaltz

    Produktion: elbmotion
    Redaktion: Claudia Davies, Marcus Niehaves
    Länge: ca. 45 Minuten

     

    Montag, 24. Juli 2017, 19.25 Uhr, ZDF

    WISO-Dokumentation
    Verliebt, verheiratet, verklagt – Wenn Familien auseinanderbrechen

    Mit "WISO"-Moderator Marcus Niehaves

    Film von Michael Cordero, Torben Schmidt und Christiane Henningsen

    Produktion: elbmotion
    Redaktion: Catherine Kipp, Marcus Niehaves
    Länge: ca. 45 Minuten

    Mein Traumurlaub – Wie die Deutschen verreisen

    Zwei Familien wagen mit "WISO" das Urlaubs-Experiment: Sie tauschen ihren Traumurlaub. Mit beschränktem Budget und wissenschaftlicher Begleitung. Wer ist am Ende der Reise erholter?

    Individualtouristen müssen im All-Inclusive-Hotel auf Mallorca absteigen. Die "Total pauschal"-Liebhaber landen im Selbstversorger-Camp an der Ostsee. Erholung! Das wünschen sich die Deutschen von ihrem Urlaub. Und bleiben dabei immer häufiger in der Heimat.

    Doch welche Kriterien sorgen letztlich für Erholung? Ist eine teure Reise automatisch der bessere Urlaub? Das will "WISO"-Moderator Marcus Niehaves herausfinden und begibt sich dafür selbst auf die Reise.

    Unterwegs trifft er deutsche Urlauber zwischen Power-Entspannung und Dauer-Bespaßung. Er checkt, wie frei man in Deutschland mit dem Wohnmobil wirklich ist und warum plötzlich alle wieder wandern gehen. Welche Rolle spielen Reise-Blogger bei der Urlaubsgestaltung 2017, und wie erkundet man eine Stadt am besten – digital oder doch altmodisch analog?

    Verliebt, verheiratet, verklagt – Wenn Familien auseinanderbrechen

    Fast jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. Oft genug folgt nach den gemeinsamen Ehejahren der Rosenkrieg. Gestritten wird um Haus, Kinder, den Unterhalt und Besuchszeiten.

    Jedes Jahr erleben viele Kinder die Scheidung ihrer Eltern. 200 000 Kinder, bei denen sich die Frage stellt: Zu wem kommt denn das Kind nach der Trennung? Ein gordischer Knoten für viele Familien. Irgendwie muss es ja gelöst werden.

    Residenzmodell oder Wechselmodell? Was ist besser? Kann es funktionieren, dass ein Kind glücklich aufwächst, obwohl es pendeln muss zwischen zwei Betten, sich abwechselnd auf zwei Erziehungsstile, zwei verschiedene Familien einstellen muss? Passt jedes Modell für jede Familie? Und wie wird alles organisiert?

    "Kids on Tour" heißt etwa das Angebot von DB und Bahnhofsmission zur begleiteten Wochenendverschickung von Trennungskindern, deren Eltern in weit entfernten Städten wohnen. Von Hamburg nach Stuttgart, von München bis Berlin, ab Frankfurt/Main Richtung Leipzig: Auf insgesamt neun Strecken quer durch Deutschland begleiten Mitarbeiter der Bahnhofsmission alleinreisende Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Seit 2003 gibt es das Programm. Rund 200 Kinder fuhren im ersten Jahr mit. 2014 waren es schon fast 10 000.

    In den meisten Fällen bleiben minderjährige Kinder bei der Mutter. Aber ist das für die Kinder immer der richtige Weg? Rund 1,5 Millionen Alleinerziehende leben in Deutschland. Fehlende Unterhaltszahlungen sind in Deutschland der Hauptgrund für Kinderarmut. Den gesetzlich festgeschriebenen Unterhalt bekommen nur 25 Prozent. Der Rest erhält von zahlungspflichtigen Elternteilen nichts oder nur unregelmäßige Zahlungen. In solchen Fällen schießt das Jugendamt bis zum zwölften Lebensjahr Unterhalt vor. Aber die Kommunen holen sich das Geld nur selten zurück. In Bremen beträgt diese Rückholquote gerade mal elf Prozent. Wieso können sich in Deutschland so viele Unterhaltspflichtige vor der Verantwortung drücken? Warum dauern Gerichtsprozesse zum Unterhalt, in denen die Kinder ohne Geld bleiben, oft jahrelang?

    Ein neues Gesetz soll den Unterhaltsvorschuss auf 18 Jahre verlängern. Aber ist das der richtige Ansatz? Die Mütter stehen oft am Rande des finanziellen Ruins, die Väter sehen nicht ein, nur zu bezahlen und die Kinder kaum zu sehen. Sorgerechtstreitigkeiten, Unterhaltsprozesse, Umgangsprozesse – immer mehr Entscheidungen fallen vor Gericht statt einvernehmlich zwischen den Eltern. Aber die Gerichte sind mit der Flut von Klagen und den komplizierten Fällen überfordert. Dann kommen Gutachten ins Spiel. Die werden offenbar immer wieder unter Missachtung fachlicher und wissenschaftlicher Standards erstellt. Alles zum Wohl der Kinder? Oder sind die Kinder dabei die eigentlichen Verlierer?

    "WISO"-Moderator Marcus Niehaves ist in Deutschland unterwegs. Er trifft Väter, Mütter und ihre Kinder. Und er versucht, Antworten zu finden auf die Frage: Was ist das Beste für das Kind?

    Link zur Biografie des "WISO"-Moderators

    Infos zu "WISO"

    Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin "WISO" bietet jeden Montag um 19.25 Uhr 45 Minuten Service und Verbraucherinformationen. Das Magazin stellt die Auswirkungen politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen für die Verbraucher verständlich dar und gibt konkrete und umsetzbare Tipps. Mit dem Test von Produkten und Dienstleistungen deckt es außerdem regelmäßig Missstände auf.

    Seit November 2016 ist Marcus Niehaves Redaktionsleiter und Moderator von "WISO". Seit 2014 ist zudem Sarah Tacke als "WISO"-Moderatorin aktiv.

    "WISO startete am 3. Januar 1984 als Nachfolgesendung von "Bilanz" und wird heute live, aber nicht mehr vor Studiopublikum produziert. Eine "WISO"-Sendung kostet zirka 105.000 Euro.

    Ergänzend zu den Magazin-Ausgaben realisiert die Redaktion auch "WISO"-Dokumentationen. Zuletzt war am 1. Mai 2017 die "WISO"-Dokumentation "Traumurlaub Kreuzfahrt – Sonnendeck mit Schattenseiten" im ZDF zu sehen. Am 1. und 8. August 2016 erkundeten die "WISO"-Konsumagenten im ZDF "Die Schnäppchen-Falle" und "Die Zucker-Falle". Am 4. Januar 2016 beleuchtete die "WISO"-Dokumentation die "Weltmacht Google – Wie ein Konzern unser Leben bestimmt". Am 10. und 17. August 2015 waren die "WISO"-Dokumentationen "Kein Anschluss unter dieser Nummer – Ärger mit Telekom & Co." sowie "Abzocke in Deutschland – Kartelle auf Kosten der Kunden" zu sehen. 

    Fotohinweis

    Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/wiso

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