Ausgekokst - mein Drogentrip

Vierteiliges Social-Factual

und weitere Reportagen und Dokumentationen zum Thema "SÜCHTIG"

"SÜCHTIG" heißt der Themenschwerpunkt in ZDFneo, der am Donnerstag, 13. November, und Donnerstag, 20. November, ausgestrahlt wird. Den Auftakt macht das vierteilige Social-Factual-Highlight "Ausgekokst - mein Drogentrip" mit dem Schauspieler und ehemals drogenabhängigen Rainer Meifert. ZDFneo zeigt im Verlauf des Abends und am darauffolgenden Donnerstag zahlreiche Dokumentationen und Reportagen - u.a. "Herr Eppert: Wie süchtig sind wir?" mit ZDFneo-Reporter Thorsten Eppert. Auch Jan Böhmermann widmet sich dem Thema und geht im "NEO MAGAZIN" den Süchten auf die Spur. 

  • ZDF, ab Dienstag, 18. November 2014, 0.35 Uhr
  • ZDF neo, Donnerstag, 13. November 2014, ab 20.15 Uhr

Texte

Themenschwerpunkt „SÜCHTIG“

Suchtgefährdet? Fast jeder von uns hat das ein oder andere Laster, kann die Hände nicht von Süßigkeiten lassen oder geht ständig ins Internet. Bei manchen geraten kleine Abhängigkeiten außer Kontrolle und werden zu einem echten Problem. Gemeinsam ist allen Suchtproblemen der Kontrollverlust und eine psychische Abhängigkeit von der jeweiligen „Droge“. Dem Thema Sucht widmet sich ZDFneo in seinem Schwerpunkt „SÜCHTIG“ mit dem  Social-Factual-Highlight „Ausgekokst – mein Drogentrip“ und der zweiteiligen Reportage „Herr Eppert: Wie süchtig sind wir?“ in Erstausstrahlung. ZDFneo zeigt außerdem sieben Dokumentationen, eine weitere Reportage und auch Jan Böhmermann widmet sich dem Thema und geht im „NEO MAGAZIN“ den Süchten auf die Spur.

In dem vierteiligen Social-Factual-Highlight „Ausgekokst – mein Drogentrip“ begibt sich der ehemals kokainabhängige Schauspieler Rainer Meifert auf die Spuren der Droge: von Umschlagplätzen in Deutschland und den Niederlanden bis nach Kolumbien, wo die Droge angebaut wird. Er trifft Abhängige, begleitet einen Schmuggler, besucht den Zoll und trifft vom Kokainhandel Betroffene in Kolumbien. Jahrelang war er selbst schwer drogenabhängig, bis er es aus eigener Kraft schaffte, von den Drogen wegzukommen. Heute ist der 47-Jährige clean und hat zurück ins Leben gefunden. Am Ende seiner Reise stellen sich Fragen: Wie nachhaltig werden die Erfahrungen für ihn sein? Wie hoch bleibt die Gefahr, doch irgendwann wieder eine Line zu ziehen?

In der zweiteiligen Reportage „Herr Eppert: Wie süchtig sind wir?“ geht Thorsten Eppert dem Suchtverhalten der Deutschen nach. Im ersten Teil widmet er sich substanzgebundenen Süchten und trifft Abhängige, Ex-Junkies, Kinder in Suchtfamilien. Außerdem checkt er immer wieder, wie anfällig er selbst eigentlich ist. Schafft er es beispielsweise, sich während der Dreharbeiten das Rauchen abzugewöhnen? In Teil Zwei geht es um Onlinesucht, Sucht nach Rampenlicht, Sucht nach Perfektion, Sportsucht, Sexsucht, Kaufsucht und Spielsucht.

Außerdem zeigt ZDFneo sieben Dokumentationen über unterschiedliche Drogen und eine "Wild Germany"-Reportage über Alltagsdrogen mit Manuel Möglich.

Ausgekokst – mein Drogentrip
Der Weg der Droge

Standen Sie auch schon mal bei einer Party vor den Toiletten an, aus denen dann nach zehn Minuten vier Leute gut gelaunt aus der Kabine kamen und haben sich gefragt, ob Sie der einzige auf der Party sind, der keine Drogen nimmt? Gerade Kokain ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Banker, Bauarbeiter und Berufsschullehrer nehmen es. Es gibt wohl keine Gesellschaftsschicht, in der Kokain nicht konsumiert wird. Kokain ist in den letzten Jahren immer billiger geworden – eine Lifestyle-Droge, die Lifestyle-Probleme „bekämpfen“ soll und die sich viele Normalverdiener auch leisten können. 

Im vergangenen Jahr wurden laut einem Bericht der Drogenbeauftragten alleine 3.172 Kokain-Erstkonsumenten von der Polizei erfasst. Die Zahl, der von der Polizei nicht aufgeführten Erstkonsumenten, dürfte allerdings deutlich höher liegen.

Zehn Jahre lang war der Schauspieler Rainer Meifert kokainabhängig und dieser Konsum hat ihn nach eigenen Angaben „fast zerstört“. Karriere, Beziehungen, Freundschaften  – plötzlich stand für ihn alles auf dem Spiel.

Vor rund einem Jahr hat Rainer Meifert den Schlussstrich gezogen und sich öffentlich zu seiner Sucht bekannt. Jetzt ist er seit einem Jahr clean und unternimmt – um sich für immer vor dem Rückfall in die Sucht zu schützen – für ZDFneo ein ungewöhnliches Experiment. Ein Experiment, das ihm die Augen öffnet, was seine Drogensucht und die anderer global anrichtet. Ein Experiment, das ihn über die Grenzen von Deutschland hinweg an die Grenzen seiner Belastbarkeit führt – auf der Spur der Droge vom Ende, von ihm dem Verbraucher, zurück zum Anfang, dem Bauern auf der Kokaplantage. Konfrontiert mit Verbrechen, mit Gefahr, mit viel menschlichem Leid stellt sich für ihn am Ende seiner Reise die Frage: zieht er jemals wieder eine Line, deren Preis er nun in Menschenleben umrechnen kann – und nicht nur in Euro?

 

Angelika Hoffmann, Petra Erschfeld (Redaktion ZDFneo)

Stab und Inhalt

Ab Donnerstag, 13. November 2014, 20.15 Uhr
Vierteiliges Social-Factual

 

Protagonist      Rainer Meifert
KameraSimon Thull, Michael Döring, Robert Schramm, Daniel van Moll
SchnittHanno Haarmann, Ramsey D. Rivera, Thorsten Schwarz
ProduktionJan Michael Skavron (Eyeworks Germany GmbH); Katrin Lachmann (ZDFneo)
ProducerDaniel van Moll
Redaktionsleitung Andrea Eisel (ZDFneo)
Redaktion Ljubomira Ivanova, Lena Simon, Vera Hackmann (Eyeworks)
Angelika Hoffmann, Petra Erschfeld (ZDFneo)
TonJakob Schmidt
HerstellungsleitungPhilipp Zühlke
Längejeweils ca. 44 Minuten

Inhalt

Kein Tag ohne Koks: Der Schauspieler Rainer Meifert nahm zehn Jahre lang Kokain. Aus eigener Kraft schaffte es der Wahl-Berliner aber, von den Drogen wegzukommen. Seit einem Jahr ist der 47-Jährige „clean“ und hat zurück ins Leben gefunden.

In „Ausgekokst – mein Drogentrip“ macht sich Rainer Meifert auf die Suche nach dem Ursprung der Droge, die sein Leben nicht nur lange Zeit beherrscht, sondern auch fast zerstört hat. Dabei begegnet er Kokain-Konsumenten, den Hintermännern des Drogengeschäfts und Experten, die ihm auf der Reise seines Lebens nicht nur vor Augen führen, wie rückfallgefährdet der Schauspieler noch ist, sondern auch, wie viel Leid und Elend seine Sucht bei anderen Menschen verursacht hat.

„Ausgekokst – mein Drogentrip“ führt den ehemaligen Kokain-Konsumenten Rainer Meifert in vier Episoden auf die Spur des „Weißen Pulvers“ - von Deutschland über die Niederlande bis nach  Kolumbien und konfrontiert den Schauspieler mit den Auswirkungen seiner Drogensucht.

Folgeninhalte

Folge 1: Donnerstag, 13. November 2014, 20.15 Uhr

Schauspieler Rainer Meifert mit seiner Kokain-Vergangenheit reinen Tisch: Er liefert intime Geständnisse und trifft unter anderem Freunde und Bekannte aus seiner Drogenzeit, die er bislang gemieden hat – aus Angst davor, wieder rückfällig zu werden.

 

Folge 2: Donnerstag, 13. November 2014, 21.00 UhrRainer Meifert begibt sich auf die Spuren des Kokains! Dazu taucht er in die Berliner Drogenszene ein, trifft Fahnder des LKA und Ermittler von Europol. Er spricht mit Hintermännern im globalen Kokain-Geschäft und begleitet einen ehemaligen Schmuggler bei einer nachgestellten Kurier-Fahrt über die niederländische Grenze.  

 

Folge 3: Donnerstag, 13. November 2014, 23.00 Uhr

Für Rainer Meifert geht es nach Bogotá in Kolumbien. In der Welthauptstadt des Kokains trifft er neben dem ehemaligen Präsidenten Cesar Gaviria auch Täter und Opfer des andauernden Drogenkrieges und begibt sich mit Sondereinheiten der Polizei nachts auf Streife im größten Drogen-Slum des Landes. Dieser „Drogentrip“ öffnet Rainer Meifert immer mehr die Augen und ihm wird bewusst, welche Konsequenzen nicht nur sein Kokain-Konsum in Europa für die Menschen in Kolumbien hat.

 

Folge 4: Donnerstag, 13. November 2014, 23.45 Uhr

Schauspieler Rainer Meifert taucht immer tiefer in den Sumpf von Kokain, Macht und Gewalt in Kolumbien ein. Mit Sondereinheiten der Anti-Drogenpolizei des Landes besucht er abgelegene Kokafelder, Labors und trifft auf Farmer, die unter Androhung von Gewalt, zum Anbau der Kokapflanze gezwungen wurden.Nach einem intimen und tränenreichen Gespräch mit einer früheren Kindersoldatin, wird Rainer Meifert erst vollends bewusst, welches Elend hinter dem weltweiten Drogenkonsum steckt und welche Auswirkungen seine eigene Kokainsucht auf dieses Land hatte. „Ausgekokst - mein Drogentrip“ wurde zum Trip seines Lebens.

Portrait Reiner Meifert

Der Schauspieler Rainer Meifert (47) begann seine Karriere mit der Rolle des Doktor Jan Wittenberg in der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Mit der Verleihung des Bambi 1999 hatte Meifert, der nebenbei als Musiker und Model arbeitete, den Höhepunkt seiner Schauspielkarriere erreicht. Im gleichen Jahr ereilte den Wahl-Berliner ein schwerer Schicksalsschlag: Auf dem Weg nach Hamburg überschlug sich sein Fahrzeug fünfzehn Mal auf der Autobahn. Rainer Meifert war lebensgefährlich verletzt, lag wochenlang im Krankenhaus.

Was danach kam, hat sein Leben maßgeblich verändert. Schmerzen und Medikamente bestimmten seinen Alltag. Schließlich betäubte sich der Schauspieler in den darauffolgenden zehn Jahren zum Teil mehrmals täglich mit Kokain, um so die Schmerzen besser ertragen zu können. Seit einem Jahr nun ist Rainer Meifert nach eigenen Angaben „clean“, einen professionellen Entzug hat er jedoch nie gemacht.

Drei Fragen an Rainer Meifert

Beim Dreh von „Ausgekokst – mein Drogentrip“ hast Du unter anderem Drogenabhängige getroffen, die durch den Kokain-Konsum stark gezeichnet sind und bei denen es nicht klar ist, ob sie jemals von der Droge wegkommen werden. Was hat das für Gefühle in Dir ausgelöst?

Das Treffen mit den Abhängigen war wirklich hart für mich. Zuerst war ich ehrlich gesagt ziemlich angewidert davon, zu sehen, wie stark Kokain Menschen in den Bann ziehen kann, wie die Droge Leben zerstört. So schlimm stand es um mich ja glücklicherweise nie. Das Erlebnis war mir aber in jedem Fall eine Warnung. Denn wer weiß, wie weit es bei mir noch hätte gehen können. Alle Drei haben mit Sniffen angefangen, als sie damals noch ein normales Leben geführt haben, bis es dann irgendwann nicht mehr gereicht hat.

Obwohl ich mich in der Wohnung zwischenzeitlich unwohl gefühlt habe, bin ich mit einem sehr positiven Gefühl rausgegangen, da alle Drei die Hoffnung und den Willen haben, vom Koks loszukommen. Das freut mich natürlich sehr und ich wünsche ihnen die Kraft, das eines Tages tatsächlich zu packen!

Wie war es für Dich, wieder mit Kokain in Kontakt zu kommen?

Der Kontakt mit echtem Kokain, zum ersten Mal nach einem Jahr, war krass. So heftig hatte ich mir den Moment nicht vorgestellt. Mein Hirn hat sofort auf den Reiz reagiert und sich an die „schönen“ Erlebnisse mit dem weißen Pulver erinnert. Ich bin froh, dass ich in diesem Moment stark bleiben konnte! Spätestens seit meinem Besuch bei Professor Kiefer in München weiß ich, dass das Thema für mich noch nicht ausgestanden ist und ich wahrscheinlich noch lange mit den Reizen zu kämpfen haben werde.

Was war bei den Dreharbeiten das nachhaltigste Erlebnis für Dich?

Die Zeit in Kolumbien war sehr intensiv und hat mich nachhaltig geprägt. Ich habe so viele Opfer des Drogenkrieges getroffen, deren Schicksale mich sehr berührt haben.

Ohne unseren Konsum in den Industrieländern wäre Sara wahrscheinlich nicht elf Jahre lang Kindersoldatin gewesen, John hätte noch alle Gliedmaßen und Américo und seine Familie müssten sich nicht zu dreiundzwanzig Mann drei Betten teilen. Von den vielen Toten seit Beginn des Drogenkrieges, wage ich gar nicht zu sprechen.

Ich habe in Kolumbien gemerkt, dass ich, wie wahrscheinlich die meisten anderen Deutschen, rein gar nichts darüber wusste was in diesem Land vor sich geht. Was auch sehr abschreckend für mich war, war die Demonstration der Kokainproduktion bei der Antidrogenpolizei. Ich hätte mich am liebsten übergeben, als ich gesehen habe, wie viel Benzin, Zement und Chemie ich mir beim Kokainkonsum schon durch die Nase gezogen habe. Das habe ich nicht gewusst!

Herr Eppert: Wie süchtig sind wir?
Stab und Inhalt

Ab Donnerstag, 13. November 2014, 21.45 Uhr
Zweiteilige Reportage

 

Reporter      Thorsten Eppert
RegieThorsten Eppert
ProducerThorsten Eppert, Adrian Stangl    
AutorThorsten Eppert, Boris Quatram
Kamera    Holger Hahn, Andrzej Król
Schnitt   Christian Wittmer, Agata Piskorz
Redaktion Lisa-Marie Schnell (Nordend Film)
Johannes Geiger (ZDFneo)
Produktion ZDFneoNora Edel
Längejeweils ca. 45 Minuten

Inhalt

Thorsten Eppert, bekannt aus der Serie „Herr Eppert sucht...“, ist wieder für ZDFneo unterwegs - mit einem Format, das den Themen auf den Grund geht, die unter Deutschlands Oberfläche brodeln. Im Rahmen des ZDFneo-Schwerpunkts „SÜCHTIG“ seziert Herr Eppert in einer zweiteiligen Reportage das Thema Sucht – mit der Frage: Wie süchtig sind wir? Über 14 Millionen Menschen in Deutschland rauchen, gut 1,5 Millionen gelten als alkoholabhängig, Spielsucht ist mittlerweile eine offiziell anerkannte Sucht und Kliniken richten eigene Plätze für Online-Süchtige ein. Die Sucht steckt in allen Ecken und der Mitte der Gesellschaft. Und genau dort fragt Herr Eppert nach. Dabei stößt er auf immer neue Thematiken: Was steckt hinter Sexsucht, gibt es sie überhaupt? Ist Heroin noch 'en vogue'? Macht Bodymodification süchtig? Und gibt es wirklich eine Art Abhängigkeit vom Rampenlicht? Herr Eppert trifft auf außergewöhnliche Menschen, die ihre bewegenden und schockierenden, aber auch schönen, hoffnungsfrohen und teilweise unglaublichen Geschichten erzählen. Für manche von ihnen ist das Thema Sucht Vergangenheit, andere hat die Abhängigkeit in allen ihren Facetten nie losgelassen. Die Frage nach dem „Suchtgen“ oder der „Suchtpersönlichkeit“ beschäftigt ihn während seiner gesamten Reise. Thorsten Eppert erlebt, was für eine Bedeutung das Thema wirklich in unserer Gesellschaft hat.

Folgeninhalte

Folge 1: Donnerstag, 13. November 2014, 21.45 Uhr

In der ersten Folge beschäftigt sich Thorsten Eppert mit den weit verbreiteten Volksdrogen und taucht ein in die Welt der illegalen Substanzen – von Heroin bis hin zu Crystal Meth. Was passiert beim Rausch im Körper, was bedeutet Suchtdruck? Mindestens genauso spannend wie die Frage nach dem „Was?“ ist aber die Frage, wer eigentlich alles so in unserer Gesellschaft 'drauf' ist – und warum? Jede Substanz erzählt eine andere Geschichte, die Sucht zieht sich durch sämtliche Gesellschaftsbereiche.

Herr Eppert besucht eine Klinik für Süchtige, die als Leistungsträger gelten – von alkoholkranken Rechtsanwälten bis hin zu Chirurgen, die selbst unter dem Einfluss von Opiaten operiert haben. Jenny Elvers gibt ihm ihr letztes TV-Interview zum Thema „Alkohol“; sagt sie zumindest. Drogen in der Mitte der Gesellschaft: Die neue Klientel von Crystal Meth sollen die jungen Mütter von nebenan sein. Wie steht es im Bundestag mit Drogen? Und was ist eigentlich mit der Substanz, die in der Jugend von Herrn Eppert als Schreckensdroge gehandelt wurde: Heroin?

Wie gehen die damit um, die selbst noch gar nichts mit Substanzen zu tun haben, aber ihre Eltern? Herr Eppert besucht ein Camp für Kinder, die aus Familien stammen, in denen die Mutter oder der Vater alkoholkrank ist. Dort hört er erschütternde Geschichten, die deutlich machen, was Alkohol aus den Menschen machen kann. Und: ein Leben ganz ohne Drogen,  was ist denn eigentlich aus Straight Edge geworden?

 

Folge 2: Donnerstag, 20. November 2014, 22.45 Uhr

Der zweite Teil von „Herr Eppert: Wie süchtig sind wir?“ beschäftigt sich mit substanzlosen Süchten, Abhängigkeiten, die nichts mit Alkohol, Zigaretten oder illegalen Drogen zu tun haben. Herr Eppert begibt sich auf eine weitere Reise durch die Sucht und dieses Mal geht es um Themen wie Online-Gaming, Facebook, Zocken, Kauf- und Arbeitssucht.

Außerdem hinterfragt Herr Eppert, ob es bestimmte Süchte wie Sexsucht à la Tiger Woods wirklich gibt und ob es stimmt, dass Bodymodification zur Sucht führen kann? Diese Menschen können einfach nicht damit aufhören, ihren Körper zu gestalten, zu verschönern, zu zerschneiden und zu durchlöchern. Herr Eppert begibt sich in Welten, die den meisten unbekannt und skurril erscheinen, aber vielleicht doch viel näher sind, als wir uns trauen, zuzugeben. 

Der ZDFneo-Reporter Thorsten Eppert sieht und erfährt Schönes, Schockierendes, Trauriges und manchmal auch irgendwie Irres; zeitweise auch über sich selbst. Begegnungen brennen sich ihm ins Gedächtnis oder auf die Haut: Begegnungen mit Bodymod-Aficionados oder einem Spieler, den das Online-Gaming fast zum Tod geführt hat, mit Micaela Schäfer bis zu Shaolin-Mönchen und dem ehemaligen Profi-Fußballer René Schnitzler. 

Weitere Reportagen und Dokumentationen zum Thema "SÜCHTIG"

Donnerstag, 13. November 2014

00.30 Uhr: Kokain - Gier nach mehr

Kokain ist heute zur Straßendroge geworden. In der Dokumentation kommen eine Studentin, ein Geschäftsmann, ein Popmusiker und ein Triathlet mit ganz unterschiedlichen Koks-Biografien zu Wort.

01.30 Uhr:  RauschGIFT: Crystal Meth
Crystal Meth gehört zu den am schnellsten zerstörenden Drogen und das Abhängigkeitspotential ist sehr hoch. Die Protagonisten im Film berichten von Paranoia, Gefühlskälte, massiven Schlafstörungen und organisierter Kriminalität.

02.00 Uhr:  RauschGIFT: Liquid Ecstasy

Liquid Ecstasy, auch bekannt als K.O.-Tropfen, ist eigentlich ein Arzneimittel zur Einleitung von Narkosen. In der Party- und Jugendszene wird es allerdings als billiges Aufputsch-Rauschmittel missbraucht. Konsumenten berichten von ihren Erfahrungen.

02.30 Uhr:  Wild Germany, Alltagsdrogen

Manuel Möglich fragt: „Was hat sich in unserer Gesellschaft in Bezug auf Alltagsdrogen verändert?“ Hat die Jugend bisher in jedem vergangenen Jahrzehnt vor allem Drogen genommen, um sich von der bestehenden Gesellschaft abzugrenzen, scheint sie jetzt Drogen zu nehmen, um besser in die Gesellschaft zu passen? Verwechseln wir inzwischen die Karriereleiter mit einem Hamsterrad?

 

Donnerstag, 20. November 2014

01.00 Uhr: RauschGIFT: Heroin

Heroin birgt ein sehr hohes Abhängigkeitspotential und zwingt diejenigen, die süchtig werden, ihren Tagesablauf fast ausschließlich nach der Droge zu richten. Viele Konsumenten verschulden sich - andere arbeiten trotz Konsum regelmäßig und leben mitten in der Gesellschaft.

01.30 Uhr: RauschGIFT: LSD

Die Dokumentation gewährt einen intimen Einblick in die Lebenssituation von LSD-Konsumenten aus allen Gesellschaftsschichten, ihren Umgang mit der Droge und die Gratwanderung zwischen Genuss und Sucht.

 

Donnerstag, 27. November 2014

01.05 Uhr: RauschGIFT: Alkohol

Jeder Deutsche trinkt im Schnitt 137 Liter alkoholische Getränke pro Jahr und raucht 1008 Zigaretten, berichtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen in ihrem Jahrbuch "Sucht 2013". Die Dokumentation berichtet über die Droge, die an jeder Straßenecke zu bekommen ist.

01.35 Uhr: RauschGIFT: Cannabis
Cannabis ist nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Substanz. Fast sieben Prozent der Teenager und nahezu 40 Prozent der 18 bis 25-Jährigen in Deutschland haben Cannabis mindestens einmal probiert. Während es bei der Mehrzahl beim Probierkonsum bleibt, stellen die regelmäßigen und häufigen Cannabiskonsumenten die eigentliche Risikogruppe dar. Eine 16-Jährige und ein Politikberater berichten von ihren Erfahrungen mit der Droge.

Themenschwerpunkt „SÜCHTIG“ im Überblick

Ab Donnerstag, 13. November 2014, ab 20.15 Uhr

Donnerstag, 13. November 2014
20.15 Uhr:  Ausgekokst - mein Drogentrip , Folge 1, Erstausstrahlung

In „Ausgekokst – mein Drogentrip“ begibt sich der ehemals kokainabhängige Schauspieler Rainer Meifert auf die Spuren der Droge. In der ersten Folge macht Rainer Meifert mit seiner Kokain-Vergangenheit reinen Tisch: Er liefert intime Geständnisse und trifft unter anderem Freunde und Bekannte aus seiner Drogenzeit.

21.00 Uhr:  Ausgekokst - mein Drogentrip, Folge 2, Erstausstrahlung
Rainer Meifert taucht in die Berliner Drogenszene ein, trifft Fahnder des LKA und Ermittler von Europol. Er spricht mit Hintermännern im globalen Kokain-Geschäft und begleitet einen ehemaligen Schmuggler.

21.45 Uhr:  Herr Eppert: Wie süchtig sind wir?. Folge 1, Erstausstrahlung

In der zweiteiligen Reportage fragt Herr Eppert: „Wie süchtig sind wir?“ In der ersten Folge beschäftigt sich Thorsten Eppert mit den weit verbreiteten Volksdrogen und taucht ein in die Welt der illegalen Substanzen – von Heroin bis hin zu Crystal Meth. Was passiert beim Rausch im Körper, was bedeutet Suchtdruck?

22.30 Uhr:  NEO MAGAZIN mit Jan Böhmermann

Thema: Süchte

23.00 Uhr:  Ausgekokst - mein Drogentrip, Folge 3, Erstausstrahlung
Rainer Meifert reist nach Bogotá in Kolumbien. In der Welthauptstadt des Kokains trifft er Täter und Opfer des andauernden Drogenkrieges. Dieser „Drogentrip“ macht Rainer bewusst, welche Konsequenzen nicht nur sein Kokain-Konsum in Europa für die Menschen in Kolumbien hat.

23.45 Uhr:  Ausgekokst - mein Drogentrip, Folge 4, Erstausstrahlung

Schauspieler Rainer Meifert taucht immer tiefer ein in den Sumpf von Kokain, Macht und Gewalt in Kolumbien. Mit Sondereinheiten der Anti-Drogenpolizei des Landes besucht er abgelegene Kokafelder, Labors und trifft auf Farmer, die unter Androhung von Gewalt zum Anbau der Kokapflanze gezwungen wurden.

00.30 Uhr: Kokain - Gier nach mehr

Kokain ist heute zur Straßendroge geworden. In der Dokumentation kommen eine Studentin, ein Geschäftsmann, ein Popmusiker und ein Triathlet mit ganz unterschiedlichen Koks-Biografien zu Wort.

01.30 Uhr:  RauschGIFT: Crystal Meth
Crystal Meth gehört zu den am schnellsten zerstörenden Drogen und das Abhängigkeitspotential ist sehr hoch. Die Protagonisten im Film berichten von Paranoia, Gefühlskälte, massiven Schlafstörungen und organisierter Kriminalität.

02.00 Uhr:  RauschGIFT: Liquid Ecstasy

Liquid Ecstasy, auch bekannt als K.O.-Tropfen, ist eigentlich ein Arzneimittel zur Einleitung von Narkosen. In der Party- und Jugendszene wird es allerdings als billiges Aufputsch-Rauschmittel missbraucht.  Konsumenten berichten von ihren Erfahrungen.

02.30 Uhr:  Wild Germany, Alltagsdrogen

Manuel Möglich fragt: „Was hat sich in unserer Gesellschaft in Bezug auf Alltagsdrogen verändert?“ Hat die Jugend bisher in jedem vergangenen Jahrzehnt vor allem Drogen genommen, um sich von der bestehenden Gesellschaft abzugrenzen, scheint sie jetzt Drogen zu nehmen, um besser in die Gesellschaft hinein zu passen. Verwechseln wir inzwischen die Karriereleiter mit einem  Hamsterrad?

Donnerstag, 20. November 2014
22.45 Uhr:  Herr Eppert: wie süchtig sind wir?, Folge 2, Erstausstrahlung

Der zweite Teil von „Herr Eppert: Wie süchtig sind wir?“ beschäftigt sich mit substanzlosen Süchten. Abhängigkeiten, die nichts mit  Alkohol, Zigaretten oder illegalen Drogen zu tun haben. Herr Eppert begibt sich auf eine weitere Reise durch die Sucht und dieses Mal geht es um Themen wie Online-Gaming, Facebook, Zocken, Kauf- und Arbeitssucht.

23.00 Uhr:  Ausgekokst - mein Drogentrip, Folge 1

00.15 Uhr: Ausgekokst - mein Drogentrip , Folge 2

01.00 Uhr: RauschGIFT: Heroin

Heroin birgt ein sehr hohes Abhängigkeitspotential und zwingt diejenigen, die süchtig werden, ihren Tagesablauf fast ausschließlich nach der Droge zu richten. Viele Konsumenten verschulden sich - andere arbeiten trotz Konsum regelmäßig und leben mitten in der Gesellschaft.

01.30 Uhr: RauschGIFT: LSD

Die Dokumentation gewährt einen intimen Einblick in die Lebenssituation von LSD-Konsumenten aus allen Gesellschaftsschichten, ihren Umgang mit der Droge und die Gratwanderung zwischen Genuss und Sucht.

Donnerstag, 27. November 2014

22.50 Uhr:  Herr Eppert: wie süchtig sind wir?. Folge 1

23.35 Uhr:  Ausgekokst - mein Drogentrip, Folge 3

00.20 Uhr:  Ausgekokst - mein Drogentrip, Folge 4

01.05 Uhr: RauschGIFT: Alkohol

Jeder Deutsche trinkt im Schnitt 137 Liter alkoholische Getränke pro Jahr und raucht 1008 Zigaretten, berichtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen in ihrem Jahrbuch "Sucht 2013". Die Dokumentation berichtet über die Droge, die an jeder Straßenecke zu bekommen ist.

01.35 Uhr: RauschGIFT: Cannabis
Cannabis ist nach wie vor die am häufigsten konsumierte illegale Substanz. Fast sieben Prozent der Teenager und nahezu 40 Prozent der 18 bis 25-Jährigen in Deutschland haben Cannabis mindestens einmal probiert. Während es bei der Mehrzahl beim Probierkonsum bleibt, stellen die regelmäßigen und häufigen Cannabiskonsumenten die eigentliche Risikogruppe dar. Eine 16-Jährige und ein Politikberater berichten von ihren Erfahrungen mit der Droge.

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