Dirk Steffens im Oman. Copyright: ZDF/Oliver Roetz
Dirk Steffens im Oman. Copyright: ZDF/Oliver Roetz

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Terra X: Faszination Erde – mit Dirk Steffens

Zwei neue Folgen

Uralte Landschaften und eine Region, in der Mythen geboren werden: In der Folge „Australien – eine unendliche Geschichte“ führt Dirk Steffens Reise in eine längst vergangene Zeit. Auf der arabischen Halbinsel entführt der Moderator in „Arabien – Zauberreich zwischen den Welten“ die Zuschauer in die Märchenwelt von „Tausendundeiner Nacht“.

  • ZDF, Sonntag, 26. und 5. März 2017, 19.30 Uhr

Texte

Australien – eine unendliche Geschichte

Sonntag, 26. Februar, 19.30 Uhr

Autoren: Nora Bergenthal, Christine Haak
Länge: 45 Min.
Redaktion: Christiane Götz-Sobel

 

Uralte Landschaften und sonderbare Tiere – eine Reise durch Australien führt in eine längst vergangene Zeit. Dirk Steffens enthüllt die unendliche Geschichte des Kontinents, erkundet seltsam anmutende Verhaltensweisen und zeigt, welche bizarren Blüten die Evolution rund um den uralten Kontinent treibt.

Mit der Entstehung Australiens hat sich die Welt verändert. Der Erdteil entwickelte über Millionen Jahre ein eigenes Gesicht: Säugetiere mit einem Beutel für ihre Jungen, Bienen mit Nestern im Wüstensand und Wellensittiche, die atemberaubende Schwärme bilden. Australien scheint ein Motor der Evolution, obwohl das Land lebensfeindlich wirkt: Hitze und extreme Trockenheit, sintflutartige Niederschläge und nährstoffarme Böden. Doch genau diese Bedingungen haben die Tiere hier zu besonderen Anpassungsstrategien gezwungen.

Kein Tier verkörpert die australische Lebensart so gut wie der Koala. Die Tiere schlafen bis zu 20 Stunden am Tag, Zeit, in der ihr Stoffwechsel auf Sparflamme arbeitet. Dirk Steffens begibt sich auf weitere Spuren der Beuteltiere und erfüllt sich einen besonderen Wunsch: einmal in den Beutel eines Kängurus gucken.

Die Evolution der Beuteltiere ist eng mit der Geschichte des australischen Kontinents verknüpft, der sich als einer der letzten Kontinente vom Urkontinent Gondwana gelöst hat. Die Trennung von Australien und Antarktis vor rund 30 Millionen Jahren hat Weltgeschichte geschrieben. Erst dadurch konnte die Antarktis vereisen, sich aber auch neue Wege der Evolution öffnen.

Und die Geschichte von Australiens Landmasse reicht sogar noch weiter zurück: Im Westen finden sich die ältesten Steine der Erde. Sie sind 4,4 Milliarden Jahre alt und damit Teil der ersten Erdkruste, die sich auf unserem Planeten bildete. Dass sie noch heute erhalten sind, ist erstaunlich – ein Ergebnis der unendlichen Geschichte Australiens.

Arabien – Zauberreich zwischen den Welten

Sonntag, 5. März, 19.30 Uhr

Autoren: Tobias Schultes, Jasmina Neudecker
Länge: 45 Min.
Redaktion: Christiane Götz-Sobel

 

Arabien: eine Region, in der Mythen geboren werden, sich das Leben aber einer harten Wirklichkeit stellen muss. Dirk Steffens taucht ein in die Märchenwelt von „Tausendundeiner Nacht“. Nicht nur geheimnisvolle arabische Nächte, auch die glühend heißen Tage erzählen tausendundeine faszinierende Geschichte.

Ein felsiges Plateau auf über 1000 Metern Höhe, mitten in einer Gebirgskette im Süden der arabischen Halbinsel. Nichts als karger Stein, soweit das Auge reicht – bis auf ein riesiges schwarzes Loch im Boden, das den Eingang in eine geheimnisvolle Welt eröffnet. Dirk Steffens seilt sich 150 Meter tief ab, in die Höhle Majlis al-Jinn. Sie ist eine der größten Höhlenräume der Welt. Unter der monumentalen Kuppel, erhellt nur durch vereinzelte Lichtstrahlen, kann man erahnen, wie die Landschaften Arabiens die Geschichtenerzähler von einst zu ihren Märchen inspiriert haben. Von hier gingen die Legenden von Aladin und seiner Wunderlampe, von Ali Baba und den 40 Räubern und von Sindbad, dem Seefahrer, um die Welt.

Gesäumt von rauen Gebirgsketten und dem Meer, liegt im Herzen der Arabischen Halbinsel die größte Sandwüste der Welt, die Rub al-Khali, das „Leere Viertel“. Dünen erstrecken sich hier bis zum Horizont. Bei Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius hat es das Leben dort schwer, doch es hat sich auf diese harte Welt eingestellt. Ein Tier übertrifft mit seinen ausgeklügelten Anpassungen dabei alle anderen: die Oryxantilope. Sie findet die wenige Nahrung, braucht kaum Wasser, und die Sonne reflektiert auf ihrem weißen Fell, das sie vor den orangefarbenen Dünen erstrahlen lässt. Kein Wunder, dass auf dieses Wüstentier wohl ein Mythos zurückgeht, der es bis in unsere Wälder geschafft hat: Die Legende des Einhorns. Ebenso wie das Einhorn im Märchen gilt das Oryx als scheu und unzähmbar.

Dirk Steffens begleitet im Oman Forscher, ganz im Süden der Halbinsel, die es geschafft haben, dass heute wieder Oryx-Herden über die gewaltigen Dünen der Rub al-Khali wandern.

Im Oman fühlt man sich noch zurückversetzt in den alten Orient: Neben traditionellen Daus, wohlriechendem Weihrauchnebel und uralten Bewässerungssystemen gibt es hier einen Landstrich, der für zwei Monate im Jahr völlig anders aussieht, als man es sich vorstellt: Wasser sprudelt im Überfluss durch ausgedörrte Flussbetten, und Nebelschwaden besprenkeln das Fell der Kamele mit Tautropfen. Dieses Wasser beschert dem Oman einen Artenreichtum, wie es ihn nirgends sonst in Arabien gibt. Die Ursache dieses Phänomens verbirgt sich vor der Küste, wo Dirk Steffens nach den Spuren taucht.

Mit ihm begeben sich die Zuschauer auf eine Reise voller Widersprüche, durch ein raues Gebiet voller faszinierender Tiere, Pflanzen, Menschen, auf die Spur von Legenden und Märchen, von Ereignissen mit großer Bedeutung für das Fortbestehen der Menschheit und von einzigartigen geologischen Phänomenen.

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