© ZDF und Ralf Wilschewski
© ZDF und Ralf Wilschewski

"1, 2 oder 3" - Das große Jubiläum

Der 40. Geburtstag der Quizshow

Zum 40. Geburtstag der Kinderquizshow "1, 2 oder 3" laden Elton und Piet zur Jubiläumswoche bei KiKA ein.

  • KIKA, ab Montag, 11. September 2017, 20.10 Uhr

    Texte

    Vorwort von ZDF-Programmdirektor Dr. Norbert Himmler

    Als im ZDF vor 40 Jahren zum ersten Mal die Kandidaten bei "1, 2 oder 3" über die Antwortfelder sprangen, war ich sechs Jahre alt und begeisterter Zuschauer.  

    Wenn ein Format es schafft, über vier Jahrzehnte nicht nur bei den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern erfolgreich zu sein, dann macht es offensichtlich vieles richtig: Ein einzigartiges Spielprinzip, das die Kandidaten in Bewegung setzt, verblüffende Fakten und Experimente, die auch Erwachsene noch Neues lernen lassen, viel Humor, der für eine entspannte Atmosphäre sorgt und ein Moderator, dessen Popularität weit über die Kernzielgruppe hinaus reicht. "1, 2 oder 3" ist ein "moderner Klassiker" für die ganze Familie und eine starke Marke des ZDF.

    Erfolgreiche Marken zeichnet der sensible Umgang mit den Erwartungen der Zuschauer aus. Dazu gehören der Wunsch nach Innovation und Veränderung sowie der Wunsch nach Tradition und Ritualen. Der Redaktion von "1, 2 oder 3" gelingt es auch nach 1.000 Sendungen, das Format gleichermaßen modern und wiedererkennbar zu gestalten.

    Wer 1977 als Zuschauer, Kandidat oder Kamerakind dabei sein durfte, hat heute vielleicht selber Kinder, die "1, 2 oder 3" schauen. So wird das Fernseherlebnis mit den Kindern für Erwachsene auch zu einer Reise in die eigene Kindheit. Dabei verbindet die gemeinsame Freude am gelungenen Mix aus Unterhaltung und Wissensvermittlung spielend die Generationen.


    Die Jubiläumsfolgen bei KiKA

    "1, 2 oder 3" wird 40 Jahre alt, und das wird bei KiKA kräftig gefeiert: Elton und Piet laden zur Jubiläumswoche ein. Die Kandidaten-Teams aus Deutschland, Österreich sowie das internationale Team bestehen in jeder Sendung aus drei Generationen einer Familie. Die Gewinnerteams gewinnen je 1.000 Euro für eine selbstgewählte Spende.

    Vier Sendungen à 49 Minuten gibt es täglich zwischen dem 11. und 14. September 2017 um 20.10 Uhr bei KiKA zu sehen:

     

    Montag, 11. September 2017, 20.10 Uhr, bei KiKA
    1, 2 oder 3
    Bei Elton geht es heute richtig rund!


    Regie: Dirk Nabersberg

    Buch: Franziska Diesbach, Kurt Feyerabend

    Produktion: Nord Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH

    Redaktion: Anke Hornung, Kathrin Abler, Angela Welz

    Moderation: Elton

    Länge: 49 Minuten

    Elton und Piet Flosse laden zum 40.Geburtstag ein und begrüßen im Studio einen der besten Trick-Shot-Spieler der Welt, Billardspieler Florian Kohler. Seine unglaublichen Tricks scheinen die Gesetze der Physik aufzuheben, seine Videos werden im Internet millionenfach angeklickt. Das "1, 2 oder 3"-Reporterkind besucht Lutz Eichholz. Er zählt zu den besten Einrad-Fahrern der Welt und ist vierfacher Weltmeister und Weltrekordhalter. Er zeigt, welche Stunts mit dem Einrad möglich sind. Von empfindlichen Seifenblasen bis hin zur stabilen Billardkugel wird heute alles was rund ist, unter die Lupe genommen. Zur Unterstützung bei kniffligen Fragen steht Physiker und YouTube-Moderator Philip Häusser (unter anderem "Terra X Lesch & Co") mit Rat und Tat zur Seite

     

    Für Deutschland tritt Familie Polgen aus Nürnberg  an. Österreich wird vertreten durch die Familie Troppmann aus Enns in Oberösterreich. Das internationale Team, die Familie Stehle, kommt aus Überlingen am Bodensee und vertritt Griechenland.

     

     

    Dienstag, 12. September 2017, 20.10 Uhr, KiKA
    1, 2 oder 3
    Elton und das große Kräftemessen


    Regie: Dirk Nabersberg

    Buch: Uli Wagner, Kurt Feyerabend

    Produktion: Nord Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH

    Moderation: Elton

    Redaktion: Anke Hornung, Kathrin Abler, Angela Welz

    Länge: 49 Minuten

    Heute dreht sich alles um Schwerkraft und Druck. Ein Auto kracht auf den Boden, und Moderator Elton schwebt durchs Studio. Mit spektakulären Experimenten und Versuchen erklärt Elton die Kräfte der Natur, unterstützt von YouTube-Physiker Philip Häusser. Egal, ob Kraft, Gewicht, oder Geschwindigkeit: Viele Dinge verhalten sich ganz anders, als man vermuten könnte. Manche sind schwerer als sie aussehen oder stabiler als gedacht.

    Für Deutschland geht Familie Pritschow aus Meinerzhagen ins Rennen. Österreich wird präsentiert von der Familie Stürmer aus Wien. Das internationale Team wird vertreten durch die Familie Bui aus Kempen, deren Wurzeln in Vietnam liegen.

     

     

    Mittwoch, 13. September 2017, 20.10 Uhr, KiKA
    1, 2 oder 3
    Elton und die Maschinenmenschen


    Regie: Dirk Nabersberg

    Buch: Adrian Bickenbach, Klaus Döring, Kurt Feyerabend

    Produktion: Nord Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH

    Moderation: Elton

    Redaktion: Reinhard Oswalt, Angela Welz

    Länge: 49 Minuten

    Laserstrahlen mit ungeahnten Kräften, lernfähige Roboter und Maschinen, die das Autofahren sicherer machen: Die Sendung widmet sich den modernen Maschinen und zeigt, wie sie den Alltag der Menschen beeinflussen und erleichtern. Der Studiogast demonstriert, wie ein Exoskelett Menschen mit Gehbehinderungen beim Laufen unterstützen kann. Elton tritt zu einem Zweikampf mit einer Maschine an: Auch wenn sein Gegner dabei nur ein Dampfmaschinen-Modell ist, so hat sie doch jede Menge Power und bringt Elton gehörig ins Schwitzen. Unterstützt wird Elton durch den Youtube-Physiker und ZDF-Wissenschaftsmoderator  Philip Häusser, der verblüffende Experimente zu Laserstrahlen, zerspringendem Glas und Flug-Drohnen demonstrieren wird.

    Für Deutschland tritt Familie Roser aus Haslach an. Österreich wird vertreten von der Familie Grasl aus Linz. Das internationale Team tritt mit der Familie Liske/Konstantinidis für Zypern und Kasachstan an.



    Donnerstag, 14. September 2017, 20.10 Uhr, KiKA
    1, 2 oder 3
    Elton und die Meister der Illusionen


    Regie: Dirk Nabersberg

    Buch: Heike Sperling, Kurt Feyerabend

    Produktion: Nord Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH

    Moderation: Elton

    Redaktion: Angela Welz

    Länge: 49 Minuten

    Bei "1,2 oder 3" dreht sich heute alles um Illusionen, optische Täuschungen und Magie. Raffinierte Spiegelungen und verblüffende Malereien: Die Welt erscheint in dieser Show anders als sie ist. Zu Gast sind die Ehrlich Brothers, das bekannteste Zauberduo Deutschlands. Mit ihren spektakulären Shows füllen sie die größten Hallen. Im Studio demonstrieren sie einige ihrer Illusionen und zeigen wie einfach sich das menschliche Auge in die Irre führen lässt. Durch die Sendung führt wie immer Elton gemeinsam mit seinem Assistenten Piet Flosse. Unterstützt werden sie von YouTube- Physiker und ZDF-Wissenschaftsmoderator Philip Häusser, der die komplexen Sachverhalte anschaulich erklärt.

    Für Deutschland tritt die Familie Börsing aus Illertissen an. Österreich wird vertreten durch Familie Zefferer aus Haus im Ennstal. Familie Bercea aus Oberteuringen stellt das internationale Team und vertritt Rumänien und die Slowakei.

     

     

    Das Online-Angebot im Jubiläumsjahr

    Online können die kleine und große Fans auf www.zdftivi.de durch 40 Jahre "1, 2 oder 3" reisen und dabei visuell wie akustisch in die Sendungshistorie eintauchen. Beim Video-Quiz mit Eltons Straßenumfragen gibt es ganz besondere Preise: Auf die Gewinner warten die originalen Sendungs-T-Shirts von Elton, upgecycelt zu stylischen Tagesrucksäcken.


    Zahlen und Fakten zur Sendung - mit Statements aller ModeratorInnen

    -        40 Jahre ist es her, dass die Kinderteams zum ersten Mal über die Ratefelder des "1, 2 oder 3"- Studios hüpften.

    -        Am 10. Dezember 1977 fiel der Startschuss mit Michael Schanze in den Bavaria Filmstudios in München. Das Besondere: "1, 2 oder 3" ist zu dieser Zeit die erste Kinderquizsendung im deutschen Fernsehen.

    -        Seinen Ursprung hat das Format in den USA. Mit leichten Abwandlungen wird "1, 2 oder 3" für den deutschen Fernsehmarkt produziert und heimischen Sehgewohnheiten angepasst.

    -        Bis 1985 präsentiert Michael Schanze 59 Folgen und sorgt als Erfinder des "Plopp" für das unverkennbare Markenzeichen. Schanze ist auch Komponist des ersten "1, 2 oder 3"-Titelsongs mit seiner eingängigen Melodie. Schanze wurde für seine Leistungen mit dem Medienpreis "Bambi" und der "Goldenen Kamera" ausgezeichnet.

     

    Michael Schanze (Moderator von 1977 – 1985, 59 Folgen):
    "Kapieren nicht kopieren. Mit dieser Überzeugung haben wir seinerzeit Veränderungen an der amerikanischen Urform von "1, 2 oder 3" vorgenommen. In den USA gab es z.B. nach den Fragen keinerlei Erklärungen zum Warum oder Weshalb. Dass das mit kindgerecht nichts zu tun hat, darüber waren wir uns schnell alle einig. Auch dass ein Kind, das einmal auf dem falschen Feld stand, komplett ausscheiden musste, fanden wir alle brutal und unmöglich. Schlimm genug, dass es in der Erwachsenenwelt so zugeht. Schwieriger war die Entscheidungsfindung bei einer Veränderung, auf die ich heute noch, und immer wieder angesprochen werde. Einigen fiel es nämlich gar nicht so leicht, meine Idee mit dem Kamerakind zu akzeptieren. Kurz: Wir hatten bei unseren Verbesserungsversuchen ein glückliches Händchen. Die amerikanische Fassung war nach nur einem Jahr wieder von den Bildschirmen verschwunden, und wir blicken heute auf 40 Jahre und 1000 Sendungen zurück. Ich würde sagen, wir dürfen alle miteinander stolz sein, was wir da geschafft haben. Auf die nächsten 1000.

    Euer Michael Schanze

    P.S. Auch wenn alles angeblich immer noch schneller gehen soll: Für ein Kind, das EINMAL im Fernsehen ist, bedeutet eine falsche Antwort bei "1, 2, oder 3" mehr, als nur keinen Ball zu bekommen. Vergesst mir die Kinderseelen nicht! " 

     

    -        1985 folgt Birgit "Biggi" Lechtermann auf Michael Schanze.

    -        Zum Markenzeichen ihrer Moderationszeit wird der neue Titelsong von Rolf Zuckowski "1, 2 oder 3. Das ist keine Hexerei".

    -        Mit "Biggi" kommen auch drei Maskottchen dazu, die "Drollinge".

    -        Das Plopp-Kommando wird abgelöst. Zehn Jahre lang, über 112 Folgen heißt es jetzt stattdessen: "1, 2 oder 3 – letzte Chance – vorbei". Leicht verändert wird die Auflösung der Frage mit dem angepassten Slogan "Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht". Dieser Spruch besteht bis heute, 31 Jahre später.

     

    Statement von Birgit "Biggi" Lechtermann (Moderatorin von 1985 – 1995, 112 Folgen):
    "1, 2 oder 3 - letzte Chance – vorbei!" So hieß es im ZDF, als ich 1985 die Show übernahm. Es folgten zehn wunderbare Jahre mit liebenswerten Kandidaten aus Österreich, der Schweiz und Deutschland und tollen Show-Acts, die man heute nur noch in den  großen Abendunterhaltungsshows findet! Nicht nur Kinder und Erwachsene haben "1, 2 oder 3 geliebt", auch ich! Daher sage ich von Herzen: Happy Birthday and the show must go on."

    Eure Biggi Lechtermann

     

    -        1995 übernimmt Gregor Steinbrenner die Kinderquizshow.

    -        Im Jahr 2000 ändert sich die Titelmusik. Gregor fungiert als Interpret und führte damit die Tradition von Schanze weiter: "1, 2 oder 3, was is’n das für’n Geschrei? 1, 2 oder 3, okay ich bin mit dabei! 1, 2 oder 3, und wer das Meiste weiß, holt sich am Ende dann den Preis!"

    -        Die Drollinge werden von den drei Maskottchen Piet Flosse, Ted Tatze und Fauchi abgelöst.

    -        Ab 2002 ist es nur noch Piet Flosse, der den Moderator unterstützt. Die große, blaue Robbe assistiert dem Moderator fortan.

    -        Unvergessen ist Gregor Steinbrenners 25-Stunden-Marathon im Dauerquizzen am Strand von St. Peter-Ording aus dem Jahr 2002. Anlässlich des 25. Geburtstages von "1, 2 oder 3" moderiert er ohne Unterbrechung und stellte 1364 Fragen an 11040 Kandidaten.

     

    Statement von Gregor Steinbrenner (Moderator von 1995 – 2005, 352 Folgen):
    "Frosch, Pferd, Fallschirmsprung. Das sind die ersten Bilder, die mir durch den Kopf gehen, wenn ich an "1, 2 oder 3" denke. Der Frosch war wunderschön, leuchtend-grün und hat einem meiner Kandidaten mitten auf’s T-Shirt gepinkelt. In hohem Bogen – riesen Lacher. Das Pferd drehte völlig durch, als im Studio die Pyrotechnik losging, zerstörte die halbe Deko, seitdem hab ich Angst vor Pferden – nicht lustig. Und aus 4.000 Metern Höhe bin ich über dem Legoland aus dem Heli gesprungen, für eine "1,2 oder 3"-Folge über’s Fliegen – irres Gefühl. Irre war auch das Gefühl, als endlich die Sonne aufging, beim Weltrekordversuch für die längste TV-Sendung. Da hatte ich schon 20 Stunden durchmoderiert am Strand von St-Peter-Ording. Dann Sonnenaufgang, Endspurt – und die letzten fünf Stunden liefen fast von allein ;-)

    Es waren zehn spannende und total abwechslungsreiche Jahre, eine wunderschöne Zeit für mich, mit dem besten Team der Welt für eine tolle Sendung! Heute gucken meine Kinder genauso begeistert, wie ich als kleiner Junge. Eben ein Evergreen! Happy Birthday "1, 2 oder 3!"

    Euer Gregor Steinbrenner

     

    -        Nach zehn Jahren und 352 Folgen übergibt Gregor Steinbrenner das Mikrofon an Daniel Fischer. Mit ihm geht die Sendung ab 2005 erstmalig "on tour".

    -        Die Kandidaten spielen, unterstützt von den Zuschauern, "1, 2 oder 3" auf einem schwimmenden Ponton, auf einer Schlittschuhbahn oder auf einem Ponyhof  und gehen so direkt vor Ort interessanten Themen auf den Grund.

    -        Am 30. Juni 2007 präsentiert Daniel Fischer die 600. Sendung und begrüßte Michael Schanze als Gast in der Geburtstagssendung.

    -        Zum 30. Geburtstag 2007 wird die Aktion "30 Jahre – 30 Länder" ins Leben gerufen. Seither gibt es im Studio Quiz-Teams nicht mehr nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Stattdessen kommt ein Team immer aus einem Land zu Besuch, manchmal auch von weit her z. B. aus Tibet oder Swasiland. Die Klassenaktion "Freunde weltweit", bei der sich Schüler aus der ganzen Welt kennenlernen und spielerisch ihr Wissen testen können, wird unterstützt vom Goethe-Institut und vom Pädagogischen Austauschdienst.

     

    Statement von Daniel Fischer (Moderator von 2005 – 2010, 198 Folgen):
    "Meine Lieblingssendung als Kind – "1, 2 oder 3". Und mein größter Wunsch - einmal als Kandidat dabei zu sein! Alle Versuche, mich zu bewerben, sind leider gescheitert. Denn ich wusste damals nicht, dass man sich nur als ganze Schulklasse bewerben kann. Umso aufgeregter war ich, als 2005  ein neuer Moderator gesucht wurde. Endlich ging mein Traum in Erfüllung, ich kam ins "1, 2 oder 3"-Studio – zwar nicht als Kandidat, dafür aber als Moderator!

    Noch heute gehört "1, 2 oder 3" zu meinen Lieblingssendungen, und ich schaue oft mit meinen Kindern gemeinsam. Happy Birthday und danke für 40 Jahre tolle Fernsehunterhaltung – und fünf ereignisreiche Jahre für mich als Moderator!"

    Euer Daniel Fischer

     

    -        Im Oktober 2010 übernimmt Elton die erfolgreiche Quizshow, die für ihn selbst als Kind "immer ein Highlight" war.

    -        Mit seinem Humor und seiner Schlagfertigkeit bereichert er das Format und fühlt dabei den Kandidaten auf den Ratefeldern auf den Zahn. Neu ist, dass die Schulteams ihre Punkte direkt aufs Konto gebucht bekommen, die später in Geld umgerechnet werden.

    -        Außerdem wird im modernen HD-Studio nicht mehr ausschließlich gesprungen: Bei den drei Fragen der Buzzerrunde entscheidet die schnellste Antwort, welches Team die Punkte bekommt.

    -        Legendär sind Eltons Straßenumfragen in der Innenstadt von Köln. Hier überprüft er mit viel Witz und Ironie das Wissen der Kinder.

     

    Statement von Elton (Moderator von 2010 bis heute, 276 Folgen):
    "Ich glaube, "1, 2 oder 3" macht allen Beteiligten unglaublich viel Spaß, und irgendwie ist am Ende auch jeder ein Gewinner. Bei uns geht keiner mit leeren Händen nach Hause, die Kinder bewegen sich mal wieder und ich habe als Moderator hier stets das letzte Wort, auf alles eine Antwort und immer Recht! Das habe ich ja nicht mal zu Hause. Und natürlich kann hier auch jeder etwas lernen. Selbst ich noch! Und unter uns, das Wissen, das ich mir hier im ZDF aneigne, nehme ich heimlich mit und nutze das dann in Quiz-Shows in den anderen Sendern! Klar! Mit dem zweiten sieht man schlauer! Und jetzt, mit Steven und der großen "1,2 oder 3"-ZDF-Show gleich doppelt so schlau! Dazu kommen noch vier Jubiläumsshows bei KiKA mit Piet Flosse. Mehr geht nicht, oder? Doch! Denn ab sofort sind auch die goldenen Bälle wieder da, aus den früheren Shows mit Michael Schanze! Ja, dank "1,2 oder 3" weiß ich nicht nur alles, sondern kann sogar Wünsche erfüllen!"

     

    -        In der 40-jährigen Geschichte von "1, 2 oder 3" wurden mittlerweile 1000 Sendungen produziert und über 27.600 Minuten versendet. Würde man alle Sendungen am Stück schauen, müsste man 19 Tage und 2 Stunden lang ununterbrochen vor dem TV-Gerät verbringen.

    Drei Fragen an...

    Angela Welz (Redakteurin "1, 2 oder 3", Hauptredaktion Kinder und Jugend) und Paul Wolff (Redakteur Hauptredaktion Show):

     

    "1, 2 oder 3" – Samstagsmorgens um 8.10 Uhr, aber auch am Samstagsabend um 20.15 Uhr? Wie ist es möglich mit demselben Konzept so unterschiedliche Sendeplätze zu bespielen?

    Paul Wolff: "1, 2 oder 3" hat es nicht zufällig auf 40 Sendejahre und 1000 Folgen gebracht. Das Spielprinzip mit den Sprungfeldern ist so einfach wie genial und funktioniert durch alle Altersgruppen. Auf einem Primetime-Platz haben wir natürlich eine möglichst breite Zuschauermasse im Blick. Der Sechsjährige soll sich bei uns in der Sendung genauso wohlfühlen, wie die 85-Jährige. Durch den aktionsreichen Spielmodus, der für die Primetime in keiner Weise "verbogen" werden muss, schaffen wir eine sehr breite Ansprache. Vom Markenkern des "Hüpfens" ausgehend kann inhaltlich in viele Richtungen gedacht werden und die Sendung auch locker auf 150 Minuten ausgedehnt werden – ohne, dass sie etwas von ihrer Faszination einbüßt."

    Angela Welz: "Auf dem Sendeplatz am frühen Samstagmorgen im ZDF, aber auch auf dem Sendeplatz am Sonntagnachmittag im KiKA hat "1, 2 oder 3" mit seiner abwechslungsreichen Mischung aus verblüffenden und lehrreichen Antworten, hoher Informationsdichte, Humor und interessanten Studiogästen großen Erfolg. Oft stehen nur 30 Sekunden zur Verfügung, um einen Sachverhalt anschaulich und nachvollziehbar zu erklären. Die Experimente, Grafiken oder Einspielfilme vermitteln dabei Wissen, das nicht nur der jungen Zielgruppe hilft, die Phänomene der Welt besser zu verstehen, sondern oft auch bei Erwachsenen für eine "Das hätte ich aber nicht gedacht"- Reaktion sorgt. Daneben spielt der Humor eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit dem Sendungsmaskottchen Piet Flosse gewinnt Moderator Elton den Themen der Sendungen immer auch einen komischen Aspekt ab und sorgt so für entspannende Pausen zwischen den Fragen."

     

     

    Zum Jubiläum bekommen die Kinder Unterstützung von Erwachsenen. Wie setzen sich die Rateteams zusammen?

    Angela Welz: "1, 2 oder 3" ist durch sein langes Bestehen bei mehreren Generationen beliebt und im besten Sinne des Wortes ein Familienprogramm. Deshalb spielen bei den vier Sendungen der Jubiläumswoche jeweils drei Generationen einer Familie im Team gegen die anderen Familien. Wie immer bei "1, 2 oder 3" gibt es ein deutsches, ein österreichisches und ein internationales Team. Die Sendungen der KiKA-Jubiläumswoche werden am Abend ausgestrahlt. Dann werden viele Erwachsene zuschauen, die bereits als Kinder davon träumten, einmal Kandidat bei "1, 2 oder 3" zu sein. Nun wollen sie gemeinsam mit ihren Kindern die richtige Antwort unter den drei Vorgaben finden."

    Paul Wolff: "In der 1000. Jubiläumssendung werden die Kinder in den Rateteams von Prominenten unterstützt. Jeweils zwei Kinder spielen mit einem Prominenten. Es wagen sich auf die Felder: Schauspielerin Stephanie Stumph, Comedian Bülent Ceylan und Sänger Mark Forster. In jedem Team gibt es außerdem einen persönlichen Bezug zwischen dem Prominenten und den Kindern. Der kann lokal sein (die Kinder in Bülents Team kommen wie er aus Mannheim) oder in einem Talent begründet liegen (die Kinder in Marks Team sind sehr musikalisch)."

     

     

    Was bedeutet "1, 2 oder 3" für Ihren persönlichen Werdegang als Redakteurin bzw. Redakteur?

    Angela Welz: "Die Arbeit an "1, 2 oder 3" ist immer wieder eine Herausforderung: mit jedem Thema, mit jeder Folge stelle ich mich als Redakteurin auch einem neuen Sachverhalt  oder Wissensbereich. Und so steht manches, um das ich mich in der Schulzeit erfolgreich herumgemogelt habe, für mich wieder auf dem "Lehrplan". Erst wenn ich wirklich verstanden habe, warum beispielsweise Hagelkörner unterschiedlich groß sind, kann ich dieses Wissen auch an Kinder weiter vermitteln. Wissensvermittlung für Kinder gelingt dann am besten, wenn wir die Neugierde wecken und komplexe Sachverhalte mit klaren, eindeutigen Bildern erklären. Dieser Teil unserer täglichen Arbeit ist äußerst befriedigend und bereichernd."

    Paul Wolff: "Meine Arbeit für "1, 2 oder 3" lag relativ zu Beginn meiner Arbeit als Redakteur. Sie hat mir vieles mit auf den Weg gegeben, was in der täglichen Redaktionsarbeit wichtig ist – egal ob für eine Kindersendung am frühen Morgen oder eine Familienshow in der Primetime. Von der Themenauswahl, über die konkrete Ausarbeitung der Fragen und Antworten, die Planung, den Dreh und den Schnitt von Einspielfilmen, das Timen eines Ablaufs bis zur Betreuung der Aufzeichnung im Studio. Bei "1, 2 oder 3" lernt man diese Basics. Umso schöner, dass sich der Kreis jetzt schließt und die Sendung als Abendausgabe zu mir zurückkommt."

     

    Impressum

    ZDF Hauptabteilung Kommunikation
    Presse und Information
    Verantwortlich: Alexander Stock
    E-Mail: pressedesk@zdf.de
    © 2017 ZDF

     

    Fotos über ZDF Presse und Information
    Telefon: (06131) 70-16100 oder

    für die Abend-Show über https://presseportal.zdf.de/presse/einszweioderdreishow

    für das Jubiläum über https://presseportal.zdf.de/presse/einszweioderdrei 


    Ansprechpartner

    Name: Elisa Schultz
    E-Mail: presse.muenchen@zdf.de
    Telefon: 089 99551349