Copyright: ZDF / Karsten Floegel
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Das Jahrhunderthaus - mit Michael Kessler

Zweiteilige ZDFzeit-Dokumentation mit neuen Themen

Wie lebte es sich in den 1920er, 1950er und 1970er Jahren? Wovon träumte man? Was war früher besser oder schlechter? Auch 2017 lädt Michael Kessler zu einer Zeitreise ins "Jahrhunderthaus" ein, das mit seinen drei Etagen für drei prägende Jahrzehnte steht.

Michael Kessler, Ruth Blauert, Lilian Prent und Benedict Jacob spielen wieder die deutsche Musterfamilie Müller, die sich in verschiedene Jahrzehnte hineinversetzt. In der ersten Folge geht es um Arbeit, Freizeit und Urlaub. In der zweiten Folge dreht sich alles um das leibliche Wohl: Essen, Trinken und Sport.

  • ZDF, Dienstag, 28. März 2017, 20.15 Uhr + Dienstag, 4. April 2017, 20.15 Uhr

Texte

Andere Zeiten, andere Sitten
von Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte

Geregelte Arbeitszeiten, Bildung, Gesundheitssystem, Mobilität, Freizeitkultur, mediale Vernetzung…
Auf welche Weise führt man gerade jüngeren Menschen vor Augen, wie sich bestimmte Errungenschaften, die wir heute als so selbstverständlich erachten, ihren Weg bahnten und was dieser Fortschritt bedeutet?

Ein Epochenvergleich kann helfen, den erstaunlichen Wandel zu erklären, mit all seinen Etappen, Linien und Sprüngen vom Gestern ins Heute. Für Fernsehmacher stellt sich dabei die Frage nach der Visualisierung. So kamen wir auf diese Idee: das "Jahrhunderthaus", ein dreigeschossiges Gebäude, das den Blick in mehrere Zeitebenen öffnet – die 20er, 50er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Sie waren besonders prägend, sie ragen durch ihre eigenen Bilderwelten und Mentalitäten heraus.

Der Einblick in drei offene Stockwerke – wie bei einem Puppenhaus – erleichtert den Epochen-Abgleich. In den Räumen entdecken die "Müllers" (Michael Kessler, Ruth Blauert, Lilian Prent und Benedict Jacob) jede Menge Relikte der jüngeren Geschichte, die ihre eigene Story haben, ob es sich um ein Waschbrett oder ein Reisejournal der 50er Jahre handelt, um Medizin aus den 20ern, z.B. Heroin, oder knallbunte Mode aus den 70ern. Die Gegenstände geben im Film Stichworte für szenische und dokumentarische Rücksprünge in vergangene Zeiten.

Dass unser erster "Jahrhunderthaus"-Zweiteiler 2016 besonders viele jüngere Zuschauer interessierte, hat zur Fortsetzung des Formats ermutigt. Diesmal drehen sich die historischen Vergleiche um die Themen Arbeit, Freizeit, Essen, Trinken, Urlaub und Sport.

Wieder spielen die Protagonisten, die "Müllers", nach, was die Vorfahren leisten mussten: Wie wusch man beispielsweise in den 20ern mit Hilfe eines Waschbretts Wäsche? Wie reiste es sich zu viert und mit viel Gepäck in einem VW-Käfer nach Italien – ohne Klimaanlage und Navi? Wie kommunizierte man, als es noch keine Handys und Email gab, dafür aber hohe Telefonrechnungen vom Festnetz-Anbieter?

Michael Kessler hat schon beim Drehbuch mitgewirkt und den Spielszenen eine eigene Note verliehen. Populäre Schauspieler (u.a. Richy Müller) und Sänger (Smudo) schildern ihre eigenen nostalgischen Erfahrungen. Experten wie der Mediziner und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen, Kulturanthropologe Prof. Gunter Hirschfelder und Historiker Prof. Andreas Rödder ordnen die epochalen Erscheinungen wissenschaftlich ein.

Eines zeigen auch diese beiden Filme: wie subjektive Zeitstimmungen und objektive Rahmen-Bedingungen immer wieder auseinanderklaffen. Die durchschnittlichen Lebensverhältnisse der 50er Jahre würde man aus heutiger Sicht eher als ärmlich bezeichnen. Aber es herrschte damals eine besondere Aufbruchsstimmung im Klima des sogenannten Wirtschaftswunders. Der Lebensstandard heute ist um etliches höher, das Stimmungsbarometer folgt dem aber keineswegs. Vielleicht ist was dran an der Formel: Je größer der Wohlstand, desto stärker die Sorge, ihn wieder einzubüßen.

Stab

Dienstag, 28. März 2017, 20.15 Uhr
Dienstag, 4. April, 2017, 20.15 Uhr
Das Jahrhunderthaus – mit Michael Kessler
Zweiteilige ZDFzeit-Dokumentation mit neuen Themen

Teil 1: Arbeit, Freizeit und Urlaub
Teil 2: Essen, Trinken und Sport

Buch_____Elin Carlsson, Michael Kessler
Regie_____Elin Carlsson
Kamera_____André Götzmann
Ton_____Stephan Bruns
Schnitt_____Ronald Rist, Stefan Leuschel
Wissenschaftliche Beratung_____Prof. Dr. Gunther Hirschfelder
Redaktionelle Mitarbeit_____Isabelle Lange (Story House)
Produktionsleitung_____Jens Freels, Mirko Mikelskis (Story House), Carola Ulrich (ZDF)
Produzent______Jens Afflerbach
Redaktion_____Anja Greulich, Stefan Mausbach
Leitung_____Stefan Brauburger

Die Rollen und ihre Darsteller:
Thomas Müller_____Michael Kessler
Anna Müller_____Ruth Blauert
Lena Müller_____Lilian Prent
Alex Müller_____Benedict Jacob

ZDF-Auftragsproduktion der Story House Productions GmbH, Berlin

Inhalt

Allgemein

Mit den Zeiten ändern sich Sitten, Lebensgefühle und -standards. Auch 2017 lädt Musterfamilie Müller mit Vater, Mutter und zwei Kindern wieder zum Epochenvergleich ins "Jahrhunderthaus" ein. Die drei Etagen des Hauses stehen für drei prägende Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts: die 20er, 50er und 70er Jahre. Familie Müller muss sich erneut experimentellen Herausforderungen stellen – "Living History" unter damaligen Bedingungen.
Film- und Tondokumente aus den 1920er, 1950er und 1970er Jahren, witzige Werbespots und zeitgenössische Musik vermitteln den Zeitgeist des jeweiligen Jahrzehnts und versetzen die Zuschauer zurück in die eigene Kindheit oder Jugend. Prominente Zeitzeugen wie Schauspieler Richy Müller, "Die Fantastischen Vier"-Sänger Smudo oder Comedian Mirja Boes erinnern sich an ihre eigenen Erlebnisse. Dazu ordnen Experten wie der Mediziner und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen, der Kulturanthropologe Prof. Gunther Hirschfelder und der Historiker Prof. Andreas Rödder die epochalen Veränderungen ein – auch mit Blick auf die Gegenwart.

 

Teil 1: Arbeit, Freizeit und Urlaub

"Arbeit, Freizeit und Urlaub" stehen im Mittelpunkt des Epochen-Vergleichs der ersten Folge. In all diesen Bereichen gab es revolutionäre Veränderungen. Während der 1920er Jahre waren die Bedingungen für die Mehrzahl der Fabrikarbeiter noch katastrophal. 12 Stunden-Tage, oft bei ohrenbetäubendem Lärm, großer Hitze und Kontakt mit gefährlichen Stoffen. Schutzkleidung und regelmäßige Pausen? – Fehlanzeige! Kein Wunder, dass damals laut Statistik pro Tag ein Fabrikarbeiter ums Leben kam.
Heute gibt es nicht nur Arbeitsschutzgesetze. Auch was Löhne und Sozialleistungen angeht, ist die Willkür früherer Epochen vergangen. Heute bieten Unternehmer ihren Mitarbeitern sogar Anreize wie gesundes Kantinenessen, Fitnessstudios und sonstige Freizeitmöglichkeiten.
Doch eines hat sich erst allmählich verändert. In den 1920er, 50er und auch noch 70er Jahren gehörten Frauen zu den deutlich schlechter bezahlten Arbeitskräften. Sie erhielten bis zu 30 Prozent weniger Lohn als Männer für die gleiche Tätigkeit. Noch immer gibt es eine Differenz, doch die ist inzwischen auf 5,5 Prozent geschrumpft. Typische Frauenarbeitsplätze waren – neben dem Fließband in der Fabrik – in den 1920ern Schreibbüros. Zigtausende bedienten in Rekordgeschwindigkeit die Tasten ihrer Schreibmaschinen. 210 Anschläge pro Minute waren Standard. Auch die moderne Anna Müller versucht sich im Film daran. Ohne Lösch-Taste, Tipp-Ex oder Korrekturprogramm wird das Briefe-Schreiben für sie allerdings zur Qual. Inzwischen erlebte die Büro-Kommunikation eine Revolution, selbst die einst sensationelle Erfindung der Rohrpost ist durch den Email-Verkehr in Vergessenheit geraten.

Die Dokumentation zeigt auch, wie sich die Arbeitswelten im geteilten Deutschland entzweiten: 1953 demonstrierten im "Arbeiter- und Bauernstaat" DDR Hunderttausende gegen die Erhöhung der sogenannten Arbeitsnorm, was bei gleichbleibender Bezahlung mehr Arbeit für den Einzelnen bedeutete. Am 17. Juni kam es in der DDR zum Aufstand, den das SED-Regime mit Hilfe sowjetischer Truppen brutal niederschlagen ließ. Über 10.000 Menschen wurden festgenommen, mindestens 55 Todesopfer waren zu beklagen. Der Flüchtlingsstrom in den Westen stieg dramatisch an.
In der Bundesrepublik herrschte Ende der 50er Jahre praktisch Vollbeschäftigung. Da es in der Industrie sogar an Arbeitskräften mangelte, wurden "Gastarbeiter" aus dem Ausland angeworben. Die ersten kamen aus Italien, später folgten Spanier, Griechen und Türken. Auch zu den Müllers im "Jahrhunderthaus" gesellen sich in den 1970ern neue Nachbarn aus dem Ausland. Heute leben in Deutschland rund 17 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund.

"Work-Life-Balance" ist inzwischen ein Zauberwort – geht es doch um das optimale Verhältnis von Arbeit und Freizeit. Doch im Zeitalter permanenter Erreichbarkeit und mobiler Vernetzung verschwimmt das Private mit dem Beruflichen mehr denn je. Wieviel Freizeit haben wir heute eigentlich im Vergleich zu früher und wie nutzen wir sie?
Inzwischen erliegt die große Mehrheit der Deutschen über mehrere Stunden täglich dem Bann digitaler Medien. Heute gibt es beinahe doppelt so viele freie Tage wie in den 50ern. Im Sommer zieht es die Menschen vor allem in die Ferne. Und längst hat der Billigflieger dem einst mühsam vom Munde abgesparten VW-Käfer als Reisefahrzeug den Rang streitig gemacht.

 

Teil 2: Essen, Trinken und Sport

Auch wenn es um Gesundheit, Ernährung, Fitness oder Körperkultur geht, liegen Welten zwischen den 1920er, 1950ern, 1970ern und heute.
Thomas Müller ist erkältet und leidet. In den 1920ern versorgt seine Frau Anna ihn liebevoll mit einem warmen Zwiebelsäckchen. Als das nicht hilft, greift sie zum neuesten Heilmittel: Heroin. Nach einem tiefen Schluck aus der Flasche fühlt sich Thomas Müller auch gleich besser. Was heute völlig abwegig klingt, war in den 20ern durchaus üblich. Heroin gehörte wie Kokain zu jenen Präparaten, die Ärzte ihren Patienten gegen allerlei Beschwerden, von Bronchitis bis zur Multiplen Sklerose, verabreichten. Erst Anfang der 1930er Jahre wurde die Produktion von Heroinpräparaten in Deutschland eingestellt, nachdem man festgestellt hatte, dass das "Medikament" zur Abhängigkeit führen kann.

Auch bei der Ernährung haben sich die Ansichten darüber, was gut ist und was nicht, verändert. Konnte das Essen nach dem Zweiten Weltkrieg für viele Deutsche gar nicht fett, schwer und süß genug sein, greifen heute viele zu ausgewogenerer Kost. Dabei ist der "Vegetarismus" keineswegs eine Erfindung jüngerer Zeiten. Schon in den 1920er Jahren konnte man in Großstädten wie Berlin vegetarische Restaurants finden. Bei vielen Menschen jedoch war es reine Not. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und in Zeiten der Wirtschaftskrise konnten sich die meisten Familien kein Fleisch leisten. Wirklich satt zu werden, galt in den 20er Jahren fast schon als Privileg. Auch bei der Filmfamilie Müller stehen in jener Zeit Getreidegrütze, Gemüseeintopf oder Salzhering – das "Fleisch der Armen" – auf dem Tisch.
Vor allem in Westdeutschland wächst in den 1950er Jahren mit der Wirtschaft auch die Lust auf Üppiges: "Falscher Hase", "Toast Hawaii" und "Russische Eier" dürfen auf keiner Festtafel fehlen und zeugen oft von der Sehnsucht nach kulinarischer Exotik. Ananas und Mandarinen aus der Dose sind der Renner und zieren auch die berühmt-berüchtigten Buttercremetorten. Die "Gastarbeiter" aus dem Ausland bringen eigene Gerichte mit. Spagetti mit Tomatensoße lassen deutsche Kinderherzen bald schon höher schlagen. In der DDR sind andere Vorlieben zu beobachten. Auch in Leipzig, Dresden und Frankfurt an der Oder sehnt man sich nach internationaler Abwechslung, doch hier sind es Soljanka, "Karlsbader Schnitte" oder "Schwedenbecher", die der deutschen Hausmannskost Konkurrenz machen.
Auch wenn sich heute Koch-Sendungen im Fernsehen großer Beliebtheit erfreuen – die Deutschen kochen so wenig wie noch nie. Pro Woche stehen wir im Schnitt fünf Stunden am Herd. In den 1950ern köchelte es in der Regel dreimal so lang. Dazu haben auch Tiefkühlkost und Fertiggerichte beigetragen, deren Siegeszug seit den 70er Jahren anhält. An Essen mangelt es hierzulande nicht. Wir leben in Zeiten des Überflusses, auch unser Fleischkonsum nimmt stetig zu. Kein Wunder also, dass viele Deutsche immer dicker werden und nicht mehr gegen Hunger, sondern gegen Übergewicht ankämpfen.

Auch wenn die meisten Zeitgenossen der 1950er Jahre noch alles andere als sportlich waren, der Hula-Hoop-Reifen aus den USA sorgte für Bewegung. Immer mehr Deutsche ließen das handliche Trimmgerät um ihre Hüften kreisen. In den 1920er Jahren galt sportliche Betätigung noch als Privileg der Wohlhabenden. Über einen Mangel an Bewegung konnten sich die ärmeren Bevölkerungsschichten aber nicht beklagen – notgedrungen. Statt mit Auto, Bus oder Bahn zu fahren, mussten die meisten zu Fuß gehen, ob zum Arbeitsplatz oder um ihre täglichen Besorgungen zu erledigen.
Heute herrscht an Mobilität kein Mangel, eher an Bewegung: Die Deutschen sitzen im Schnitt an jedem Wochentag 7,5 Stunden, Kinder und Jugendliche sogar mehr als neun Stunden – oft in ungesunder Haltung.
Werden wir zu einer Masse von "Couch-Potatos"? Noch so viele Fitnessstudios und ausgefallene Sportarten wie Parkour, Pilates oder Power Yoga konnten den Trend bislang nicht stoppen. Für viele Zeitgenossen gilt heute: So wenig Bewegung war nie. Lebt am Ende ein großer Teil der Bevölkerung ungesünder als früher?

Kurzes Statement von Michael Kessler

"Wer mich kennt, weiß, wie gerne ich in verschiedene Rollen schlüpfe und was für ein großer Doku-Fan ich bin. Dass ich im ‘Jahrhunderthaus‘ in verschiedenen Epochen, unterschiedlichen Sets und verschiedenen Kostümen spielen darf, ist eine ganz besondere Freude für mich".

Zeitzeugen und Experten erinnern sich

1920er Jahre

Dr. Eckart von Hirschhausen, Mediziner und Kabarettist, Jahrgang 1967
"Wenn wir heute so viel über Burn-Out und belastende Arbeitsbedingungen sprechen, denke ich immer: Wie muss es sich angefühlt haben in den 20er Jahren Arbeiter zu sein, unter Bedingungen, die wir uns heute überhaupt nicht mehr vorstellen können?"

Prof. Gunther Hirschfelder, Kulturanthropologe
"Wir haben aus heutiger Perspektive in den 20er Jahren unmögliche Arbeitsbedingungen, wie wir sie heute zum Teil aus der Dritten Welt kennen. Wir haben eine hohe Unfallquote und wir haben fast eineinhalb Tote pro Tag in der deutschen Industrie durch Industrieunfälle."

 

1950er Jahre

Marie-Luise Marjan, Schauspielerin, Jahrgang 1940:
"Ich kann mich erinnern, dass wir einen Waschtrog hatten, der war richtig eingemauert im Haus. Da musste ich mit einem Holzspaten die kochend heiße Wäsche herausheben und in den anderen Trog mit kaltem Wasser schleudern. Das war für ein kleines Mädchen von 10, 12 Jahren harte Arbeit."
"Wann gab es Buttercremetorte? Wenn Lohntag war! Wenn Papa mit der Lohntüte nach Hause kam, wurde ein besonderes Fest gefeiert. Da bekam Papa seinen „Aufgesetzten“ und wir Damen einen schönen, fetten Kuchen."

Norbert Blüm, Ehem. Bundesminister für Arbeit und Soziales, Jahrgang 1935
"Das war Ritual. Freitags, so eine Stunde vor Schichtende, ist der Meister durch die Reihen gegangen mit einem Kasten, da waren die Lohntüten drin. Als von Lohntüte auf Bankkonten umgestellt worden ist, waren die Männer nicht begeistert. Weil jetzt auch ihre Ehefrauen genau wussten, wie hoch der Lohn war. Und auf dem Weg am Freitag nach Hause konnte man nichts mehr unbemerkt abzweigen."

 

1970er Jahre

Mirja Boes, Schauspielerin und Komikerin, Jahrgang 1971
"Was in den 70ern auch viele hatten, war eine Spülmaschine. Die meine Eltern bis heute nicht besitzen, weil meine Mutter immer die Frechheit hatte zu sagen: Wir haben einen Spülomat, das ist der Papa, der spült das. Bei uns wurde immer mit der Hand gespült."

Nelson Müller, Sterne-Koch, Jahrgang 1979
"Wenn ich so richtig erkältet war oder eine Grippe hatte, da hat meine Mutter immer Hühnerbrühe gekocht. Die ist ja mittlerweile offizielle Medizin."

Smudo, Bandmitglied der „Fantastischen Vier“, Jahrgang 1968

"In den 70ern kamen die Videospiele. Mein Vater war mit mir an der Raststätte und ich habe zum ersten Mal so einen Automaten gesehen. Da haben wir das gespielt und waren begeistert. … Und dann gab es die erste Konsole mit diesem Pong-Spiel für Zuhause für 200 Mark. Wahnsinn! Da haben wir den ganzen Tag gedaddelt."

Weitere Informationen

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