Das ZDF auf dem Filmfest München 2019

27. Juni bis 6. Juli 2019

Mit insgesamt 23 Produktionen ist das ZDF auf dem 37. Filmfest München vertreten. Drei davon laufen im neuen Wettbewerb "CineCoPro", zwei in der Sektion "Spotlight" und zwei in der Programm-Reihe "Neues Deutsches Kino". Neun TV-Filme sind in der Reihe "Neues Deutsches Fernsehen" vertreten sowie drei neue Produktionen und neue Folgen einer Produktion in der Sektion "Neue Deutsche Serien". Darüber hinaus nehmen drei koproduzierte VR-Experiences am neuen Wettbewerb "Virtual Worlds" teil.

    Texte

    Das ZDF auf dem Filmfest München 2019

    In ihrem Dokumentarfilm "Gaza" bringen Garry Keane und Andrew McConnell den Zuschauern den Alltag einer Region näher, in der das Leben der Menschen unter ständiger Bedrohung durch den Krieg steht. Die ZDF-Koproduktion ist im neuen Wettbewerb "CineCoPro" zu sehen ebenso wie die melancholisch-politische Komödie "It Must Be Heaven" von Regisseur Elia Suleiman, der als sein Alter Ego vor die Kamera tritt. Der dritte koproduzierte Spielfilm "Der Verräter" von Regisseur Marco Bellocchio greift einen spektakulären Fall der jüngeren italienischen Geschichte auf und entwirft ein Biopic über den hochrangigen Mafiaboss Tommaso Buscetta.

    Kult-Regisseur Klaus Lemke bleibt seinem Stil weiter treu: "Neue Götter in der Maxvorstadt" ist mit Laiendarstellern und ohne Drehbuch inszeniert und erzählt die Liebesgeschichte eines postmodernen Vamps. Zur Sektion "Spotlight" gehört auch der Kinodokumentarfilm "WER 4 SIND – Die Fantastischen Vier" über die Hip-Hop-Pioniere aus Stuttgart, die deutsche Musikgeschichte geschrieben haben.

    "Es gilt das gesprochene Wort" ist ein wohl gelungenes Beispiel für Talententdeckung und Nachwuchsförderung im ZDF: Nach der Auszeichnung mit dem Studenten-Oscar® in Los Angeles für ihren Abschlussfilm, bringen Regisseur Ilker Çatak, Kameramann Florian Mag und Redakteurin Alexandra Staib nun den gemeinsamen, international koproduzierten Kinospielfilm an den Start. In der Programmreihe "Neues Deutsches Kino" ist auch "Sterne über uns" zu sehen, das Regiedebüt von Christina Ebelt: Eine alleinerziehende Mutter kämpft um ihre Existenz und findet keinen anderen Lebensort als den Wald.

    In der Rubrik "Neues Deutsches Fernsehen" sind neun TV-Filme vertreten: Regisseurin Gabriela Zerhau inszenierte den Fernsehfilm "Ein Dorf wehrt sich" nach ihrem eigenen Drehbuch mit Fritz Karl, Brigitte Hobmeier und Harald Windisch in den Hauptrollen. Das historische Drama nach wahren Begebenheiten thematisiert die Rettung der von Nazis geraubten Kunstschätze im österreichischen Altaussee. Der Thriller "Ein verhängnisvoller Plan" bewegt sich im Spannungsfeld von bürgerlicher Fassade, Familie, skrupelloser Karriere und alter Schuld. In dem von Ed Herzog inszenierten Fernsehfilm spielen Benjamin Sadler und Jördis Triebel die Hauptrollen. "Ich brauche Euch" heißt das Drama von Regisseur Max Färberböck: Das Leben einer jungen Frau, gespielt von Mavie Hörbiger, wird durch die Ermordung ihrer Schwester auf den Kopf gestellt. Ein Fehler in der chronisch unterbesetzten Notaufnahme lässt Alissa Jung in der Rolle einer Ärztin in Eva Wolfs Drama "Das Menschenmögliche" an der Eignung für ihren Beruf zweifeln. In Eoin Moores Komödie "Der Sommer nach dem Abitur" nach dem Drehbuch von Marc Terjung mimen Bastian Pastewka, Fabian Busch und Hans Löw drei Männer, die immer noch ihrem Jugendtraum nachhängen. Sie begeben sie sich auf Reise – denn ihre Lieblingsband von damals ist auf Tour. Das schockierende Drama "Stumme Schreie" ist der neue Film von Regisseur Johannes Fabrick rund um eine junge Ärztin, die in der Rechtsmedizin mit mehreren Fällen misshandelter Kinder konfrontiert wird. Der Ensemble-Film "Totgeschwiegen" (Regie: Franziska Schlotterer) mit Claudia Michelsen, Laura Tonke, Katharina Marie Schubert, Godehard Giese, Mehdi Nebbou und anderen stellt die Frage "Wie reagiere ich, wenn mein Kind etwas Schlimmes getan hat?" Als Staatsanwältin bringt Melika Foroutan sich und ihre Familie in dem Thriller "Wiener Blut" (Regie: Barbara Eder, Buch: Martin Ambrosch) in große Gefahr: In einem Verfahren wegen Mordverdacht geht sie der Verbindung einer Wiener Privatbank zu einem radikal islamischen Verein nach. Jan Bonny inszenierte das Psychodrama "Wir wären andere Menschen" (Drehbuch: Friedrich Ani und Ina Jung) mit Mathias Brandt und Silke Bodenbender über einen Fahrlehrer, der als Kind eine schwere Familientragödie erlebt und sich als Erwachsener an den Mördern seiner Eltern rächt.

    Die Serie "Fett und Fett" beschäftigt sich mit den Leiden des jungen Jaksch und vermittelt ein Panorama der ausklingenden Jugend. Regisseurin Chiara Grabmeyer inszenierte vier Folgen mit Jakob Schreier als Hauptfigur zwischen Getriebensein und Treibenlassen. Die Bauhaus-Serie "Die Neue Zeit" erzählt in sechs Folgen vom Kampf um Anerkennung, Freiheit und Emanzipation in der Weimarer Republik. Regisseur Lars Kraume inszenierte das Historiendrama mit Anna Maria Mühe in der Rolle der Künstlerin Dörte Helm und August Diehl in der Rolle des Bauhaus-Gründers Walter Gropius. Zwei Folgen der ZDF-Event-Serie feierten auf der "Canneseries" im Rahmen der Fernsehmesse MIPTV Premiere, alle sechs Folgen sind jetzt beim Filmfest München in der Reihe "Neue deutsche Serien" zu Gast. In der Sektion laufen auch drei Folgen der dritten und abschließenden Staffel der ZDF-Serie "SCHULD", für die Kurzgeschichten des Bestseller-Autors Ferdinand von Schirach als Vorlage dienen, sowie der Spionage-Zweiteiler "West of Liberty", der auf einem Roman von Thomas Engström basiert: Ein ehemaliger Stasi-Spitzel und ein CIA-Agent begeben sich auf die packende Suche nach einem untergetauchten Whistleblower.

    Einmal in die Rolle eines Astronauten schlüpfen oder das Setting zweier berühmter Bilder von Edvard Munch spürbar erleben – drei vom ZDF koproduzierte VR-Experiences sind auf dem Filmfest München zu sehen und nehmen im internationalen Wettbewerb "Virtual Worlds" für narrative VR teil.

    Gaza

    Dokumentarfilm, Deutschland, Irland, Kanada, Großbritannien 2019
    Wettbewerb CineCoPro

    Vorführungen
    Freitag, 28. Juni 2019, 16.00 Uhr, Rio 2
    Dienstag, 2. Juli 2019, 10.30 Uhr, Atelier 2 (Presse)
    Freitag, 5. Juli 2019, 17.30 Uhr, Astor Arri Kino
    Samstag, 6. Juli 2019, 20.00 Uhr, Astor Arri Kino

    Buch und Regie       Garry Keane, Andrew McConnell
    Kamera     Andrew McConnell
    Ton     Bob Brennan
    Schnitt  Mick Mahon
    Musik  Ray Fabi
    Produktionsleitung     Alison Toomey, Fady Hanona, Kathrin Isberner
    Produzenten       Brendan J. Byrne, Christian Beetz, Paul Cadieux, Garry Keane,
    Andrew McConnell
    Produktion     Real Films und Filmoption International, in Koproduktion mit gebrueder
    beetz filmproduktion, Fine Points Films und ZDF, in Zusammenarbeit mit ARTE
    Redaktion    Martin Pieper
    Länge     89 Minuten

            

    Ein poetischer und verstörender Film über die Krisenregion Gaza, der hinter die alltäglichen Bilder der Nachrichten schaut und den Alltag der Menschen porträtiert, die der ständigen Kriegsbedrohung trotzen.

    Der Gazastreifen ist umschlossen von Israel und Ägypten und dicht besiedelt von circa zwei Millionen Palästinensern, die seit 2007 von der radikal-islamistischen Hamas regiert werden. Nach einer 2014 vereinbarten Waffenruhe mit Israel kam es im Frühjahr 2018 zu erneuten gewaltsamen Ausschreitungen an der Grenze. Eine Lösung scheint in weiter Ferne.

    Der Dokumentarfilm bewegt sich in dieser aufgeladenen Krisenregion und ist allen Problemen zum Trotz kein Kriegsfilm. Vielmehr ist er ein kraftvoller Film über Hoffnungen, Träume und das tägliche Leben im Gazastreifen. Er erzählt in poetischen Bildern die berührenden Geschichten, die ganz normalen Wünsche und Probleme der Menschen, die an diesem Ort der andauernden Konflikte ihren Alltag gestalten.

    It Must Be Heaven

    Komödie, Frankreich, Deutschland, Kanada, Türkei 2019
    Wettbewerb CineCoPro

    Vorführungen
    Mittwoch, 3. Juli 2019, 10.00 Uhr, Atelier 1
    Mittwoch, 3. Juli 2019, 20.00 Uhr, Astor Arri Kino
    Freitag, 5. Juli 2019, 17.00 Uhr, Astor Kino
    Samstag, 6. Juli 2019, 20.30 Uhr, Rio 1

    Buch und Regie       Elia Suleiman
    Kamera       Sofian El Fani
    Ton     Johannes Doberenz
    Szenenbild       Juna Suleiman
    Schnitt      Véronique Lange
    Produzent          Elia Suleiman, Edouard Weil, Serge Noël, Thanassis Karathanos,
    Martin Hamel, Laurine Pelassy
    Produktion     Rectangle Productions, Nazira Films, Pallas Film GmbH, Possibles Media II, Zeyno Film,
    in Koproduktion mit ZDF/ ARTE; mit Unterstützung von Doha Film Fund, MDM, Eurimages

    Redaktion  

     Holger Stern
    Länge    97 min.

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Elia Suleiman    als er selbst (E.S.)
    Gael García Bernal        als er selbst
    Vincent Maraval    als französischer Produzent
    und andere

     

    Eine melancholisch-politische Komödie von Elia Suleiman – einem brillanten filmischen Erben von Jacques Tati und Buster Keaton.

    E.S., ein bekannter Filmemacher aus Palästina, kehrt in seine Heimat Nazareth zurück, um nach dem Tod der Eltern Abschied vom Haus seiner Kindheit zu nehmen. Doch der Aufenthalt wird ihm bald durch die Präsenz des israelischen Militärs und die Hypokrisie der Religionen vergällt. Zurück in seiner Wohnung in Paris, versucht er an einem neuen Film zu arbeiten. Was gar nicht so einfach ist, wenn man ständig von schönen Frauen, Modenschauen und befremdlichen Alltagsriten umgeben ist. Das Gefühl, fremd zu sein, ist besonders am Nationalfeiertag mit seinen Militärparaden nicht zu unterdrücken. Doch was heißt "fremd sein", wenn einem ein französischer Produzent attestiert, das vorgelegte Drehbuch sei nicht palästinensisch genug? Was hieße es, palästinensisch zu sein? Um das herauszufinden, fährt E.S. nach New York zu anderen Emigranten aus Palästina – und findet zwar keine Lösung, aber doch seine Sprache wieder

    Der Verräter

    (Il Traditore)

    Spielfilm, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Italien 2019
    Wettbewerb CineCoPro

    Vorführungen
    Dienstag, 2. Juli 2019, 12.30 Uhr, Atelier 1
    Mittwoch, 3. Juli 2019, 21.00 Uhr, Kino Sendlinger Tor
    Donnerstag, 4. Juli 2019, 17.00 Uhr, Rio 1
    Samstag, 6. Juli 2019, 16.30 Uhr, Atelier 2

    Regie       Marco Bellocchio
    Buch         Marco Bellocchio, Valia Santella, Ludovica Rampoldi,
    Francesco Piccolo, Francesco La Licata (Mitarbeit)
    Kamera      Vladan Radovic
    Szenenbild        Domenico Dicillo
    Schnitt      Francesca Calvelli
    Musik      Nicola Piovani
    Produktionsleitung     Attilio Moro, Sebastian Fröhlich
    Produzenten   Beppe Caschetto, Paula Cosenza, Viola Fügen, Michael Weber,
    Simone Gattoni, Caio Gullane, Michel Merkt
    Produktion     IBC Movie, Kavac Film, Rai Cinema, Ad Vitam Productions, Match Factory Productions,
    Gullane Entretenimento, Arte France Cinéma, ZDF/ARTE; mit Unterstützung von
    Film- und Medienstiftung NRW
    Redaktion    Meinolf Zurhorst, Alexander Bohr
    Länge    145 Min.

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Tommaso Buscetta   Pierfrancesco Favino 
    Cristina     Maria Fernanda Candido
    Pippo Calò       Fabrizio Ferracane
    Totuccio Contorno      Luigi Lo Cascio
    Giovanni Falcone     Fausto Russo Alesi
    Toto Riina           Nicola Calì
    und andere

     

    Marco Bellocchios großartiges Mafia-Epos erlebte seine Premiere im diesjährigen Wettbewerb des Festivals von Cannes.

    Palermo, Anfang der 50er Jahre: Der junge Tommaso Buscetta und Toto Riina sind Freunde, auch ihre Familien. Anfang der 80er Jahre hat sich das geändert, auch wenn die Oberfläche zunächst anders wirkt. Sie sind Feinde. Mit unerbittlicher Grausamkeit lässt Riina die Mitglieder rivalisierender Mafia-Familien einen nach dem anderen ermorden. Treibstoff ist die Gier nach Geld, das unaufhörlich strömt aufgrund des Handels mit Heroin, dem selbst die eigenen Kinder verfallen.

    Buscetta flieht nach Miami und Rio, doch sicher ist er nicht. Er entschließt sich, den Kampf gegen den brutalen Clan der Corleoneser aufzunehmen, indem er zum Kronzeugen der italienischen Justiz wird. Um die "Ehre" der Mafia zu retten, verrät er deren brutalste Mitglieder. In dem Untersuchungsrichter Giovanni Falcone findet er einen engagierten Juristen, der allerdings einige Zeit später einem Attentat zum Opfer fällt, auf Anordnung von Toto Riina. In einem "Jahrhundert"-Prozess werden aufgrund Buscettas Aussagen hunderte Mafiosi verurteilt, nur Riina nicht. Buscetta taucht in Miami unter, mit neuer Identität und neuem Gesicht, doch die Furcht bleibt, dass eines Tages die Killer vor seiner Tür stehen.

    Marco Bellocchio zählt zu den großen Regisseuren des italienischen Kinos. Der fast 80-Jährige dreht seit 1961 in allen Genres und Formaten Filme, dennoch ist er wohl außerhalb seiner Heimat nicht so bekannt wie seine bereits verstorbenen Zeitgenossen Antonioni, Fellini oder Zeffirelli. Mit "Der Verräter" greift er einen spektakulären Fall der jüngeren italienischen Geschichte auf – die Verurteilung hunderter Angehöriger der Cosa Nostra aufgrund der Aussagen eines der ihren. Bellocchio zeigt einen Getriebenen, der seinem Leben selbst ein Ende setzen will, aber gerettet wird, und der dann fast wehmütig auf seine Ermordung wartet. Die Fragen von Moral aus der Sicht von Killern – Bellocchio macht daraus die Studie eines höchst ambivalenten Mannes, der zwischen kaltblütigem Mörder und zärtlichem Familienvater oszilliert.

    Neue Götter in der Maxvorstadt

    Komödie, Deutschland 2019
    Programmreihe: Spotlight

    Vorführungen
    Dienstag, 2. Juli 2019, 18.15 Uhr, Gasteig Carl-Amery-Saal
    Mittwoch, 3. Juli 2019, 22.00 Uhr, Astor Kino
    Donnerstag, 4. Juli 2019, 16.30 Uhr, Astor Club Kino
    Samstag, 6. Juli 2019, 22.30 Uhr. Münchner Freiheit 1

    Buch und Regie      Klaus Lemke
    Kamera und Ton        Paulo da Silva
    Schnitt      Florian Kohlert
    Musik       Malakoff Kowalski, Jonas Imbery, Don Cherry
    Produzent       Klaus Lemke
    Produktion          Klaus Lemke Filmproduktion, in Koproduktion mit ZDF
    Redaktion     Stefanie von Heydwolff
    Länge     68 Minuten

     

    Mit Judith Paus, Richi Schmelcher, Jürgen Orlowski, Emma-Lynn Mainzer, Detlef Bode und anderen

    Der neue Film von Kult-Regisseur Klaus Lemke erzählt die Liebesgeschichte eines postmodernen Vamps. Die Low-Budget-Produktion mit Laiendarstellern und ohne Drehbuch schließt konzeptionell an Filme der Nouvelle Vague an.

    Auf der Flucht vor ihrem Ex-Lover Detlef versteckt sich Judith in der Kunstakademie am Münchner Siegestor. In der Toilette. Im Untergeschoss. Mit einem Skandalvideo will sie die snobistische Kunstszene hijacken. Davon wird sie aber abgelenkt von Penner Jürgen – homeless und genial wie sie. In ihn verliebt sie sich. Mit ihm zieht sie betrunken, singend und glücklich durch die Maxvorstadt. Dabei werden die beiden fotografiert. Das Foto erscheint im Netz. Woraufhin Judith eine Karriere als Model und Designerin angeht. Aber dann ist Jürgen plötzlich verschwunden. Judith rettet sich in eine Affäre mit einem Copy-Shop-Betreiber, der ihren Größenwahn stoisch erträgt. Dann aber spürt ihr Ex-Lover sie auf. Judith flieht in die Arme eines Kunst-Kurators dem sie sich als "Callgirl für Geister" anbietet. Und das scheint endlich mal zu klappen.

    WER 4 SIND – Die Fantastischen Vier

    Dokumentarfilm, Deutschland 2019
    Programmreihe: Spotlight

    Vorführungen
    Dienstag, 2. Juli 2019, 21.00 Uhr, Astor Film Lounge im Arri
    Freitag, 5. Juli 2019, 22.00 Uhr, Astor Kino

    Buch und Regie          Thomas Schwendemann
    Kamera       Felix Raitz von Frentz
    Ton          Björn Rothe
    Schnitt    Carmen Kirchweger, Thomas Schwendemann
    Musik        Die Fantastischen Vier
    Produktionsleitung      Franz Hirner
    Produzent          Moritz Bundschuh
    Produktion      Eine Jörg Bundschuh Kick Film Produktion, in Koproduktion mit ZDF, SKY, SRF,
    in Zusammenarbeit mit ARTE; gefördert durch Medien- und Filmgesellschaft
    Baden-Württemberg, FilmFersehFonds Bayern, DeutscherFilmFörderFonds
    Verleiher       NFP marketing & distribution
    Redaktion      Dieter Schneider (ZDF/ARTE), Christian Asanger, Kamila Schmid (SKY), Markus Wicker (SRF)
    Länge    95 Minuten

       

    Mit Michi Beck, Smudo, Thomas D, And.Ypsilon, DJ Thomilla, Clueso, Samy Deluxe, Curse, Afrob, Damion Davis

    Thomas Schwendemanns abendfüllender Kinodokumentarfilm porträtiert die Gegenwart der Band, zeigt ihre Lebenswirklichkeit und offenbart die Unterschiedlichkeit der vier Charaktere.

    Seit 30 Jahren schwirren die Reime und Beats der Fantastischen Vier durchs Land. Die Hip-Hop-Pioniere aus Stuttgart füllen nach wie vor ganze Stadien, die Texte ihrer Hits kennen bereits mehrere Generationen auswendig – sie finden sich sogar in Schulbüchern wieder.

    Wenn man Ende der 80er-Jahre über Rap sprach, kam der meist aus den USA. Michi Beck, Thomas D, And.Ypsilon und Smudo rappten, scratchten und produzierten trotzdem auf Deutsch, und aus den Hip Hop-Außenseitern wurden spätestens mit ihrem Song "Die Da" deutsche Popstars.

    Es gilt das gesprochene Wort

    Liebesfilm, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Kino

    Vorführungen
    Freitag, 28. Juni 2019, 10.30 Uhr, Atelier 2
    Freitag, 28. Juni 2019, 18.00 Uhr, Sendlinger Tor
    Montag, 1. Juli 2019, 15.00 Uhr, HFF AudimaxX
    Dienstag, 2. Juli 2019, 18.00 Uhr, Sendlinger Tor

    Regie       Ilker Çatak
    Buch       Nils Mohl, Ilker Çatak
    Kamera         Florian Mag
    Ton         Joern Martens
    Szenenbild    Zazie Knepper
    Schnitt       Jan Ruschke, Sascha Gerlach
    Musik       Marvin Miller
    Herstellungsleitung      Luzie Lohmeyer
    Produzent         Ingo Fliess
    Koproduzent              Xavier Delmas
    Redaktion          Alexandra Staib (ZDF),Caroline von Senden (ZDF)
    Olaf Grunert (ZDF/ARTE), Barbara Häbe (ARTE)
    Länge     120 Minuten 

     

    Eine Produktion der if… Productions in Koproduktion mit Loin Derrière l’Oural, ZDF und ARTE,
    in Zusammenarbeit mit CinePostproduction GmbH; gefördert von FFHSH, DFFF, BKM,
    FFA (Minitraité) und FFF Bayern.

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Marion       Anne Ratte-Polle
    Baran       Oğulcan Arman Uslu
    Raphael        Godehard Giese
    Mark     Jörg Schüttauf
    Leonie    Johanna Polley
    Johann       Sebastian Urzendowsky
    Dr. Evi Stade      Lina Wendel
    Colette            Sandra Bourdonnec
    Idris    Ali Seçkiner Alıcı
    und andere

    Gegensätzlicher könnten die Lebenswelten von Marion und Baran kaum sein, als sie sich am Strand von Marmaris zum ersten Mal begegnen: Marion, die selbstbewusste, unabhängige Pilotin aus Deutschland, trifft auf Baran, den charmanten Aufreißer wider Willen, der von einem besseren Leben jenseits des Bosporus träumt. Zielstrebig bittet er Marion, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Und sie lässt sich auf dieses Wagnis ein, ganz gegen ihre sonst so überlegte, reservierte Art, und schließt einen Deal mit ihm ab. Vielleicht, weil sie gerade selbst dazu gezwungen ist, ihr bisheriges Leben zu überdenken? Marions Dauer-Affäre Raphael wird von der neuen Situation vollkommen überrascht. Baran gibt alles, um die ihm gebotene Chance auf ein neues Leben zu nutzen. Das beeindruckt Marion – ihre Zurückhaltung beginnt zu bröckeln, und beide kommen sich näher als geplant.

    Statement der Redaktion: Deutsche Zynikerin trifft auf türkischen Gigolo im schönen Marmaris. Der Beginn einer modernen Love-Story mit allerlei Hindernissen. Ganz nebenbei stellt der Film aber auch grundsätzliche und ganz eigenwillige Fragen: Wer ist man eigentlich? Was bedeutet Heimat? Wann fühlen wir uns am wohlsten? Über den Wolken, am Meer oder doch auf einem Gepäckträger-Sattel? Und was täten wir anstelle von Marion oder Baran?

    Statement von Ingo Fliess: Ilker Çatak hatte mir von seinen frühen Erinnerungen an seine Aufenthalte mit der Familie in Marmaris erzählt. Dort hat er auch diese Art des "Bezness" beobachtet – Liebesversprechen gegen die Aussicht auf eine Heirat nach Europa. Dazu die Geschichte einer aktiven, selbstbewussten Frau, die in der Mitte ihres Lebens aus der Bahn geworfen wird. Das hat mich interessiert – ein Film, der ein Themenfilm sein könnte, aber in seiner Genauigkeit und Ambivalenz die großen menschlichen Fragen behandelt: Vertrauen und Fremdheit, Sprache und Vorurteile. Ich leide mit dem "unschuldigen" Baran, der zum Gigolo werden muss, um zu überleben, und ich halte die Luft an, wenn sich Marion endlich traut, obwohl sie so befangen und durch äußere Umstände schwer erschüttert ist. Ilker Çatak hat mit Nils Mohl dieses gewagte und ungewöhnliche Drehbuch geschrieben und mit seiner genauen und für jede Regung empfängliche Regie einen erwachsenen Film gemacht, wie ich ihn mir immer gewünscht habe, als Produzent sowieso, aber auch als Zuschauer.

    Sterne über uns

    Spielfilm/Drama, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Kino

    Vorführungen
    Samstag, 29. Juni 2019, 13.00 Uhr, Atelier 2
    Sonntag, 30. Juni 2019, 15.00 Uhr, HFF AudimaxX
    Montag, 1. Juli 2019, 20.00 Uhr, Münchner Freiheit 1
    Dienstag, 2. Juli 2019, 18.00 Uhr, Münchner Freiheit

    Regie          Christina Ebelt
    Buch        Christina Ebelt, Franziska Krentzien
    Kamera     Bernhard Keller
    Ton              Bernd Hackmann
    Szenenbild      Jochen Dehn
    Schnitt         Florian Riegel
    Musik        Benjamin Drees, Jakob Ilja
    Produktionsleitung    Regina Jorissen
    Produzent       Harry Flöter
    Produktion       2Pilots Filmproduction GmbH in Koproduktion mit ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE;
    mit Unterstützung von Film- und Medienstiftung NRW und des Creative Europe
    MEDIA Programms der Europäischen Union
    Redaktion  Lucas Schmidt, Claudia Tronnier (ZDF), Doris Hepp (ARTE)
    Länge       98 Minuten

                           

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Melli     Franziska Hartmann
    Ben       Claudio Magno
    Martin Lauenstein    Kai Ivo Baulitz
    Frau Gerster        Nicole Johannhanwahr
    Ausbilderin Yvonne     Davina Donaldson
    Sascha          Elias Reichert
    Anita        Marita Breuer
    Max           Leon Kamps
    Kerstin        Demet Fey
    Frau Kujawski          Mareile Blendl
    und andere

     

    "Sterne über uns", das Regiedebüt von Christina Ebelt, erzählt davon, wie chancenlos eine alleinerziehende Mutter um ihre Existenz kämpft und keinen anderen Lebensort als den Wald findet, um ihre Würde zu bewahren.

    Melli hat die Miete einbehalten. Die Wände waren feucht und schimmelig. Statt Abhilfe – die fristlose Kündigung. In die Obdachlosigkeit gedrängt, zieht die alleinerziehende Melli mit ihrem neunjährigen Sohn Ben in den Wald. Hier improvisieren sie ein notdürftig eingerichtetes Lager, abgelegen von den Wegen, damit sie niemand entdecken kann. Für Melli ist das Waldleben nur eine Notlösung, bis sie wieder eine Wohnung gefunden hat. Grund genug, auf Besserung zu hoffen, hat sie allemal, denn in wenigen Tagen tritt sie ihre neue Stelle als Flugbegleiterin an. Anders als Melli findet Ben das Waldleben aufregend. Die  extremen Bedingungen bringen die beiden noch enger zusammen. Niemand soll von ihrer Obdachlosigkeit erfahren, da Melli große Sorge hat, dass man ihr den Jungen ansonsten wegnimmt. Mit enormer Kraft strengt sich Melli Tag für Tag an, um einen Weg aus ihrer Misere zu finden. Doch als die Wohnungssuche für sie aussichtslos und demütigend wird, als ihr das Jugendamt im Nacken sitzt und ihr Arbeitgeber zusätzlich Druck macht, ist Melli heillos überfordert. Was sie mit aller Gewalt verhindern wollte, kann sie nicht länger aufhalten: Zum Wohl ihres Kindes muss sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

    Christina Ebelt studierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln, in dieser Zeit entstand in Zusammenarbeit mit Jan Bonny auch das Drehbuch zum Kinofilm "Gegenüber", der in Cannes‘"Quinzaine des Realisateurs" Premiere feierte. Seitdem arbeitet sie als freie Drehbuchautorin.

    Franziska Hartmann wurde 1984 in Starnberg geboren. Von 2004 bis 2008 studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig. Seit 2009 gehört sie zum Ensemble des Thalia Theaters in Hamburg. Seit 2007 ist sie in diversen Rollen im deutschen Fernsehen und Kino zu sehen, unter anderem in "Der Mordanschlag" (2018). Für ihre darstellerische Leistung erhielt sie bereits mehrere Preise, u. a. beim Fernsehfilmfestival Baden-Baden (gemeinsam mit Joachim Król und Bibiana Beglau) für "Über Barbarossaplatz" und 2019 "Die goldene Kamera" im Ensemble für "Aufbruch in die Freiheit".

    Ein Dorf wehrt sich

    Drama, Deutschland/Österreich 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen:
    Samstag, 29. Juni 2019, 20.30 Uhr, Rio 1
    Dienstag, 2. Juli 2019, 10.00 Uhr, HFF AudimaxX

    Buch und Regie        Gabriela Zerhau
    Kamera        Carsten Thiele
    Ton   Thomas Szabolcs
    Szenenbild        Bertram Reiter
    Kostümbild       Monika Hinz
    Schnitt      Anke Berthold
    Musik          Dominik Giesriegl
    Music Supervision      Kai Schoormann
    Fachberatung            Konrad Kramar
    Historische Beratung       Dr. Helmut Kalss
    Produktionsleitung      Karin Schmatz
    Herstellungsleitung      Sabine Wenath-Merki, Alfred Strobl
    Junior Producer      Hanna Schuster
    Produzenten        Kirsten Hager, Anja Föringer,
    Thomas Hroch, Gerald Podgornig
    Produktion           hager moss film, Monafilm
    Förderung         Fernsehfonds Austria, FFF Bayern,
    Cinestyria Filmcommission & Fonds
    Redaktion       Pit Rampelt (ZDF), Olaf Grunert (ZDF/ARTE),
    Julia Sengstschmid (ORF)
    Länge  108 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Sepp Rottenbacher      Fritz Karl
    Elsa Mittenjäger      Brigitte Hobmeier
    Franz Mittenjäger          Harald Windisch
    Leni Mittenjäger         Maresi Riegner
    Johann DörflerGerhard Liebmann
    Xaver Pröttl        Norman Hacker
    Eva Schädler         Verena Altenberger
    Ernst Kaltenbrunner     Oliver Masucci
    Karl Dörfler          Aaron Friesz
    Direktor Waldstetter      Francis Fulton-Smith
    Gestapomann Sick       Rainer Wöss
    und andere

     

    Altaussee, April 1945: Die Freunde Sepp Rottenbacher und Franz Mitterjäger hoffen auf ein baldiges Ende des Krieges. Sepp arbeitet im nahegelegenen Salzbergwerk, in dem die Nazis die aus allen Teilen Europas geraubten Kunstwerke vor den Bomben der Alliierten in Sicherheit gebracht haben. Sein Freund Franz, Schumacher im Ort, hilft gemeinsam mit seiner Frau Elsa jungen Dorfbewohnern, zu desertieren und im unzugänglichen Gebirge zu überleben. Als Franz von der Gestapo erschossen wird, verweigern die Nazis zur Abschreckung ein christliches Begräbnis. Wut und Trauer bringen Sepp endlich dazu, gemeinsam mit den Dorfbewohnern aktiv zu werden. Als das Salzbergwerk gesprengt werden soll, stellt sich Sepp dem Sprengkommando entgegen. Es kommt zur Konfrontation zwischen den Bergleuten und wahnsinnigen Nazis.

    Abspanntext: Gewidmet all den stillen Helden, die den gefahrvolleren Weg wählten und sich der Gewalt widersetzten. Die Rückgabe der Raubkunst ist bis heute nicht abgeschlossen.

    Statement von Gabriela Zerhau: Mehr als fünf Jahre hat es gedauert von der Idee bis zur Fertigstellung des Films. Und jetzt freue ich mich sehr, diese kleine/große Geschichte von Mut und Zivilcourage auf dem Filmfest vorstellen zu dürfen.

    Statement von Pit Rampelt: "Ein Dorf wehrt sich" ist ein bilderstarkes Drama nach wahren Begebenheiten. In einem dörflichen Mikrokosmos wird der Konflikt zwischen Moral und Macht ausgetragen. Der emotional und intensiv inszenierte Film zeigt mit einem ausgezeichneten Schauspieler-Ensemble, dass Freundschaft und Zivilcourage gegen ein zerstörungswütiges Terror-Regime obsiegen können.

    Ein verhängnisvoller Plan

    Thriller, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen:
    Freitag, 28. Juni 2019, 17.30 Uhr, HFF AudimaxX
    Sonntag,30. Juni 2018, 10.00 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie      Ed Herzog
    Buch         Katharina Hajos, Constanze Fischer
    Kamera        Sebastian Edschmid
    Ton               Andreas Mücke Niesytka
    Szenenbild        Anke Osterloh
    Kostümbild            Susanne Roggendorf
    Schnitt              Jochen Retter
    Musik             Richard Ruzicka
    Music Supervision        Kai Schoormann
    Produktionsleitung            Heino Herrenbrück
    Herstellungsleitung       Thomas Schwetje
    Producer     Jakob Krebs
    Produzent      Dagmar Rosenbauer
    Produktion                Cinecentrum Berlin
    Redaktion    Pit Rampelt
    Länge       89 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Jan Brenner       Benjamin Sadler
    Kathrin Hagen-Brenner       Jördis Triebel
    Pia Marquardt         Friederike Becht
    Sylvia Thomas         Leslie Malton
    Simon Gerlach           Daniel Christensen
    Vesna Benning          Katharina Nesytowa
    Karl van Haaren       Florian Lukas
    Timo Brenner       Lior Kudrjawizki
    Sarah Brenner       Heidi Hübner
    und andere

     

    Als der verheiratete Kriminalhauptkommissar Jan Brenner am Morgen erwacht, liegt seine Geliebte neben ihm. Doch ihr Anblick lässt ihn erstarren: Vesna ist tot, erdrosselt mit seiner Krawatte. Er kann sich an nichts erinnern. Brenner entsorgt die Leiche, verwischt die Spuren, glaubt, alles unter Kontrolle zu haben – bis zum Anruf seiner Kollegin Pia Marquardt. Brenner gerät in ein heimtückisches Spiel, wird scheinbar Opfer eines perfide geplanten Rachefeldzugs.

    Statement von Pit Rampelt: Ein erstklassig inszenierter und gespielter Thriller im Spannungsfeld von bürgerlicher Fassade, Familie, skrupelloser Karriere und alter Schuld.

    Statement von Benjamin Sadler: Vorrangig hat mich das Spiel zwischen Schein und Sein interessiert. Und außerdem die Herausforderung, inwieweit es möglich ist, trotz der Verfehlungen der Hauptfigur die Zuschauer emotional zu binden. Dies gemeinsam mit Ed Herzog und Sebastian Edschmid umzusetzen war eine große Freude.

    Statement vonEd Herzog: Am meisten an der Geschichte hat mich gereizt, wie weit der Zuschauer bereit ist, mit einer Hauptfigur mitzugehen, wenn deren Handeln die Grenzen der Moral weit überschreitet. Es war interessant, mit Benjamin Sadler an dieser Schnittstelle zu arbeiten, wo Gut und Böse verschwimmen, und wo der Zuschauer die Figur eigentlich ablehnen müsste, aber dennoch mit ihr mitfiebert.

    Ich brauche Euch

    Drama, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Freitag, 28. Juni 2019, 20.00 Uhr, HFF AudimaxX
    Montag, 1. Juli 2019, 10.00 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie     Max Färberböck
    Buch           Max Färberböck, Catharina Schuchmann
    Kamera            Daniela Knapp
    Ton         Oliver Grafe
    Szenenbild            Oliver Hoese
    Schnitt        Johann Müller
    Produktionsleitung    Christian Feier
    Produzentin           Anna Oeller
    Produktion        Bavaria Fiction GmbH
    Redaktion  Günther van Endert
    Länge             88 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Silvi Jäger     Mavie Hörbiger
    Jani Bach          Elias Eisold
    Alexandra Bach       Geralinde Schlette
    Markus Bach           Fritz Karl
    Sabine Bach            Judith Engel
    AlexanderFabian Hinrichs
    Mei Li       Stella Tu
    Bea     Birte Wolter
    und andere

     

    So wie Silvis Leben läuft, ist es für sie perfekt: Sie liebt ihren Job in ihrer Modefirma, und ihre unverbindliche Liaison mit Alexander gibt ihr genau die richtige Dosis an Nähe. Ein Familiendrama ändert alles: Ihre Schwester Sabine, mit der sie schon seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, wird ermordet. Deren Ehemann Markus hat sie im Affekt umgebracht. Als nächste Verwandte soll Silvi den verstörten Kindern Jani und Alexandra ein neues Zuhause geben. Keine leichte Aufgabe für die junge Frau, die nie eigene Kinder wollte. Ausgerechnet Alexander, den sie bisher erfolgreich auf Abstand hielt, entpuppt sich als große Hilfe. Für die eigenwillige Frau ist es der Beginn einer hochemotionalen Reise.

    Das Menschenmögliche

    Drama, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Mittwoch, 3. Juli 2019, 18.00 Uhr, Kino Rio 1
    Donnerstag, 4. Juli 2019, 12.30 Uhr, HFF AudimaxX

    Buch und Regie      Eva Wolf
    Kamera             Daniel Schönauer
    Ton             Michael Diehl
    Szenenbild     Angelika Dufft
    Schnitt      Sascha Seidel, Franziska Köppel
    Musik      Felix Raffel
    Produktionsleitung      Tarik Erpinar
    Produzentin    Sophia Aldenhoven
    Produktion     die film gmbh WEST Produktion, in Koproduktion mit ZDF
    Förderung         MFG Filmförderung Baden-Württemberg
    Redaktion   Eva Katharina Klöcker
    Länge       ca. 86 Minuten

              

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Judith      Alissa Jung
    Stefan  Lasse Myhr
    Iris         Brigitte Urhausen
    Mark Torben Liebrecht
    Schwester Katja    Kathrin Kestler
    Dr. Tornau   Marietta Meguid
    Hedi Astrid M. Fünderich
    Caro    Viola Pobitschka
    Dr. Pöllnitz       Marcus Calvin
    Dr. Hirsch    Barbara Stoll
    und andere

     

    Judith ist Ärztin aus Überzeugung. Sie will Kardiologin werden und absolviert einen Teil ihrer Facharztausbildung in der chronisch unterbesetzten Notaufnahme eines Krankenhauses. Als Judith während einer besonders harten Schicht einen Fehler begeht, stirbt eine Patientin.

    Judith ist erschüttert und zweifelt an ihrer Eignung als Ärztin. Doch die Klinikleitung warnt sie vor einem Schuldeingeständnis. Auch Judiths Freund Mark rät ihr, einfach weiterzumachen. Gegen ihr Gefühl verschweigt Judith, was passiert ist. Während der Fall untersucht wird, versetzt Judiths Chefin sie in den Dienst im Notarztwagen. Judith fühlt sich dort wie auf dem Abstellgleis. Doch die Distanz zum Klinikalltag lässt bei ihr eine neue Sicht auf die Zustände im Krankenhaus zu. Sie beginnt, ein krankes System zu sehen und muss sich entscheiden: mitschwimmen und Karriere machen oder selbst etwas verändern?

    Eva Wolf studierte Filmregie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Ihr Diplomfilm, der Dokumentarfilm "Mumbai Masala – Bollywood Industry" über die indische Filmszene in Mumbai, wurde unter anderem auf dem Raindance East Festival in London und auf dem Ethnofilmfest Berlin gezeigt. Nach dem Studium entstanden zunächst längere Dokumentarfilme, darunter "Intensivstation", der auf der Duisburger Filmwoche und dem Münchner Dokumentarfilmfest gezeigt wurde und 2014 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert war. "Das Menschenmögliche" ist Eva Wolfs erster Spielfilm.

    Statement von Eva Wolf: Die Idee zu "Das Menschenmögliche" kam mir bei der Recherche zu "Intensivstation". Nach meiner Erfahrung ist es für Ärztinnen und Ärzte nicht nur sehr schwer, eigene Fehler anzusprechen, sondern auch die Fehler anderer. Doch wenn Fehler nicht erkannt werden, können auch die Umstände, in denen sie begangen wurden, nicht verbessert werden. Bei "Das Menschenmögliche" war mir wichtig, dass wir mit Protagonistin Judith entdecken, wie stark unser Gesundheitssystem Fehler begünstigt und wie sehr Judith mit ihrer Schuld alleingelassen wird.

    Der Sommer nach dem Abitur

    Drama/Komödie, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen:
    Donnerstag, 4. Juli 2018, 17.00 Uhr, Gasteig Carl-Orff-Saal
    Freitag, 5. Juli 2018, 12.00 Uhr, HFF Kino 1

    Regie    Eion Moore
    Buch      Marc Terjung
    Kamera        Florian Foest
    Ton    Carsten Arnolds
    Szenenbild     Justyna Jaszczuk
    Schnitt      Eva Lopez Echegoyen
    Musik         Warner Poland, Kai-Uwe Kohlschmidt, Wolfgang Glum
    Produktionsleitung   Susanne Bergmann
    Produzent    Tanja Ziegler
    Produktion        Ziegler Film
    Redaktion          Elke Müller
    Länge    ca. 88 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Alexander     Bastian Pastewka
    Ole          Fabian Busch
    Paul     Hans Löw
    Stephanie        Pegah Ferydoni
    Babette        Alessija Lause
    Rocker Bernd      Steffen Münster
    Rocker Klaus   Cyrill Berndt
    Apothekerin    Anneke Kim Sarnau
    AchimCharly Hübner
    Claudia    Julia Richter
    und andere

         

    Sie haben ihn verpasst, den magischen Sommer nach dem Abitur. Jetzt aber wollen sie ihn nachholen. Und die Lieblingsband ihrer Jugend ist wieder auf Tour: "Madness". Wie damals, vor zwanzig Jahren. Damals schon wollten Alexander, Paul und Ole zu einem Konzert. Doch jedem der Freunde kam etwas dazwischen, aber: jetzt oder nie!

    So begeben sich die drei Männer auf die Reise zu einem der Konzerte. Ihre alte Freundschaft wird dabei auf die Probe gestellt und jeder muss sich einer Wahrheit stellen: Alexander verdrängt, dass seine Frau ihn wegen seiner Medikamentenabhängigkeit verlassen hat. Paul kann seine Steuerschulden nicht bezahlen. Ihm droht eine Haftstrafe. Ole ist scheinbar der Glückspilz, hat aber nie die wahre Liebe gefunden.

    Der lang ersehnte Konzertbesuch geht am Ende gründlich schief.

    Stumme Schreie

    Drama, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Montag, 1. Juli 2019, 20.30 Uhr, Rio
    Montag, 3. Juli 2019, 12.30 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie   Johannes Fabrick
    Buch       Thorsten Näter, nach dem Sachbuch "Deutschland misshandelt seine Kinder"
    von Michael Tsokos und Saskia Guddat
    Kamera         Helmut Pirnat
    Ton  Jürgen Göpfert
    Szenenbild     Jörg Baumgarten
    Schnitt   Simon Blasi
    MusikAnnette Focks
    Produktionsleitung    Angela Gillner
    Produzentin      Gabriele Lohnert
    Produktion      Ziegler Film, Berlin
    Redaktion        Gabriele Heuser
    Länge    ca. 90 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Jana Friedrich        Natalia Belitski
    Prof. Bremer       Juergen Maurer
    Nicole Binder      Hanna Hilsdorf
    Ronnie   Julius Nitschkoff
    Jason Binder    Till Patz
    Desiree Binder   Carla Demmin
    André    Timur Bartels
    Gilda       Amanda da Gloria
    Sirin Acar     Sesede Terziyan
    und andere

     

    Ein einfühlsames und schockierendes Drama rund um eine junge Ärztin, die in der Rechtsmedizin mit mehreren Fällen misshandelter Kinder konfrontiert wird.

    Jana Friedrich absolviert als junge Ärztin ihre Facharztausbildung, als sie eine befristete Stelle im renommierten Berliner Institut für Rechtsmedizin bekommt. Ein Traum wird für Jana wahr. Sie weiß schon, dass die tägliche Arbeit dort weder Zuckerschlecken noch ein ständiger Kriminalfilm ist. Jana ist schockiert, als sie mit mehreren Fällen von verletzten und misshandelten Kindern konfrontiert wird. Hautnah erlebt sie, wie schwer es ist, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, und die Kinder von ihren Peinigern zu trennen. Als auch noch ein Säugling durch ein Schütteltrauma zu Tode kommt, rastet Jana aus. Gegen den Rat ihres Mentors Professor Bremer mischt Jana sich aktiv in diesen Fall einer zerrütteten Familie ein und hält sich dabei nicht an gesetzliche Vorschriften. Damit riskiert sie nicht nur den Widerstand von Eltern und Jugendamt und ihre Zulassung als Ärztin, sondern sie bringt sich auch selbst in Gefahr.

    Totgeschwiegen

    Fernsehfilm, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Donnerstag, 4. Juli 2019, 20.30 Uhr, Rio 1
    Freitag, 6. Juli 2019, 9.30 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie   Franziska Schlotterer
    Buch      Gwendolyn Bellmann, Franziska Schlotterer
    Kamera        Bernd Fischer
    Schnitt        Mona Bräuer
    Musik     Annette Focks
    Szenenbild          Martina Brünner
    Kostümbild     Petra Kray
    Maskenbild         Grit Kosse, Uta Spikermann
    Ton       Kai Lüde-Martens
    Produktionsleitung     Peter Dittberner
    Herstellungsleitung Falk Sanne, Dirk Funke
    Produzentinnen    Nikola Bock, Milena Maitz
    Redaktion  Alexandra Staib
    Länge       ca. 89 Minuten

    Eine Produktion der Studio.TV.Film GmbH im Auftrag des ZDF.

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Esther      Claudia Michelsen
    Brigitte      Katharina Marie Schubert
    Volker     Godehard Giese
    Jean     Mehdi Nebbou
    Mira     Flora Li Thiemann
    Fabian     Lenius Jung
    Jakob    David Ali Rashed
    Max      Merlin Rose
    Frau Börschel    Inga Dietrich
    Leon Börschel   Elmo Anton Stratz
    und andere

       

    "Totgeschwiegen" ist ein verstörendes Psychogramm von Menschen im moralischen Ausnahmezustand. Wozu sind Menschen fähig, wenn es um das Wichtigste geht, das sie haben: das eigene Kind? Die Fragen, die sich die Eltern stellen, lassen niemanden kalt: Wie weit würde ich gehen, um mein Kind zu schützen? Bin ich bereit, mich einer Wahrheit zu stellen, die alle Gewissheiten erschüttert?

    Ein wehrloser obdachloser Mann ist ermordet worden. Kameraaufzeichnungen geben erste Hinweise, dass drei Jugendliche in die Tat verstrickt sind: Mira, Fabian und Jakob. Die verstockten 16-Jährigen reagieren auf die bohrenden Fragen ihrer verunsicherten Eltern mit zunehmender Aggression und Apathie. Als die Beweislast gegen die eigenen Kinder erdrückend wird, ringen die Eltern miteinander mit den Folgen der Tat und unermesslicher Hilflosigkeit. Gefangen zwischen Schuldbewusstsein, Fassungslosigkeit und Selbstschutz eskalieren die Konflikte der Eltern untereinander und mit ihren entfremdeten Kindern, die sich vollkommen abgekapselt haben. Stück für Stück kommt eine Wahrheit ans Licht, die das ganze Ausmaß des Verbrechens offenbart.

    Statement von Alexandra Staib: Es ist doch absurd: Wir leben in einer Welt, in der wir durch moderne Technik und Mobilität vernetzter und enger verbunden sind denn je. Und doch scheint es, dass man immer weniger von den wahrhaftigen Belangen der Mitmenschen weiß. Für wen interessiert man sich eigentlich wirklich noch? Manchmal, wenn Beruf und Alltag einen auffressen, nicht mal mehr so richtig für die eigenen Kinder. Schon gar nicht, wenn sie in der Pubertät stecken und man keine Nerven für schlechte Nachrichten hat. Was aber, wenn etwas Schlimmes passiert ist und man weder an die Wahrheit kommt noch eigene Worte findet? Totschweigen wäre eine Möglichkeit. Doch das hat fatale Konsequenzen.

    Statement der Autorin und Regisseurin Franziska Schlotterer: Der Gedanke, dass die eigenen Kinder, die man über alles liebt, einen Menschen getötet haben könnten, ist so furchtbar, dass man sich das gar nicht vorstellen mag. Auch für Gwendolyn Bellmann und mich war es eine ziemliche Herausforderung, uns beim Schreiben in diesen Abgrund zu begeben. Gleichzeitig war die Auseinandersetzung mit den Figuren sehr spannend, denn sie hat uns gezwungen, uns selbst als Eltern den Spiegel vorzuhalten und uns immer wieder zu fragen: Wie würden wir uns verhalten? Diese Frage ist zum Herzstück des Films geworden und wir haben versucht, sie so ehrlich wie möglich zu beantworten.

    Wiener Blut

    Krimi/Thriller, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Freitag, 28. Juni 2019, 21.00 Uhr, Gloria Palast
    Montag, 1. Juli 2019, 12.30 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie  Barbara Eder  
    Buch       Martin Ambrosch
    Kamera           Martin Gschlacht
    Ton         Axel Traun
    Szenenbild      Katrin Huber
    Schnitt    Karin Hammer
    Musik     Johannes Vogel
    Produktionsleitung     Irene Kainz
    ProduzentenHeinrich Ambrosch, Bettina Kuhn
    Produktion     Satel Film
    Redaktion    Daniel Blum
    Länge     ca. 90 Minuten

       

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Fida Emam      Melika Foroutan
    Aline Emam         Noelia Chirazi
    Markus Glösl     Harald Windisch
    Michael KörnerMartin Niedermair
    Afifa Emam    Charlotte Schwab
    Djamal Hemidi   Hassan Kello
    Ferdinand Mahler        Florian Stetter
    Stefan Beer     Harald Schrott
    Guntram Schneider   Florian Teichtmeister
    Ahmed Rahimsai      Stipe Erceg
    und andere

     

    Die Staatsanwältin Fida Emam lebt mit ihrer Mutter und Tochter Aline unter einem Dach. Eines Abends wird sie von Polizist Markus Glösl zu einem vermeintlichen Suizid gerufen: Unter einer Donaubrücke hängt ein Toter. Weil Glösl Zweifel an der Todesursache hegt, leitet Fida ein Ermittlungsverfahren ein. Das Opfer ermittelte für die Finanzmarktaufsichtsbehörde gegen eine Wiener Privatbank. Bank-Chef Stefan Beer hatte über eine Briefkastenfirma ein Zinshaus von einem radikal islamischen Verein erworben – zu einem grotesk hohen Preis. Ausgerechnet für diesen Verein hegt Fidas Tochter Aline mehr als Sympathien: Ihre große Liebe, ein Mitschüler, geht beim dortigen Imam ein und aus. Als Fida den Machenschaften des Vereins immer näher kommt, bringt sie sich und ihre Familie in große Gefahr.

    Wir wären andere Menschen

    Drama, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neues Deutsches Fernsehen

    Vorführungen
    Samstag, 29. Juni 2019, 21.00 Uhr, Gloria Palast
    Mittwoch, 3. Juli 2019, 9.30 Uhr, HFF Kino 1

    Regie      Jan Bonny
    Buch     Friedrich Ani und Ina Jung,
    nach der Erzählung "Rupert" von Friedrich Ani
    Kamera     Jakob Beurle
    Ton    Christoph Schilling
    Szenenbild       Julia Maria Baumann
    Schnitt    Stefan Stabenow
    Musik   Lucas Croon, Antonio de Luca, Caroline Kox
    Produktionsleitung      Ilja Leptihn
    Produzentin      Susanne Freyer
    Procucerin    Judith Fülle
    Produktion    Akzente Film
    Redaktion      Gabriele Heuser
    Länge     ca. 90 Min.

            

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Rupert Seidlein     Matthias Brandt
    Anja Seidlein     Silke Bodenbender
    Christoph Horn    Manfred Zapatka
    Holger Wackwitz     Andreas Döhler
    Josef Bäumler   Paul Faßnacht
    Rose Bäumler    Rike Eckermann
    Tina Mayr      Ricarda Seifried
    und andere

     

    Fahrlehrer Rupert Seidlein musste als Kind mit ansehen, wie seine Eltern und sein bester Freund Pjotr von den Streifenpolizisten Horn und Bäumler erschossen wurden. Als Erwachsener kehrt Rupert mit seiner Frau Anja in das Dorf und Haus seiner Kindheit zurück. Rupert ist ausgebrannt, angespannt und schwer traumatisiert durch die Tragödie in seiner Kindheit. Im brütend heißen Sommer reifen in Rupert verzweifelte Rachepläne heran. Als erstes wird der inzwischen pensionierte Christoph Horn ertrunken im Rhein gefunden. Die Leute im Dorf sagen, er konnte nicht schwimmen. Aber die Gerüchteküche brodelt. Kommissar Wackwitz findet keine Beweise für einen Mord. Als kurz darauf auch Josef Bäumler und seine Frau in ihrem Haus erschossen werden, gerät Rupert ins Visier des Kommissars

    Fett und Fett

    Komödie, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neue Deutsche Serien

    Vorführung
    Samstag, 29. Juni 2019, 20.00 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie     Chiara Grabmayr
    Buch        Chiara Grabmayr, Jakob Schreier und andere
    Kamera       Johannes Brugger
    Ton     Kai Ziarkowski
    Szenenbild       Theresa Scheitzenhammer
    Schnitt    Lukas Meissner, Aaron Arens, Lion Bischof
    Musik     Martin Brugger
    Produktionsleitung    Andreas Günther
    Produzenten      Veronika Neuber, Trini Götze,
    David Armati Lechner
    Produktion    Trimafilm GmbH in Koproduktion mit ZDF und Network Movie Film und Fernsehproduktion GmbH,
    gefördert von FilmFernsehFonds Bayern
    Redaktion   Jörg Schneider, Milena Seyberth
    Länge    4 x 20 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Jaksch      Jakob Schreier
    Hannah         Isabella Wolf
    Therapeutin Judith     Katrin Röver
    Intendant Matthias Lilienthal
    Hassan  Mehmet Sözer
    Lu         Leon Pfannenmüller
    Emilia     Miray Özcan
    Issa      Ahmed El-Issa
    Ibo     Ibrahim Soueidan
    Hassan   Hassan Bensaid
    Bulli      Bulgan Molor-Erdene
    Alissa    Amelie Kiefer
    Andreas    Kawus Kalantar
    Martin  Michael Kranz
    Birgit      Barbara Romaner
    Wolf    Wolfgang Flatz
    und andere

     

    "Fett und Fett" erzählt von den Leiden des jungen Jaksch, dem es eigentlich gut geht, der aber nicht weiß, was er will, und sich nicht entscheiden kann. Als ewiger Herumtreiber begegnet Jaksch Menschen, die man täglich trifft, und solchen, die man selten zu Gesicht bekommt. Zwischen Getriebensein und Treibenlassen entsteht ein Panorama der ausklingenden Jugend, mit allem was wichtig ist: Essen, Trinken, Sex und Geld. Es geht um das Leben Ende zwanzig, wie es heute ist, oder wie es vielleicht schon immer war und um die Suche nach – ja, wonach eigentlich?

    Chiara Grabmayr wurde 1988 in Wien geboren. Sie studierte Digitale Medien in Salzburg, bevor sie 2011 ihr Studium der Regie an der HFF München begann. 2016 erhielt Chiara Grabmayr für ihren international prämierten Social-Spot "Moonjourney" den First Steps Award.

    Jakob Schreier wurde 1986 in München geboren und lebt nun in Berlin. Nach dem Studium der Philosophie in München und in Helsinki begann er 2011 den Studiengang Drehbuch an der HFF München. Er schreibt Drehbücher ("Blockbustaz", ZDFneo) und arbeitet als Autor für Kabarettisten und Unterhaltungssendungen ("heute-show", "NEO MAGAZIN ROYAL", ZDF.

    Die Neue Zeit

    Historiendrama, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neue Deutsche Serien

    Vorführung
    Freitag, 28. Juni 2018, 17.00 Uhr, Astor Event

    Regie      Lars Kraume
    Buch          Lars Kraume, Judith Angerbauer
    Kamera   Jens Harant
    Ton     Patrick Veigel
    Szenenbild     Olaf Schiefner
    Schnitt   Barbara Gies, Jens Klüber
    Musik    Christoph M. Kaiser, Julian Maas
    Produktionsleitung       Günter Fenner
    Produzent      Thomas Kufus
    Koproduzenten  Oliver Berben, Peter Nadermann
    Produktion      zero one film in Koproduktion mit ZDF/ARTE,
    Constantin Television und NADCON Film
    Förderung   Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg,
    Mitteldeutsche Medienförderung, MFG Baden-Württemberg,
    German Motion Picture Fund
    Redaktion   Elke Müller (ZDF), Andreas Schreitmüller (ARTE), Olaf Grunert (ZDF/ARTE)
    Länge    6 x 45 Minuten

      

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Dörte Helm      Anna Maria Mühe
    Walter Gropius   August Diehl
    Stina Branderup     Trine Dyrholm
    Johannes Itten   Sven Schelker
    Gunta Stölzl     Valerie Pachner
    Marcel Breuer    Ludwig Trepte
    Johannes I. Auerbach    Alexander Finkenwirth
    Max Greil Sebastian Blomberg
    Alma Mahler  Birgit Minichmayr
    Rudolf Helm    Hanns Zischler
    Baronesse von Freytag-Loringhoven  Corinna Kirchhof
    Lyonel Feininger   Ernst Stötzner
    Oskar Schlemmer     Tilo Werner
    Carl Schlemmer        Felix Eitner
    Paul Klee    Marek Harloff
    Else Lasker-Schüler    Marie-Lou Sellem
    Lazlo Moholy-Nagy      Alexandru Cirneala
    Wassily Kandinsky    Pjotr Olev
    Gewerkschaftsführer   Ronald Zehrfeld
    und andere

     

    1963 in New York. Walter Gropius, 80 Jahre alt, international gefeierter Architekt und Mitbegründer moderner Architektur, trifft auf die Buchautorin und Frauenrechtlerin Stina Branderup. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Streitgespräch über die Rolle der Frauen am Bauhaus. Branderup wirft Gropius vor, Frauen an seiner Schule zwar zugelassen, letztlich aber unterdrückt zu haben. Gropius wehrt sich und erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive.

    "Die Neue Zeit" (Folge 1)
    Noch im Schützengraben lässt Walter Gropius an den Großherzog telegraphieren, dass er in Weimar die modernste Kunstschule der Welt errichten will: das Staatliche Bauhaus. Im Sommer 1919 eröffnet das Bauhaus tatsächlich seine Pforten.
    Eine der Studentinnen ist Dörte Helm, sehr zum Missfallen ihres konservativen Vaters, der dem wilden Treiben dieser neuartigen Schule mehr als skeptisch gegenübersteht.

    "Der Prinz von Theben" (Folge 2)
    Die erste Phase des Studiums leitet der strenge Meister Johannes Itten. Wer seinen Vorkurs nicht besteht, wird zum Hauptstudium nicht zugelassen, und er scheint Dörte, die wohlerzogene Tochter aus gutem Hause, im Besonderen zu testen. Er propagiert auch hier am Bauhaus die Mazdaznan-Bewegung, einen esoterischen, christlich-hinduistischen Kult. Dörte ist fasziniert und unterzieht sich einem schmerzhaften Reinigungsritual. Durch ihre Offenheit scheint sie Itten für sich zu gewinnen.

    "Die Märzgefallenen" (Folge 3)
    Der Kapp-Putsch bricht aus, es kommt auch in Weimar zu Straßenkämpfen zwischen Kommunisten und national-konservativen Freikorps. Gropius weiß, dass seine Schule unpolitisch bleiben muss, und droht, jeden Studenten, der sich dem widersetzt, zu exmatrikulieren. Dörte, die heimlich Flugblätter druckt, wird erwischt. Der Kapp-Putsch wird tatsächlich nach drei Tagen durch den deutschlandweiten Generalstreik beendet. In Weimar werden die Toten der Kämpfe, die sogenannten Märzgefallenen, zu Grabe getragen. Dörte entrollt beim Trauermarsch ein politisches Banner und muss mit ihrer Exmatrikulation rechnen.

    "Die Frauenklasse" (Folge 4)
    Dörte flieht in eine Land-Kommune. Sie gibt den dort lebenden Kindern Unterricht und entdeckt ihr Talent als Lehrerin. Gropius besucht Dörte und überzeugt sie, an das Bauhaus zurückzukehren. Allerdings verschweigt er ihr, dass er sich durch Druck der konservativen Bürger Weimars auf einen Kompromiss eingelassen hat und eine "Frauenklasse" eingerichtet wurde. Alle Frauen werden in die Weberei verbannt. Als Dörte zurückkehrt, findet auch sie sich in dieser Klasse wieder, doch sie will sich auf keinen Fall mit dieser Art der Unterdrückung abfinden.

    "Das Ehrengericht" (Folge 5)
    Dörte Helms andauernder Protest gegen die Benachteiligung der Frauen am Bauhaus macht die konservativen Gegner auf ihr besonderes Verhältnis zu Gropius aufmerksam. Schnell entsteht das Gerücht, der Direktor unterhalte eine unlautere Affäre zu einer Studentin. Volksbildungsminister Max Greil ist gezwungen, ein Ehrengericht einzuberufen, das die Affäre untersucht. Um dem Vorwurf der unehrenhaften Liebesbeziehung zu entgehen, macht Gropius Dörte einen Heiratsantrag. Vor dem Gericht verschweigt sie jedoch ihre wahren Gefühle und verleugnet ihre Beziehung zu Gropius.

    "Das Ende in Weimar" (Folge 6)
    In Deutschland herrscht Inflation, die Nationalkonservativen bekommen neuen Zulauf. In Thüringen stehen Wahlen an, und Richard Leutheußer, Mitglied der Deutschen Volkspartei, kündigt an, dass im Falle einer Regierungsbeteiligung seiner Partei dem Bauhaus die Mittel gekürzt würden. Gropius ruft Meister und Studenten zu einer Ausstellung auf, damit die Welt ihre Ideen sehen kann, bevor es zu spät ist. Auch Dörte gestaltet die Ausstellung maßgeblich mit. Die Ausstellung wird ein großer Erfolg, rettet die Schule aber nicht vor ihrer Schließung in Weimar. Während viele Studenten zum neuen Standort nach Dessau umziehen, muss Dörte ihren eigenen Weg gehen.

    SCHULD

    Krimi/Thriller, Deutschland 2019
    Programmreihe: Neue Deutsche Serien

    Vorführung
    Montag, 1. Juli 2019, 20.00 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie    Nils Willbrandt
    Buch       André Georgi, Annika Tepelmann, Niels Holle, Jan Ehlert
    Kamera             Wolf Siegelmann
    Ton       Michael Junge
    Szenenbild    Claus R. Amler
    Schnitt     Simone Sugg-Hofmann
    Musik  Richard Ruzicka
    Produktionsleitung      Janett Didik
    Produzenten    Jan Ehlert, Oliver Berben
    Produktion    MOOVIE GmbH, Berlin
    Redaktion     Günther van Endert
    Länge    3x 45 Minuten

     

    Die dritte und abschließende Staffel der ZDF-Serie "SCHULD" nach Ferdinand von Schirach. Regisseur Nils Willbrandt arbeitete erstmals an dem Format und inszenierte vier Folgen. Als Vorlage dienen wieder vier Kurzgeschichten des Bestseller-Autors Ferdinand von Schirach – aus "Schuld" sowie aus dem 2018 erschienen Band "Strafe".

    Im Zentrum der Geschichten steht die Frage, wie die Schuld eines Menschen zu wiegen sei. Anwalt Friedrich Kronberg wird erneut mit außergewöhnlichen Fällen und moralischen Konflikten konfrontiert.

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Friedrich Kronberg        Moritz Bleubtreu

     

    Folge: Der kleine Mann (Buch: Annika Tepelmann)

    Berhard Strelitz        David Bennent
    Herr Sokolow      Andreas Guenther
    Ellaha Ariz      Mona Pirzad
    Piet    David Schütter

    Ein Angestellter, der sich übersehen und hintergangen fühlt, wird durch einen Zufall in ein Drogengeschäft verwickelt und findet ausgerechnet im Gefängnis doch noch zu seiner wahren Größe

     

    Folge: Einsam (Buch: André Georgi

    Larissa Kuhn     Elisa Schlott
    Andreas Leipolt      Steffen Münster
    Claudia Leipolt    Annika Kuhl
    Frank Lackner       Sascha Alexander Geršak
    Dr. Thielemann  Sven Gerhardt
    Vors. Richter     Harald Schrott

    Kronberg vertritt eine junge Frau. Als sie mit den schmerzhaften Erinnerungen von früher konfrontiert wird, kontaktiert sie ihren damaligen Anwalt: Sie kam wegen Kindstötung vor Gericht, während sie selbst fast noch ein Kind war und mit einem schwerwiegenden Trauma zu kämpfen hatte.

     

    Folge: Der Freund (Buch: Niels Holle, Jan Ehlert)

    Richard    Oliver Masucci
    Sheryl    Verena Altenberger
    David      Mathias Sanders
    Dr. Katharina Renier    Stefanie Stappenbeck

    Kronberg trifft seinen Jugendfreund Richard wieder. Die tragische Geschichte seiner Ehe hat Richard in eine tiefe Krise gestürzt und lässt in Kronberg Zweifel an der eigenen Berufung aufkommen.

    West of Liberty

    Agenten-/Spionagefilm, Deutschland, Marokko 2019
    Neue Deutsche Serien

    Vorführung
    Sonntag, 30. Juni 2019, 20.00 Uhr, HFF AudimaxX

    Regie      Barbara Eder
    Buch      Donna Sharpe, Sara Heldt; nach dem Roman von Thomas Engström
    Kamera        Carl Sundberg
    Ton        Manuel Vogt, John Rönnerblad
    Szenenbild       Erwin Prib
    Schnitt    Andreas Nilsson, Björn Lindgren
    Musik      Ian Person, Kalle Gustafsson Jerneholm
    Produktionsleitung     Filip Orrling
    Produzenten        Gunnar Carlsson, Bettina Wente, Wolfgang Cimera
    Produktion

    Anagram SE, Network Movie, Köln, in Koproduktion mit ZDF und SVT Schweden; mit Unterstützung
    von Creative Europe-Media, Film i Skane, Film i Väst, dem schwedischen Filminstitut und der Film- und Medienstiftung NRW

    Redaktion       Daniel Blum
    Länge     2 x 90 Minuten

     

    Die Rollen und ihre Darsteller

    Ludwig Licht      Wotan Wilke Möhring
    Faye     Michelle Meadows
    GT Berner     Matthew Marsh
    Johnson       Cara Horgan
    Almond     Philipp Karner
    Linda   Lola Zackow
    Gell        Lars Eidinger
    Martha    Anastasia Hille
    Gemayel       Ercan Durmaz
    und andere

      

    Der ehemalige Stasi-Spitzel und Doppelagent Ludwig Licht hat sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen und ist in seiner wenig erfolgreichen Kreuzberger Kneipe der beste Kunde. Bis er von seinem alten CIA-Kollegen GT Berner kontaktiert wird – auch der hat seine beste Zeit längst hinter sich. In der Gewissheit, seinen Job nur durch einen spektakulären Coup halten zu können, macht sich GT mit Ludwig auf die Suche nach Lucien Gell. Der untergetauchte Führer des Whistleblower-Netzwerkes "Hydraleaks" steht auf allen Fahndungslisten und soll für den Mord an drei Amerikanern in einem Friseursalon in Marrakesch verantwortlich sein. Dies zumindest behauptet Faye Morris (Michelle Meadows), die ehemalige Sprecherin des Netzwerkes. Sie ist dem Attentat nur knapp entkommen, nach Berlin geflohen – und nun bereit, Gell ans Messer zu liefern. Vorausgesetzt, sie erhält im Gegenzug Immunität und darf in die USA zurückkehren. Die packende Suche nach Gell, dem Staatsfeind Nummer eins, führt die beiden Agenten weit über die deutschen Grenzen hinaus.

    Virtual Worlds

    Dienstag, 2. Juli 2019, ganztägig, bis Donnerstag, 4. Juli 2019, Isarforum München
    Wettbewerb

     

    2nd Step: From Moon to Mars and Beyond
    Deutschland 2019

    Regie   Jörg Courtia
    Buch   Luise Wagner
    Kamera       Jörg Courtial
    Ton    Stefan Lupp
    Produzentin      Maria Courtial
    Produktion         Faber Courtial, in Koproduktion mit Gruppe 5 und dem ZDF
    Redaktion     Friederike Haedecke, Dr. Kirsten Bode

     

    Einmal in die Rolle eines Astronauten schlüpfen – das ermöglicht dieser Film. Die Reise führt zur alten Raumfähre der Apollo-11-Mission und zum Südpol des Mondes, dem Shackleton-Krater. Anschließend geht es zu den spektakulären Landschaften des Mars: zum größten Grabenbruch des Sonnensystems, den Valles Marineris und auf den Olympus Mons, um von dort in eine drei Kilometer tiefe Schlucht zu schauen, die Caldera.

     

    Monk by the Sea – Caspar David Friedrich in Virtual Reality
    Interaktive Room scale VR-Installation, Kunst und Kultur, Deutschland 2019

    Regie     Mike Robbins, Harmke Heezen
    Konzept       Georg Tschurtschenthaler
    Sound Design Phivos-Angelos Kollias
    Zusätzliche
    Programmierung
      

    Stephan Schüritz

    Volumetrisches Video    Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut
    Wissenschaftliche Beratung     Ralph Gleis and Kristina Mösl, Alte Nationalgalerie
    Producer     Georg Tschurtschenthaler
    Produzent     Christian Beetz
    Produktion      gebrueder beetz filmproduktion in Koproduktion mit ZDF, Camera Lucida und Lucid Realities; in Zusammenarbeit mit ARTE und High Road Stories, Alte Nationalgalerie; unterstützt von
    Creative Europe - MEDIA Programme of the European Union Medienboard Berlin-Brandenburg
    Redaktion Dieter Schneider
    Länge  sechs Minuten

     

    Ein dunkler, bewölkter Tag. Ist es Abend? Oder früher Morgen? Dieses Gemälde verrät es nicht. Es gibt diesen schmalen Sandstreifen am Wasser. Und eine geheimnisvolle Figur, ein Mönch, der in die Ferne blickt.

    Der "Mönch am Meer"von Casper David Friedrich ist eines der bedeutendsten deutschen Kunstwerke und "das" Gemälde der deutschen Romantik. Im Zuge von Restaurierungsarbeiten im Jahr 2015 wurde eine Unterzeichnung entdeckt, die zeigt, wie Friedrich das Bild ursprünglich geplant hatte.

    Die VR-Experience beginnt mit persönlichen Aufzeichnungen von Caspar David Friedrich. Mit genauen Worten beschreibt er das Setting seiner Malerei. Schrittweise findet sich der User in der schwarz-weiß-grauen Unterzeichnung wieder und begegnet dem einsamen Mönch am Strand. Während wir ihn auf dem Gemälde nur von hinten sehen, kann der Betrachter um ihn herumgehen und ihm ins Gesicht blicken. Die für die Romantik typische Sehnsucht nach Natur und nach mystischen Erfahrungen ist Teil der Erfahrung: Abstrakte Farben und 3D-Klänge intensivieren das emotionale Erlebnis.

     

    The Sun Edvard Munch in Virtual Reality
    Room scale VR-Installation, Kunst und Kultur, Deutschland, Frankreich, Norwegen 2019

    Regie   Mike Robbins, Harmke Heezen
    Konzept      Georg Tschurtschenthaler
    Kamera Drohnen- und 360° Dreh    Jonas Kiplesund, Kristian Mosvold
    Ton  Adrian Dark
    Produzent   Christian Beetz
    Produktion   gebrueder beetz filmproduktion in Koproduktion mit ZDF und Substance Films SF, in Zusammenarbeit mit ARTE und High Road Stories; unterstützt von Creative
    Europe – MEDIA Programme of the European Union Medienboard Berlin-Brandenburg, ZEFYR Media Fund, Kristiansand Kommune
    Redaktion  Dieter Schneider
    Länge elf Minuten

     

    Die Bilder des norwegischen Malers Edvard Munch huldigen "den ewigen Kräften des Lebens". Während er sich in seinem weltbekannten Kunstwerk "Der Schrei" der dunklen Seite menschlicher Existenz widmet, spürt er in seinem Meisterwerk "Die Sonne" seiner Faszination für das Licht als Quelle allen Lebens nach.

    Das VR-Projekt Edvard Munch – DIE SONNE enthüllt die Geschichte hinter dem Kunstwerk, erzählt von der Faszination von Munch für Licht und Lichtexperimente und vermittelt seine "geradezu religiöse Beziehung zu Licht". Gedreht wurde am Originalschauplatz in Kragerø.

    Langsam und beinahe unbemerkt schafft das Licht des Sonnenaufgangs es, die Dunkelheit des Winters in der VR-Experience zu zerstreuen. Untermalt wird VR-Experience mit der "Alpensymphonie" von Richard Strauss. Munch und Strauss standen in regem Briefwechsel und teilten die Faszination für das Licht und für wissenschaftliche Experim

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