"Volle Kanne" aus der Zeche Prosper-Haniel zur Frage "Wie geht es weiter nach dem Steinkohle-Aus?". Foto: ZDF/Pascal-Amos Rest
"Volle Kanne" aus der Zeche Prosper-Haniel zur Frage "Wie geht es weiter nach dem Steinkohle-Aus?". Foto: ZDF/Pascal-Amos Rest

Dokus zum Ende des Steinkohlebergbaus

Von "planet e." bis "Volle Kanne"

Am 21. Dezember 2018 endet offiziell der Steinkohlebergbau in Deutschland. Das ZDF hat den Wandel im Revier in den letzten Wochen und Monaten in verschiedenen Sendungen begleitet. Im Dezember nehmen die ZDF-Dokumentationen "planet e.: Der Kampf um die Kohle", "Schwarzes Gold" und  "Kohle, Kumpel und Kultur" sowie eine weitere "Volle Kanne"-Ausgabe aus der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop die Folgen des Steinkohle-Aus in den Blick. Zudem berichtet vom 18. November bis zum 18. Dezember 2018 die ZDF-Reporterin Anna-Maria Schuck unter dem Label "ZDF in Bottrop" vier Woche lang über den Wandel in der sogenannten "Innovation-City Ruhr".

  • ZDF, Mi. 19.12.2018, 0.30 Uhr / So., 23.12.2018, 19.15 Uhr / Fr., 28.12.2018, 9.05 Uhr
  • ZDF info, Montag, 10. Dezember 2018, 20.15 Uhr und 21.00 Uhr

Texte

Sendetermine und Stab

Sonntag, 9. Dezember 2018, 16.35 Uhr, ZDF

planet e.: Der Kampf um die Kohle – Wie schafft Deutschland den Ausstieg?

Film von Anja Utfeld und Stefan Hanf

Produktion: macondo Medien GmbH
Redaktion: Susanne Biedenkopf-Kürten
Länge: ca. 30 Minuten

 

Mittwoch, 19. Dezember 2018, 0.30 Uhr, ZDF

Schwarzes Gold – Die Geschichte der Steinkohle

Film von Jobst Knigge und Manfred Oldenburg

Kamera: Jean Schablin, Torbjörn Karvan
Produktion: Broadview, Köln
Redaktion: Martina Schindelka
Länge: ca. 90 Minuten

ARTE und ZDFinfo bieten diese Dokumentation zuvor in einer zweiteiligen Fassung:

Dienstag, 4. Dezember 2018, 20.15 Uhr, ARTE
Montag, 10. Dezember 2018, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Die Steinkohle – Aufbruch in einer neue Zeit

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 20.15 Uhr, ARTE
Montag, 10. Dezember 2018, 21.45 Uhr, ZDFinfo

Die Steinkohle – Ende einer Ära

 

Sonntag, 23. Dezember 2018, 19.15 Uhr, ZDF

Kohle, Kumpel und Kultur – Wehmut und Wandel im Revier

Film von Andrea Budke und Dorthe Ferber

Kamera: Frank Liedtke, Jochen Balke, Stefan Moritz
Produktion: ZDF
Redaktion: Nina Behlendorf, Markus Wenniges
Länge: ca. 15 Minuten

 

Freitag, 28. Dezember 2018, 9.05 Uhr, ZDF

Volle Kanne : Wie geht es weiter nach dem Steinkohle-Aus?

Ingo Nommsen aus der Zeche Prosper-Haniel

Produktion: ZDF
Redaktion: Elke Jonkmanns
Länge: ca. 95 Minuten

planet e.: Der Kampf um die Kohle – Wie schafft Deutschland den Ausstieg?

Ohne Kohleausstieg wird Deutschland seine Klimaziele verfehlen. "planet e." beleuchtet die unterschiedlichen Positionen und geht der Frage nach, wie der Kohleausstieg gelingen kann.

Klimaschützer wollen schnell raus aus der Kohle. Doch in den Kohlerevieren geht die Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen um. "planet e." zeigt, was der Kohleausstieg für Wirtschaft und Arbeitnehmer bedeutet, und stellt Ideen für den Strukturwandel vor.

Gezeigt werden aber auch die Spätfolgen des jahrzehntelangen Kohleabbaus für die Umwelt. In der Lausitz sinkt der Wasserstand von Seen. Aus den Tagebauten wird zudem Eisen in umliegende Gewässer geschwemmt. So ist unter anderem die Spree streckenweise braun verfärbt, das eisenhydroxidhaltige Wasser gefährdet Fische und Pflanzen.

Deutschland ist weltweit der größte Nutzer von Braunkohle. Braun- und Steinkohle haben zusammen einen Anteil von 37 Prozent an der Bruttostromerzeugung in Deutschland. Zur Frage, ob der Kohleausstieg die Versorgungssicherheit gefährdet und die Strompreise in die Höhe treibt, gibt es eine regelrechte Flut an Studien, mit teils unterschiedlichen Ergebnissen. "planet e." geht der Frage nach, ob ohne Kohle wirklich das Licht ausgeht und wie viel der Kohleausstieg kostet.

Bis Ende des Jahres 2018 soll die Kohlekommission einen Fahrplan für den Ausstieg erarbeiten. Die Dokumentation begleitet die Verhandlungen und lässt Befürworter und Kritiker des Kohleausstiegs zu Wort kommen.

Schwarzes Gold – Die Geschichte der Steinkohle

Am 21. Dezember heißt es für die letzten Bergleute aus der Zeche in Bottrop "Schicht im Schacht". Damit endet die einst erfolgreiche Industriegeschichte des deutschen Steinkohle-Bergbaus. Die Dokumentation erzählt den Aufstieg und Niedergang des "Schwarzen Goldes" in Westeuropa. Wie hat die Steinkohle die Bergbauregionen seit der Industrialisierung geprägt? Wer hat profitiert? Wer gelitten? Wie hat sich der Alltag der Menschen im Revier verändert?

Die Kohleförderung beginnt im Mittelalter in einfachen Gruben. Doch erst mit der Tiefbohrung Mitte des 19. Jahrhunderts legt der Unternehmer Franz Haniel den Grundstein für den Bergbau-Boom an der Ruhr. Haniel erschließt als erster Steinkohleflöze tief unter der Erde. Mit dem Brennstoff Kohle lässt sich nun hochwertiger Stahl erzeugen, die Geburtsstunde der industriellen Revolution. Kohle und Stahl beflügeln das Wachstum völlig neuer Branchen, im deutschen Kaiserreich entsteht eine Riege mächtiger Großindustrieller. Die Familienoberhäupter von Krupp, Thyssen und Hoesch werden auf Grund ihres Erfolgs auch Stahlbarone genannt.

In kürzester Zeit schießen im 19. Jahrhundert Zechentürme, Hochöfen und Arbeitersiedlungen aus dem Boden. Noch scheinen die Kohlevorkommen unerschöpflich, das Ruhrgebiet gleicht einem Eldorado des Fortschritts. Arbeiter aus allen Himmelsrichtungen folgen dem Ruf der Kohle, auf der Suche nach Arbeit und materieller Sicherheit. Die Dörfer entlang der Ruhr werden immer größer und verschmelzen schließlich zu einer Metropol-Region. Der Abbau der Steinkohle lässt vormals ärmliche Agrarstaaten innerhalb weniger Jahre zu reichen und mächtigen Industrienationen wachsen mit Hunderttausenden Beschäftigten.

Die Dokumentation zeigt, wie eng die Steinkohle mit der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklung Deutschlands und Europas verbunden ist. Hochkarätige Experten aus Wirtschaft und Politik kommen zu Wort und ordnen ein. Hochwertige Animationen erklären Funktion und Vorkommen der Kohle. Seltenes Archivmaterial und aufwändige Reenactments lassen das Leben mit und von der Kohle lebendig werden.

Die Bergleute arbeiteten anfangs durchweg im Akkord und waren der Willkür von Vorgesetzten ausgesetzt. Die Arbeit unter Tage war und ist mit erheblichen gesundheitlichen Belastungen verbunden. Immer wieder kommt es zu schweren Grubenunglücken. Den Tod immer vor Augen, feiern die Kumpel das Leben: in Gesangsvereinen, bei der Brieftaubenzucht und vor allem auf dem Fußballplatz. Die erfolgreichsten Mannschaften, die sie anfeuern, sind Schalke 04 und Borussia Dortmund.

Immer schweißte die gemeinsame harte Arbeit die Kumpel zusammen. Bergmänner gründeten die erste Gewerkschaft im Deutschen Reich. 1920 probten sie einen Aufstand, um humanere Arbeitsbedingungen zu erkämpfen. Der Ruhraufstand, der eine Armee von 50 000 Soldaten hervorbrachte, wurde allerdings blutig niedergeschlagen.

Die Weltwirtschaftskrise 1929 traf das Ruhrgebiet mit voller Härte. Die Produktion ging stark zurück, und die Arbeitslosigkeit stieg. Die Verelendung vieler Menschen begünstigte den Aufstieg der Nationalsozialisten. Die Aufrüstung in den kommenden Jahren brachte zunächst Arbeit und Brot. Das Ruhrgebiet wurde zum Zentrum der deutschen Kriegsindustrie im Zweiten Weltkrieg.

Nachdem die Alliierten die Region in Schutt und Asche gelegt hatten, begann der Wiederaufbau. Mit dem Schumann-Plan, der die Feindschaft von Frankreich und Deutschland beendete und die Zusammenarbeit in der Montanindustrie besiegelte, mauserte sich das Ruhrgebiet binnen zehn Jahren zur wirtschaftlichen Schlüsselregion der jungen Bundesrepublik Deutschland. 1956/57 erreichte die Steinkohleförderung mit 125 Millionen Tonnen ihren Jahreshöchststand nach dem Zweiten Weltkrieg. "Das Wirtschaftswunder war ja kein Wunder. Das ist ja durch Fleiß der Menschen entstanden. Deutschland, und vor allem die Wirtschaft, die hungerte nach Kohle", erinnert sich der Bergmann Reinhold Adam.

Danach geht es wirtschaftlich rasant bergab. Die deutsche Steinkohle ist zu teuer. Jahrzehntelang hält der Staat die Montanbetriebe mit Subventionen am Leben. Doch das Ende ist nicht mehr aufzuhalten. Sei es der Braunkohle-Tagebau oder die Steinkohle unter Tage: Die Gewinnung und Nutzung des traditionsreichen Brennstoffs gerät in Zeiten des Klimawandels immer stärker in die Kritik. Probleme wie Smog, Baumsterben, saure Böden und Gewässer versetzen der wirtschaftlich unrentablen Kohlewirtschaft den Todesstoß. 2007 beschließt die Politik das Aus des deutschen Steinkohleabbaus bis Ende 2018.

Längst hat im Ruhrgebiet eine neue Epoche begonnen. Der Strukturwandel ist in vollem Gange. Und ab dem neuen Jahr zeugen nur noch Relikte wie die alten Fördertürme und Schlote als Industriedenkmäler von jener großen, 250 Jahre währenden Erfolgsgeschichte.

 

Zweiteiler in ARTE und ZDFinfo:

In ARTE und ZDFinfo ist die oben genannte Dokumentation in einer zweiteiligen Fassung zu sehen:

Dienstag, 4. Dezember 2018, 20.15 Uhr, ARTE
Montag, 10. Dezember 2018, 20.15 Uhr, ZDFinfo
Die Steinkohle – Aufbruch in eine neue Zeit

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 20.15 Uhr, ARTE
Montag, 10. Dezember 2018, 21.00 Uhr, ZDFinfo
Die Steinkohle – Ende einer Ära

Kohle, Kumpel und Kultur – Wehmut und Wandel im Revier

"Verdammt hart, die Kumpel nach 33 Jahren zu verlieren!" Für Bergmann Holger Kenda ist die Schließung der Zeche Prosper-Haniel das Ende einer Ära. Es ist das Ende der deutschen Steinkohle. Die ZDF-Autorinnen Andrea Budke und Dorthe Ferber haben Kenda bei seinen letzten Tagen in Prosper-Haniel begleitet. Die Arbeit unter Tage ist ein harter Job. "Wir passen deshalb wie Brüder aufeinander auf. Da ist es gleich, ob der Bruder nun Andreas oder Ali heißt."

Gemeinschaft weit über die Werkstore hinaus: Es ist ein besonderer Zusammenhalt, den die Kohle im Ruhrgebiet geschaffen hat. Und sie hat die Menschen und die Natur geprägt: Über die Jahre ist die Erdoberfläche mancherorts um bis zu 25 Meter abgesunken. Ohne ständiges Abpumpen des Grubenwassers wäre das Ruhrgebiet heute eine riesige Seenlandschaft. Um das zu verhindern, dreht sich etwa in Duisburg-Walsum eine 15 Meter große Pumpe unter der Erde. Der gelernte Bergmann Andreas Roßbach ist jetzt für die sogenannte "Wasserhaltung" verantwortlich: "Bisschen Wehmut ist natürlich dabei, wenn ich mir überlege, was die Kernaufgaben eines Bergmanns eigentlich sind. Aber einer muss es ja machen."

Mit dem Ausstieg aus der Steinkohle ist Deutschland auch Vorreiter im sogenannten Nachbergbau geworden, den man an der Technischen Hochschule Georg Agricola in Bochum sogar studieren kann – Ingenieurswissen, das künftig zum Exportschlager werden könnte. Die Autorinnen erfahren von den Studenten: "Unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut. Allein in Nordrhein-Westfalen ist jede zweite Kommune vom Nachbergbau betroffen. Und international ist "Post-Mining" von den USA bis nach China gefragt."

Was kommt, wenn die Kohle geht? Auf dem Gelände der Hertener Zeche Ewald ist schon seit dem Jahr 2000 Schicht im Schacht – seitdem sind hier Hunderte neue Jobs entstanden. Von der Baufirma bis zum Revuetheater sind etliche neue Mieter in die denkmalgeschützte Zeche eingezogen, manche Maschinenhalle wird heute auch für private Feste gebucht. Denn die Industriekultur habe ihren ganz eigenen Charme, sagt Geschäftsführer Marc Baumüller: "Woanders feiern die Leute Hochzeit in Schlössern, im Ruhrgebiet auf der Zeche."

Nebenan, in der ehemaligen Heizzentrale der Zeche Ewald, bringen Travestie-Künstler als Marilyn Monroe oder Annie Lennox mehrmals wöchentlich ihr Publikum zum Staunen. "Wenn Glitzer und Glamour auf rostige Bergbau-Relikte treffen, entsteht eine einzigartige Theater-Atmosphäre", schwärmt Revue-Palast-Chef Christian Stratmann.

Die Doku zeigt Wehmut und Hoffnung. Und, dass etwas bleiben wird: das Ruhrgebiet als einzigartige Kulturlandschaft mit großartigen Menschen.

Volle Kanne: Wie geht es weiter nach dem Steinkohle-Aus?

Am 21. Dezember 2018 endet offiziell der Steinkohlebergbau in Deutschland. Damit beginnt für die Menschen und die Regionen eine neue Ära. "Volle Kanne" geht an den Ort, der für Tausende Mitarbeiter Arbeitsstätte war: das Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop. Aus historischer Kulisse wirft das Servicemagazin einen Blick in die Zukunft: Was kommt jetzt? Wie wird sich das gesellschaftliche Leben verändern? Wie können Veränderungsprozesse sinnvoll gestaltet werden? Wie werden wir künftig Energie gewinnen?

Moderator Ingo Nommsen begrüßt am Frühstückstisch einen prominenten Gast, der wie kaum ein anderer den Ruhrgebiets-Typen verkörpert: Schauspieler Ralf Richter. Er ist in der Region aufgewachsen, hat in vielen Bergarbeiter-Filmen mitgespielt und berichtet darüber, wie sich seine Heimat verändert.

Coach und Business-Beraterin Susanne Nickel erklärt, wie jeder Einzelne mit Veränderungen umgehen kann. Sie zeigt Wege, wie man einen Neustart nicht als Bedrohung, sondern als Chance begreift. Und natürlich spricht sie in der letzten "Volle Kanne"-Ausgabe 2018 auch über die berühmten Vorsätze fürs neue Jahr – und wie man sie vielleicht etwas länger durchhalten kann.

ZDF-Umweltexperte Volker Angres zieht eine vorläufige Bilanz: Wo stehen wir auf dem Weg hin zu regenerativen Energien? Unser Konsumverhalten und die Lebenssituationen werden sich ändern müssen, um der Klimaveränderung entgegenzuwirken. Der Umweltjournalist erläutert, wie der Wechsel ohne großen Verzicht zu leisten ist.

Infos zur ersten "Volle Kanne"-Sendung aus der Zeche Prosper-Haniel

"Schicht im Schacht" heißt es am Jahresende für eines der letzten noch aktiven Steinkohlebergwerke Deutschlands. Bevor es für Prosper-Haniel in Bottrop soweit ist, hatte sich das ZDF-Vormittagsmagazin "Volle Kanne" erstmals am Donnerstag, 1. November 2018, ab 9.05 Uhr vor Ort am Schacht 10 mit den Folgen für die Menschen und die Region beschäftigt – als erste TV-Sendung, die komplett aus einem Bergwerk übertragen wurde. Die zweite Ausgabe von "Volle Kanne" unter Tage ist am Freitag, 28. Dezember 2018, 9.05 Uhr im ZDF zu sehen. 

Am Frühstückstisch im Bergwerk begrüßte "Volle Kanne"-Moderator Ingo Nommsen in der ersten Ausgabe als Gäste Comedian Atze Schröder, DJ Moguai und den Direktor des Ruhr-Museums, Prof. Heinrich Theodor Grütter. Sie sprachen über das Ende des Steinkohlebergbaus und den Wandel des Ruhrgebiets. "Volle Kanne"-Moderatorin Nadine Krüger erlebte 1200 Meter unter Tage, wie hart die Arbeit der Bergleute ist, und fand heraus, wieso der Begriff "Kumpel" weit mehr als eine Phrase ist. 

ZDF in Bottrop

Mit der Schließung der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop rückt noch stärker die Frage in den Vordergrund, wie sich der Wandel im Revier gestaltet. ZDF-Reporterin Anna-Maria Schuck begibt sich ab 18. November 2018 für vier Wochen auf Spurensuche in Bottrop. Unter dem Label "ZDF in Bottrop" berichtet sie bis zum 18. Dezember 2018 nicht nur für verschiedene aktuelle ZDF-Sendungen aus der sogenannten Innovation-City Ruhr. Sie ist zudem auch Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, mit denen sie das Gespräch sucht. Sie wohnt in der Stadt, nimmt am lokalen Leben teil, sammelt Eindrücke und ist bei öffentlichen Terminen präsent. Und wenn die Menschen in Bottrop Themen an sie herantragen wollen, können sie dies auch direkt per Mail tun – an ZDFin@zdf.de.  

Noch stärker den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort suchen und genau hinzuschauen, ob und wie die Politik beim Bürger ankommt, ist Ziel des Projekts "ZDF in…".  An den ersten beiden Stationen in Cottbus und Mannheim hatte sich im Mai/Juni und September/Oktober dieses Jahres bereits gezeigt, dass die kontinuierliche Vor-Ort-Präsenz einen tiefen Einblick bietet und das "Mit-Erleben" des Geschehens in der Stadt ermöglicht.

Anna-Maria Schuck (Jahrgang 1989), ist seit Ende 2016 als Redakteurin für die crossmedialen "heute+"-Nachrichten im ZDF tätig. Zuvor war sie ab 2014 als Reporterin im ZDF-Landesstudio in Nordrhein-Westfalen und für die "heute"-Redaktion im ZDF tätig. Die Stärken des mobilen Journalismus hat sie zudem während eines Journalistik-Studiums in Dortmund plus Volontariat sowie im ZDF-Studio in Südafrika und bei der ARD in New York ausgebildet. In Bottrop wird sie unterstützt von Kameramann und Cutter Marek Iwicki. 

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/steinkohle   

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