"planet e." berichtet am 21. Oktober 2018 über "Chemiecoktails". Foto: ZDF/Torsten Mehltretter
"planet e." berichtet am 21. Oktober 2018 über "Chemiecoktails". Foto: ZDF/Torsten Mehltretter

planet e.

Chemiecocktails – Gefährliche Rückstände in unserer Umwelt

Reste von Medikamenten, Pestiziden und Kosmetika – in der Umwelt treffen sie aufeinander und vermischen sich zu unberechenbaren Cocktails. Chemikalien werden zur Gefahr für die Menschen. Outdoorjacken, Tabletten und Zahnpasta – in vielen Gegenständen des täglichen Lebens sorgen chemische Verbindungen für eine vermeintlich gute Qualität. Das Problem: Viele Stoffe sind geradezu unverwüstlich. "planet e." macht sich am Sonntag, 21. Oktober 2018, 16.30 Uhr im ZDF auf die Spur der Chemiecocktails.

  • ZDF, Sonntag, 21. Oktober 2018, 15.25 Uhr / sonntags 16.30 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Sonntag, 21. Oktober 2018

Texte

planet e.: Die nächsten Sendungen / Sendetermine und Stab

Sonntag, 21. Oktober 2018, 16.30 Uhr, ZDF

planet e.: Chemiecocktails – Gefährliche Rückstände in unserer Umwelt

Film von Torsten Mehltretter

Kamera: Axel Thiede
Schnitt: Berndt Thiede
Produktion: Mehltretter Media
Redaktion: Martin Ordolff
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 28. Oktober 2018, 16.30 Uhr, ZDF

planet e.: Amerika first, Natur zuletzt – Die Umweltpolitik von Donald Trump

Film von Andreas Ewels und Norbert Porta

Produktion: sciencedoku
Redaktion: Michael Wiedemann
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 4. November 2018, 16.30 Uhr, ZDF

planet e.: Infraschall – Unerhörter Lärm

Film von Birgit Hermes

Produktion: ZDF
Redaktion: Michael Wiedemann
Länge: ca. 30 Minuten

 

Sonntag, 11. November 2018, 16.30 Uhr, ZDF

planet e.: Der Wert der Artenvielfalt
1. Äthiopien

Sonntag, 18. November 2018, 16.30 Uhr, ZDF

planet e.: Der Wert der Artenvielfalt
2. Peru

Film von Axel Gomille

Produktion: ZDF
Länge: 2 x 30 Minuten

 

Sonntag, 25. November 2018, 16.30 Uhr, ZDF

planet e.: Vanille – Die Jagd nach dem braunen Gold

Film von Andreas Ewels und Norbert Porta

Produktion: Scientific Documentations
Redaktion: Birgit Hermes
Länge: ca. 30 Minuten

planet e.: Chemiecocktails – Gefährliche Rückstände in unserer Umwelt

Reste von Medikamenten, Pestiziden und Kosmetika – in der Umwelt treffen sie aufeinander und vermischen sich zu unberechenbaren Cocktails. Chemikalien werden zur Gefahr für uns Menschen. Outdoorjacken, Tabletten und Zahnpasta – in vielen Gegenständen des täglichen Lebens sorgen chemische Verbindungen für eine vermeintlich gute Qualität. Das Problem: Viele Stoffe sind geradezu unverwüstlich.

Im Abwasser treffen die Chemikalien zusammen und erobern die Umwelt. Die Kläranlagen sind nicht in der Lage, die Rückstände vollständig zu vernichten. Dort werden die Stoffe lediglich so lange verdünnt, bis sie laut den geltenden Vorschriften keine Gefahr mehr für uns Menschen darstellen. Dann gelangen sie in die Umwelt und sogar in unser Trinkwasser. Das Problem dabei: Die Vorschriften und Grenzwerte gelten jeweils immer nur für eine Substanz. Für die tatsächlich anfallenden Mischungen aus unterschiedlichsten Stoffen gibt es keine Regelungen.

In Studentenfutter hat die Zeitschrift "Ökotest" Weintrauben mit über 15 unterschiedlichen Pestizid-Rückständen gefunden. In Deutschland ist das legal. Dabei weiß niemand, ob sich die unterschiedlichen Substanzen in ihren Wirkungen addieren, multiplizieren, potenzieren oder sich vielleicht doch eliminieren. Was inzwischen aber sicher ist: Einige der Chemiecocktails enthalten Stoffe, die unser Hormonsystem beeinflussen. Die Folgen sind noch nicht absehbar. Unfruchtbarkeit, eine frühzeitig einsetzende Pubertät, Dickleibigkeit, aber auch Krebs, Parkinson und Alzheimer könnten die Chemiecocktails mit verursachen.

Forscher wie Werner Brack vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ in Leipzig, dass eine ganze Reihe von Krankheiten mit den Chemierückständen aus der Umwelt in Verbindung steht, und fordern strengere Vorschriften. Doch die EU hat bislang nicht reagiert. Dabei sind sich schwedische Forscher schon lange sicher: Die hormonwirksamen Stoffe aus den Chemiecocktails sind extrem gefährlich. Schweden hat deshalb die EU wegen Untätigkeit verklagt und Recht bekommen. Viel geändert hat sich seitdem nicht. Immerhin: In Deutschland wurden Forschungsprojekte angestoßen. Im Universitätsklinikum Leipzig leitet Prof. Wieland Kiess das Projekt "Life-Child", in dem unter anderem das Blut von Schwangeren, Säuglingen, Kleinkindern und auch Teenagern regelmäßig auf Chemikalien untersucht wird. Selbst in Säuglingen weist das Team von Kiess dabei regelmäßig etliche Chemikalien nach. Denn die Chemiecocktails verbreiten sich mit dem Wasser und über die Luft überall in der Umwelt und kommen über die Nahrung zu uns zurück.

"planet e." hat in Deutschland und in Europa recherchiert und sich auf die Spur der Chemiecocktails gemacht.

planet e.: Amerika first, Natur zuletzt – Die Umweltpolitik von Donald Trump

Für Donald Trump steht Wirtschaftswachstum ganz oben auf seiner politischen Agenda. Doch um welchen Preis? Bleibt der Umweltschutz in den USA auf der Strecke? "planet e." ist auf Spurensuche in Amerika. Die filmische Reise zeigt ein gespaltenes Land, besonders beim Thema Umweltpolitik.

Am 6. November 2018 wählen die Amerikaner alle 435 Sitze des Repräsentantenhauses und 35 der 100 Senatssitze neu. Die Wahl wird auch zeigen, ob die Politik Trumps weiterhin großen Zuspruch genießt. Eine der entscheidenden Fragen wird sein, ob Wirtschaftswachstum um jeden Preis weiterhin das Hauptargument für die Wähler sein wird.

Wenn es um das Thema "Wirtschaft gegen Umwelt" geht, ist eines der Zentren dieser Diskussion West Virginia. Von Country-Legende John Denver als fast himmlisches Land beschrieben, ist dort die Kohleindustrie dominierend. Donald Trump besucht den Staat immer gern und verspricht den Fortbestand der Kohleindustrie, wofür er den Applaus der Bergbauindustrie bekommt.

Schon lange vor Trumps Präsidentschaft begann dort das sogenannte Mountaintop Removal – das heißt: Bergbau durch Absprengen von Berggipfeln. In der Landschaft hat das über Jahrzehnte tiefe Narben hinterlassen und viele Menschen, so die Vermutung von Wissenschaftlern, krankgemacht. Von Barack Obama in Auftrag gegebene Studien sollten dies belegen, doch unter Trump wurden die Studien eingestellt. Die gesundheitlichen Sorgen vieler Bewohner der Bergbaugegend werden ignoriert, von den Folgen für die Umwelt ganz zu schweigen.

Paul Corbit Brown ist Aktivist und kommt selbst aus einer Bergarbeiterfamilie. Seine Eltern sind, so sagt er, durch die Bergbauindustrie schwer erkrankt. Brown will die Menschen auf die Umweltsünden des Bergbaus und die gesundheitlichen Folgen aufmerksam machen. Mithilfe eines Sportflugzeuges zeigt er Gästen zerstörte Landschaften. Sehr zum Ärger derer, die Angst um ihre Arbeitsplätze haben und den Worten Trumps vertrauen. Er steht für die Kohleindustrie um jeden Preis – das hat er seinen Wählern versprochen. Regulierungen, die umweltpolitische Interessen in den Vordergrund rücken, sind da ein Hindernis. Paul Corbit Brown kann diese einseitige Haltung nicht verstehen. Durch Gespräche versucht er, Republikaner zu überzeugen. Und tatsächlich, immer mehr machen sich Gedanken, ob die Richtung richtig ist. Diese Erkenntnis kommt allerdings auch dadurch, dass bisher der finanzielle Aufschwung von West Virginia für viele noch nicht sichtbar ist und zweifeln lässt.

Auch im Norden der USA, in Montana und Wyoming, gibt es einen Kampf um die Natur. Für viele Indianerstämme sind Bären heilig. Bei den Northern Cheyenne und anderen Stämmen gilt dies besonders für den Grizzly. Die US-Regierung aber hatte den Grizzly im Jahr 2017 von der Liste der gefährdeten Tiere gestrichen. Damit ist eine Bärenjagd in allen US-Bundesstaaten theoretisch wieder möglich. Bislang war diese nur in Alaska erlaubt. Erste Lizenzen für die Trophäenjagd sollten vergeben werden. Tierschützer und Ureinwohner hatten dagegen geklagt. Sie argumentierten vor Gericht, dass die Grizzlys nach wie vor um ihr Überleben kämpfen. Das Kriegsbeil ist ausgegraben.

"planet e." sucht die Parteien auf und spricht mit den Northern-Cheyenne-Indianern, Jägern und Biologen.

planet e.: Infraschall – Unerhörter Lärm

Infraschall ist Schall mit Frequenzen unter 20 Hertz. Er entsteht in der Natur, aber auch durch technische Einrichtungen. Infraschall überwindet viele Kilometer, durchdringt Mauern.

In den vergangenen Jahren haben sich Ärzte und Wissenschaftler vermehrt mit Infraschall technischen Ursprungs - zum Beispiel aus Windenergieanlagen – befasst. Denn mit der Energiewende und dem Ausbau der Windkraft nimmt die Belastung aus diesen Quellen zu.

Menschen, die in der Nähe von Windenergieanlagen leben, klagen häufig über Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Nicht selten als verrückt abgetan, bleibt ihnen meist nichts anderes, als die Gegend zu verlassen. Aus der Medizin und Wissenschaft mehren sich jedoch die Hinweise, dass nicht nur Tiere, sondern auch Menschen in der Lage sind, Infraschall unterhalb der Hörgrenze wahrzunehmen. Es konnte gezeigt werden, dass bestimmte Regionen des Gehirns unter dem Einfluss von Infraschall aktiviert werden, darunter Regionen, die an der Verarbeitung von Stress und Emotionen beteiligt sind. Aktuell untersuchen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Eppendorf, wie Infraschall den Schlaf beeinflusst.

Ein Team aus Wissenschaftlern und Ärzten der Universitätsklinik Mainz geht der Frage nach, welchen Effekt Infraschall auf die Leistung des Herzmuskels hat. Die bisherigen Experimente des Mainzer Teams weisen klar darauf hin, dass Infraschall die Leistung des Herzmuskels reduziert. Weltweit durchgeführte Versuche des Militärs, Infraschall als nicht-letale Waffe einzusetzen, sind ein weiteres Indiz dafür, dass dieser tieffrequente Lärm einen negativen Effekt auf Menschen hat.

Das Robert-Koch-Institut hat bereits 2007 auf die mögliche Gefahr durch Infraschall hingewiesen. Ebenso bilanziert die "Machbarkeitsstudie" von 2014 des Umweltbundesamtes, "dass negative Auswirkungen von Infraschall im Frequenzbereich unter zehn Hertz auch bei Schalldruckpegeln unterhalb der Hörschwelle nicht ausgeschlossen sind".

Dennoch gibt es bis heute für den Frequenzbereich unter 20 Hertz keine Mess-Norm, die die Schallbelastung durch Windenergieanlagen ungeschminkt darstellen würde. Im Gegenteil: Behördlicherseits wird eine Mess-Norm angewandt, die die Infraschall-Emissionen von Windenergieanlagen zum Teil wegfiltert und durch Mittelungen sogenannte "tonale Spitzen" weitgehend wegglättet.

Wie die Emissionen von Windenergieanlagen im Infraschallbereich wirklich aussehen und wie weit sie reichen, zeigte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) bereits im Jahr 2004. Der BGR obliegt von deutscher Seite aus die Aufgabe, die Einhaltung des umfassenden Kernwaffenteststopp-Abkommens (CTBT - Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty) zu kontrollieren. Zu diesem Zweck betreibt die Bundesanstalt mehrere Messstationen, von denen zwei Stationen Infraschall registrieren. Um eine Störung der Messung zu vermeiden, ermittelte die BGR den Abstand, den die Messinstrumente von Windenergieanlagen haben müssen, und folgerte: "In der Regel sollte ein Abstand von etwa 20 Kilometern zwischen Station und Windpark eingehalten werden, um eine ungestörte Registrierung und Detektion transienter akustischer Signale zu gewährleisten." Ein Abstand, von dem die Anrainer von Windparks nur träumen dürften.

"planet e." begleitet Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure und Betroffene und konfrontiert Skeptiker mit dem Thema "Infraschall".

planet e.: Der Wert der Artenvielfalt – 1. Äthiopien

Weltweit wird das massive Verschwinden von Pflanzen und Tieren beklagt, liefert das Artensterben Schlagzeilen. Wozu überhaupt brauchen wir eigentlich Artenvielfalt? Wenn Lebensräume zerstört werden, verschwinden auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft. All das, was wir Menschen zum Überleben brauchen. "planet e." zeigt Beispiele aus Äthiopien und Peru.

Eine spektakuläre Gebirgslandschaft, die seltenste Wildhund-Art der Erde und Pflanzen mit Riesenwuchs: Der Bale-Mountains-Nationalpark im Hochland Äthiopiens ist außerordentlich artenreich und vielfältig. Das Gebirge erhebt sich bis auf knapp 4400 Meter und ist der größte verbliebene alpine Lebensraum auf dem afrikanischen Kontinent. Bale ist ein Fenster in die Vergangenheit - so sahen die Hochgebirge Afrikas aus, bevor der Mensch auch diese Gebiete im großen Stil verändert hat. Aber noch jagen die extrem seltenen Äthiopischen Wölfe in den weiten Graslandschaften. Nur rund 500 dieser Tiere existieren noch in freier Natur - alle in Äthiopien. Noch etwas häufiger sind die eleganten Bergnyalas, eine Antilopenart, die in den üppigen Nebelwäldern lebt. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen nur noch im Äthiopischen Hochland vor. Sie leben wie auf einer Insel inmitten eines Kontinents, der von Krisen und Problemen geplagt ist.

Der Nationalpark ist jedoch auch für die Bevölkerung sehr wichtig, denn dort entspringen mehrere Flüsse. Die Bale-Berge versorgen ungefähr zwölf Millionen Menschen im südlichen äthiopischen Tiefland, Somalia und Teilen Kenias ganzjährig mit Wasser. Das Gebirge kann seine Funktion als Wasserspeicher aber nur erfüllen, wenn der letzte Wald nicht auch noch abgeholzt wird. Doch immer mehr Menschen drängen in die Berge und zerstören für Vieh und Äcker die letzten Flächen mit natürlicher Vegetation. Und so ist um das Juwel der Bale-Berge ein heftiger Konflikt entbrannt. Wessen Rechte sind wichtiger - die die Landbevölkerung oder die der wilden Tiere?

Dr. Christof Schenck, Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, und sein Team aus internationalen Wissenschaftlern und Naturschützern versuchen gemeinsam Lösungen zu finden. So muss es eine strikte Kontrolle von Holzeinschlag geben. Haushunde, die Tollwut und Staupe auf die Äthiopischen Wölfe übertragen und deren Bestand dezimieren, werden in aufwendigen Aktionen geimpft. Immer mehr Menschen siedeln unerlaubt im Schutzgebiet und lassen dort auch ihr Vieh weiden, das die äthiopischen Behörden dann beschlagnahmen. Den Menschen werden jedoch auch alternative Einkommensquellen angeboten, bei denen die Umwelt nicht zerstört wird, wie etwa Honigsammeln.

Das Dilemma der Bale-Berge ist das Dilemma Afrikas. Wenn es nicht gelingt, Ökosysteme mit einer Schlüsselfunktion zu erhalten, werden nicht Tausende, sondern Millionen Menschen darunter leiden. Sollte sich die Lebenssituation im Äthiopischen Tiefland durch Wassermangel weiter verschlechtern, werden sich die Menschen zwangsläufig auf die Wanderschaft begeben müssen. Dorthin, wo ein Leben noch möglich ist und sie ihre Familien ernähren können. Der Weg nach Norden Richtung Europa wäre dann für sie eine der möglichen Routen.

planet e.: Der Wert der Artenvielfalt – 2. Peru

Der Manu-Nationalpark in Peru gehört zu den Kronjuwelen im internationalen Naturschutz. Getrieben durch die Bankenkrise bedrohen illegale Goldwäscher das Weltnaturerbe. Nirgendwo auf der Erde wurden mehr Arten wildlebender Tiere und Pflanzen dokumentiert als im peruanischen Manu-Nationalpark. Darunter auch rund zehn Prozent aller weltweit bekannten Vogelarten. Farbenprächtige Papageien und schillernde Kolibris gehören zu den bekanntesten Vertretern. Jaguare und Tapire schleichen durch die Wälder, während Riesenotter und Kaimane in den Gewässern jagen. Der Manu-Nationalpark in Peru ist größer als Sachsen und überwindet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4000 Metern. Gebirge, Bergwälder und ein riesiger Tieflandregenwald kennzeichnen die Region. Es ist "der" Hotspot der Artenvielfalt, daher wurde das Gebiet bereits vor dreißig Jahren von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

Diese Superlative und der bestehende Schutz sollten ausreichen, um das Gebiet zu erhalten. Doch die Bankenkrise und das daraus resultierende niedrige Zinsniveau ließen Banker und Privatleute nach krisensicheren Kapitalanlagen suchen: Gold! Seitdem strömten Zehntausende illegale Goldwäscher in die Umgebung des Nationalparks, Regenwald wird gerodet, der Lebensraum der Tiere verschwindet. Zur Gewinnung des Edelmetalls wird Quecksilber verwendet, das die Flüsse verseucht und sowohl Wildtiere als auch Menschen vergiftet. Zurück bleibt eine unbewohnbare Mondlandschaft. Eine weitere Gefahr stellen illegale Plantagen von Coca-Sträuchern dar, aus denen Kokain für den Drogenhandel gewonnen wird. Weitere Regenwaldzerstörung und die Ausbreitung von Gewalt sind die Folge. Das Paradies ist bedroht, doch mafiöse Strukturen und Korruption erschweren es den Behörden, durchzugreifen.

Für Dr. Christof Schenck, Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, sind diese Entwicklungen besonders schmerzlich. Vor rund dreißig Jahren baute er in Manu ein vorbildliches Projekt zur Erforschung und zum Schutz der stark bedrohten Riesenotter auf, das noch heute fortgeführt wird - inzwischen von peruanischen Biologen. Der Erfahrungsschatz des Biologen Christof Schenck ist enorm. Er weiß, was es heißt, mit den Knöcheln im Schlamm zu stecken, während einen die Moskitos aussaugen. Doch auch als Manager der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt kennt er sich bestens aus. Heute ist er einer der führenden Köpfe, wenn es um den Erhalt der Artenvielfalt geht. Der Versuch, die Zerstörung der Manu-Region zu stoppen, wird eine große Herausforderung für ihn und sein internationales Team. Wenn es nicht gelingt, das artenreichste Gebiet der Erde zu bewahren, eine biologische Schatzkammer und ein Naturerbe der gesamten Menschheit - was dann?

Vanille – Die Jagd nach dem braunen Gold

Vanille gilt als Königin der Gewürze und ist insbesondere in der Weihnachtsbäckerei unverzichtbar. So giert der internationale Markt nach dem braunen Gold. Die Preise der Vanille steigen seit einigen Jahren extrem. Madagaskar, der weltgrößte Exporteur der Schote, hat mit dramatischen Folgen zu kämpfen. Der Kampf um die Vanille ist entbrannt, und viele Europäer mischen mit.

Auf dem internationalen Markt werden aktuell bis zu 700 Euro für ein Kilogramm Bourbon-Vanille bezahlt. Dafür werden sogar Verbrechen begangen. Bauern lynchen Diebe und Diebe töten Bauern. Auf Madagaskar gibt es zwischen Vanille und Gewalt seit Jahren eine enge Verbindung. Mittendrin sind auch europäische Firmen und Unternehmen. Sie alle brauchen die Vanille, um auf dem internationalen Markt ihre Geschäfte zu machen.

Reporter Marino Rajaonina aus Madagaskar knattert mit seinem kleinen Motorrad über die schlammigen Wege in der Region Sambava. Seit mehr als zehn Jahren dokumentiert er die Gewalttaten, die rund um das Thema "Vanille" in seiner Heimat geschehen, und berichtet über die Preissteigerungen. Fast jeden Abend sitzen die Bauern der Region vor dem Radio und lauschen seinen aktuellen Meldungen, die er von seinen Motorradtouren mitbringt. Doch hat es einen Lynchmord an einem Vanilledieb gegeben, dann wissen es die Bauern ohnehin zuerst und rufen dann den Reporter an.

Der hat in seiner Fotosammlung Aufnahmen, die es in kein Familienalbum schaffen. Man sieht vermeintliche Diebe, die an Holzstangen durch das Dorf getragen werden, erst dann werden sie mit Macheten getötet. Marino Rajaonina versteht die Bauern und sagt: "Solche Taten dienen zur Abschreckung." Doch das gelingt nur bedingt. Von Januar bis Juli 2017, so versichert der Reporter, gab es fast 90 solcher Lynchmorde in seiner Region. In anderen Gebieten soll es noch schlimmer sein. Fast jedes Dorf kann solche Geschichten erzählen, manchmal sind die Bewohner sogar stolz darauf. "Die Gewalt", so erklärt der einheimische Journalist, "kommt durch die soziale Spaltung der Gesellschaft." Einige Bauer werden durch die Vanille für ihre Verhältnisse extrem reich, viele in der Region profitieren davon nicht. Dabei weiß kaum ein Bauer, was aus ihrer wunderbaren Pflanze im Rest der Welt überhaupt gemacht wird.

Es ist häufig ein brutales Geschäft auf dem Gewürzmarkt, und kaum einer möchte sich in die Karten schauen lassen. Es sei denn, er betreibt den Handel besonders fair. Jürg Brand ist so einer. Mit seiner Firma Premium Spices kauft er die Vanille hauptsächlich für die Schweizer Firma Pronatec AG, die sie weiterverarbeitet und damit Produkte für den europäischen Markt veredelt. Exklusiv lässt er sich von "planet e." begleiten. Selbst bei den sensiblen Verhandlungen für die Preise der neuen Ernte ist die Kamera dabei. Diese bestimmen für große Teile Madagaskars den Richtwert, denn eine Börse gibt es nicht. Der Preis, den Brand verhandelt, ist Vorgabe für viele andere Händler. Der Schweizer liebt das Land und die Vanille - seit 2005 lebt er hauptsächlich auf der Insel, kennt alle Tricks rund um das Thema Vanille. Er prüft, bewertet und schaut, dass niemand Nägel in die Schoten einarbeitet und so mit dem Gewicht betrügt - auch das hat es schon gegeben.

Sagen und Mythen ranken sich um die Schote, eine Orchidee, die in der Fachsprache Vanilla planifolia heißt. In Mexiko, dem Ursprungsland, war sie einst der Oberschicht vorbehalten. Heute liegt Tee mit Vanille im Trend, Coca-Cola verfeinert noch seine geheime Rezeptur mit dem Gewürz. Man findet es in Parfüms ebenso wie in Omas Pudding. Schon als Kind werden wir mit ihrem Geschmack vertraut gemacht, und so nutzt sie die Industrie als Wiedererkennungsmerkmal in vielen Produkten. Der Kunde liebt das.

Infos zu "planet e."

Der andere Blick auf unsere Erde: die Umwelt-Dokumentation im ZDF. Seit 2011 geht "planet e." sonntags im ZDF in intensiven Dokumentationen aktuellen Fragen des Umwelt- und Naturschutzes auf den Grund – zunächst auf dem Sendeplatz um 14.45 Uhr, seit dem 8. Mai 2016 auf dem neuen Sendeplatz um 16.30 Uhr. Die Dokumentationsreihe findet Themen ganz in der Nähe, aber auch in Europa und weltweit. Es geht um globale Trends, nachhaltige Lebensgestaltung und ökologisch verträgliche Lösungen für die drängenden Fragen der Zeit.

Im Oktober 2016 feierte "planet e." sein fünfjähriges Sendejubiläum: Am 16. Oktober 2011 wurde aus dem wöchentlichen Magazin "ZDF.umwelt" das neue Doku-Format "planet e." Der Formatwechsel wurde damals so begründet: Wichtige ökologische Fragestellungen sollen tiefgründiger, ausführlicher und zusammenhängender dargestellt werden als dies in Magazinform möglich ist.

Die "planet e."-Redaktion leitet Volker Angres.

planet e. – Die bisherigen Sendungen

2011 (8 Sendungen)

planet e.: Gefahr aus dem Stall (16. Oktober 2011)

planet e.: Der Fluch des Goldes (23. Oktober 2011)

planet e.: Leben in der Lärmhölle (30. Oktober 2011)

planet e.: Atommüll in meinem Garten (6. November 2011)

planet e.: Verborgene Schätze der Arktis ( 13. November 2011)

planet e.: Wetter extrem (20. November 2011)

planet e.: Notruf aus dem Paradies (27. November 2011)

planet e.: Die Reptilien-Mafia (27. November 2011)

 

2012 (33 Sendungen)

planet e.: Windkraft- Poker (8. Januar 2012)

planet e.: Die Wölfe kommen (29. Januar 2012)

planet e.: Staudamm contra Regenwald (12. Februar 2012)

planet e.: Die Schwung-Maschine (26. Februar 2012)

planet e.: Störfall Deutschland (11. März 2012)

planet e.: Jurassic-Park im Regenwald (25. März 2012)

planet e.: Flippers Erben (1. April 2012)

planet e.: Der Schatz vom Geistersee (15. April 2012)

planet e.: Die Strahlenjäger, 1.: In der Todeszone (22. April 2012)

planet e.: Die Strahlenjäger, 2.: Vergessene Bomben (29. April 2012)

planet e.: Die Rückkehr der Seeadler (6. Mai 2012)

planet e.: Kleine Elefanten, große Chancen (13. Mai 2012)

planet e.: Die Rückkehr der Biber (20. Mai 2012)

planet e.: Räuber der Meere (3. Juni 2012)

planet e.: Die Weltretter 3.0 (24. Juni 2012)

planet e.: Strategen der Energiewende (1. Juli 2012)

planet e.: Müllhalde Meer (8. Juli 2012)

planet e.: Der Fluch des Goldes (22. Juli 2012)

planet e.: Kampf ums Wasser (12. August 2012)

planet e.: Die Masche mit den alten Kleidern (19. August 2012)

planet e.: Sardiniens tödliches Geheimnis (26. August 2012)

planet e.: Die Wölfe kommen! (2. September 2012)

planet e.: Die Rohstoff-Jäger (9. September 2012)

planet e.: Gefahr aus dem Kleiderschrank (16. September 2012)

planet e.: Abenteuer Rhein – Mit dem Zeppelin von der Quelle bis zur Mündung
(Teil 1: 23. September 2012 / Teil 2: 30. September 2012)

planet e.: Tod im Bienenstock (7. Oktober 2012)

planet e.: Nebenwirkung Ausrottung (14. Oktober 2012)

planet e.: Froschalarm (21. Oktober 2012)

planet e.: Bombengrab Ostsee (4. November 2012)

planet e.: Grzimeks Erben (11. November 2012)

planet e.: Die Flussflüsterer (18. November 2012)

planet e.: Zahltag nach dem Sturm (2. Dezember 2012)

 

2013 (35 Sendungen)

planet e.: Wintertraum aus Schneekanonen (27. Januar 2013)

planet e.: Grüne Rosen (10. Februar 2013)

planet e.: Invasion der Exoten (3. März 2013)

planet e.: Risiko Trinkwasser (17. März 2013)

planet e.: Der Schoko-Jäger (24. März 2013)

planet e.: Asbest – Fluch der Todesfasern (7. April 2013)

planet e.: Krabbelnde Köstlichkeiten – Insekten als Nahrungsmittel (14. April 2013)

planet e.: Aluminium – die geheime Gefahr (21. April 2013)

planet e.: Die Fischretter (28. April 2013)

planet e.: Die Affenfänger von Cat Ba (5. Mai 2013)

planet e.: Ticket ins Paradies (12. Mai 2013)

planet e.: Kampf für die Hammerhaie (19. Mai 2013)

planet e.: Vom Leben unter dem Eis (26. Mai 2013)

planet e.: Ackern für die Zukunft (2. Juni 2013)

planet e.: Rettung für die sanften Riesen (9. Juni 2013)

planet e.: Ausverkauf der Menschenaffen (23. Juni 2013)

planet e.: Projekt Zukunftsstadt (30. Juni 2013)

planet e.: Chinas neue Ökobauten (7. Juli 2013)

planet e.: Die strahlende Stadt (14. Juli 2013)

planet e.: Das Tiger-Experiment (21. Juli 2013)

planet e.: Megapiranha – Killer der Urzeit (28. Juli 2013)

planet e.: Gold und Gier – Der Kampf der Indios (4. August 2013)

planet e.: Abenteuer Mallorca – Mit dem Zeppelin auf Entdeckungsreise
(Teil 1: 18. August 2013 / Teil 2: 25. August 2013)

planet e.: Die Wärmemacher (8. September 2013)

planet e.: Strom von hoher See (15. September 2013)

planet e.: Die Rückkehr der Seehunde (29. September 2013)

planet e.: Alarm auf dem Acker (6. Oktober 2013)

planet e.: Gutes Soja, schlechtes Soja (20. Oktober 2013)

planet e.: Klima, Kröten, Kernkraftwerke (27. Oktober 2013)

planet e.: Poker um deutsche Äcker (3. November 2013)

planet e.: Chemiefabrik Pflanze (10. November 2013)

planet e.: Saure Ozeane – Das langsame Sterben der Meere (17. November 2013)

planet e.: Im Reich der Schneeleoparden (24. November 2013)

planet e.: Tropenholz auf der Veranda (1. Dezember 2013)

 

2014 (34 Sendungen)

planet e.: Gefahr im Schlafzimmer (5. Januar 2014)

planet e.: Jäger in der Falle (19. Januar 2014)

planet e.: Sotschi – Goldmedaille für Naturvernichtung (2. Februar 2014)

planet e.: Mallorca von oben (16. Februar 2014)

planet e.: Mit dem Elektroauto in die Zukunft (2. März 2014)

planet e.: Wenn der Berg rutscht (16. März 2014)

planet e.: Lichtsmog – der helle Wahnsinn (30. März 2014)

planet e.: Gegenwind für Bürgerstrom (6. April 2014)

planet e.: Die Saatgut-Retter (13. April 2014)

planet e.: Giftige Altlasten – Die unsichtbare Gefahr (27. April 2014)

planet e.: Wirbel um Windkraft (4. Mai 2014)

planet e.: Der Reis, der Leben retten kann (11. Mai 2014)

planet e.: Wale in der Lärmfalle (18. Mai 2014)

planet e.: Viehhändler im Visier (25. Mai 2014)

planet e.: Zecken – Gefahr aus dem Wald (1. Juni 2014)

planet e.: Das Jahr nach der großen Flut (8. Juni 2014)

planet e.: Deutschlands heimliche Atomtransporte (29. Juni 2014)

planet e.: Rückenwind für Frachtsegler (6. Juli 2014)

planet e.: Die Sprengstoff-Ratten (13. Juli 2014)

planet e.: Deutschland im Dämmwahn (3. August 2014)

planet e.: Das Märchen vom umweltfreundlichen Auto (10. August 2014)

planet e.: Traumziel Osterinsel – kleine Insel in Gefahr (31. August 2014)

planet e.: Traumziel Sizilien – Im Schatten des Ätna (7. September 2014)

planet e.: Bären auf dem Vormarsch (14. September 2014)

planet e.: Fluten, Stürme, Hitzeschock – USA im Klimakampf (21. September 2014)

planet e.: Hightech – Die dunkle Seite (28. September 2014)

planet e.: Deutschland sucht den Superhund (5. Oktober 2014)

planet e.: Revolution im Kuhstall (12. Oktober 2014)

planet e.: Der Adlerflüsterer (19. Oktober 2014)

planet e.: Giftiger Tankschrott für Bangladesch (26. Oktober 2014)

planet e.: Vorsicht, Pelz! (2. November 2014)

planet e.: Biotop im Mauerland (9. November 2014)

planet e.: Das Tiger-Experiment (16. November 2014)

planet e.: Abenteuer Wolkenforschung (23. November 2014)

 

2015 (35 Sendungen)

planet e.: Schutz durch Schmutz (18. Januar 2015)

planet e.: Insekten auf der Speisekarte (1. Februar 2015)

planet e.: Braunkohle – Klimakiller mit Zukunft? (15. Februar 2015)

planet e.: Nahverkehr in Not (22. Februar 2015)

planet e.: Verdämmt und zugeklebt (15. März 2015)

planet e.: Alleskönner Algen (22. März 2015)

planet e.: Zierfische in Gefahr (29. März 2015)

planet e.: Eisbären auf der Flucht (5. April 2015)

planet e.: Das große Ackersterben (19. April 2015)

planet e.: Fetter Ärger – wie Speisefett Kanäle lahm legt (26. April 2015)

planet e.: Expo 2015 – Neue Ideen gegen Hunger (3. Mai 2015)

planet e.: Im Dorf der Störche (24. Mai 2015)

planet e.: Ein giftiger Verdacht (31. Mai 2015)

planet e.: Schlank durch Schokolade (7. Juni 2015)

planet e.: Milliardengrab Atomkraft (28. Juni 2015)

planet e.: Haltbar ohne Ende – die Tricks mit den Lebensmitteln (5. Juli 2015)

planet e.: Mückenalarm – Blutsauger im Anflug (12. Juli 2015)

planet e.: Zeitbombe im Trinkwasser (19. Juli 2015)

planet e.: Zoos mit Zukunft? (26. Juli 2015)

planet e.: Die Kaviar-Connection (2. August 2015)

planet e.: Goldrausch am Amazonas – Indios in Gefahr (9. August 2015)

planet e.: Wölfe im Visier (16. August 2015)

planet e.: Korallenriffe in Gefahr (23. August 2015)

planet e.: Die Affenapotheke – Medizin aus dem Urwald (13. September 2015)

planet e.: Das Armutszeugnis (20. September 2015)

planet e.: TTIP – Chance oder Mogelpackung? (27. September 2015)

planet e.: Insektengifte – Schleichende Gefahr vom Acker (4. Oktober 2015)

planet e.: Palmöl – vom Urwald in die Schokocreme (11. Oktober 2015)

planet e.: Flucht vor dem Klimawandel (18. Oktober 2015)

planet e.: Rezepte für die Zukunft – Kochen für ein besseres Leben (25. Oktober 2015)

planet e.: Zoff um den gelben Sack (1. November 2015)

planet e.: Die Virenjäger – Seuchen auf der Spur (8. November 2015)

planet e.: Arktis im Wandel (15. November 2015)

planet e.: Big Data – die Überwachung der Erde (22. November 2015)

planet e.: Operation Erdklima (29. November 2015)

 

2016 (33 Sendungen)

planet e.: El Nino – wenn das Wetter verrücktspielt (10. Januar 2016)

planet e.: Alles arme Schweine? – Schweinemast am Scheideweg (24. Januar 2016)

planet e.: Das leise Sterben der Löwen (31. Januar 2016)

planet e.: Risiko Hochwasser – wenn der Rhein überläuft (14. Februar 2016)

planet e.: Garantie vorbei – Gerät kaputt (21. Februar 2016)

planet e.: Safran – Auf der Spur des roten Goldes (6. März 2016)

planet e.: Kanada – der Traum vom Leben in wilder Natur (20. März 2016)

planet e.: SOS vom Südpol – wenn das Eis taut (3. April 2016)

planet e.: Die Ökobestattung (10. April 2016)

planet e.: Saubere Seen – leere Netze (17. April 2016)

planet e.: Risiko Atomkraft – Europas Pannenmeiler (24. April 2016)

planet e.: Abgesägt – Stadtbäume in Not (1. Mai 2016)

planet e.: Vegan – Revolution auf deutschen Tellern (8. Mai 2016)

planet e.: Der Kult um heilige Tiere (15. Mai 2016)

planet e.: Die Hüter des Nebelschatzes – Wie eine Flusslandschaft überleben kann (22. Mai 2016)

planet e.: Fischraub in der Südsee (5. Juni 2016)

planet e.: Atomarer Rückbau – Neuer Stress mit alten Kernkraftwerken (3. Juli 2016)

planet e.: Hagel, Fluten, Wirbelwinde – Wetterchaos in Deutschland (10. Juli 2016)

planet e.: Die Aroma-Trickser – Die Täuschungen der Lebensmittelindustrie (24. Juli 2017)

planet e.: Brasilien – ein Land trocknet aus (31. Juli 2016)

planet e.: Auf leisen Pfoten – Die Rückkehr der Luchse (14. August 2016)

planet e.: Arten vor dem Aus – Kampf um Wildkatze & Co. (28. August 2016)

planet e.: Giftiger Export – der Handel mit Elektromüll (4. September 2016)

planet e.: Sand – der unterschätzte Rohstoff (11. September 2016)

planet e.: Fledermäuse oder Autobahn – Wie viel Naturschutz verträgt Deutschland?
(18. September 2016)

planet e.: Wahnsinn Wasserkraft – Flusszerstörung auf dem Balkan (25. September 2016)

planet e.: Arsen – der schleichende Tod (2. Oktober 2016)

planet e.: Elektroautos – Top oder Flop (9. Oktober 2016)

planet e.: Wahnsinn Alpen – zwischen Massentourismus und Bergidylle (16. Oktober 2016)

planet e.: Wale in Not – Sind die Meeressäuger noch zu retten? (30. Oktober 2016)

planet e.: Klimawandel im Supermarkt – wie sich unser Essen verändert (6. November 2016)

planet e.: Gift im Klassenzimmer (20. November 2016)

planet e.: Die Kürbis-Flatrate (4. Dezember 2016)

 

2017 (32 Sendungen)

planet e.: Bis zur letzten Kuh – warum viele Bauern aufgeben müssen (15. Januar 2017)

planet e.: Die alltägliche Papier-Verschwendung (5. Februar 2017)

planet e.: Globale Dickmacher – Wie die Lebensmittelindustrie die Armen verführt (19. Februar 2017)

planet e.: Die Macht der Moore – Wie die Natur unser Klima schützt (5. März 2017)

planet e.: Leben im Abwasser (19. März 2017)

planet e.: Der Wahnsinn mit dem Pfandsystem (26. März 2017)

planet e.: Krankmacher Handy (2. April 2017)

planet e.: Eine Welt ohne Müll (23. April 2017)

planet e.: Kriegserbe Blindgänger (30. April 2017)

planet e.: Schätze aus der Tiefsee (7. Mai 2017)

planet e.: Abenteuer Tiefseeforschung (14. Mai 2017)

planet e.: Schlangenhäute für den Luxus – Der Python-Code (21. Mai 2017)

planet e.: Glitschige Geschäfte – Die Aalmafia (4. Juni 2017)

planet e.: Die Invasion der Quallen (11. Juni 2017)

planet e.: Wie regional sind unsere Lebensmittel? (25. Juni 2017)

planet e.: Talsperren – die unterschätzte Gefahr (5. Juli 2017)

planet e.: Verstrahlt in alle Ewigkeit – Endlager verzweifelt gesucht (30. Juli 2017)

planet e.: Schöne neue Landwirtschaft? – Die Bayer-Monsanto-Fusion (13. August 2017)

planet e.: Gift im Container – Gefahr für unsere Gesundheit (20. August 2017)

planet e.: Gluten & Co. – Feinde im Essen (28. August 2017)

planet e.: Killer-Keime aus dem Stall (3. September 2017)

planet e.: Risiko Elektroauto – Stromnetz am Limit (10. September 2017)

planet e.: Ausgebrummt – Insektensterben in Deutschland (17. September 2017)

planet e.: Dicke Luft in den Städten (24. September 2017)

planet e.: Rote Lippen, grünes Label – Die neuen Versprechen der Kosmetikindustrie (1. Oktober 2017)

planet e.: Abgebrüht – das bittere Geschäft mit dem Tee (8. Oktober 2017)

planet e.: Der Preis der süßen Früchte (15. Oktober 2017)

planet e.: Das Windkraft-Dilemma (22. Oktober 2017)

planet e.: Ratten in der Stadt – Die Invasion der Nager (29. Oktober 2017)

planet e.: Wenn das Klima kippt – Die Prophezeiung des Schamanen (5. November 2017)

planet e.: Wenn das Klima kippt – Der Weckruf des Azteken (12. November 2017)

planet e.: Kampf um die Arktis (26. November 2017)

 

2018 (30 Sendungen)

planet e.: Die Wahrheit über das Heizen mit Holz (7. Januar 2018)

planet e.: Steaks aus dem Brutkasten – Verändert Laborfleisch unseren Planeten? (21. Januar 2018)

planet e.: Deutschland macht Müll (29. Januar 2018)

planet e.: Tempolimit – Chance für den Klimaschutz? (4. Februar 2018)

planet e.: Die Essensretter – Kampf gegen Lebensmittelverschwendung (11. Februar 2018)

planet e.: Deutschland im Abgas-Stress (25. Februar 2018)

planet e.: Raubbau im Gorilla-Paradies (4. März 2018)

planet e.: Der Irrsinn mit der Gülle (18. März 2018)

planet e.: Die Solarstrom-Macher (1. April 2018)

planet e.: Sondermüllimporte – Deutschlands giftigstes Geschäft (8. April 2018)

planet e.: Die Schatzjäger – Deutschlands begehrte Rohstoffe (15. April 2018)

planet e.: Der Plastik-Fluch – Wie wir unseren Planeten vermüllen (22. April 2018)

planet e.: Tierversuche auf dem Prüfstand (29. April 2018)

planet e.: Die Rohstoff-Pioniere – Wie Deutschlands Tüftler neue Ökoprodukte erfinden (6. Mai 2018)

planet e.: Zement – der heimliche Klimakiller (13. Mai 2018)

planet e.: Streit um neue Stromtrassen (20. Mai 2018)

planet e. : Massenware Leder – wie natürlich ist es (27. Mai 2018)

planet e.: Gift im Garten (3. Juni 2018)

planet e.: Die Meeresschützer – Kampf um unsere Ozeane (10. Juni 2018)

planet e.: Leergefischt – sind Afrikas Seen noch zu retten? (8. Juli 2018)

planet e.: Donner, Blitz und Hagelschlag – Das Geschäft mit dem Wetter (29. Juli 2018)

planet e.: Planen, bauen, leben – Die Städte der Zukunft (12.08.2018)

planet e.: Talwärts – das Bröckeln der Berge (19.08.2018)

planet e.: Gift im Zigarettenfilter – Wie Glimmstengel der Umwelt schaden (26.08.2018)

planet e.: Uran – Strahlendes Erbe (02.09.2018)

planet e.: Der wahre Preis der Elektroautos (09.09.2018)

planet e.: Stromfresser Internet – Die Schattenseiten der Digitalisierung (23.09.2018)

planet e.: Killer oder Kuscheltier? Katzen im Fokus (30.09.2018)

planet e.: Der Kampf gegen den Klimawandel – Was kann ich tun (07.10.2018)

planet e.: Die Öko-Rebellen vom Himalaya (14.10.2018)

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Eine Auswahl von "planet e."-Dokumentationen ist auch in englischer Sprache verfügbar unter "planet e. – A selection"

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