Copyright: ZDF / Petro Domenigg
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Spuren des Bösen – Sehnsucht

Der Fernsehfilm der Woche

Der achte Film der erfolgreichen ZDF/ORF-Krimireihe ist der erste, der im Sommer spielt: Nach einer Verletzung bei der Klärung seines letzten Falles ist Richard Brock (Heino Ferch) noch auf den Rollstuhl angewiesen. In seiner Wohnung verbringt er die Zeit damit, heimlich Nachbarn zu beobachten. So wird er Augenzeuge eines Mordes. Doch die Polizei findet keine Spuren eines Verbrechens – im Gegenteil: Das vermeintliche Opfer ist am Leben und völlig unversehrt. Niemand glaubt Brock, einzig die Psychiaterin Brigitte Klein (Katrin Bauerfeind) macht da eine Ausnahme.

  • ZDF, Montag, 2. September 2019, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek,

Texte

Stab, Besetzung und Inhalt

Buch   Martin Ambrosch
RegieAndreas Prochaska
KameraDavid Slama
SchnittDaniel Prochaska
TonThomas Szabolcs
Szenenbild Conrad Moritz Reinhardt
Kostümbild  Theresa Ebner-Lazek
MaskeRoman Braunhofer, Daniela Ibricic
MusikMatthias Weber
Produktionsleitung Bernhard Schmatz
ProduzentJosef Aichholzer
Redaktion   Wolfgang Feindt (ZDF), Klaus Lintschinger (ORF)
Längeca. 89 Minuten

Eine Produktion der Aichholzer Filmproduktion für ZDF und ORF; gefördert von Fernsehfonds Austria und des Filmfonds Wien.

 

Die Rollen und ihre Darsteller

Richard Brock   Heino Ferch
Brigitte KleinKatrin Bauerfeind
Leila NymannNagres Rashidi
Laleh Monsef  Violetta Schurawlow
Marc Nymann Lukas Miko
Petra BrockSabrina Reiter
Gerhard Mesek Juergen Maurer
Klaus TauberGerhard Liebmann
Anni Gerda Drabek
IngridLiliane Zillner
PolizistFelix Prochaska
ChristianClemens Berndorff
NachbarThomas Mraz
Notärztin Julia Jelinek
und andere

 

Inhalt

Richard Brock ist nach seiner Verletzung auf den Rollstuhl angewiesen. Er sperrt sich in seiner Wohnung ein und weicht den bohrenden Fragen seiner Tochter Petra aus. Brock verbringt seine langen Tage und Nächte damit, heimlich seine Nachbarn zu beobachten. Dabei bemerkt er, dass die gegenüber wohnende junge Frau und ihre kleine Tochter es kaum wagen, das Haus zu verlassen. Als sie eines Nachts doch einmal auf die Straße gehen, verhindert nur Brocks beherztes, verbales Eingreifen den körperlichen Übergriff eines Mannes, der Mutter und Tochter draußen auflauert. Kurz darauf wird Brock Augenzeuge eines brutalen Mordes, den er nicht verhindern kann. Die Polizei findet jedoch keine Spuren eines Verbrechens. Im Gegenteil: Das vermeintliche Mordopfer ist am Leben und völlig unversehrt. Niemand glaubt Brock die Geschichte. Einzig Brigitte Klein, eine attraktive Psychiaterin, die von Petra zu Hilfe gerufen wurde, um das obsessive und Drogen-affine Verhalten ihres Vaters zu behandeln, hilft dem unerwartet fragilen und verliebten Brock, ein doppelbödiges Verbrechen zu lösen.

"Brock sitzt im eigenen Saft"
Kurzinterview mit Katrin Bauerfeind

Frau Bauerfeind, wie würden Sie als Moderatorin diese Folge der Krimireihe "Spuren des Bösen" ankündigen?

Düster, spannend und echt. Alle kämpfen in "Sehnsucht" für ihr Glück, egal wie schmerzlich weit entfernt und unerreichbar es sein mag. Das macht den Krimi nicht nur spannend, sondern sehr emotional.

Warum wollten Sie diese Rolle spielen?

Brigitte Klein ist der weibliche Richard Brock. Hart, analytisch, schnell und unkonventionell. In der ersten Drehbuchversion, die ich bekommen habe, war ich begeistert von ihrem lässigen Selbstbewusstsein. Diese Frauencharaktere gibt es zu selten im Film; sind aber die einzigen, die mich reizen.

Richard Brock lebt in seiner eigenen Welt und ist für andere schwer zugänglich. Gleichzeitig weiß er wie kein anderer, Menschen psychologisch zu analysieren. Sie spielen eine Psychiaterin, die Brock helfen soll. Daher salopp gefragt: Wer seziert hier wen?

Brigitte Klein ist für mich die weibliche Version von Brock. Er wurde im Teil zuvor angeschossen, sitzt jetzt im Rollstuhl, ist nicht mehr er selbst. Er leidet, hadert, zerfließt in Selbstmitleid. "Sehnsucht" spielt im Gegensatz zu den anderen Teilen von "Spuren des Bösen" im Hochsommer, Brock sitzt also im wahrsten Sinne im eigenen Saft. Brigitte Klein versucht ihn da rauszuholen, indem sie ihn mit seinen eigenen Waffen schlägt und ihn knallhart mit Wahrheit und Realität konfrontiert ohne Angst zu haben, anzuecken, obwohl sie natürlich genau das tut. Wahrscheinlich der einzig erfolgsversprechende Weg, um Brock zu knacken.

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