Terra X: Der Mars – Rätselhafte Wüstenwelt

Dokumentation mit Alexander Gerst

Alexander Gerst ist 2018 als erster deutscher Kommandant zur Internationalen Raumstation ISS geflogen. Für eine dreiteilige "Terra X"-Dokumentation begleitete ihn ein ZDF-Filmteam. Nach der Ausstrahlung des ersten Films zum Auftakt seiner Mission sowie des zweiten Teils, der den Mond zum Thema hatte, folgt nun der dritte Film, der sich mit dem Mars befasst. Der rote Planet beflügelt seit jeher Fantasie und Forschung. Er ist das nächste große Ziel der Raumfahrt, und schon in zehn bis 15 Jahren könnte der Mensch den Mars betreten. Dem Jubiläum "50 Jahre Mondlandung" am 21. Juli 2019 widmet das ZDF darüber hinaus eine "Lange Nacht".

  • ZDF, Sonntag, 21. Juli 2019, 19.30 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Mittwoch 24. Juli 2019, 10.00 Uhr

Texte

Sendedatum, Stab, Inhalt

Sonntag, 21. Juli 2019, 19.30 Uhr

Terra X: Der Mars Rätselhafte Wüstenwelt

Dokumentation mit Alexander Gerst

Buch und Regie: Luise Wagner
Kamera: Jonas Sichert
Ton: Maike Simon
Schnitt: Jonas Sichert
Animation: Faber Courtial
Musik: Jens Hafemann
Mischung: Andreas Henke
Sprecher: Sascha Rotermund
Archivrecherche: Lutz Pinkert, Sebastian Obbink
Redaktionelle Mitarbeit: Claudia Friese
Produktionskoordination: Marcel Kalwa
Produktionsleitung Gruppe 5: Sabine Eisner
Produktionsleitung ZDF: Cora Szielasko-Schulz, Freda Adilovic, Claudia Comprix
Produzent: Alexander Hesse
Redaktion ZDF: Friederike Haedecke
Länge: 43'30''

"Wir werden Zeugen sein", sagt der Ex-Astronaut Ulrich Walter. "Da draußen gibt es einen Planeten, den wir erreichen können. Allein schon deswegen wird es den Menschen dorthin treiben."

Der Mars ist ein Planet der Superlative mit dem größten Canyon und dem höchsten Vulkan des Sonnensystems. Animationen und Fotos von Sonden und Rovern vermitteln uns einen Eindruck der rätselhaften Wüstenwelt.

Für Alexander Gerst, erster deutscher Kommandant der Internationalen Raumstation, wäre es ein Traum, zu den Pionieren auf dem Mars zu gehören. Mit ihm begibt sich der Film auf die Suche nach den Motiven und Herausforderungen einer Reise zum roten Planeten. "Wenn wir zum Mars fliegen und tatsächlich Spuren von Leben fänden, egal ob ausgestorbenes oder noch existierendes Leben, dann würde das bedeuten, dass es da draußen vor Leben wahrscheinlich nur so wimmelt", so Gerst. "Das wäre eins der herausragendsten philosophischen Ereignisse, die man sich nur vorstellen kann: als Menschen zu wissen, dass wir nicht allein im Universum sind."

Internationale Weltraumagenturen und private Raumfahrtunternehmen rüsten sich mit neuen Super-Raketen für den Trip zum Mars. Der Multimilliardär Elon Musk möchte die Menschheit gar zu einer multiplanetaren Spezies machen. Doch ist der Mensch für eine Langzeitmission auf einem anderen Himmelskörper überhaupt gerüstet? Auf der ISS und bei Simulationen in Wüsten und Höhlen trainieren Astronauten und Wissenschaftler für die Exploration des roten Planeten. Auf dem "weißen Mars" am Südpol hat die Ärztin Carmen Possnig ein Jahr lang abgeschnitten von der Außenwelt gelebt. Sie hat die Folgen der Isolation im Hinblick auf künftige Fernreisen ins All untersucht und an sich selbst erfahren.

Wie mag es sein, den Mars und seine überirdische Landschaft mit eigenen Augen zu sehen, von dort oben auf unseren Heimatplanten zu blicken? "Wir werden komplett die Sicht auf unsere Erde verlieren, sie wird zu einem mini blauen Punkt am Firmament", sagt Alexander Gerst. "Das ist einerseits beängstigend, wir wissen, es ist jetzt nichts mehr da, was wir kennen, wir sind da draußen in einem komplett neuen Land. Andererseits freue ich mich darauf, dass die ersten Entdecker vom Mars zurückkommen und mit uns teilen, was sie da gesehen haben."

Begleitend zur "Terra X"-Dokumentation können sich die Zuschauer unter terra-x.zdf.de oder vr.zdf.de mit einer VR-Brille selbst auf die Reise zur Apollo-Landestelle und an den Südpol des Mondes begeben, in tiefe Krater eintauchen und den Erdaufgang, von dem Alexander Gerst träumt, selbst in der virtuellen Realität erleben. In der VR-Brille können durch Kopfbewegungen die Bildausschnitte selbst bestimmt werden. User können den Film aber auch am Desktop mit der Maus steuern.

ZDFmediathek und YouTube

Die Dokumentation ist ab Mittwoch 17. Juli 2019 unter terra-x.zdf.de zu finden und ab Sonntag, 20. Juli 2019, 10.00 Uhr, auf dem YouTube-Kanal "Terra X Natur & Geschichte" www.youtube.com/c/terra-x. Alle Filme in der ZDFmediathek und bei YouTube sind zum Embedding mit Verweis auf "Terra X" für alle Interessierten freigegeben.

0.20 Uhr

ZDF-History: "Das Duell der Raketenmänner"

1.05 Uhr

"Reise zu neuen Horizonten"
Dokumentation mit Alexander Gerst ins All

2.50 Uhr

"Terra X: Der Mond - unser magischer Trabant"
Dokumentation mit Alexander Gerst

3.30 Uhr

"Leschs Kosmos: Spektakuläre Aussicht - Hausbau auf dem Mond"

4.00 Uhr

"Leschs Kosmos: Zurück zum Mond – aber warum?"

4.30 Uhr

Frag den Lesch: Die Rückseite des Mondes und das große kosmische Streicheln

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/terrax

Weitere Informationen

"Terra X" in der ZDFmediathek: terra-x.zdf.de

"Terra X" bei YouTube: https://www.youtube.com/c/terra-x

"Terra X" bei Facebook: https://facebook.com/ZDFterraX

"Terra X" bei Instagram: https://instagram.com/terraX

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