Das ZDF berichtet umfangreich über die US-Wahl 2020. Foto: ZDF/Wielandt GmbH
Das ZDF berichtet umfangreich über die US-Wahl 2020. Foto: ZDF/Wielandt GmbH

US-Wahl 2020

Dokus, Berichte, Live-Übertragungen im ZDF

Am 3. November 2020 wählen die USA einen neuen Präsidenten: Donald Trump will für die Republikaner weitere vier Jahre im Amt bleiben, Joe Biden für die Demokraten das Weiße Haus in Washington zurückholen. Die Coronakrise und die Unruhen nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd haben die Bedingungen des Präsidentenwahlkampfes verändert. Das ZDF berichtet umfassend über die US-Wahl 2020 – in seinen aktuellen Nachrichten- und Magazinsendungen sowie in zahlreichen Dokumentationen und allein in der Wahlnacht vom 3. auf den 4. November 2020 über sieben Stunden live aus dem Berliner Zollernhof.

  • ZDF, Vom 15. September bis 4. November 2020
  • ZDF info, Vom 23. September bis 29. Oktober 2020
  • ZDF Mediathek, Vom 15. September bis 4. November 2020

Texte

"Eine Wahlberichterstattung unter besonderen Voraussetzungen"
ZDF-Chefredakteur Peter Frey über die US-Wahl 2020

Das ZDF berichtet umfassend über die US-Wahl 2020 – allein in der Wahlnacht vom 3. auf den 4. November 2020 über sieben Stunden live aus dem Berliner Zollernhof. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen US-Einreisebeschränkungen steht das ZDF diesmal vor besonderen Herausforderungen. Reporterinnen und Reporter sowie Kamera- und Produktionsteams, die das ZDF im Vorfeld der Wahlen zur Berichterstattung an viele Orte der USA entsenden wollte, werden voraussichtlich nicht einreisen können. Nur für Kolleginnen und Kollegen, die über einen amerikanischen Pass verfügen, ist die Einreise weiterhin möglich.

Die beiden ZDF-Studios in Washington, D.C., und New York sind regulär mit insgesamt vier bis fünf Reporterinnen und Reportern besetzt. Für die aktuelle Wahlberichterstattung 2020 wurde vor Beginn der Pandemie mit elf Kolleginnen und Kollegen geplant – wie auch bei der letzten US-Wahl 2016. Nach jetzigem Stand wird das ZDF voraussichtlich mit acht Reporterinnen und Reportern vor Ort sein.

Das ZDF weiß, wie wichtig diese Wahl etwa für die Entwicklung des transatlantischen Verhältnisses ist. Wir werden sicherstellen, dass unsere Zuschauerinnen und Zuschauer in so vielen Facetten wie möglich über die Aspekte des US-Wahlkampfs informiert werden. Besonders wichtig für uns ist die Stimmung in den hart umkämpften Bundesstaaten wie zum Beispiel Florida oder Pennsylvania. Das ZDF wird deshalb nicht nur aus Washington und den US-Metropolen berichten, sondern auch in die Fläche des Landes gehen.

US-Wahl 2020: Dokus und Live-Übertragungen im ZDF

Dienstag, 15. September 2020, 20.15 Uhr, ZDF
ZDFzeit: Donald Trump – Der unterschätzte Präsident

Mittwoch, 23. September 2020, 22.45 Uhr, ZDF
ZDFzoom: Dunkle Machenschaften – Wie mit Daten die US-Wahlen beeinflusst werden

Mittwoch, 23. September 2020, 1.00 Uhr, ZDF
Trumps schmutziger Deal – Der Präsident und die Ukraine-Affäre

Dienstag, 29. September 2020, 2.45 Uhr, ZDF
Trump gegen Biden – TV-Duell in Ohio

Freitag, 2. Oktober 2020, 23.00 Uhr, ZDF
aspekte – on tour: USA und Deutschland – sind wir noch Freunde?

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 0.50 Uhr, ZDF
Election Game – Amerikas Wahlsystem in der Krise

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 2.55 Uhr, ZDF
Mike Pence gegen Kamala Harris – TV-Duell der Vizes
Live aus Salt Lake City/Utah

Sonntag, 11. Oktober 2020, 23.40 Uhr, ZDF
ZDF-History: Tops und Flops im Weißen Haus – Amerikas Präsidenten

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 0.45 Uhr, ZDF
auslandsjournal – die doku: Kampf um ein neues Amerika

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 22.15 Uhr, ZDF
auslandsjournal – die doku: American Voices – Reise durch ein zerrissenes Land

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 23.00 Uhr, ZDF
ZDFzoom: Donald Trumps Kampf um die Macht Amerikas Demokratie in Gefahr

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 1.00 Uhr, ZDF
auslandsjournal – die doku: Amerikas Schicksalsjahr

Dienstag, 3. November 2020, 20.15 Uhr, ZDF
ZDF spezial: Amerika wählt – Trump oder Biden?

Dienstag, 3. November 2020, 20.45 Uhr, ZDF
ZDFzeit: Trump gegen Biden – Kampf um Amerika

Dienstag, 3. November 2020, 23.00 Uhr, ZDF
Markus Lanz

Dienstag, 3. November 2020, 0.15 Uhr, ZDF
Die Nacht der Entscheidung

Mittwoch, 4. November 2020, 7.00 Uhr
ZDF-Morgenmagazin zur US-Wahl 2020

Mittwoch, 4. November 2020, 19.25 Uhr, ZDF
ZDF spezial: US-Wahl 2020

Mittwoch, 4. November 2020, 22.15 Uhr, ZDF
auslandsjournal spezial: Amerikas Schicksalswahl

ZDFzeit: Donald Trump – Der unterschätzte Präsident 

Dienstag, 15. September 2020, 20.15 Uhr, ZDF
ZDFzeit: Donald Trump – Der unterschätzte Präsident

Film von Florian Huber und Carsten Oblaender

Kamera: Stefan Wiesen, Jürgen Rehberg
Produktion: Story House
Redaktion: Michael Strompen
Leitung der Sendung: Heike Schnaar
Länge: ca. 43 Minuten

Die große Mehrheit der Deutschen hat für Donald Trump nur Hohn und Spott übrig: ein Präsident, der nichts auf die Reihe kriegt. Doch in den Augen seiner Anhänger hat er geliefert.

Der größte Erfolg in der Bilanz von US-Präsident Donald Trump ist er selbst: Er ist immer noch da. Kaum einer seiner Gegner, Verbündeten oder selbst Parteifreunde hatte ihm das 2016 zugetraut. Trump hat alle Fehltritte und Tabubrüche, ja sogar ein Amtsenthebungsverfahren überstanden. Und er hat allen Zweiflern gezeigt, wie sehr sie diesen Präsidenten unterschätzt haben.

Hinter Donald Trump stehen viele Millionen amerikanische Wähler, die ihn niemals einfach nur als politischen Clown und planlosen Irrläufer abgetan haben. Für sie ist er der Mann, der ihre Sprache spricht und ihre Probleme anpackt, anstatt zu schwafeln. Der für ihre Interessen und ihren amerikanischen Traum kämpft, den sie lange nicht mehr zu träumen wagten. Der alles tut, um seine Wahlversprechen einzulösen.

Der Film zieht eine Bilanz der Trump-Präsidentschaft aus der Sicht seiner Anhänger. Ein Perspektivwechsel, der den Blick öffnet für Fragen, die jenseits der aufgeladenen Dauerpolemik das Phänomen Trump besser verstehen lassen: Wie kann ein Multimilliardär zum Hoffnungsträger der Verarmten und Vergessenen werden? Warum halten so viele Amerikaner gerade ihn für authentisch und glaubwürdig, im Gegensatz zu allen anderen Politikern? Und schließlich: Welches seiner Wahlversprechen hat er eingelöst, womit ist er gescheitert?

Der Film überprüft die Bilanz von Donald Trump anhand seiner eigenen Versprechen zu Wirtschaft, Einwanderung, Außenpolitik und dem Kampf gegen das Establishment und begibt sich dafür tief ins "Trump-Land", ins Amerika des kleinen Mannes in den Hochburgen der alten Industriereviere und in die Gemeinden der evangelikalen Christen. Aus dem Zentrum der Macht berichten Insider wie Trumps ehemaliger Pressesprecher Sean Spicer, dessen Nachfolger Anthony Scaramucci sowie die schillernde Omarosa Manigault, die es von der Kandidatin in Trumps TV-Show "The Apprentice" bis ins Weiße Haus schaffte. Namhafte Experten und Kritiker wie die Trump-Biografin Gwenda Blair runden das Bild mit biografischen und politischen Hintergründen ab.

Dieser Präsident hat nicht nur die USA verändert – auch das Verhältnis zu Europa und Deutschland ist nicht mehr dasselbe. Das zeigt sich an der gewaltigen US-Air-Base im pfälzischen Ramstein sowie in Äußerungen des früheren Außenministers Sigmar Gabriel, des europäischen Spitzenpolitikers Jean-Claude Juncker und der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel, eine der wenigen bekennenden Trump-Sympathisantinnen in Deutschland.

Die kommenden US-Präsidentschaftswahlen werden eine der aufwühlendsten in der amerikanischen Geschichte werden. Trumps Umfragewerte sind zuletzt eingebrochen. Doch wie der Film zeigt: Es ist ein großer Fehler, Donald Trump zu unterschätzen.

ZDFzoom: Dunkle Machenschaften – Wie mit Daten die US-Wahlen beeinflusst werden

Mittwoch, 23. September 2020, 22.45 Uhr, ZDF
ZDFzoom: Dunkle Machenschaften – Wie mit Daten die US-Wahlen beeinflusst werden

Film von Katharina Gellein Viken und Charles Kriel

Kamera: Davic McCormick, Charles Kriel
Produktion: Abacus Media Rights
Redaktion: Paul Amberg
Leitung der Sendung: Markus Wenniges
Länge: ca. 28 Minuten

Der Skandal um die Softwarefirma Cambridge Analytica hat gezeigt, wie mit Hilfe von Social Media-Daten Wahlen beeinflusst werden. Auch die US-Wahl 2020 läuft Gefahr manipuliert zu werden.

Der Internet-Experte und Sonderberater für Desinformation im Britischen Unterhaus, Charles Kriel, fand heraus, wie konservative US-Kirchen und politische Organisationen versuchen, Teile der Gesellschaft durch das Verknüpfen digitaler Informationen zu beeinflussen.

Charles Kriel entdeckte, dass das mittlerweile insolvente Datenanalyse-Unternehmen Cambridge Analytica mit einer Softwarefirma zusammenarbeitete, die für US-Kirchen die Wähler ausfindig macht, die am leichtesten zu beeinflussen sind. In der Regel Menschen in schwierigen Lebenssituationen, die etwa gerade über den Verlust eines Angehörigen trauern, die sich in wirtschaftlich prekärer Lage befinden oder die drogenabhängig sind. Sie werden mit Hilfe von Datenverknüpfungen herausgefiltert und von religiösen Gemeinschaften angeworben. Das Ziel ist, sie an die Kirche zu binden und sie von ultrakonservativen Ansichten und entsprechenden Wahlentscheidung zu überzeugen.

Microtargeting heißt die Methode des gezielten politischen Marketings, bei der mit Hilfe von Datenanalysen Zielgruppen definiert werden, an die dann ausgesuchte Botschaften geschickt werden.

Was die Recherchen von Charles Kriel so brisant macht, ist die Entdeckung der Verstrickung einer machtvollen, vielen unbekannten, politischen Organisation namens Council for National Policy (CNP) mit Verbindungen ins Innere des Weißen Hauses. Sie soll hinter den christlichen Microtargeting-Plattformen und der Beeinflussung von Wahlen stecken. Ihr eigentliches Ziel ist, die Amerikanische Verfassung entsprechend konservativer christlicher Werte zu verändern.

Charles Kriel und seine Lebenspartnerin und Filmemacherin Katharina Gellein Viken reisten einen Monat durch Amerika. Sie sprachen mit Predigern, Datenrechercheuren und den Erfindern der Microtargeting-Plattformen selbst. Sie trafen u.a. die Professorin für Journalistik Anne Nelson, die das Buch "The Shadow Netwok" über das Council for National Policy veröffentlicht hat und erhielten von Insidern und Internet-Experten entscheidende Hinweise.

Trumps schmutziger Deal – Der Präsident und die Ukraine-Affäre 

Freitag, 11. September 2020, 17.45 Uhr, ZDFinfo
Sonntag, 20. September 2020, 7.30 Uhr, ZDFinfo
Mittwoch, 23. September 2020, 1.00 Uhr, ZDF
Trumps schmutziger Deal – Der Präsident und die Ukraine-Affäre 

Film von Jacques Charmelot und Pascal Vasselin

Produktion: Bo Traqvail/Balanga
Redaktion: Bea Starke
Länge: ca. 58 Minuten

Der amerikanische Präsident hat die Russland-Ermittlungen und die Ukraine-Affäre unbeschadet überstanden. Doch dann kam Corona. Kann das Virus Trumps Chancen bei der Wahl 2020 gefährden?

Der Film zeigt, wie Washington über Monate hinweg zum politischen Schlachtfeld wurde: Donald Trump wollte die Ukraine zu Ermittlungen gegen seinen politischen Gegner Joe Biden zwingen. Die Demokraten im Kongress forderten dafür seine Amtsenthebung. 200 Tage lang hielt der Konflikt zwischen den politischen Lagern die US-Metropole in Atem. Erst drei Präsidenten mussten sich in der mehr als 240-jährigen Geschichte Amerikas einem Impeachment-Verfahren stellen: Andrew Johnson, Richard Nixon und Bill Clinton. Keiner von ihnen wurde aus dem Amt entfernt. 

Bei Donald Trump sehen die Demokraten den Fall eindeutig: Sein Versuch, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit einem Stopp der zugesagten Militärhilfe zur Unterstützung seines Wahlkampfes zu bewegen, habe die rote Linie überschritten. Hat der mächtigste Mann der Welt sein Amt für persönliche Zwecke missbraucht? Die Ermittlungen stürzen Washington in einen Polit-Krimi, der das gesamte Land weiter spaltet. In einem Wahljahr, das den Präsidenten auch mit der Corona-Pandemie heftig unter Druck setzt.

Trump gegen Biden – TV-Duell in Ohio 

Dienstag, 29. September 2020, 2.45 Uhr, ZDF
Trump gegen Biden – TV-Duell in Ohio

Zweikanalton: Deutsch / Englisch

Produktion: ZDF
Redaktion: René Mahler
Länge: ca. 110 Minuten

Selten war eine US-Wahl so spannend und offen wie 2020. Lange galt es als relativ sicher, dass der amtierende US-Präsident Donald Trump eine zweite Amtszeit antreten kann. Doch seit der Corona-Pandemie sehen die Umfragen seinen Herausforderer Joe Biden als Favoriten auf das Präsidentenamt. Die wirtschaftlichen Erfolge, die Trump als Auswirkungen seiner Politik sah, sind durch die Pandemie nahezu komplett zunichtegemacht worden.

Seine Wählerschaft ist unzufrieden mit seiner Krisenbewältigung, und seine Zustimmungswerte sinken bedrohlich. Mit den TV-Duellen der Präsidentschaftsbewerber geht das Rennen um das Weiße Haus auf die Zielgerade.

Am 29. September 2020 überträgt das ZDF live das erste TV-Duell Trump gegen Biden aus Cleveland/Ohio. Die Debatte beginnt um 3.00 Uhr deutscher Zeit und dauert 90 Minuten. USA-Korrespondenten des ZDF sind live vor Ort und analysieren den Auftritt der Kandidaten, der die Wahl entscheiden kann. Das ZDF überträgt im Zweikanalton.

aspekte – on tour: USA und Deutschland – sind wir noch Freunde? 

Freitag, 2. Oktober 2020, 23.00 Uhr, ZDF
aspekte – on tour: USA und Deutschland – sind wir noch Freunde?

Moderation: Katty Salié

Buch: Dunja Stamer, Tita von Hardenberg
Produktion: ZDF
Redaktion: Daniel Fiedler
Länge: ca. 43 Minuten

Gut vier Wochen vor der Wahl in den USA nimmt "aspekte" das transatlantische Bündnis unter die Lupe. Der angekündigte Truppenabzug der Amerikaner hat für Wirbel gesorgt.

Wie steht es wirklich um die deutsch-amerikanische Freundschaft nach vier Jahren Trump-Präsidentschaft? John F. Kennedy hat sich noch als Berliner bekannt, Barack Obama hatte hierzulande eine euphorische Fangemeinde – und nun?

Über Vergangenheit und Zukunft der traditionellen Verbundenheit spricht "aspekte" in den USA mit Anhängern und Gegnern von Trump, Schriftstellern und Intellektuellen. In Deutschland macht sich Katty Salié auf die Spuren der Amerikaner in Deutschland.

Election Game – Amerikas Wahlsystem in der Krise

Freitag, 11. September 2020, 17.00 Uhr, ZDFinfo
Sonntag, 20. September 2020, 6.45 Uhr, ZDFinfo
Mittwoch, 7. Oktober 2020, 0.50 Uhr, ZDF
Election Game – Amerikas Wahlsystem in der Krise

Film von Jan Schäfer

Produktion: Nordend-Film
Redaktion: Bea Starke
Länge: ca. 43 Minuten

Donald Trump ist nicht die Ursache für die Krise; er ist ein Symptom. Schon lange haben die Bürger der USA das Vertrauen in die Politik verloren, das Land ist gespalten. Deutlich wird die Misere beim Blick auf das Wahlsystem: Der Film "Election Game" zeigt, dass es im "Land of the Free" an freien und fairen Wahlen hapert. Wähler werden ausgeschlossen, Wahlkreise manipuliert – und Wahlkampfspenden fließen ohne Limit.

"Wir müssen das Wählen einfacher machen – nicht schwieriger!", mahnte Barack Obama in seiner letzten Rede als Präsident zur Lage der Nation. Das Wahlsystem funktioniere nicht mehr richtig, es müsse repariert werden. Doch das ist nicht geschehen.

Im Gegenteil. Der Ausschluss von Wählern zum Beispiel schreitet voran. In zahlreichen US-Bundesstaaten wurden in den vergangenen Jahren neue bürokratische Hürden aufgebaut, die es vielen Wählern schwerer machen, ihre Stimmen abzugeben. Wähler werden aus Wahlregistern gestrichen. Wahllokale werden geschlossen. Und die Briefwahl – die gerade jetzt während der Corona-Pandemie viele Menschen nutzen wollen – wird erschwert. All das begründen die Verantwortlichen – allen voran Donald Trump – mit angeblich drohendem Wahlbetrug.

Dahinter stecke aber in Wirklichkeit eine Strategie der Republikaner, sagt Politikwissenschaftler Daniel Ziblatt, der in Harvard lehrt. Seit der Supreme Court 2013 den Schutz des Wahlrechts gelockert habe, gebe es vor allem in von Republikanern regierten Bundesstaaten Bemühungen, die Wahlbeteiligung strategisch zu verringern: "Insbesondere unter armen und nicht-weißen Wählern, die dazu neigen, für die Demokraten zu stimmen."

Eine komplexere Methode der Wahl-Verzerrung ist die Ziehung von Wahlkreisgrenzen, die den Bundesstaatsregierungen obliegt. Sie kann mithilfe von Datenmodellierung strategisch so bewerkstelligt werden, dass die Partei, die nicht an der Macht ist, bei den folgenden Wahlen extrem benachteiligt wird. Im Film spricht einer der verantwortlichen Republikaner, Chris Jankowski, ausführlich über seine Strategie. Er findet sie legitim: Man habe es mit völlig legalen Mitteln geschafft, seiner Partei einen Vorteil zu verschaffen.

Wie kann es sein, dass in den USA mehrfach nicht der Kandidat Präsident wurde, der die meisten Wählerstimmen bekommen hat? Und wie kam es, dass der Supreme Court Großspendern unbegrenzte Wahlkampfspenden ohne jegliche Transparenz erlaubt hat?

Der Film zeigt deutlich: In den USA wird mit harten Mitteln um die Macht gekämpft. Republikaner und Demokraten haben keinen Konsens darüber, was für das Land gut ist. Welchen Ausweg kann es aus diesem Dilemma geben?

Mike Pence gegen Kamala Harris – TV-Duell der Vizes

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 2.55 Uhr, ZDF
Mike Pence gegen Kamala Harris – TV-Duell der Vizes
Live aus Salt Lake City/Utah

Zweikanalton: Deutsch / Englisch

Produktion: ZDF
Redaktion: René Mahler
Länge: ca. 100 Minuten

Die Vizepräsidentschaftskandidaten Mike Pence und Kamala Harris treffen erstmals in einem TV-Duell aufeinander.

Falls Joe Biden die Präsidentenwahl gewinnt, wäre Kamala Harris die erste weibliche Vizepräsidentin in der Geschichte der USA und auch die erste Schwarze auf diesem Posten. US-Präsident Donald Trump dagegen setzt weiter auf Mike Pence als Vizepräsident.

In der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 2020 überträgt das ZDF live das erste TV-Duell Mike Pence gegen Kamala Harris aus Salt Lake City/Utah. USA-Korrespondenten des ZDF sind live vor Ort und analysieren den 90-minütigen Auftritt der Kandidaten.

Die Sendung wird im Zweikanalton übertragen.

ZDF-History: Tops und Flops im Weißen Haus – Amerikas Präsidenten

Sonntag, 11. Oktober 2020, 23.40 Uhr, ZDF
ZDF-History: Tops und Flops im Weißen Haus – Amerikas Präsidenten

Produktion: ZDF
Redaktion: Michael Renz
Länge: ca. 43 Minuten

Dummheit, Korruption, Rechtsbruch und die Spaltung der Nation – was Zeitgenossen empört, hat Tradition im Weißen Haus. Wem gebührt in der Bestenliste aller US-Präsidenten der letzte Platz?

Die Amerikaner lieben Ranglisten, auch bei ihren Präsidenten. Bei jeder Wahl wird aktualisiert. Donald Trumps Platz in der Geschichte ist noch offen. Tatsächlich hat er Vorgänger, die das Land in schwere Katastrophen geführt haben – oder als "Totalausfall" gelten.

Präsident James Buchanan (1857 bis 1861) wird die Spaltung in Nord- und Südstaaten mit anschließendem Bürgerkrieg angelastet. Bisher unumstritten der schlechteste Amtsinhaber, während sein Nachfolger Abraham Lincoln (1861 bis 1865) oft als Nummer eins gilt, als Gründer der "neuen" USA ohne Sklaverei. Warren G. Harding (1921 bis 1923) hat Politik eher gemieden und das Weiße Haus für Poker, Sex und Profite genutzt. Hintere Plätze belegen auch George W. Bush (2001 bis 2009), berühmt für seinen angeblich "beschränkten Horizont", sowie Richard Nixon (1969 bis 1974), der bisher einzige Präsident, der zurücktreten musste. Für einen sehr fähigen Staatsmann halten die Amerikaner übrigens Ronald Reagan (1981 bis 1989) – den Deutschen in Erinnerung als "Schauspieler im Weißen Haus".

"ZDF-History" blickt zurück auf 45 US-Präsidenten und zeigt, dass die USA schon mehr ausgehalten haben als Donald Trump.

auslandsjournal – die doku: Kampf um ein neues Amerika

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 0.45 Uhr, ZDF
auslandsjournal – die doku: Kampf um ein neues Amerika

Film von Ines Trams und Steffanie Riess

Produktion: ZDF
Redaktion: Alexander Glodzinski
Leitung der Sendung: Katrin Helwich
Länge: ca. 28 Minuten

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind kurz vor den Präsidentschaftswahlen im November 2020 tief gespalten. Seit George Floyds Tod im Mai rollt eine Protestwelle durch die USA. Die Proteste richten sich gegen Polizeigewalt und Rassismus. Doch anders als in den Jahren zuvor unterstützt eine große Zahl von Weißen den Wunsch nach Gleichberechtigung. Es sind neue, bislang unbekannte Koalitionen.

Der Kampf für ein neues Amerika vertieft die ohnehin bestehenden Gräben. US-Präsident Trump nutzt den Aufruhr in Amerikas Städten und inszeniert sich als Präsident für Recht und Ordnung. Während Trump Bundespolizisten in vor allem demokratisch regierte Städte schickt, fordert eine junge Protestbewegung grundlegende Reformen der Polizei. Diese Auseinandersetzung beleuchten die ZDF-USA-Korrespondentin Ines Trams und ZDF-Autorin Steffanie Riess in "auslandsjournal – die doku" und zeigen, wie die aufgeheizte Stimmung das Land grundlegend verändert.

Mit der "Black Lives Matter"-Bewegung haben die Proteste gegen Polizeigewalt in den vergangenen Jahren stark zugenommen. George Floyd ist nur der jüngste und sichtbarste Fall einer anhaltenden Diskriminierung, der Schwarze in den USA ausgesetzt sind. Der Film zeigt, wie sich in Minneapolis die Bewegung über Jahre etabliert hat und was sich im aktuellen Fall durch die Unterstützung weißer Amerikaner verändert.

In Denver ist bereits sichtbar, mit welchen Folgen Pläne für den Umbau der Polizeistrukturen umgesetzt werden. Seit der jüngsten Polizeireform werden dort bei einem Notruf nicht sofort Polizisten losgeschickt, sondern je nach Bedarfslage zunächst Sozialarbeiter. In Lancaster, Pennsylvania, arbeiten weiße Stadtratsmitglieder daran, mit Mitteln der Stadtplanung langfristig gewachsene Gettos aufzulösen und die immer noch sichtbaren Folgen der Rassentrennung zu überwinden. Diese Initiativen stehen als Beispiele dafür, wie auch weiße Amerikaner beginnen, Strukturen zu verändern, die hinter Rassismus und Ausgrenzung stehen. In Washington D.C., dem Epizentrum der Proteste und der politischen Macht, begleitet das ZDF-Team schwarze und weiße Aktivisten und zeigt, wie sich der Kampf für ein neues Amerika auch gegen den Widerstand in den eigenen Familien formiert.

Georgia, im Süden der Vereinigten Staaten, war einer der großen Sklavenhalter-Staaten. Hier wird besonders deutlich, wie die Republikaner um US-Präsident Donald Trump noch heute versuchen, die schwarze Minderheit am Wählen zu hindern. "auslandsjournal – die doku" zeigt, mit welchen Mitteln schwarzen Wählern immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, um die lange gewachsene republikanische Macht in den Südstaaten zu bewahren.

Mit Analysen von führenden Köpfen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung und Polit-Experten zeichnet der Film das Bild eines Amerika im Umbruch.

auslandsjournal – die doku: American Voices – Reise durch ein zerrissenes Land

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 22.15 Uhr, ZDF
auslandsjournal – die doku: American Voices – Reise durch ein zerrissenes Land

Film von Elmar Theveßen und Annette Brieger

Kamera: Peter Schloemer
Produktion: ZDF
Redaktion: Paul Amberg, Markus Wenniges
Länge: ca. 43 Minuten

Amerika steht wohl vor der wichtigsten Wahl seiner Geschichte. Schafft der umstrittene US-Präsident Trump seine Wiederwahl? Elmar Theveßen erkundet auf einer Reise durchs Land die Stimmung.

Weder bei der Corona-Pandemie und einer drohenden Rezession noch bei den massiven Auseinandersetzungen um fortdauernden Rassismus findet Präsident Trump angemessene Antworten. Im Gegenteil: Er selbst polarisiert das Land. Die USA stecken im Wahljahr in einer tiefen Krise.

Als die Corona-Pandemie nach Amerika kam, brach ein perfekter Sturm los: das Land ging in den "lock down" und rutschte in eine beispiellose Wirtschaftskrise. Am Memorial Day tötete der weiße Polizist Derek Chauvin den Schwarzen George Floyd. Seither schwappt eine Welle der Wut und Gewalt durch Amerika. Und über allem schwebt weiterhin das Coronavirus. Eine Flut neuer Erkrankungen droht Kliniken im ganzen Land zu überlasten.

US-Präsident Donald Trump tut wenig, um die Lage zu beruhigen. Er erklärt seinen Widersacher zur sozialistischen Bedrohung für Amerika, wettert gegen die Briefwahl und droht, eine mögliche Niederlage am 3. November nicht anzuerkennen. Stehen die Demokratie und der Frieden im mächtigsten Land der Erde auf dem Spiel?

Elmar Theveßen und sein Team begeben sich auf einen Roadtrip durchs Land, um herausfinden, wie das alles bei den Menschen ankommt. Hat sich ihre Wahlabsicht unter dem Eindruck der Ereignisse der letzten Zeit geändert? Ihre Reise beginnt in Arizona und Texas, unmittelbar an der Grenze zwischen den USA und Mexiko. Hier fragen sie nach Trumps Einwanderungspolitik: für die einen "promises made, promises kept" für die anderen schändliche Bilder von Kindern in Käfigen und Eltern, die von ihren Kindern getrennt wurden.

Sie fahren weiter durch Oklahoma und Arkansas nach Clarksdale, nur wenige Minuten vom mächtigen Mississippi entfernt. Blues, Baumwolle und bittere Armut zeugen von einer Geschichte, gegen die die Nachkommen der ehemaligen Sklaven heute so leidenschaftlich aufbegehren. Schwarze Frauen sind eine der verlässlichsten und wichtigsten Wählergruppen der Demokraten, in diesem Wahljahr mehr denn je.

Nashville im Bundesstaat Tennessee ist Synonym für Country Music, mitten im Bible Belt ist die Stadt auch ein Zentrum der Evangelikalen. Keine Gesellschaftsgruppe ist Präsident Trump so treu ergeben wie sie. Schaffen sie es, den angeschlagenen Präsidenten, den viele von ihnen für den Auserwählten Gottes halten, noch einmal über die Ziellinie zu schieben?

In Indiana führt die Route des ZDF- Teams durch die endlosen Mais-und Soja Felder; die Landwirtschaft bestimmt hier den Lebensrhythmus und die Politik, bisher verlässlich konservativ. Aber die Bauern sind die großen Verlierer im andauernden Handelsstreit mit China. Treibt es die Landwirte im Mittleren Westen im Wahljahr 2020 ins gegnerische Lager der Demokraten?

Acron und Youngstown in Ohio liegen im sogenannten ‚rust belt‘ – einst die größte Industrieregion der USA. In den 1960er Jahren begann mit der Abwanderung der Schwerindustrie in die billiger produzierenden Entwicklungsländer der Niedergang, Donald Trump hat 2016 vor allem hier weiße, Blue Collar Wähler gewinnen können, die sich von der Politik in Washington vergessen fühlten. Wie stehen sie heute zu dem damaligen Außenseiter Trump, der seit beinahe vier Jahren im Weißen Haus regiert?

Nach über 3000 Meilen endet der Roadtrip in Gettysburg, Pennsylvania, dem Ort, an dem die entscheidende Schlacht des Bürgerkriegs Amerika vor dem Zerfall bewahrte. Droht heute ein neuer Bürgerkrieg oder kann die Einheit des Landes trotz der Polarisierung gesichert werden?

ZDFzoom: Donald Trumps Kampf um die Macht Amerikas Demokratie in Gefahr

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 23.00 Uhr, ZDF
ZDFzoom: Donald Trumps Kampf um die MachtAmerikas Demokratie in Gefahr

Film von Johannes Hano und Alexander Sarovic

Produktion: ZDF
Redaktion: Ron Boese
Länge: ca. 28 Minuten

Nach allen Umfragen stehen Donald Trumps Aussichten auf eine zweite Amtszeit zumindest auf der Kippe. Für viele Beobachter steht bereits fest, dass er die Präsidentschaftswahlen aus eigener Kraft nur noch schwer gewinnen kann. Doch Trump und seine Gefolgsleute lassen kaum etwas unversucht, den Wahlausgang in ihrem Sinne zu "managen".

Sie kämpfen mit harten Bandagen. Ihr Ziel: Dafür zu sorgen, dass möglichst viele potentielle Wähler der Demokraten ihre Stimme nicht abgeben oder nicht abgeben können. Dazu gehört die oft dramatische Reduzierung der Wahllokale in vornehmlich "schwarzen" Vierteln; Hunderttausende Wähler werden aus fadenscheinigen Gründen aus den Wahllisten gestrichen und die Briefwahl extrem restriktiv gehandhabt. Mit Desinformationskampagnen sollen die "black & brown communities" verunsichert werden, zur Wahl zu gehen.

Johannes Hano deckt für "ZDFzoom" die Methoden auf, mit denen der Wahlausgang beeinflusst werden soll und mit denen der demokratische Prozess in dem Land, das sich als "Leuchtturm der Demokratie" sieht, ausgehebelt wird.

auslandsjournal – die doku: Amerikas Schicksalsjahr

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 1.00 Uhr ZDF
auslandsjournal – die doku: Amerikas Schicksalsjahr

Film von Nadja Kölling und Jan Tenhaven

Redaktion: Isabelle Tümena, Imke Meier
Leitung der Sendung: Katrin Helwich
Länge: ca. 43 Minuten

USA, November 2020: Präsidentschaftswahl in krisengeschütteltem Land. "auslandsjournal – die doku" verfolgt das Wahljahr in einer Langzeitbeobachtung.

Die USA sind gespalten wie nie: Die Corona-Pandemie und der Rassismus zeigen tiefe gesellschaftliche Gräben auf. Immer wieder gibt es Unruhen, die Demokratie scheint ernsthaft in Gefahr.

Wie erleben die Amerikanerinnen und Amerikaner diese Zeit? Wovon träumen sie, wofür setzen sie sich ein, und was sind ihre Hoffnungen? Die Dokumentation begleitet Menschen aus beiden politischen Lagern, in der Großstadt und auf dem Land.

In der Langzeitbeobachtung während des Wahljahres 2020 kämpft die muslimische Sozialarbeiterin Ameena Matthews gegen Waffengewalt und Rassenhass, die Trump-Anhängerin Isabel Brown verteidigt in ihrer Universität rechtskonservative Werte, und Doug Pagitt, liberaler Pastor aus Missouri, gerät zwischen die Fronten bei den gewaltsamen Protesten nach dem Tod von George Floyd. Und zu all dem prägt die Corona-Pandemie ein Wahljahr der besonderen Art.

"auslandsjournal - die doku" mit einem Blick in das Herz der amerikanischen Gesellschaft.

ZDF spezial: Amerika wählt  Trump oder Biden?

Dienstag, 3. November 2020, 20.15 Uhr, ZDF
ZDF spezial: Amerika wählt – Trump oder Biden?

Moderation: Matthias Fornoff

Produktion: ZDF
Redaktion: Wolfgang Zimmermann
Länge: ca. 30 Minuten

Die Welt schaut auf die USA. Heute Abend wird der neue Präsident gewählt, und das Land ist polarisiert wie nie zuvor. Bleibt Donald Trump im Amt, oder schafft es Herausforderer Joe Biden?

Das "ZDF spezial" schaut, wo das Land nach vier Jahren Donald Trump steht, und blickt auf aktuelle Umfragen. Außerdem gibt es Gespräche mit Experten in den USA und Deutschland.

Amerika hat die Wahl: Trump gegen Biden

Dienstag, 3. November 2020, 20.45 Uhr, ZDF
Amerika hat die Wahl: Trump gegen Biden

Film von Michael Kirk

Produktion: PBS
Redaktion: Caroline Reiher
Leitung der Sendung: Heike Schnaar
Länge: ca. 43 Minuten

Wer wird die Weltmacht USA in den nächsten vier Jahren regieren? Am Tag der Entscheidung liefert "ZDFzeit" ein mit hochkarätigen Gesprächspartnern besetztes Doppel-Porträt.

Experten rechnen mit der höchsten Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten: Am 3. November 2020 treffen Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner eine Entscheidung, deren Tragweite über die USA hinausreicht.

Vom stotternden Sohn eines Autohändlers zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten – Joe Bidens Leben erzählt vom amerikanischen Traum. Die Biografie von Donald Trump dagegen ist geprägt vom väterlichen Vermögen und einer elitären Leistungsethik. Die Dokumentation zeigt, welche Begegnungen und Erlebnisse die beiden Männer prägten, wie unterschiedliche Werte und Weltbilder ihr politisches Handeln bestimmen – und welche Bedeutung die Wahl von Donald Trump oder Joe Biden für die Zukunft eines zutiefst gespaltenen Landes hat.

Die Nacht der Entscheidung

Dienstag, 3. November 2020, 0.15 Uhr, ZDF
Die Nacht der Entscheidung
Live aus Berlin und Washington

Moderation: Bettina Schausten, Christian Sievers

Produktion: ZDF
Redaktion: René Mahler
Länge: ca. 405 Minuten

Amerika steht mit dieser Wahl am Scheideweg, sagen Beobachter. Weitere vier Jahre Donald Trump mit all seinen politischen Verwerfungen oder ein Neuanfang mit dem Kandidaten Joe Biden? Auch Trumps Gegenkandidat wirkt für viele nicht überzeugend und wird von manchen nur als das kleinere Übel gesehen. Umso spannender wird diese US-Wahl, die das ZDF in der Nacht vom 3. auf den 4. November 2020 live aus dem Zollernhof in Berlin überträgt.

Durch die Sendung mit vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und auch Unterhaltung führt die stellvertretende Chefredakteurin des ZDF, Bettina Schausten. An ihrer Seite präsentiert Christian Sievers, Moderator des "heute journals" und der "heute"-Nachrichten, zusammen mit der Forschungsgruppe Wahlen aktuelle Zwischenstände der US-Wahl. Außerdem mit im Studio ist Hanna Zimmermann, Moderatorin des "heute journal update", die mit Kollegen der ZDFheute spannende Entwicklungen im Netz beobachtet.

Vor dem Weißen Haus, auf dem Dach des Hotels "The Hay-Adams", empfängt Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios Washington, Experten und weitere Gäste und hält die Zuschauer während der langen Wahlnacht über die Entwicklungen in den USA auf dem Laufenden. ZDF-Reporter in verschiedenen US-Bundesstaaten und den Hauptquartieren der Republikaner und Demokraten werden immer wieder live zu Bettina Schausten geschaltet.

Zu den Gästen in Berlin und Washington zählen Peter Altmaier, Katja Kipping, Alexander Graf Lambsdorff, Wolfgang Ischinger, Sigmar Gabriel, Jörg Thadeusz, Vince Ebert, Carla Reemtsma und viele andere.

ZDFheute zur US-Wahl 2020

Auch das Online-Nachrichtenangebot ZDFheute berichtet intensiv über die heiße Phase des US-Wahlkampfs. Grafiken zeigen die aktuellen Umfragewerte, in Livestreams können Nutzer wichtige Ereignisse wie die TV-Duelle verfolgen. Erklärvideos erläutern die Besonderheiten des US-amerikanischen Wahlsystems.

Gemeinsam mit dem "auslandsjournal" zeigt ZDFheute, was Amerikaner fernab der politischen Blase Washingtons bewegt. Elmar Theveßen, Leiter des ZDF-Studios in Washington, und Alica Jung, Reporterin für ZDFheute im Studio Washington, nehmen die Nutzerinnen und Nutzer mit auf einen Roadtrip von Arizona bis Pennsylvania – in Livestreams, Storys und Videos in der ZDFheute-App und in Social Media. 

US-Wahl 2020: Dokus in ZDFinfo 

Mittwoch, 23. September 2020, 18.30 bis 0.30 Uhr, ZDFinfo
18.30 Uhr: Sex, Trump & Fox News – Aufstieg und Fall des Roger Ailes 
20.15 Uhr: Das gespaltene Amerika – Obama: Yes, we can!
22.00 Uhr: Das gespaltene Amerika – Trump: America first!
23.45 Uhr: Unter Waffen – Amerikas tödliche Leidenschaft

Montag, 12. Oktober 2020, 20.15 bis 0.45 Uhr, ZDFinfo
20.15 Uhr: Zwischen Wahn und Wahrheit – Die Macht der Verschwörungstheorien
21.00 Uhr: Die Soros-Verschwörung – Der meistghasste Milliardär 
21.45 Uhr: Labyrinth der Lügen – Trump und die Fake-News-Macher
22.30 Uhr: ZDF-History: 9/11 – Was geschah am 11. September 2001
23.15 Uhr: Der 11. September – Verschwörung auf dem Prüfstand
24.00 Uhr: Die sieben größten Verschwörungstheorien der Geschichte

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 18.45 bis 1.00 Uhr, ZDFinfo
18.45 Uhr: Dunkle Machenschaften – Wie mit Daten die US-Wahlen beeinflusst werden
19.30 Uhr: Macht und Machenschaften: USA – Gekaufte Politik
20.15 Uhr: Amerika hat die Wahl: Trump gegen Biden
22.15 Uhr: Fahrenheit 11/9 von Michael Moore
00.15 Uhr: Donald Trump – Der unterschätzte Präsident

Montag, 2. November 2020, 18.45 bis 21.00 Uhr, ZDFinfo
18.45 Uhr: Labyrinth der Lügen – Trump und die Fake-News-Macher
19.30 Uhr: Unter Waffen Amerikas – Amerikas tödliche Leidenschaft
20.15 Uhr: Waffenlobby im Kreuzfeuer – Amerikas Schüler gegen die NRA

Das gespaltene Amerika: Obama: Yes, we can! / Trump: America first!

Mittwoch, 23. September 2020, 20.15 Uhr, ZDFinfo
Das gespaltene Amerika – Obama: Yes, we can!

Film von Michael Kirk und Mike Wiser

Produktion: PBS Frontline
Redaktion: Jochen Leibig
Länge: ca. 105 Minuten

Barack Obama trat sein Präsidentenamt 2008 mit dem Versprechen an, das Land zu einen. Doch nahezu alle seine Vorhaben wurden aus Prinzip von den Republikanern blockiert. Seine Banken-Rettung in der Wirtschaftskrise weckte Entrüstung. Schwarze waren enttäuscht, dass er auf die Tötung von unbewaffneten Schwarzen durch die US-Polizei kaum reagierte, und konservative Weiße verbreiteten rassistische Propaganda.

Obama versuchte, große Vorhaben wie die Gesundheitsreform sowie eine Reform der Immigrations- und Waffengesetze voranzubringen – während die Republikaner ihn mithilfe der Verbreitung von Fake News diffamierten und jede Annäherung durch grundsätzliche Verweigerung von Zustimmung blockierten. Donald Trump stachelte später das Klima von Hass weiter an. Als Nachfolger Obama will er dessen Ziele in ihr Gegenteil verkehren.

 

Mittwoch, 23. September 2020, 22.00 Uhr, ZDFinfo
Das gespaltene Amerika – Trump: America first!

Film von Michael Kirk und Mike Wiser

Produktion: PBS Frontline
Redaktion: Jochen Leibig
Länge: ca. 105 Minuten

Donald Trump forcierte die Polarisierung in der amerikanischen Gesellschaft. Er richtete seine Verleumdungen gegen Medien, politische Gegner und Regierungsinstitutionen – und gewann die Wahl 2016. Mit populistischen Versprechen stilisierte er sich als Retter der Nation und hetzte seine Anhänger gegen jeden auf, der ihn kritisierte. Die Republikaner beugten sich seiner unberechenbaren Politik, fürchteten, ohne seine Unterstützung nicht wiedergewählt zu werden.

Rassisten, Nationalisten und Neonazis fühlen sich von Donald Trump gehört und verstanden. Unter Trump wurde die Gewaltenteilung in der Regierung zunehmend hinfällig, und Experten sehen kaum Hoffnung, dass Amerika die Spaltung in der Bevölkerung wieder überwinden kann.

Der Film zeichnet nach, wie Trump aufgrund der steigenden Unzufriedenheit in der Bevölkerung zum Präsidenten aufsteigen konnte. Er beschreibt die Strategien, mit denen sich Trump vor allem die Unterstützung seiner Anhänger sichert und in diesem Zuge die republikanische Partei als Geisel nimmt, da Parteimitglieder fürchten, ohne die Unterstützung von Trumps Anhängerschaft nicht wiedergewählt zu werden.

 

Mittwoch, 29. Oktober 2020, 20.15 Uhr, ZDFinfo

Amerika hat die Wahl: Trump gegen Biden

Film von Michael Kirk

Produktion: PBS
Redaktion: Jochen Leibig
Länge: ca. 120 Minuten

Im November 2020 können die amerikanischen Wähler zur Urne gehen, um zu entscheiden, ob Präsident Trump oder sein demokratischer Herausforderer Biden das Land für die nächsten vier Jahre führt.

In einem polarisierten und gespaltenen Land ist die Begeisterung der Wähler bereits auf Rekordniveau. Die Wahlbeteiligung wird als die höchste seit einem Jahrhundert prognostiziert. Die Dokumentation nimmt Charakter und Vergangenheit der Kandidaten in den Fokus.

Prägende Episoden im Leben der Kandidaten werden eindringlich untersucht – durch Interviews mit Menschen, die den beiden nahestehen. Die Dokumentation ist ein Gegenentwurf zur schrillen, lauten und oberflächlichen Berichterstattung, die die amerikanischen Präsidentschaftskampagnen üblicherweise begleitet.

Labyrinth der Lügen – Trump und die Fake-News-Macher 

Montag, 12. Oktober 2020, 21.45 Uhr, ZDFinfo
Labyrinth der Lügen – Trump und die Fake-News-Macher

Film von Michael Kirk und Mike Wiser

Produktion: PBS Frontline
Redaktion: Jochen Leibig
Länge: ca. 44 Minuten

Unter US-Präsident Donald Trump konnten Verschwörungsmythen von den einst abseitigen Rändern der Gesellschaft ihren Weg ins Zentrum des Weißen Hauses in Washington nehmen.

"Labyrinth der Lügen" zeigt, welche Rolle das gefährliche Bündnis zwischen dem Verschwörungstheoretiker Alex Jones, dem langjährigen Trump-Mitarbeiter Roger Stone und dem US-Präsidenten dabei spielte. Sie sind die Strippenzieher im Kampf um Wahrheit und Lüge.

Die Dokumentation stützt sich auf Interviews mit Roger Stone, ehemaligen Mitarbeitern von Alex Jones' rechtspopulistischer Website "InfoWars", politischen Insidern, Menschen, die Opfer von Verschwörungsmythen und Fake News geworden sind, und Experten, die die Verbreitung von Fehlinformationen analysiert haben.

"Labyrinth der Lügen" untersucht, wie Verschwörungsmythen als Werkzeuge der Manipulation eingesetzt werden und wie sie es in die höchsten Ebenen der amerikanischen Politik geschafft haben.

funk-Themenwoche zur US-Wahl 

funk, das Content-Netzwerk von ARD und ZDF, beschäftigt sich in der Woche vom 19. bis 25. Oktober mit der US-Präsidentschaftswahl. Alle Beiträge sind auf funk.net und auf YouTube zu finden. Die "Black-Lives-Matter"-Bewegung und die Debatte um Rassismus bei der Polizei haben gezeigt, dass aktuelle Themen aus den USA gerade bei jungen Menschen in Deutschland auf Interesse stoßen.

Könnte ein Politiker wie Donald Trump auch in Deutschland an die Macht kommen? Diese Frage hat "represent" den Abgeordneten des Bundestags gestellt. Der Beitrag "TRUMP FOR BUNDESKANZLER" ist ab Donnerstag, 22. Oktober 2020, verfügbar. 

Auf dem Medizin-Kanal "Dr. Flojo" nimmt Florence die körperliche Fitness und Krankheitsgeschichte von Joe Biden und Donald Trump unter die Lupe und prüft, welcher der beiden Kandidaten der bessere Präsident wäre – natürlich aus rein ärztlicher Sicht. Das Video ist ab Sonntag, 25. Oktober 2020, auf dem YouTube-Kanal "Dr. Flojo" zu finden.

Die US-Wahl 2020 auf ARTE

Dienstag, 27. Oktober 2020, 20.15 Uhr, ARTE

Amerika hat die Wahl: Trump gegen Biden 

Film von Michael Kirk und Mike Wiser

Produktion: PBS
Redaktion: Martin Pieper
Länge: ca. 120 Minuten

Inmitten einer historischen Pandemie, steigender Arbeitslosigkeit, Rassenunruhen und wachsender Unsicherheit sind die US-Bürger aufgerufen sich zwischen dem amtierenden Präsidenten Donald Trump und dem ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden zu entscheiden.

"Amerika hat die Wahl" wirft einen genaueren Blick auf die Akteure. Wer sind die beiden Kandidaten? Was hat sie geprägt? Und warum wollen sie diesen kräftezehrenden Job?

Die USA befinden sich zum Ende der Amtszeit des amtierenden Präsidenten in einer schwierigen Zeit und das Land scheint tief gespalten. Corona, steigende Arbeitslosigkeit, Rassenunruhen und wachsende Unsicherheit sind Herausforderungen vor denen sich die Anwärter auf die Präsidentschaft gestellt sehen. Am 3. November entscheiden die US-Bürger, ob Republikaner Donald Trump für vier weitere Jahre als Präsident die Geschicke des Landes leiten wird, oder ob mit Ex-Vizepräsident Joe Biden die Demokraten wieder ins Weiße Haus ziehen dürfen.

Vor vier Jahren glaubten die wenigsten daran, dass Donald J. Trump, milliardenschwerer Unternehmer und Entertainer, eine ernsthafte Chance auf das Präsidentenamt hatte. Sämtliche Umfragen sahen einen deutlichen Sieg Hillary Clintons voraus. Anfeindungen, Fake-News, Mail-Leaks, Pussy-Gate: Es kam zu einer polarisierenden Schlammschlacht. Sieger wurde Trump. Nun drohen sich die Muster zu wiederholen, aus "Crooked Hillary" wird "Sleepy Joe". Joe Biden war unter Obama acht Jahre lang Vizepräsident. Er setzte sich im Präsidentschaftswahlkampf gegen seine innerparteilichen Kontrahenten durch und ist nun Hoffnungsträger der Demokraten. Mit versöhnlichen Tönen will er die USA wieder aus dieser tiefen Krise führen. Erneut prognostizieren Wahlumfragen Trump als klaren Verlierer.

"Amerika hat die Wahl – Trump gegen Biden" von Michael Kirk und Mike Wiser ist mehr als nur ein Porträt der beiden Kandidaten, sondern auch ein erhellender und spannender Film über die Protagonisten des Wahlkampfs kurz vor der Zielgeraden. Exklusives, bislang unveröffentlichtes Archivmaterial und zahlreiche Interviews geben einen tiefen Einblick in den Werdegang der Kandidaten. 

 

Dienstag, 27. Oktober 2020, 22.15 Uhr, ARTE 
Dienstag, 3. November 2020, 22.20 Uhr, ARTE

Aus der Traum? – Die Amerikaner im Wahljahr

Redaktion: Frederic Ulferts

Das Wahljahr 2020 in den USA. Eine Krise jagt die nächste: Coronavirus, Rassismus, Unruhen, Kriminalität – und das alles vor dem Hintergrund einer bröckelnden Demokratie und einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft. Die Langzeitdokumentation begleitet zehn Amerikanerinnen und Amerikaner über das gesamte Wahljahr, Menschen aus beiden politischen Lagern, in der Großstadt und auf dem Dorf. Wie gehen Bürgermeister und Taxifahrer, Pastoren und Pensionäre, Sozialarbeiterinnen und politische Aktivistinnen durch dieses turbulente Jahr? Eine fesselnde Beobachtung des Alltags in einem historischen Jahr.

1. Großes Jahr, große Träume (Dienstag, 27. Oktober 2020, 22.15 Uhr, ARTE) 

Anfang 2020 ahnt noch niemand, welche großen Umwälzungen das Jahr mit sich bringen wird. Die Hauptfiguren der Doku-Reihe haben große persönliche Ziele und Träume: Eine rechtskonservative Studentenführerin hofft auf einen Job im Weißen Haus, eine Sozialarbeiterin aus dem berüchtigten Süden von Chicago will für den Kongress kandidieren, ein illegaler Einwanderer aus Indien arbeitet als Fahrer in New York und träumt vom großen Geld und einer eigenen Tankstelle.

2. Die Ruhe vor dem Sturm (Dienstag, 27. Oktober 2020, 23.10 Uhr, ARTE) 

Anfang März – kurz bevor die Coronakrise die USA erfasst, ist Amerika schon ein gespaltenes Land – sogar unter evangelikalen Christen. Sie gehören zu den treuesten Unterstützern vom Trump, aber eine Gruppe von Evangelikalen reist mit dem Bus quer durchs Land, um die Menschen davon zu überzeugen, dieses Mal gegen ihn zu stimmen. In einer Kleinstadt in Missouri jedoch trommelt ein anderer Pastor für Trump – und hetzt gegen Schwule und Abtreibungen. Eine Sozialarbeiterin in Chicago mobilisiert alle Kräfte für den Endspurt ihrer parteiinternen Kandidatur für einen Sitz im Kongress.

3. Am Rand des Bürgerkriegs (Dienstag, 27. Oktober 2020, 24.00 Uhr, ARTE) 

Während das öffentliche Leben in New York durch Corona bereits zum Erliegen gekommen ist und die Träume eines indischen Einwanderers in weite Ferne rücken, ist ein Bürgermeister in Pennsylvania noch mit den Herausforderungen seiner verarmten Stahlstadt beschäftigt – bevor auch er Lebensmittel verteilen muss, um seine Bürger vor dem Verhungern zu retten. Und mitten in der Pandemie erschüttern rassistische, tödliche Polizeigewalt und Unruhen das Land. Ein liberaler Pastor mischt sich unter die Menge – und versucht vergeblich, zwischen Demonstranten und Polizei zu vermitteln.

4. Die Zerreißprobe (Dienstag, 3. November 2020, 22.20 Uhr, ARTE) 

Sommer 2020 – noch weniger als 100 Tage bis zur US-Wahl. Eine Welle von Unruhen und die ansteigende Kriminalität erschüttern das Land. Der Monat Juli war der Monat mit den meisten Waffenkäufen in der Geschichte der USA. Der Bürgermeister einer Kleinstadt versucht, die Schießereien in den Griff zu bekommen. Ein konservativer Pastor trommelt für Trump. Eine muslimische Sozialarbeiterin versucht, Jugendliche von Waffen abzubringen, eine rechtskonservative Studentenführerin kämpft um ihre Karriere, und ein Taxifahrer kommt seinem Traum von der eigenen Tankstelle trotz Corona unerwartet näher.

5. Vor der Entscheidung (Dienstag, 3. November 2020, 23.15 Uhr, ARTE) 

Nach einem dramatischen Jahr fiebern die Hauptfiguren der Doku-Reihe dem Wahltag entgegen. Sie bangen um die Zukunft ihres Landes und ihrer Demokratie. Aber was ist nach diesem turbulenten Jahr eigentlich noch von ihren persönlichen Träumen übrig geblieben? Und was würde der Ausgang der Wahlen für sie bedeuten?

Live in 3sat: ZIB-Sondersendungen zur US-Wahl 2020

3sat überträgt in der US-Wahlnacht am Dienstag, 3. November 2020, ab 22.00 Uhr das Nachrichtenprogramm seines Partnersenders ORF in seinem Programm. Den Auftakt macht um 22.00 Uhr die zweistündige Sendung "ZIB 2 Spezial: Das Rennen ums Weiße Haus" mit Armin Wolf. Um 0.00 Uhr folgt "ZIB Spezial: Die Entscheidung" eine siebenstündige Sondersendung, die die Wahl aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Von 7.00 Uhr bis 9.30 Uhr folgt eine weitere Ausgabe von "ZIB Spezial".

Um 22.00 Uhr gibt Anchorman Armin Wolf in "ZIB 2 Spezial: Das Rennen um das Weiße Haus" einen Überblick über die aktuelle Lage. Reportagen, Stimmen der US-Amerikanerinnen und -Amerikaner aus dem ganzen Land sowie Berichte über den Verlauf des Wahltages werden von Schaltgesprächen zu den Korrespondentinnen und Korrespondenten in Washington D.C. und in die Hauptquartiere der Kandidaten Donald Trump und Joe Biden abgerundet.

Um 0.00 Uhr übernimmt Moderatorin Nadja Bernhard, von 2008 bis 2010 ORF-Korrespondentin in Washington, D.C. Die Sondersendung "ZIB Spezial: Die Entscheidung" betrachtet die US-Wahl aus vielen Blickwinkeln und präsentiert die aktuellen Ergebnisse. "ZIB"-Auslandschef Andreas Pfeifer analysiert die neuesten Entwicklungen im Studio, das USA-Korrespondenten-Team um Hannelore Veit steht für Schaltgespräche aus Washington D.C., aus den Hauptquartieren der Kandidaten und aus den entscheidenden "Swing States" bereit. Geplant sind Interviews u.a. mit dem österreichischen Virologen Florian Krammer, der am Mount Sinai Hospital in New York tätig ist, mit Peter Rough, Politik-Berater der Republikaner mit österreichischen Wurzeln, sowie mit Politikwissenschaftler Michael Werz, Professor an der Georgetown Universität in Washington und Experte für transatlantische Beziehungen. Johannes Marlovits präsentiert mithilfe von Grafiken die neuesten Ergebnisse. Am "Runden Tisch" diskutiert Barbara Wolschek mit weiteren Gästen

Ab 7.00 Uhr folgt eine weitere Ausgabe von "ZIB Spezial" (90 Minuten) mit Tarek Leitner und Margit Laufer, in der das Ergebnis der US-Wahl analysiert und diskutiert wird.

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/uswahl2020

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