Copyright: ZDF / Roland Detrancesco
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Der Bergdoktor

Zehn Jahre und die 100. Folge

Neue Folgen ab 4. Januar 2018: Die erfolgreiche ZDF-Serie "Der Bergdoktor" mit Hans Sigl in der Titelrolle feiert Jubiläum. Mit dem Winterspecial "Der Bergdoktor – Höhenangst" ist bereits die 100. Ausgabe zu sehen. Zwei Wochen darauf starten sieben weitere Episoden der Serie, die am 7. Februar 2008 ihren Auftakt im ZDF hatte.

  • ZDF, Ab Donnerstag, 4. Januar 2018, 20.15 Uhr
  • ZDF Mediathek, Ab Donnerstag, 4. Januar 2018, 10.00 Uhr

Texte

Ein Mensch wie du und ich

Statement von Programmdirektor Dr. Nobert Himmler

"Der Bergdoktor" ist kein Gott in Weiß, sondern ein Mensch, wie du und ich. Hans Sigl füllt die Rolle des Dr. Martin Gruber mit Authentizität, Tiefe und Herzlichkeit und wurde so zum Zuschauerliebling am Donnerstag. Nach 100 Folgen ist der "Bergdoktor" beliebter denn je: Sieben Millionen Zuschauer und starke Marktanteile beim jungen Publikum. Der Prototyp einer modernen Familienserie vor der malerischen Kulisse des Wilden Kaiser.

100 Folgen "Der Bergdoktor" – Eine Kultserie wird zehn

Jede Fernsehserie ist wie ein Kind, das man großzieht. Und "Der Bergdoktor" war ein Wunschkind. Mit allen Ängsten und Erwar­tungen, Hoffnungen und Wünschen, allen Mühen und aller Liebe, die man einem Sprössling mit auf den Weg gibt und die ihn immer begleiten werden. Überraschungen garantiert.

Bevor "Der Bergdoktor" am 7. Februar 2008 im ZDF startete, gab es natürlich eine große Diskussion: Wie soll denn das Kind nun heißen? Eher modisch oder doch traditionell? Wir haben uns für beides entschieden, denn klassische Namen sind wieder modern. "Der Bergdoktor" ist modern, weil er sich entwickelt und verän­dert. Immer wieder. Seit zehn Jahren.

Bei allen guten Voraussetzungen und den besten Rahmenbedin­gungen, in die solch eine Serie eingebettet sein kann, gehört auch eine große Portion Glück dazu, damit sie wirklich zum Leben erweckt wird. Dieses Glück haben wir mit Hans Sigl gefunden. Er lässt den Bergdoktor nicht nur lebendig werden, sondern haucht ihm Seele ein. Umgeben von einem großartigen Schauspieleren­semble, das im Kern seit zehn Jahren unverändert ist, wird der Bergdoktor Martin Gruber zum Nukleus eines dynamischen Fami­liengeflechts.

"Der Bergdoktor" hätte sich in den vergangenen zehn Jahren nicht so erfolgreich entwickeln können, wenn nicht jeder Beteiligte auch etwas ganz Persönliches von sich eingebracht hätte. Neben den Autoren, der Regie und dem Produzenten hat Hans Sigl die Figur Martin Gruber mit seiner ganz individuellen Sicht zu etwas ganz Besonderem gemacht. Und die Serie ist zu etwas geworden, dass wir uns von jedem Kind wünschen: unverwechselbar.

Auch "Der Bergdoktor" hat klein angefangen – zuerst mit 45 Mi­nuten-Folgen. Dann kamen Doppelfolgen, die Ausstrahlung im Spielfilm-Format und schließlich einige Winterspecials hinzu. Die Erzählweise ist mit den Jahren filmischer und dramatischer – er­wachsener – geworden. Die Konflikte der einzelnen Episoden wurden existenzieller. Die 90-Minuten geben Zeit, in eine Ge­schichte einzutauchen und die Figuren mehr unter die Lupe zu nehmen. Wir probieren und verwerfen und müssen immer wieder feststellen, dass dieses Format seinen eigenen Gesetzen folgt. Nicht alles, was wir wollen, funktioniert. Ja, auch wir lernen mit unserem Kind.

Und was gehört noch zu einer glücklichen Kindheit? Ein großer Abenteuerspielplatz. Was könnte es für unsere Serie Schöneres geben, als die Alpen und den Wilden Kaiser. Dieses Panorama einzufangen, es immer wieder in die Geschichten einzubauen, in die Beschaffenheit der Figuren hineinzuschreiben, ist eine große Herausforderung, der wir uns stellen. Mit einer idealen Verbin­dung aus atemberaubender Landschaft und emotionalen Ge­schichten hat "Der Bergdoktor" ganz sicher seinen festen Platz gefunden.

Jeder Vergleich hinkt, und eine Serie, die ihr zehnjähriges Sen­dejubiläum feiert, ist längst erwachsen geworden. Aber so, wie für Eltern ihre Kinder immer ebendiese bleiben, wird für uns "Der Bergdoktor" immer eine Herzensangelegenheit sein, die wir he­gen und pflegen – auf dass sie weiterhin jung und lebendig bleibt. Daher sind die ersten zehn Jahre nur ein Anfang.

Dirk Rademacher
HR Fernsehfilm

Der Bergdoktor – Höhenangst
(Donnerstag, 4. Januar 2018, 20.15 Uhr)

Winterspecial

Buch       Brigitte Müller
Regie       Oliver Dommenget
Kamera          Georgij Pestov, Tobias Meik
Schnitt      Esther Weinert
Musik       Sebastian Peter Bender, Tobias Hang
Ton       Marcus Oelschlegel
Szenenbild        Oliver Hoese
Kostüm        Doris Schmitz
Produktionsleitung         Christian Ronning
Herstellungsleitung      Thomas Bretschneider
Producer         Stefan Mütherich
Produzent     Matthias Walther
Redaktion       Dirk Rademacher
Länge      ca. 89 Min.

Eine Produktion der ndF: neue deutsche Filmgesellschaft mbH im Auftrag von ZDF und ORF

 

Die Rollen und ihre Darsteller

Dr. Martin Gruber       Hans Sigl
Hans Gruber      Heiko Ruprecht
Lisbeth Gruber       Monika Baumgartner
Lisa Koch      Henriette Richter-Röhl
Christian Tamm      Max von Pufendorf
Elisabeth Tamm      Michaela Rosen
Dr. Alexander Kahnweiler        Mark Keller
Dr. Hartmann      Andreas Borcherding
Skifahrer      Lucas Zolgar
und andere

 

Inhalt

Es soll ein entspannter Sonntag für Martin Gruber werden. Bis er Lisa Koch kennenlernt. Bei einer gemeinsamen Gondelfahrt ver­bringt er unverhofft Zeit mit ihr und fühlt sich auf Anhieb zu der jungen Frau hingezogen. Doch Lisa will bald heiraten.

Sie und ihr künftiger Mann Christian Tamm wollen unter Hans' Führung eine Bergtour machen, um Lisa ihre Höhenangst zu nehmen. Unterwegs stürzt die angehende Braut plötzlich ab und verletzt sich schwer am Bein. Martin empfiehlt dringend eine Ope­ration, doch Lisa lässt sich von ihrer Schwiegermutter Elisabeth einschüchtern. Die vornehme, gut betuchte Dame sieht die bevor­stehende, von ihr aufwändig organisierte Hochzeit in Gefahr und drängt die junge Frau dazu, abzuwarten. Hans fühlt sich nicht nur verantwortlich für Lisas Sturz, es kommt noch schlimmer: Sollte die teure Hochzeit ausfallen, will Frau Tamm ihn auf Schadenser­satz verklagen.

Lisas Bein wird immer dicker, es droht eine Amputation. Schließ­lich kann Martin sie überzeugen, einer Operation zuzustimmen. Weil kein Krankenwagen für den Transport verfügbar ist, fährt er sie persönlich in die Klinik. Wie aus dem Nichts wird das Auto auf einem Schleichweg von einer Lawine getroffen. Martin und Lisa können sich zwar aus eigener Kraft befreien, doch als seine Pati­entin plötzlich starke Schmerzen im Bauchraum bekommt, ist der Bergdoktor gezwungen, vor Ort zu handeln.

Die neuen Folgen – Stab, Besetzung, Überblick

Buch       Philipp Roth, Marc Hillefeld und andere
Regie     Axel Barth (1-3), Jorgo Papavassiliou (4-5),
Oliver Muth (6-7)
Kamera    Simon Schmejkal (1-3), Klaus Liebertz (4-5),
Heinz Wehsling (6-7)
Schnitt    Claudia Fröhlich (1, 5, 7), Esther Weinert (2, 3),
Bettina Staudinger (4), Philipp Schmitt (6)
Musik    Sebastian Pille, Tobias Hang
Ton      Marcus Oelschlegel
Szenenbild        Cordula Kerner (1-5), Oliver Hoese (6-7)
Kostüm         Doris Schmitz
Produktionsleitung     Christian Ronning
Herstellungsleitung     Thomas Bretschneider
Producer        Stefan Mütherich
Produzent       Matthias Walther
Redaktion      Dirk Rademacher
Länge     ca. 89 Min.

Eine Produktion der ndF: neue deutsche Filmgesellschaft mbH
im Auftrag von ZDF und ORF

 

Die durchgehenden Rollen und ihre Darsteller

Dr. Martin Gruber      Hans Sigl
Hans Gruber        Heiko Ruprecht
Lilli Gruber       Ronja Forcher
Lisbeth Gruber        Monika Baumgartner
Dr. Roman Melchinger      Siegfried Rauch
Dr. Alexander Kahnweiler       Mark Keller
Susanne Dreiseitl        Natalie O'Hara
Ludwig Gruber      Christian Kohlund
Irena Bornholm         Nicole Beutler
Dr. Vera Fendrich       Rebecca Immanuel
Franziska Hochstetter      Simone Hanselmann
und andere

 

Inhalt

Nachdem sich Bergdoktor Dr. Martin Gruber von Rike getrennt hat und auch mit seiner Ex-Freundin Anne die Fronten geklärt zu sein scheinen, könnte er sich voll und ganz auf sich und seine Arbeit konzentrieren. Doch neues Unheil naht: Überraschend taucht Ludwig Gruber, der Bruder von Martins und Hans' Vater Johann Gruber, in Ellmau auf. Bei einer gemeinsamen Bergtour der beiden Brüder vor 20 Jahren war Johann tödlich verunglückt und Ludwig hatte danach die Heimat verlassen. Doch die Wieder­sehensfreude der Familie hält sich in Grenzen: Martin hatte nie ein besonders gutes Verhältnis zu seinem Onkel und Lisbeth gibt Ludwig nicht nur die Schuld am Tod ihres Mannes – ihre vehe­mente Ablehnung hat noch ganz andere Gründe. Hans Gruber hingegen mochte seinen Onkel immer sehr und freut sich, ihn wiederzusehen. Lilli kann die ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen, zumal ihr Großonkel schwer krank ist und Frieden schließen möchte. Doch Ludwig treibt ungewollt einen Keil in die Familie.

Etwas Abwechslung und einen neutralen Blick auf alle Probleme findet Martin Gruber bei der neuen Apothekerin in Ellmau. Franziska Hochstetter ist eine toughe Frau, mit der Martin freund­schaftlich verbunden ist.

Martins Freund Alexander Kahnweiler und seine Lebensgefährtin Vera Fendrich geraten in eine Krise, als plötzlich der Verdacht aufkommt, Alexander könnte der leibliche Vater ihres Ziehsohnes Jens-Torben sein.

Der Bergdoktor – Wunschträume
(Donnerstag, 18. Januar 2018, 20.15 Uhr)

Die Episodenrollen und ihre Darsteller

Anne Meierling     Ines Lutz
Maja Maiwald     Anna von Haebler
Carsten Maiwald        Tom Radisch
Herr Angermann      Peter Weiß
und andere

 

Inhalt

Maja Maiwald erleidet regelmäßig Zusammenbrüche. Ihr Mann Carsten ist besorgt um seine große Liebe. Auch mit dem Nach­wuchs will es seit einer Fehlgeburt vor zwei Jahren nicht mehr klappen. Martin untersucht Maja und vermutet eine allergische Reaktion. Als er routinemäßig die Blutwerte checkt, wird er stut­zig: Offenbar nimmt die junge Frau ein hormonelles Verhütungs­mittel. Eine Allergie auf die Pille könnte die Erklärung für die An­fälle sein. Warum verschweigt Maja ihrem Mann, dass sie seinen Kinderwunsch nicht teilt? Martins ganzes Einfühlungsvermögen ist gefragt. Doch als es Maja plötzlich schlechter geht, erhärtet sich bei Martin ein ganz neuer Verdacht, der die Liebe von Maja und Carsten zerstören könnte.

Der Bergdoktor – Finale Klarheit
(Donnerstag, 25. Januar 2018, 20.15 Uhr)

Die Episodenrollen und ihre Darsteller

Richard Bäumler   Michael Mendl
Thomas Bäumler     Ludwig Trepte
Nina Bäumler      Henriette Müller
und andere

             

Inhalt          

Dr. Alexander Kahnweiler bittet Martin, Kontakt zu Thomas Bäumler aufzunehmen. Dessen Vater Richard liegt nach einer verschleppten Meningitis im Krankenhaus im Wachkoma und soll dauerhaft in eine Pflegeeinrichtung verlegt werden. Bisher hatte sein Sohn die Verantwortung für seine Betreuung, doch der will nach einem Streit vor Jahren nichts mehr mit seinem Vater zu tun haben. Dank Thomas' Frau Nina gelingt es Martin, auf den jungen Mann einzuwirken, so dass Richard Bäumler zumindest ein paar Tage auf seinem alten Hof gepflegt werden kann. Überraschend erwacht der Patient, obwohl das Gehirn laut CT-Befund nachhal­tig geschädigt sein soll. Während Martin mit Alexander und Vera fieberhaft nach der Ursache sucht, droht ein erneuter Streit, Vater und Sohn wieder auseinanderzureißen. Martin ist sich nicht si­cher, ob Richards Erwachen von Dauer sein wird und versucht Thomas davon zu überzeugen, den Zwist der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen.

Der Bergdoktor – Lebensangst
(Donnerstag, 1. Februar 2018, 20.15 Uhr)

Die Episodenrollen und ihre Darsteller

Sandra Lennart     Anja Knauer
Christina Lennart     Morgane Ferru
Stephan Weigand      Jonathan Müller
Frau Zöllner       Margaretha Baumgartner
Patient      Walter Sachers
und andere

 

Inhalt

Martins schwer erkrankte Patientin Sandra Lennart bittet ihn um einen ungewöhnlichen Gefallen. Da ihre unzähligen Krebsthera­pien keine Besserung ergeben haben, hat sie beschlossen, eine Sterbehilfe-Organisation in der Schweiz zu kontaktieren. Sie ist unsicher, ob ihre Schwester Christina sie bei diesem Vorhaben unterstützen würde. Das Gespräch scheut sie zunächst und bittet darum Martin Gruber, sie im Notfall in die Schweiz zu begleiten. Tatsächlich ist Christina schockiert, als sie von Sandras Plänen erfährt. Das Blatt wendet sich, als eine neuerliche Untersuchung Anlass für einen Hoffnungsschimmer gibt. Eine weitere Chemo­therapie könnte Sandra helfen. Doch sie weigert sich zunächst. Erst als Christina zustimmt, sie bei ausbleibendem Behandlungs­erfolg in die Schweiz zu begleiten, will sie einen letzten Versuch wagen.

Der Bergdoktor – Versehrte Seelen
(Donnerstag, 15. Februar 2018, 20.15 Uhr)

Die Episodenrollen und ihre Darsteller

Lena    Luise Sophie Arnold
Jette      Lisa Bahati Wihstutz
Natascha Weigand        Sarah Bauerett
Katharina Winkler        Isabel Thierauch
Anton Kerschbaumer        Ben Blaskovic
Carola Kerschbaumer       Laura Heich
Kellner       Oliver Bürgin
und andere

 

Inhalt

Die 14-jährige Lena ist lebensbedrohlich erkrankt. Einzig eine Antikörper-Therapie mit Hilfe des Bluts von Mutter oder Vater könnte helfen, doch die Eltern sind unbekannt. Tatsächlich gelingt es Martin, die Mutter, Katharina Winkler, ausfindig zu machen, doch die möchte von ihrer Tochter nichts wissen. Und auch wenn Martin einsehen muss, dass sie dafür durchaus triftige Gründe hat, kämpft er – denn für Lena geht es ums Ganze. Katharina war als 16-Jährige vergewaltigt und schwanger geworden. Sie be­schloss damals, dem Kind eine Chance zu geben.

Lena ist seit langer Zeit schon auf der Suche nach ihrer Identität und wird dabei von ihrer besten Freundin Jette unterstützt. In ei­nem Internet-Blog hat Lena zudem ihren Teddy "Dr. Watson" für die Suche eingespannt.

Der Bergdoktor – Zwiespalt
(Donnerstag, 1. März 2018, 20.15 Uhr)

Die Episodenrollen und ihre Darsteller

Paula Gaubinger        Leonie Wesselow
Katrin Gaubinger       Isabell Gerschke
Jannek Gaubinger       Janek Rieke
Sarah        Luna Jordan
Lukas Bohringer      Bjarne Meisel
Anne Meierling       Ines Lutz
und andere

 

Inhalt

Die 16-jährige Paula ist auf dem besten Weg, Profi-Fußballerin zu werden. Als sie beim Training zusammenbricht, stellt Martin eine Herzerkrankung fest. Jannek und Katrin Gaubinger sind stolz auf ihre Tochter und unterstützen sie in ihrem sportlichen Vorhaben. Sie merken aber auch, dass sich Paula irgendwie verändert. Das Mädchen vertraut sich Martin Gruber an. Paula trägt unterbewusst schon seit einiger Zeit einen schweren Kampf aus, der ihre Herz­probleme nun massiv verstärkt: Sie fühlt sich gefangen im fal­schen Geschlecht. Sehr behutsam nimmt sich Martin des Mäd­chens an und versucht, ihr zu helfen, um die Herzprobleme in den Griff zu bekommen – Paula allein soll entscheiden, wie konse­quent sie ihren Gefühlen folgen möchte. Damit zieht Martin aller­dings den Unmut ihrer Eltern auf sich.

Der Bergdoktor – Drei sind einer zu viel
(Donnerstag, 8. März 2018, 20.15 Uhr)

(Arbeitstitel)

Die Episodenrollen und ihre Darsteller

Anna Hambichler     Leonie Rainer
Michael Rösler     Maximilian Grill
Sabine "Bine" Görner       Katrin Heß
Schwester      Isabell Stern
und andere

         

Inhalt

Martins Patient Michael Rösler ist ein stadtbekannter Hypochon­der, doch dieses Mal kommt sein Notruf zur rechten Zeit. Er erlei­det einen Herzinfarkt – nicht sein erster, wie sich zeigt. Die psy­chischen Probleme haben die Beziehung von Michael und seiner Freundin Anna zerstört, aber immerhin ließ sie ihn in ihrem Haus wohnen, als sie nach München zog. Doch nun muss sie das Haus verkaufen – nicht ahnend, dass sie Michael damit in weitere Probleme stürzt. Martin Gruber setzt alles daran, die Ursache für die wiederholten Herzinfarkte zu ergründen. Er kommt einer Streptokokken-Infektion auf die Spur, doch der Herd allen Übels ist unauffindbar. Mit Hilfe von Lilli und Frau Bornholm klappert Martin sämtliche Krankenakten von Michael in den Praxen der Umgebung ab – die Zeit läuft ihm davon.

Der Bergdoktor – Getrennte Wege
(Donnerstag, 15. März 2018, 20.15 Uhr)

(Arbeitstitel)

Die Episodenrollen und ihre Darsteller

Erianna Kolas     Anja Antonowicz
Mara Kolas          Ava Montgomery
Leon Häberle    Juls Luis Serger
Thomas Häberle        Nico Rogner
Frau Lösner          Monika Lennartz
und andere

   

Inhalt

Martin Gruber wundert sich über die diffusen Symptome, die Krankenpflegerin Erianna Kolas zeigt. Bald schon findet er her­aus, dass Erianna offenbar absichtlich ein nicht für sie vorgese­henes Medikament einnimmt – wohl wissend, dass es krank macht. Mit der dadurch verursachten Krankschreibung versucht sie, Zeit zu gewinnen: Sie und ihre 14-jährige Tochter Mara sollen binnen zwei Wochen Österreich verlassen. Die beiden kamen vor vielen Jahren aus Weißrussland – offensichtlich mit gefälschten Papieren, sodass die Ausländerbehörde sie nun ausweist. Martin Gruber versucht, bei dem zuständigen Beamten, Zeit für Erianna zu gewinnen. Die verzweifelte Frau verspricht, das lebensgefähr­liche Spiel mit den Medikamenten einzustellen und eine andere Lösung zu finden – zumindest für ihre Tochter.

"Das Team beschert einem bei jeder neuen Staffel das Gefühl des 'Nachhause-Kommens'"

Interview mit Hans Sigl

Sie sind seit 100 Folgen und zehn Jahren die Titelfigur einer der erfolgreichsten deutschen Fernsehserien. Was bedeutet das für Sie?

Wir hatten kürzlich einen Fan-Tag in Tirol, bei dem vorher nicht bekannt war, wie viele Menschen kommen würden. Es war unter der Woche, außerhalb der Ferien und die Wettervorhersage war mittelmäßig. Ich fuhr mit meinen Kollegen Ronja Forcher, Heiko Ruprecht, Natalie O'Hara und Mark Keller in meinem Spiel-Auto zur Veranstaltung und uns allen blieb die Luft weg, als wir all die Menschen sahen. 3.500 Leute kamen und ich dachte mir  " Das hätte uns mal vor 10 Jahren jemand sagen sollen" Und tatsächlich ist genau das der Punkt: Wir haben alle nie und nimmer mit einem solchen Erfolg gerechnet. Wir freuen uns riesig, jeden Tag. Menschen stehen von ihrer Couch auf, fahren in die Berge und schauen bei uns am Set vorbei. Bildungsauftrag erfüllt, oder? Ich spüre eine ganz große Dankbarkeit und Freude über unseren Erfolg. Er bedeutet natürlich über all die Jahre viel Arbeit, viel Hinhören, Weiterdenken, Umdenken und es ist großartig, dass wir mit der Produktion und der Redaktion die Möglichkeit haben, uns immer weiter zu entwickeln. Dass das, was wir uns dann immer wieder zu recht "spinnen" dem Publikum gefällt, ist großartig.

Warum haben Sie vor mehr als zehn Jahren die Rolle als Bergdoktor angenommen?

Mir gefiel die Grundidee der Familienkonstellation mit Lilli und ihren zwei Vätern. Das war etwas Neues und machte mich neugierig. Ich habe dann zwei Drehbücher gelesen und irgendwie hatte ich das Gefühl, das könnte was werden. Zudem verbindet mich mit der Region viel – ich habe meine ersten beruflichen Schritte in Innsbruck am Landestheater gemacht, war dann später einige Jahre bei der "SOKO Kitzbühel".

Wie hat sich die Serie "Der Bergdoktor" über die Jahre entwickelt?

Wir haben damals mit 45-minütigen Folgen begonnen. Inhaltlich haben wir mit der Umstellung auf 90 Minuten dann natürlich den großen Wandel vollzogen, da wir plötzlich viel breiter erzählen konnten. Wir mussten die Erkrankungen nicht mehr in wenigen Szenen von Diagnose bis Heilung darstellen, sondern konnten auch noch die emotionalen Hintergrundgeschichten beleuchten. Das hat der Serie meines Erachtens mehr Tiefe und Emotionalität gegeben – und mehr Realismus. Bei unseren Krankengeschichten gab es verschiedene Phasen – in den Anfängen waren wir, auch aufgrund der fehlenden Zeit, eher mit der Hausapotheke unterwegs. Dann gab es eine Phase, die komplizierter wurde, steigerte sich im Abrufen allen Fachwissens, das Martin Gruber sich in New York angeeignet haben muss, und heute sind wir wieder bei nicht ganz so seltenen Erkrankungen, aber tragischen Rahmenhandlungen. Vielleicht tut es demnächst auch mal wieder eine Grippewelle  - wir werden es sehen.

Ist Ellmau für Sie mittlerweile ein zweites Zuhause?

Ja. Ich fühle mich dort sehr wohl und heimisch. Die Berge sind ja ohnehin mein natürlicher Lebensraum. Ich genieße den Blick auf den Wilden Kaiser, der immer wieder neu strahlt. Ich mag die Menschen, die Möglichkeiten, die sich in der Freizeit bieten, das gute Essen. Aber am Ende ist es ein zweites Zuhause. Ich bin gerne dort und meine Familie auch. Ich bin Botschafter der Region, und das bin ich mit Stolz, denn es ist gerade für Familien eine unglaublich attraktive Gegend.

Das Team ist teilweise schon seit vielen Jahren zusammen. Gibt es einen besonderen Bergdoktor-Spirit?

Das Tolle an einer Serien-Produktion ist, dass man über viele Jahre zusammen arbeitet. Es ist wie in einer kleinen Firma mit 30 bis 40 Angestellten. Es funktioniert am besten, wenn das Team eine halbwegs homogene Masse bildet. Menschen, die zueinanderpassen, die respektvoll miteinander umgehen können, die die Nähe ertragen und gemeinsam in der Lage sind, durch dick und dünn zu gehen. Wer da nicht reinpasst, der kommt im nächsten Jahr vermutlich nicht freiwillig zurück. Der Rest bleibt. Über Jahre. Wir haben im Team viele Menschen, die schon sehr lange dabei sind, und das beschert einem bei jeder neuen Staffel das Gefühl des "Nachhause-Kommens". Dass die Gruber-Familie, Siegfried Rauch, Natalie O'Hara und Mark Keller von Anfang an dabei sind, weiß der Fan. Hinter der Kamera gibt es aber auch ein paar "Gründungsmitglieder".

Sie blicken auf zehn Jahre zurück. Was sind ihre persönlichen Highlights und emotionalsten Momente?

Die lassen sich gar nicht alle benennen. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, um mich bei allen Kollegen der letzten 100 Folgen zu bedanken, denn ohne die Inspiration und die Kunst wäre es nichts geworden.

Hörfunk-O-Ton Paket zu "Zehn Jahre und 100 Folgen 'Der Bergdoktor' im ZDF"

Interview mit Hans Sigl

>> Zur Audio-Fassung der O-Töne von Hans Sigl <<

Herr Sigl, seit zehn Jahren spielen Sie nun schon den Bergdoktor. Als das Angebot für die Rolle kam, waren Sie gleich begeistert?

Es war ja so, dass quasi eine kosmische Bestellung dem vorausging, dass ich in der Region war, wo der alte Bergdoktor gedreht wurde. Ich habe mir auf dem Nachhauseweg gedacht: 'Wird der noch gedreht? Weiß ich gar nicht. Was würde ich denn tun, wenn man mir den Bergdoktor anbieten würde?' Eine Woche später hat das Telefon geklingelt und meine Agentur hat damals gesagt: 'Ich habe hier eine Serie auf dem Tisch liegen, eine Anfrage, da sehe ich Dich gar nicht.' Da sagte ich: 'Was ist es denn?' 'Ja, der Bergdoktor.' Da dachte ich mir: 'Ah, ok.' Und dann hatte ich zwei Drehbücher gelesen und fand das cool. Ich mochte das. Ich mochte diese Figur beim Lesen. Ich hatte Bilder im Kopf, ich fand das mit den zwei Vätern und der Tochter toll. Schlag auf Schlag war es dann plötzlich so, man hat den ersten Drehtag gemacht. (0:38)

Wie Sie schon sagen, dann kam der erste Drehtag, alles kam für Sie zusammen. Wie war das dann?

Dann haben wir am ersten Drehtag die Anfahrt von Martin Gruber gedreht. Er kommt an, zum 60. Geburtstag seiner Mutter, vom Bahnhof und fährt mit dem Taxi auf diesen Gruber-Hof rauf. Als ich da auf dem Beifahrersitz saß und wurde mit dem Taxi dahin gefahren, fiel mir ein, dass mein allererster Drehtag, den ich hatte – als ich in Innsbruck am Theater gespielt habe damals – beim Bergdoktor war. Und zwar habe ich als Taxifahrer Michaela May zu Herrn Lippert gefahren und wieder weg. Das hatte ich eigentlich verdrängt gehabt und hatte es vergessen. In dem Take fahr ich da hoch und das fällt mir ein. Es war, glaube ich, 2007, das ist 15, 16 Jahre her. Und da dachte ich mir: 'Das ist jetzt aber ein schöner inhaltlicher Kreis, der sich da gerade schließt.' (0:43)

Zehn Jahre Bergdoktor sind eine lange Zeit. Was bedeutet die Serie denn für Sie persönlich?

Aus einer Drehzeit, wo es am Anfang begonnen hat, dass man sich mit Blut, Schweiß und Tränen quasi in diese ganze Geschichte geworfen hat. Dann wurde aus dieser Drehzeit dann Lebenszeit und dann wurde ein Teil des Lebens daraus, dann wurde eine zweite Heimat daraus, dann wurde ein Kraftort daraus, dann wurde es ein Ort, wo Kollegen zu Freunden werden, daraus. Dann wurde so ganz sehr viel daraus. Da kann ich noch ganz lange darüber sprechen. Das ist erfüllend und das macht einen dankbar. (0:29)

Was bei Ihnen auch sehr besonders ist, ist ja das Verhältnis der Schauspieler untereinander, oder?

Naja, was bei uns noch einmal eine andere Geschichte ist, dass es die Familie ist, die wir erzählen. Ich sehe es einfach an der Ronja, dass wir mit unserer Filmtochter jetzt  letzte Woche im Theater waren und da hat die Gretchen im Faust gespielt, ist jetzt auf der Bühne und hat ein tolles Debüt gefeiert. Und da geht man hin, ist dann unglaublich stolz darauf, dass man einen jungen Menschen einfach auch so begleiten konnte und vielleicht auch manchmal mit einem Ratschlag etwas bewirken konnte oder in Zeiten der Pubertät, die wir ja auch verfilmt haben, aber wie es dann auch privat ist, einfach an ihrer Seite sein konnte. Gleichzeitig werden die Väter älter und die Mutter wird älter und das ist so das Second Life. Sie werden wahrscheinlich glauben, dass wir gebrieft sind, alle erzählen dasselbe, dass es so ein Glück ist, miteinander zu arbeiten. Aber Sie befragen uns ja getrennt voneinander, also ist es so. (0:45)

Seit zehn Jahren verkörpern Sie Dr. Martin Gruber, einen Mann, dem die Familie und sein Umfeld sehr wichtig sind, der aber auch in seinem Privatleben viele Herausforderungen meistern muss… Wie viel steckt von Ihnen in der Rolle oder auch umgekehrt?

Letzten Endes steckt alles von mir in dieser Figur, weil mir der Produzent freie Hand gelassen hat, diese Figur so zu entwickeln. Man hat mich dann auch immer mehr in die Überlegungen über die nächste Staffel einbezogen und insofern ist das mein Martin Gruber. Da steckt ganz viel von mir drin. Andererseits ist es eine Figur, die ich natürlich am Ende des Drehtages einfach ablege. Also ich gehe jetzt nicht heim und denke, ich bin Arzt. Aber es gibt durchaus Momente an Martin Gruber, die ich sehr schätze, andere gibt es wieder, wo ich ihm sagen würde: 'Martin, pass auf, das führt zu nichts.' (0:30)

Auch die Zuschauer identifizieren sich über die Jahre mit der Rolle, werden von ihr begleitet – wie ist der Kontakt zu Ihrem treuen Publikum?

Dadurch, dass ich sehr aktiv auf Facebook bin und wir zwei Mal im Jahr Bergdoktor-Wochen haben und Fan-Tage und man diese Leute dann auch direkt trifft und mit denen ins Gespräch kommt, kriegen wir mal Ansichten geschildet, wo ich erahnen kann, wie wichtig es für Familie, für junge Leute auch ist, dass wir einmal in der Woche ein sehr emotional geladenes Programm machen. Es gibt ja auch ganz verrückte Erzählungen, dann, wenn sie am Donnerstagabend plötzlich mit ihrer Bergdoktor-Tasse vom Bergdoktor sitzen und sagen: 'Ja, da machen wir uns die Bergdoktor-Zeit.' Vielleicht ist das die letzte Bastion des Lagerfeuers im Fernsehen. Als "Wetten, dass..?" aufhörte und die Frage aktuell wurde damals: Gibt es das Lagerfeuer noch? Da, glaube ich, ist es beim Bergdoktor so ein bisschen das kleine Lagerfeuer-Feeling noch. (0:45)

Sie sprechen vom Lagerfeuer-Feeling, viele Zuschauer verbinden auch persönliche Erlebnisse mit der Serie. Wie erleben Sie das?

Zum Beispiel hört man dann oft: 'Ja das habe ich mit der Oma das erste Mal geguckt, aber mittlerweile schaue ich es mit meinem Mann, jetzt bin ich verheiratet nach zehn Jahren und habe zwei Kinder. What? (lacht). Das sind dann Biografien, die einem Geschichten erzählen und das ist dann manchmal auch ein bisschen beängstigend, wenn ein Mitte 20-jähriger Mann vor einem steht und sich für die glückliche Kindheit, die er hatte, bedankt und jetzt Medizin studiert. Dann freut es mich, dass wir da einen Impuls starten konnten. Andererseits zu hören, dass man für eine glückliche Kindheit gesorgt hat und dieser Mann hat Vollbart und zwei Kinder im Arm, wird einem deutlich: In zehn Jahren kann viel passieren. (0:35)

Und es wird weiter gehen. Am 04. Januar kommt das Winterspecial und dann die elfte Staffel: Auf was dürfen sich die Zuschauer freuen?

Da wird Martin Gruber auf eine Patientin treffen, die ihn sehr zum Nachdenken anregt, auf eine ganz bestimmte Weise. Es wird sehr turbulent. Henriette Richter-Röhl spielt mit, ein ganz toller Cast, Max von Pufendorf ist dabei. Und dann zwei Wochen später geht es los mit einer neuen Figur, die wir einziehen. Ein Geist aus der Vergangenheit schlägt auf. Christian Kohlund spielt den Bruder des verstorbenen Vaters der Familie Gruber, der Jungs, und lässt erst einmal keinen Stein auf dem anderen. Da erfährt man in der Staffel elf jetzt erstmals die große Backstory der Familie. Was ist damals passiert? Was ist wirklich passiert? Das wird sehr spannend, zumal Christian Kohlund ein enormer Gewinn für die Serie ist. Es macht wahnsinnig Spaß, mit ihm auf dem Berg zu stehen und einen Western zu spielen. (0:44)

Es wird auf jeden Fall wieder spannend. Abschließend, Herr Sigl, noch die Frage. Erleben Sie noch die 200. Folge?

Ob es 200 werden, das weiß ich nicht, aber zumindest werden es einmal 110. (0:04)

 

>> Zur Audiofassung der O-Töne von Monika Baumgartner, Heiko Ruprecht, Ronja Forcher, Siegfried Rauch und Mark Keller <<

 

O-Töne Monika Baumgarter, Mutter von Filmdoktor Martin Gruber …

Ich verbinde mit der Serie persönlich ein Glücksgefühl. Dass ich es geschafft habe, da mitspielen zu dürfen und so tolle und interessante Menschen kennen gelernt zu habe. Und dass wir seit zehn Jahren gemeinsam die Serie gestalten und drehen dürfen. Ich freue mich, dass es uns gut geht, wir uns alle so gut verstehen und dass vor allem die Zuschauer uns mögen. (0:22)

…über Berge, Traktorfahren und den Wilden Kaiser: Erstmal war der Beginn für uns alle sehr spannend, weil das ja Neuland war. In den Bergen gegenüber vom Wilden Kaiser zu drehen, da wo andere Urlaub machen, da dürfen wir arbeiten. Das Besondere für mich war auch, das Traktorfahren wieder zu lernen. Als Kind habe ich das mal gemacht, aber es entsteht das Gefühl, als ob man nicht als Schauspieler da agiert, sondern als ob man schon immer da gelebt hätte und zu Hause wäre. (0:32)

…über ihre Rolle der Elisabeth Gruber: Dass man mir zutraut, so eine Rolle zu spielen, hat vielleicht damit zu tun, dass man mich in anderen Rollen gesehen hat, wie ich die angehe und spiele. Und dass ich als Monika Baumgartner mich in die Figur der Monika Gruber einbringe ist ja logisch und dass ich so eine Frau bin, die versucht, Dinge zusammenzuhalten. (0:20)

…mit einem kleinen Vorgeschmack auf die nächste Bergdoktor-Staffel: Viel Spannung, viele Komplikationen und Grubersche Problematiken, Liebesgeschichten und viele tolle Episodenfiguren. Ich glaube, es geht genauso spannend weiter wie vorher, es kommen auch tragische Momente dazu, aber das macht es ja aus, was die Leute sehen wollen. Und auch was sie an uns gut finden, dass wir so vielseitig sind, die Geschichten in alle Richtungen gehen und es dadurch hoffentlich nie langweilig wird. (0:31)

 

O-Töne Heiko Ruprecht, der von Anfang an den Bruder von Dr. Martin Gruber (Hans Sigl) spielt …

…zum Drehort Ellmau: Es ist vielleicht ein bisschen abgedroschen, aber Ellmau ist ein bisschen zu einer zweiten Heimat geworden, dadurch dass wir da jedes Jahr sechs Monate drehen und ich das sowieso gerne mag, in den Bergen zu sein und das manchmal auch verbinden zu können mit Bergtouren oder Skifahren. Und das mit der Familie Gruber, das ist schon lustig: Einerseits sind wir Kollegen, anderseits ist es schon so ein bisschen wie eine zweite Familie. (0:26)

 …zu seinem ganz besonderen Moment am Set: Es gibt einfach sehr stimmungsvolle Momente am Set. Ich erinnere mich jetzt gerade an ein Riesenfeuer, das wir hatten. Das war, glaube ich, im zweiten oder dritten Jahr. Das klingt jetzt gerade nach einem romantischen Lagerfeuer, aber es war eine Scheune, die abgebrannt ist. Das war natürlich alles unter Beaufsichtigung der Feuerwehr und das war übers ganze Tal hinweg sichtbar. Es war wie so ein Funkenfeuer, ein sehr romantischer Moment, wo wir dann alle nach Drehschluss noch dastanden und alle noch einen Glühwein getrunken haben. Ja, so absurd ist das manchmal. (0:31)

 

O-Töne Ronja Forcher, die im zarten Alter von zehn Jahren als Tochter Lilli beim "Bergdoktor" angefangen hat …

…zur besonderen Beziehung zu ihrer Film-Familie "Gruber": Das kann man überhaupt nicht mit anderen Projekten irgendwie vergleichen. Weil das ist wirklich Teil meiner Entwicklung und damit bin ich groß geworden. Mit der Gruber-Familie fühle ich mich richtig verbunden, das ist wie meine echte Familie. Da ist so viel Liebe zwischen uns und ich bin so dankbar, dass ich die ganzen Leute kennen lernen durfte und ich sagen darf: Ich bin sozusagen mit denen verwandt. (0:21)

Ronja Forcher zu Parallelen zwischen ihr und ihrer Figur Lilli: Ich glaube, dass wir uns schon sehr ähnlich sind manchmal. Aber ich denke, die Lilli hat in ihren jungen Jahren mehr Selbstbewusstsein gehabt als ich privat. Davon habe ich mir manchmal etwas abgeschaut, denn sie ist einfach eine sehr starke Frau, sehr willensstark. Das hat sie von allen, denn die Grubers haben alle einen Dickschädel und den hat sie auch. Den habe ich bestimmt privat auch manchmal, aber ich glaube, dass ich ruhiger bin als die Lilli und manchmal auch bedachter und schüchterner. Nicht ganz so volle Pulle wie die Lilli. (0:31)

…über ihr enges Verhältnis zu ihren Kollegen Monika Baumgartner, Hans Sigl und Heiko Ruprecht: Die Moni ist sehr oft mein Dinner-Date: Wir schlafen immer im selben Hotel, dann gehen wir Abendessen und trinken Wein und reden ganz lang über Männer, die Liebe und das Leben. Und Heiko und Hans sind beides so tolle Menschen, sie sind sehr unterschiedlich, aber es macht so Spaß, mit ihnen zu arbeiten. Und immer wenn irgendetwas in meinem Leben ist, wenn ich Probleme oder Zweifel habe, ich kann sie jederzeit anrufen. Ich glaube, im letzten Jahr habe ich so oft mit dem Hans telefoniert, als wäre er meine beste Freundin. Wir verbringen sehr viel Zeit miteinander, auch hinter der Kamera und uns verbindet sehr viel. (0:37)

 

O-Töne Siegfried Rauch, der als Dr. Roman Melchinger für die Grubers von Anfang an Mentor und Freund ist …

…über seinen Respekt vor Ärzten: Es ist, glaube ich, das erste Mal, dass ich einen Arzt spiele. Ich könnte das im Leben nie sein. Ich bewundere diese Leute, wenn die Leute operieren. Das ist für die so selbstverständlich, das könnte ich nie. Aber im Fernsehen macht es Spaß. Ich frage dann meinen Hausarzt immer, was diese Aussagen bedeuten. (lacht) (0:20)

…über das, was für ihn bei der Arbeit am "Bergdoktor" so besonders ist: Dass wir so ein Team sind, ist Glückssache. Das kann auch schiefgehen, aber da ist es gut gegangen. Um einen Erfolg zu haben, muss man hingehen und man muss das gerne machen, das muss Spaß machen. Man hat das Gefühl, einem macht das mehr Spaß, wie dem anderen. (0:21)

…über die Berge: Ich habe doch gemerkt, es gibt zwei Landschaften für mich: das Meer und die Berge, aber die Berge sind es mehr. Das ist mein Ding. Ich bin in den Bergen aufgewachsen und das ist halt die Landschaft aus der Kindheit. Ich habe das auch beim Traumschiff die letzten drei, vier Jahre gemerkt. Da bin ich nur in meiner Kabine gesessen und hab mir Fotos von den Bergen angeguckt. (lacht) (0:19)

 

O-Töne Mark Keller, der seit 2008 den Klinikarzt Dr. Alexander Kahnweiler spielt …

…über seine Rolle: Ich bin wirklich das Opfer. Kahnweiler ist der verrückte, hilflose Arzt, der deswegen wahrscheinlich auch geliebt wird. Steht unter dem Pantoffel seiner Frau und Hans ist – obwohl er der Jüngere ist – sein großer Bruder. (0:16)

…über das Phänomen Hans Sigl: Das liegt nur am Hans, weil er so eine Freude am Set verbreitet und die Leute so motiviert. Und für mich ist es jedes Mal, wenn ich ein paar Monate zum Drehen runtergehe Spaß, Freude und eine schöne Lebenszeit. Und das ist einfach das Entscheidende für mich. Und es ist natürlich schön, dass der Erfolg so da ist und man auf so angenehme Art und Weise sein Geld verdienen kann. (0:20

…auf die Frage, ob er bei der 200. Folge Bergdoktor noch dabei ist: Wenn das so ist, wäre das doch schön. Aber ansonsten freue ich mich natürlich sehr, in zehn Jahren nochmal hier zu stehen. Wenn wir dann alle gesund sind und die gleiche Freude haben, kann es doch nichts Schöneres geben. (0:10)

Die Interviews führte Lydia Bautze, all4radio

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