Der "Länderspiegel" ist vor den Landtagswahlen unterwegs in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Foto: ZDF
Der "Länderspiegel" ist vor den Landtagswahlen unterwegs in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Foto: ZDF

Länderspiegel unterwegs in Thüringen

Live aus Gera

Die Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen am 1. September 2019 sowie in Thüringen am 27. Oktober 2019 werden mit Spannung erwartet – sie könnten zu politischen Wegmarken werden. Der "Länderspiegel" ist in den Wochen vor den Wahlen in den drei Bundesländern unterwegs und sucht das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Am Samstag, 7. September 2019, 17.05 Uhr im ZDF, sendet der "Länderspiegel" live aus Gera in Thüringen. Zuvor hatte der "Länderspiegel" bereits am 20. Juli 2019 live aus Spremberg in Brandenburg und am 27. Juli 2019 live aus Zwickau in Sachsen gesendet.

  • ZDF, Samstag, 7. September 2019, 17.05 Uhr
  • ZDF Mediathek, ab Samstag, 7. September 2019

Texte

Sendetermine

Samstag, 20. Juli 2019, 17.05 Uhr, ZDF

Länderspiegel

Live aus Spremberg in Brandenburg

Moderation Ralph Schumacher

Produktion: ZDF
Redaktion: Ralph Schumacher
Länge: ca. 30 Minuten

 

Samstag, 27. Juli 2019, 17.05 Uhr, ZDF

Länderspiegel

Live aus Zwickau

Moderation: Yve Fehring

Produktion: ZDF
Redaktion: Ralph Schumacher
Länge: ca. 35 Minuten

 

Samstag, 7. September 2019, 17.05 Uhr, ZDF

Länderspiegel

Live aus Gera

Moderation Ralph Schumacher

Produktion: ZDF
Redaktion: Ralph Schumacher
Länge: ca. 30 Minuten

"Länderspiegel" unterwegs in Brandenburg, Sachsen und Thüringen

Vor den Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen ist der "Länderspiegel" in diesen Bundesländern unterwegs. Das Wochenmagazin berichtet am Samstag, 20. Juli 2019, 17.05 Uhr, live aus Spremberg in Brandenburg, am Samstag, 27. Juli 2019, 17.05 Uhr, live aus Zwickau in Sachsen und am Samstag, 7. September 2019, 17.05 Uhr, live aus Gera in Thüringen.

Das Jahr 2019 wird ein Richtungsjahr – vor allem für den Osten Deutschlands: Brandenburg, Sachsen und Thüringen wählen ihre Landtage. Laut Umfragen steuert die AfD auf Höchstwerte zu, CDU, SPD und Linke fürchten, ihre zum Teil langjährigen Regierungsmehrheiten in den Ländern zu verlieren. Gelingt es den amtierenden Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in Sachsen, Dietmar Woidke in Brandenburg und Bodo Ramelow in Thüringen, erneut Mehrheiten für sich zu gewinnen? Oder driftet Ostdeutschland nach rechts? Was sind die Ursachen für eine offenbar weit verbreitete Unzufriedenheit? Laut aktuellem Politbarometer sagen 55 Prozent der Westdeutschen und 66 Prozent der Ostdeutschen, dass die Unterschiede zwischen Ost und West überwiegen. Wieso gibt es 30 Jahre nach dem Fall der Mauer offenbar noch so viel Trennendes?

Der "Länderspiegel" zeigt Präsenz vor Ort und will vor den Landtagswahlen im Herbst mit den Menschen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen ins Gespräch kommen. Das Magazin berichtet über Ohnmachtsgefühle, Enttäuschungen und Zukunftshoffnungen in der Bevölkerung.

"Länderspiegel" live aus Spremberg in Brandenburg

Sechs Wochen vor der Landtagswahl in Brandenburg ist der "Länderspiegel" unterwegs in Spremberg in der Lausitz.

Die Lausitz gilt nach dem Kohleausstieg als das Sorgenkind des Ostens. 20.000 Arbeitsplätze hängen dort am Tropf der Braunkohle. Bereits nach der Wende gab es in der Region einen tiefgreifenden Strukturwandel. Jetzt sind viele Menschen voller Sorge um die Zukunft. Was kommt nach der Kohle? Der "Länderspiegel" spricht live mit Spremberger Bürgern.

Laut Umfragen steuert die AfD in Brandenburg auf Höchstwerte zu, SPD und Linke fürchten, ihre Regierungsmehrheit zu verlieren. "Länderspiegel"-Moderator und -Redaktionsleiter Ralph Schumacher spricht darüber mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Viele ländliche Regionen in Brandenburg leiden unter mangelhafter Infrastruktur. Der Bus fährt nur einmal am Tag, der nächste Lebensmittelladen ist zehn Kilometer entfernt, und ganze Landstriche versinken im Funkloch. Der "Länderspiegel" hat sich in der Uckermark umgeschaut und Menschen getroffen, die gerne auf dem Land leben – aber den Anschluss nicht verlieren wollen. 

Sommer, Sonne ... Spreewald. In seiner Rubrik "Deutschlandreise" erkundet der "Länderspiegel" auch die beliebteste Urlaubsregion Brandenburgs. Mehr als 1500 Kilometer Fließe bilden ein einmaliges Labyrinth aus Wasserarmen. 750.000 Touristen besuchten im Jahr 2018 den Spreewald – Tendenz steigend.

"Länderspiegel" live aus Zwickau in Sachsen

Fünf Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen ist der "Länderspiegel" unterwegs in Zwickau. Die viertgrößte Stadt im Freistaat hat nach dem Ende der DDR mehr als 30.000 Einwohner verloren. Sie ist aber kein Verlierer der Wende: Zwickau zählt zu den Metropolregionen Mitteldeutschlands und hat eine der geringsten Arbeitslosenquoten Sachsens. Zwickau gilt als Wiege der Automobilindustrie.

Einst Horch, dann Audi, in der DDR lief dort der Trabi vom Band. Die automobile Tradition setzt heute Volkswagen mit rund 7700 Beschäftigten fort. Jetzt will VW mehr als 1 Milliarde Euro investieren und Zwickau zu einem bedeutenden Zukunftsstandort für E-Mobilität machen. Doch die Autobranche und andere Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften. Die Stadt braucht mehr Zuwanderung, auch aus dem Ausland. Sachsen hat seit Pegida und den rechtsextremen Aufmärschen im nahen Chemnitz ein Imageproblem. Der "Länderspiegel" spricht live mit Zwickauer Bürgern über die Probleme in der Region.

Moderatorin Yve Fehring spricht mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Seit 1990 regiert die Union in Sachsen. Doch die Zeiten der absoluten Mehrheiten sind lange vorbei. Laut Umfragen ist die AfD derzeit sogar auf Augenhöhe und die Regierungsmehrheit aus CDU und SPD in Gefahr.

Der "Länderspiegel" blickt zudem ins Erzgebirge – auf den idyllischen Landstrich unweit der tschechischen Grenze. Diese Region muss kämpfen: Wie in vielen Gegenden Ostdeutschlands fehlt dort quasi eine ganze Generation. Die Folgen der Abwanderung junger qualifizierter Menschen: enorme Überalterung, eine Unterversorgung an Ärzten, Pflegenotstand. Zudem sind manche Dörfer kaum ans öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen, der letzte Bäcker, der letzte Lebensmittelladen sind lange weg und die Schule seit der Wende geschlossen. Der "Länderspiegel" fragt nach bei den Menschen, die sich von der Politik im Stich gelassen fühlen.

In seiner Rubrik "Deutschlandreise" ist der "Länderspiegel" diesmal in Leipzig. "Mein Leipzig lob' ich mir", wusste schon Goethe. Leipzig ist einzigartig, jung und hip. Dort trifft ursächsische Gemütlichkeit auf High-Tech, Klassik auf Avantgarde. Die junge Studentenstadt lockt mit ihren historischen Passagen und Höfen und ihren legendären Kneipenmeilen.

"Länderspiegel" live aus Gera in Thüringen

Sieben Wochen vor der Landtagswahl in Thüringen ist der "Länderspiegel" live vor Ort in Gera. Ende des 19. Jahrhunderts war Gera mit Tuch- und Stofffabriken zu Reichtum gekommen. Noch zu DDR-Zeiten war Gera als Bezirkshauptstadt genauso wichtig wie Erfurt und wirtschaftlich bedeutender als Jena. Die Textil- und Maschinenbau-Industrie brach nach der Wende zusammen, die Einwohnerzahl sank von einst 150.000 auf heute 96.000. Die Haupteinkaufsstraße heißt ausgerechnet "Sorge" – und so sieht sie zurzeit auch aus: leerstehende Läden, wenig Publikum. Nach wie vor ist Gera thüringischer Spitzenreiter bei der Arbeitslosenzahl. Ist die AfD dort deshalb so stark? Welche Rezepte haben die Stadtoberen für die einst wohlhabende Stadt? Fragen, die der Länderspiegel mit Politikern im Thüringen und mit den Geraer Bürgern diskutiert.

Live in Gera dabei ist auch Bodo Ramelow, der bundesweit erste Ministerpräsident der Linken. Im Interview mit Moderator Ralph Schumacher geht es um Perspektiven für die Landtagswahl. Welche Konzepte und welche Chancen die anderen im Landtag vertretenen Parteien haben – auch das wird Thema in der Sendung sein.

Aktuelle Reportagen zeigen, wo die Probleme im Freistaat Probleme liegen – soziale Verwerfungen und Ungerechtigkeiten – und wie die Rechtspopulisten versuchen, daraus Kapital zu schlagen. Aber auch die schönen Seiten Thüringens sollen nicht zu kurz kommen – insbesondere in der "Länderspiegel"-Rubrik "Deutschlandreise".

Infos zum "Länderspiegel"

Der "Länderspiegel" bietet als moderiertes Wochenmagazin aktuelle Informationen aus den Bundesländern. Samstags um 17.05 Uhr gibt es in der gut halbstündigen Sendung zahlreiche Beiträge und Reportagen aus den ZDF-Landestudios, sowie Gespräche und Glossen zu einem Produktionspreis von zirka 54.000 Euro pro Einheit. Der "Länderspiegel" berichtet aus Politik und Zeitgeschehen in den 16 Bundesländern – mit Beiträgen aus den 16 ZDF-Inlandstudios.

Die erste Ausgabe des "Länderspiegels" sendete das ZDF am 4. Januar 1969.

Feste Rubriken des "Länderspiegels":

Der "Hammer der Woche" greift ein kommunales oder länderspezifisches Thema auf, das Aufregungspotenzial in sich birgt. Die "Deutschlandreise", seit 2011 ein fester Bestandteil des Magazins, erkundet zufällig ausgewählte Regionen eines vorher festgelegten Bundeslandes.

Seit 2000 moderiert Ralph Schumacher den "Länderspiegel". Seit 2012 ist Yve Fehring als "Länderspiegel"-Moderatorin aktiv. In Vertretung ist gelegentlich Andreas Klinner im Einsatz.

Links zu den Biografien der "Länderspiegel"-Moderatoren

Fotohinweis

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/laenderspiegel

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