Biografien

Markus Schächter

Markus Schächter
Copyright: ZDF/Carmen Sauerbrei

Ehemaliger Intendant des ZDF (2002-2012)

Biografie: (Langfassung): 

Markus Schächter begann seine Medienlaufbahn bereits 1972. Im pfälzi­schen Hau­enstein 1949 geboren, studierte er zwischen 1968 und 1974 Ge­schich­te, Politik­wissenschaft, Publizistik und Religionswissen­schaf­ten in Mün­chen, Lyon, Paris und Mainz. Noch während seines Studiums knüpfte er als Freier Mit­ar­bei­ter erste Me­dienkontakte: im Landesstudio Rheinland-Pfalz des Südwest­funks in Mainz und in der Hauptredaktion Kultur des Zweiten Deut­schen Fern­sehens ebenfalls in Mainz. Nach einer Zwischenstation von 1977 bis Anfang 1981 im Kul­tus­ministe­ri­um Rhein­land-Pfalz als Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit wechselte er im Feb­ru­ar 1981 endgültig zum ZDF:

Zunächst Referent für Planungsfragen des Kabel- und Satellitenfernsehens, wurde Schächter zwei Jahre später Refe­rent des Programmdirektors. Nach einem weite­ren Jahr folgten ver­schie­denste Leitungsfunktionen, zunächst im März 1984 in der Redak­tion Kultur und Gesellschaft, wo Schächter unter anderem die bis heu­te renommierte Kulturdokumentationsreihe "Terra X" mitbegründete. Im Herbst 1985 wur­de er zum Leiter der Redaktion Kinder und Jugend berufen: Dort rief er unter an­derem die Kinder-Nachrichtensendung "logo!" ins Leben.

1992 wechselte Schächter vom redaktionellen Bereich auf die konzeptionell-strate­gische Ebene: Er übernahm zunächst die Leitung der Planungsredak­tion und wurde schon ein hal­bes Jahr später Leiter der ge­sam­ten Haupt­ab­tei­lung Pro­gramm­planung. 1998 er­hielt er die Berufung zum Programm­direk­tor, auf die im März 2002 schließlich die Wahl zum vierten Intendanten des ZDF folgte. Bereits wäh­rend seiner erfolgreichen ersten, fünfjährigen Amtszeit erzielte er im Dezember 2005 bei seiner vorzeitigen Wiederwahl für eine weitere Amtsperiode bis 2012 das beste Zustimmungsergebnis in der Geschichte des ZDF. Im Januar 2011 gab er be­kannt, dass er keine dritte Amtszeit mehr anstrebe.

Schächter, der seit Januar 2004 außerdem als Professor für Medientheorie und Medienpraxis an der Hoch­schu­le für Musik und Theater in Hamburg lehrt, gilt im eigenen Haus als "Teamplayer". Unter seiner Führung wur­de das ZDF konsequent zu einem modernen Programmunternehmen umge­baut und damit für die digitale Zukunft in einem der weltweit kompetitivsten Medien­märk­te wettbewerbsfähig auf­gestellt. Aus dem vormaligen Ein-Kanal-Sen­der ist in einem umfassenden Trans­formations­pro­zess eine multi­media­le Senderfamilie geworden: mit dem Hauptpro­gramm als Zentrum, mit den drei Digitalkanälen ZDFneo, ZDFkultur und ZDF­info, mit dem Abruffernsehen der ZDFmediathek und dem programm­begleiten­den bzw. ‑ergänzenden Online-Angebot zdf.de bzw. ­heute.de.

Trotz aller Neuerungen hat Schächter stets auf die öffentlich-recht­liche Verbindung von Markt und Marke, Qua­lität und Quote größ­ten Wert ge­legt: Er hat das ZDF als international anerkann­ten Produzenten von Qualitäts­fern­sehen mit den Schwer­punk­ten Information, Do­ku­mentation und erzäh­len­­de Fik­tion pro­filiert. Bei alledem hat er, trotz Gebühren­ein­­bu­­ßen, den Haushalt des struk­turell un­ter­finan­zierten Sen­­ders durch einen strik­ten Konsolidierungskurs sa­niert. Me­dien­politisch hat er einen ausgleichenden, ge­sprächs­offenen, kom­pro­­miss­fähigen Kurs gesteuert und das ZDF zwischen massi­ven Angriffen der pri­va­ten Kon­kurrenz und restriktiven Vor­ga­ben der EU-Kommis­sion zielsicher hindurch­navi­giert.

Angesichts seiner vielfältigen Verdienste als erfolgreicher Medien­mana­ger wurde er 2009 mit dem Inter­natio­nal Emmy Di­rec­to­rate Award für sein Lebenswerk aus­ge­zeich­net. Am 14. März 2012 schied er nach 40 Jahren aus dem ZDF aus. Auch im Anschluss führt er zahlreiche Mandate für das ZDF weiter und wendet sich zu­gleich neuen Aufgaben zu, un­ter anderem als Mitbe­gründer eines Lehrstuhls für Medienethik an der Hoch­schu­le für Philoso­phie in München zum Winter­semes­ter 2012/13.

 

Ämter / Funktionen

(Auswahl)

 

Tätigkeiten für das ZDF:

 

  • Mitglied des Personnel Committee's der European Broadcasting Union (EBU); "wise man"/Persönlicher Berater des Präsidenten;

  • Mitglied des Aufsichtsrates der ZDF-Enterprises GmbH;

  • Vorsitzender des Stiftungsrates der Aktion Mensch Stiftung als Vertreter des ZDF;

 

Gremienmitgliedschaften in Vertretung des Intendanten / des ZDF:

  • Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Deutsche Sporthilfe als Ver­­treter des Inten­dan­ten;

  • Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Hoher Dom zu Mainz;

  • Mitglied des Kuratoriums der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer;

  • Stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates der Kulturstiftung Fest­spielhaus Baden-Ba­den;

  • Mitglied des Hochschul-Kuratoriums der Johannes Gutenberg-Universi­tät Mainz;

  • Mitglied des Kuratoriums der Nibelungen-Festspiele Worms in Vertretung des Intendanten;

  • Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Frauenkirche Dresden in Vertre­tung des Intendanten;

  • Mitglied des Verwaltungsrates der Sächsischen Staatsoper Dresden in Ver­tre­tung des Intendanten;

  • Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Zukunft Berlin;

  • Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Lesen;

  • Mitglied des Kuratoriums des Bachchores Mainz e.V.;

  • Mitglied des Kuratoriums der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen GmbH;

  • Mitglied des Kuratoriums der Deutsch-Französischen Kulturstiftung, Mainz

  • Mitglied des Kuratoriums der inBetrieb Gesellschaft für Teilhabe und Integration, Mainz

  • Mitglied des Kuratoriums von Misereor

  • Mitglied des Stiftungsrates Kinder brauchen Musik, Hamburg

 

Auszeichnungen:

(Auswahl)

· TeleStar für die sechsteilige Weihnachtsserie "Anna" (1988);

· Prix Jeunesse in der Kategorie "Drama" für den Vierteiler "Anne auf Green Gables" (1988);

· Goldener Gong "für die mutige Entscheidung, die wunderbare Insze­nie­rung 'La Traviata' von den   

  Originalschauplätzen in Paris ins Programm zu heben" (2000);

· Goldenes Verdienstzeichen des landes Oberösterreich "für besondere Ver­dienste in der Zusammenarbeit 

  mit dem Österreichischen fernsehen ORF" (2001);

· Global Television Outstanding Achievement Award der internationalen Banff Television Foundation / 

  Canada 

  ("Fernseh-Oscar") "für heraus­ragen­de Pro­grammleistungen des ZDF" als "Channel of the Year 2003"   

  (2003);

· Martini-Preis der südpfälzischen SPD "für das Verdienst der Kinder­nach­rich­ten-Sendung 'logo' für die 

  politisch-gesellschaftliche Bildung und Auf­klä­rung von Kindern" (2003);

· Karl-Friedrich-Schinkel-Ring des Deutschen Nationalkomitees für Denk­­mal­schutz "für jahrzehntelange, 

  vorbildliche und fundierte Bericht­erstattung über Denkmalschutz und Denkmalpflege" (2003);

· Premio Capo Circeo der Vereinigung deutsch-italienische Freund­schaft "für Verdienste um die Förderung 

  der kulturellen, sozialen, industri­el­len und po­li­­ti­schen Beziehungen zwischen Italien und Deutschland" 

  (2003);

· Charter of the Republic of Croatia für "herausragende Berichterstattung und Beitrag zur huma­ni­tä­ren Hilfe 

  während des Krieges in Kroatien" (2003);

·  Akademische Bezeichnung Professor der Hochschule für Musik und Thea­ter Hamburg (2004);

· Urkunde der Industrie- und Handelskammer Rheinhessen "für heraus­ra­gen­­de Leistungen in der 

  beruflichen 

  Ausbildung" (2004);

· Bayerischer Verdienstorden (2005);

· Verdienstorden des Landes Berlin (2005);

· Auszeichnung im Unternehmenswettbewerb Erfolgsfaktor Familie des Bun­­des­ministeriums für Familie, 

  Senioren, Frauen und Jugend als "eines der fa­mi­­lienfreundlichsten Unternehmen Deutschlands" (2005);

· Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (2006);

· Ehrentitel Professor des Hamburger Senats (2006);

· German Paralympic Media Award (2007);

· Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen "für Verdienste um die Medienlandschaft als 

  Weichensteller, Moderator und Initiator im Zeitalter der Di­gi­ta­lisierung" (2008);

· Georg-Scheu-Plakette, Weinkulturpreis der Stadt Alzey (2008);

· The International Emmy Directorate Award "für sein herausragendes Manage­ment an der Spitze des ZDF 

  und die große Weitsicht bei der natio­na­len wie internationalen Positionierung des Senders für das digitale 

  Zeit­alter" (2009);

· Initiativpreis Aus- und Weiterbildung der Otto Wolff-Stiftung und des Deut­schen Industrie- und 

  Handelskammertages (DIHK) "für hervorragende Leistungen in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung", 

  insbesondere für das ZDF-Kompetenzmodell (2010);

· Officier de l'ordre national du mérite (Nationaler Verdienstorden der Re­pu­blik Frankreich), "für seine 

  Zusammenarbeit mit französischen Sendern und Me­dienunternehmen sowie für seinen Einsatz bei der 

  Entwicklung eines qua­litativ hochwertigen Fernsehens in Deutschland und Europa" (2011);

· Ordine Equestre Pontificio di San Gregorio Magno (Päpstlicher Ritterorden vom heiligen Gregor dem 

  Großen) 

  "für Verdienste um die Kirche" (2011);

· Ehrenpreis der Aktion Mensch (2012);

· Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (2012).

  Ehrendoktorat der Hochschule für Philosophie München (2014)

 

Publikationen:

(Auswahl)

· Das Demokratische Fest: Hambach 1832. Mainz (Landesregierung Rhein­land-Pfalz) 1982.

· Das Astrid-Lindgren-Festival. In: ZDF-Jahrbuch 1987. Mainz (Zweites Deut­sches Fernsehen) 1988, S. 95-97.

· (Hrsg.): Helmut Geiser / Renate Marel / Brunhilde Marquardt-Mau: Mittendrin – Die Erde hat kein dickes Fell. 

  Berlin (Wolfgang Mann-Ver­lag GmbH) 1988, 94 S.

· (Hrsg.): Burckhard Mönter: Mittendrin – Ohne Wasser läuft nichts. Berlin (Wolf­gang Mann-Verlag GmbH) 

  1988, 94 S.

· (Hrsg.): Burckhard Mönter / Wolfgang Paterno: Mittendrin – Eine Abfuhr für den Müll. Berlin (Wolfgang 

  Mann-Verlag GmbH) 1990, 96 S.

· (Hrsg.): Renate Marel / Burckhard Mönter: Mittendrin – Geht der Luft die Puste aus? Berlin (Wolfgang 

  Mann-Verlag GmbH) 1993 (2. Aufl.), 95 S.

· (Hrsg.): Thomas Fuchs: Mittendrin – Energie – verwenden statt verschwenden. Berlin (Wolfgang Mann-Ver­

  lag GmbH) 1993, 95.

· 10 Gebote für einen Redakteur im Kinder- und Jugendbereich des ZDF. In: Sy­bil­la Leut­ner Ramme / Krista 

  Warnke (Hrsg.): Fernsehen und Verantwortung. Berichte zur 1. und 2. Medientagung an der Hochschule für 

  Musik und Thea­ter in Hamburg. Inter­dis­zi­pli­näre Hochschulschrift I. Regensburg (ConBrio Ver­

  lagsgesellschaft) 1996, S. 39-43.

· Erfolgsfundament: Vielfaltsfernsehen. In: ZDF-Jahrbuch 1995. Mainz (Zweites Deutsches Fernsehen) 1996, 

  S. 72-76.

· Leitplanken des Erfolgs. In: ZDF-Jahrbuch 1997. Mainz (Zweites Deutsches Fernsehen) 1998, S. 67-70.

· Substanz und Reichweite. In: ZDF-Jahrbuch 1999. Mainz (Zweites Deut­sches Fernsehen) 2000, S. 134-136.

· Qualität macht Quote. In: werden 2000/2001. Jahrbuch für die deutschen Ge­werk­schaften. Köln (Bund-

  Verlag) 2000, S. 294-301.

· Neues vom Baum der Erkenntnis. Wissenschaftspublizistik und Wissens­maga­zine im ZDF. In: ZDF-Jahrbuch 

  2000. Mainz (Zweites Deutsches Fernsehen) 2001, S. 121-123.

· (Hrsg.): Reiche Kindheit aus zweiter Hand? Medienkinder zwischen Fern­se­hen und Inter­net. Medien­

  pädagogische Tagung des ZDF 2000. München (ko­paed ver­lagsgmbh) 2001, 240 S.

· (Hrsg.): Was kommt. Was geht. Was bleibt. Freiburg im Breisgau (Verlag Her­der) 2001 (Jubiläumsausgabe 

  des Herder-Verlages zu seinem 200-jährigen Be­stehen), 396 S.

· Politische Krise und öffentlich-rechtliche Programmpolitik. Reflexionen nach dem 11. September 2001. In: 

  ZDF-Jahrbuch 2001. Mainz (Zweites Deut­sches Fern­sehen) 2002, S. 67-68.

· Baustellen und andere Gestaltungsspielräume. Ein Krisenjahr der Branche als neue Chance des ZDF. In: 

  ZDF-Jahrbuch 2002. Mainz (Zweites Deutsches Fern­sehen) 2003, S. 57-61.

· (Hrsg. mit Dieter Stolte): Zeitreise ZDF. Mit Fotografien von Helmut R. Schulze. Mainz (Zwei­tes Deutsches 

  Fernsehen) März 2003, 256 S.

· Der öffentlich-rechtliche Programmauftrag im Internetzeitalter – am Beispiel des ZDF. In: Bernd W. Wirtz 

  (Hrsg.): Handbuch Medien- und Multimedia­manage­ment. Wies­baden (Be­triebswirtschaft­li­cher Verlag Dr. Th. 

  Gabler / GWV Fach­verlage GmbH) 2003, S. 267-280.

· Das fünfte Jahr – Medientrends, Weltentwicklung und der Faktor Zeit. In: Mi­chael Angrick (Hrsg.): Auf dem 

  Weg zur nachhaltigen Informations­gesell­schaft. Mar­burg (Metropolis-Verlag für Ökonomie, Gesellschaft und 

  Poli­tik GmbH) 2003, S. 105-118.

· Der spezifische Funktionsauftrag des ZDF. Selbstverpflichtung – rundfunkrecht­liches Neu­land in 

  Deutschland. In: werden 2003/2004. Jahrbuch für die deut­schen Gewerkschaften. Köln (Bund-Verlag) 2003, 

  S. 228-232.

· Unverwechselbar, unverzichtbar, unersetzbar. 40 Jahre ZDF – 20 Jahre Duales System. In: ZDF-Jahrbuch 

  2003. Mainz (Zweites Deutsches Fernsehen) 2004, S. 53-57.

· Branchenbeben oder Medienkrise? In: Peter Christian Hall (Hrsg.): Die Krise des Medienmarktes. Geld – 

  Strukturen – Standards. Mainzer Tage der Fern­seh-Kritik [am 31. März und 1. April 2003], Band 36. Mainz 

  (Zweites Deut­sches Fernsehen) 2004, S. 15-19.

· Die elektronische Glocke. In: Reinhard Appel (Hrsg.): Die Dresdner Frauen­kir­che. "Aus Rui­nen auf­er­-

  sta­nden...". Köln (Helmut Lingen GmbH & Co. KG) 2005, S. 102-115.

· Kraftzentrum auch in Krisenzeiten. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Zeiten des Umbruchs. In: 

  ZDF-Jahrbuch 2004. Mainz (Zweites Deutsches Fernse­hen) 2005, S. 57-61.

· Info ohne ‑tainment. In: Peter Christian Hall (Hrsg.): Info ohne -tainment? Ori­en­tierung durch Fernsehen: 

  Kompetenz, Relevanz, Akzteptanz. Mainzer Tage der Fernseh-Kritik [am 26. und 27. April 2004], Band 37. 

  Mainz (Zweites Deut­sches Fernsehen) 2005, S. 13-16.

· In der Spur bleiben. 2005 – Markstein auf dem Weg zum erfolgreichen Qua­li­täts­fern­sehen. In: 

  ZDF-Jahrbuch 2005. Mainz (Zweites Deutsches Fernse­hen) 2006, S. 47-51.

·  Fernsehen und sozialer Wandel. In: Peter Christian Hall (Hrsg.): Bilder des sozi­alen Wandels. Das 

  Fernsehen als Medium gesellschaftlicher Selbstver­ständi­gung. Mainzer Tage der Fernseh-Kritik [am 25. und 

  26. April 2005], Band 38. Mainz (Zweites Deutsches Fernsehen) 2006, S. 15-17.

· Heimat als Wurzel und als Flügel. In: Theo Schwarzmüller (Hrsg.): Heimat Pfalz. Gedan­ken und Erin­ne­­

  rungen. Kaiserslautern (Institut für pfälzische Ge­­schich­te und Volks­kun­de) 2006, S. 124-129.

· Brücken bauen. In: Karl Jüsten / Hans Langendörfer (Hrsg.): Wir Nachbarn des Him­mels. Er­fah­rungen und 

  Begegnungen mit Karl Kardinal Lehmann. Zum 70. Geburtstag des Vor­sit­zenden der Deutschen 

  Bischofskonferenz. Frei­burg im Breis­gau (Verlag Herder) 2006, S. 93-98.

· Vision Selbstkontrolle. In: Deutscher Presserat. Selbstkontrolle der gedruckten Me­dien 1956-2006. Bonn 

  (Deutscher Presserat) 2006, S. 117-122.

· Der Libero. Gedanken über die Freiheit. In: Fritz Pleitgen (Hrsg.): Freiheit jeden Tag. Liberté toujours. 

  Festschrift zum 65. Ge­burtstag von Jobst Plog. Hamburg (Hoff­mann und Campe Verlag GmbH), Februar 

  2006, S. 64-67.

· Der Transformationsprozess hat begonnen. Weichenstellung auf dem Weg in die multimediale Spur. In: 

  ZDF-Jahrbuch 2006. Mainz (Zweites Deutsches Fernsehen) 2007, S. 59-61.

· Medien und Macht. Journalismus in der vernetzten Gesellschaft. In: Peter Chris­ti­an Hall (Hrsg.): Macht und 

  Medien. Journalismus in der vernetzten Gesell­schaft. Mainzer Tage der Fernseh-Kritik [am 3. und 4. April 

  2006], Band 39. Mainz (Zweites Deutsches Fernsehen) 2007, S. 15-19.

· Public Service im digitalen Wettbewerb. In: Peter Christian Hall (Hrsg.): Öffent­lich­keit im Wandel. Fernsehen 

  im digitalen Wettbewerb. Mainzer Tage der Fern­seh-Kritik [am 26. und 27. März 2007], Band 40. Mainz 

  (Zweites Deut­sches Fernsehen) 2007, S. 15-19.

· "Macht hoch die Tür ...". In: Matthias Kopp (Hrsg.): Und plötzlich Papst. Bene­dikt XVI. im Spie­gel per­sön­

  licher Begegnungen. Freiburg im Breisgau (Verlag Herder) 2007, S. 209-214.

· (Hrsg. mit Thomas Osterkorn / Heinrich Haasis / Wendelin Wiedeking): Grün­der­­ge­schich­ten. Vom 

  Abenteuer, ein Unternehmen aufzubauen. Frankfurt / New York (Campus Ver­lag GmbH) 2007.

· Die Kinder sind aus dem Haus. Was bedeutet dies für das Familienleben? Was hält die Familie künftig noch 

  zusammen? Wie bewältigen wir den Verlust? Wie orientieren wir uns neu? In: Peter Frey (Hrsg.): 77 

  Wertsachen. Was gilt heute? Freiburg im Breisgau (Ver­lag Herder) 2007, S. 25-27.

· Die Weichen sind gestellt. 2007 – ein Jahr der Grundsatz- und Zukunfts­ent­schei­dungen. In: ZDF-Jahrbuch 

  2007, Mainz (Zweites Deutsches Fernse­hen) 2008, S. 61-64.

· Ware oder Wert? Die publizistische Grundlage einer neuen Mediengesellschaft. In: Eva Appel (Hrsg.): Ware 

  oder Wert? Fernsehen zwischen Cash Cow und Public Value. Mainzer Tage der Fernsehkritik [am 31. März 

  und 1. April 2008], Band 41. Mainz (Zweites Deutsches Fernsehen) 2008, S. 13-19.

· Öffentlichkeit und Medien: Wer trägt die Verantwortung? In: Ludger Honnefel­der / Mat­thias C. Schmidt 

  (Hrsg.): Was heißt Verantwortung heute? Ringvorlesun­gen im Guar­dini Kol­­leg Berlin, Band 3. Paderborn 

  (Verlag Ferdinand Schö­ningh GmbH) 2008, S. 29-40.

· Digitale Plattformen und Angebote für die Wissensgesellschaft. In: Institut für Euro­päi­sches Me­di­en­recht 

  (EMR / Hrsg.): Rundfunk-Perspektiven. Fest­schrift für Fritz Raff. Schrif­tenreihe des Instituts für Europäisches 

  Medien­recht (EMR), Band 37. Baden-Baden (Nomos Ver­­lagsgesellschaft) 2008, S. 171-176.

· Regelmäßige Qualitätsvergewisserung. Voraussetzungen, Chancen und Risi­ken der Selbst­

  verpflichtungserklärungen für den öffentlich-rechtlichen Rund­funk. In: Frank Wer­neke (Hrsg.): Funk und 

  Fernsehen für alle. Für einen zu­kunfts­fähigen öffentlich-recht­lichen Rundfunk. Hamburg (VSA-Verlag) 2008, 

  S. 147-161.

· Krisenfester Transformationsprozess. Die tragende Rolle des öffentlich-recht­li­chen Fernsehens in einer 

  bewegten Zeit. In: ZDF-Jahrbuch 2008. Mainz (Zwei­tes Deutsches Fernsehen) 2009, S. 63-67.

· Leitmedium auf Bewährung. In: Eva Appel (Hrsg.): Leitmedium auf Bewährung. Suchen und Finden des 

  Neuen. Mainzer Tage der Fernsehkritik [am 23. und 24. März 2009], Band 42. Mainz (Zweites Deutsches 

  Fernsehen) 2009, S. 15-23.

· (Hrsg.): Wunschlos glücklich? Konzepte und Rahmen­bedin­gungen einer glück­li­chen Kindheit. 

  Dokumentation des ZDF-Glückskongresses und Auswertung der Tabaluga tivi-Glücksstudie. Baden-Baden 

  (Nomos Ver­lags­gesell­schaft) 2009, 204 S.

· Feierlich, sichtbar, öffentlich – Der Friedenspreis und das Fernsehen. In: Wolf­gang Frühwald / Stefan 

  Füssel / Martin Schult / Niels Beintker (Hrsg.): Wider­reden. 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen 

  Buchhandels. 

  Frankfurt am Main (MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH) 2009, S. 349-351.

·  Qualität hat (und kriegt) ihren Preis. Ausgezeichnetes Qualitätsfernsehen auf neuen Wegen. In: 

  ZDF-Jahrbuch 2009. Mainz (Zweites Deutsches Fernse­hen) 2010, S. 51-56.

· Neue Wahrheiten – Wer traut wem in der vernetzten Welt? In: Eva Appel (Hrsg.): Neue Wahrheiten – Wer 

  traut wem in der vernetzten Welt? Mainzer Tage der Fernsehkritik [am 22. und 23. März 2010], Band 43. 

  Mainz (Zwei­tes Deutsches Fernsehen) 2010, S. 25-27.

· Klassischer Auftrag mit neuen Qualitäten. Die Konkretisierung des Telemedien­auftrags des ZDF. In: Thomas 

  Kleist / Alexander Roßnagel / Alexander Scheuer (Hrsg.): Europäisches und nationales Medienrecht im 

  Dialog. Recht – Politik – Kultur – Technik – Nutzung. Festschrift aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des 

  Instituts für Europäisches Medienrecht e.V. (EMR). Schriftenreihe des Instituts für Europäisches Medienrecht 

  (EMR), Band 40. Baden-Ba­den (Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG) 2010, S. 195-202.

· Bildung und Medien – Der öffentlich-rechtliche Auftrag vor neuen Aufgaben? In: Stefan Hradil / Joe 

  Weingarten (Hrsg.): Alte Gesellschaft, neue Gemeinschaft? Die Gestaltung des Demographischen Wandels 

  in Rheinland-Pfalz – Teil III. Idar-Oberstein (edition g + h / K. Hilden GmbH & Co. KG) 2010.

· Mit Feuer und Flamme. Fernsehkultur zwischen Tradition und Innovation. In: In­stitut für kulturelle 

  Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Hrsg.): Innovation aus Tradition. 

  Festschrift Her­mann Rauhe zum 80. Geburtstag. Mainz (Schott Music GmbH & Co. KG) 2010, S. 231-245.

· Erloschenes Herdfeuer? Zur Integrationsfunktion der Medien im digitalen Zeit­alter. In: Siegfried Schneider / 

  Hans Zehetmair (Hrsg.): Perspektiven einer wert­orientierten Medienpolitik. München (Hanns-Seidel-Stiftung 

  e.V.) 2010, S. 25-40.

· (Hrsg.): Ich kann. Ich darf. Ich will. Chancen und Grenzen sinnvoller Kinder­be­teiligung. "logo"-Fachtagung 

  des ZDF 2009. Baden-Baden (Nomos Verlagsge­sell­schaft mbH & Co. KG) 2011, 154 S.

· Umbruch, Aufbruch, Durchbruch. 2010 – Ein Schlüsseljahr auf dem Weg in die digitale Welt. In: 

  ZDF-Jahrbuch 2010. Mainz (Zweites Deutsches Fernse­hen) 2011, S. 11-16.

· Wissen, was zählt. Wenn Fernsehen und Internet verschmelzen. In: Eva Appel (Hrsg.): Wissen, was zählt. 

  Wenn Fernsehen und Internet verschmelzen. Main­zer Tage der Fernsehkritik [am 21. und 22. März 2011], 

  Band 44. Mainz (Zwei­tes Deutsches Fernsehen) 2011, S. 18-21.

· Der Baumeister. In: Michael Bonewitz (Hrsg.): Begegnungen mit Kardinal Karl Lehmann. Zum 75. 

  Geburtstag des Mainzer Bischofs. Bodenheim (Agentur & Verlag Bonewitz) 2011, S. 90-93.

· Miteinander. In: DUDEN – Das Lieblingswörterbuch. Die schönsten und persön­lichsten Wörter prominenter 

  Menschen. Mannheim (Dudenverlag / Bibliogra­phisches Institut GmbH) 2011, S. 64-66.

· Der digitale Imperativ. Zehn Jahre unterwegs mit dem ZDF. In: ZDF-Jahrbuch 2011. Mainz (Zweites 

  Deutsches Fernsehen) 2012, S. 11-16.

· Heimat als Herkunft und Ankunft. In: Joachim Klose / Michael Thielen (Hrsg.): Wir sind Heimat. 

  Annäherungen an einen schwierigen Begriff. Sankt Augustin / Ber­lin (Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.) 2012, 

  S. 91-94.

· Der mit der Zeit geht. Josef Sayer zum 70. Geburtstag. In: Thomas Schreijäck / Martin Bröckelmann-Simon / 

  Thomas Antkowiak / Albert Biesinger / Ottmar Fuchs (Hrsg.): Horizont Weltkirche. Erfahrungen – Themen – 

  Optionen und Per­spek­tiven. Ostfildern (Matthias Grünewald Verlag) 2012.

 

Stand: 16. August 2018